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Psychologischer Berater bei Impulse

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Entwicklungspsychologie

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Markus Jung

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Da ich mittlerweile mit den Heften zur Entwicklungspsychologie im Impulse-Kurs zum Psychologischen Berater durch bin, möchte ich wie versprochen eine Zusammenfassung der behandelten Themen geben.

Los ging es mit eine allgemeinen Einführung, Entwicklungsnormen und der Anlage-Umwelt-Debatte (was ist also angeboren und was ist im Leben erworben) - die einem in der Psychologie immer wieder begegnet, und nicht nur in der Entwicklungspsychologie. Ganz stark vereinfacht bin ich bisher zu der Erkenntnis gekommen, dass die Veranlagung bzw. Vererbung schon eine Rolle spielt, aber immer nur zu einem gewissen (je nach Fragestellung auch unterschiedlichen) Teil - so dass zum Beispiel niemand seine Verhaltensweisen oder seine weitere Entwicklung als unveränderbar oder schicksalhaft ansehen muss.

Danach wurden verschiedene Perspektiven auf die Entwicklung des Menschen und auch verschiedene Lebensphasen betrachtet.

- Die senso-motorische Entwicklung vom Säugling bis zum Schulkind

(jeweils mit Angaben zu typischen Fähigkeiten und möglichen Störungen)

- Psychoanalytische Sicht: Psychosexuelle Entwicklung nach Freud

(verschiedene Phasen - oral, anal, phallisch-ödipal - bis hin zum genitalen Primat sowie Objektbeziehungen)

- Psychosoziale Entwicklung nach Erikson

(acht Entwicklungsstufen von der Geburt bis zum höheren Erwachsenenalter)

- Kognitive Entwicklung im Kindesalter bis zur Jugend nach Piaget

(Äquilibration - Adaption, Assimilation - Akkomodation)

- Kognitive Entwicklung im im Jugend- und Erwachsenenalter - postformales Denken

- Kognitive Veränderungen im höheren Erwachsenenalter

(Intelligenz und Gedächtnis)

- Spracherwerb/Sprachentwicklung

(Wortschatz und Grammatik)

- Sozial-emotionale Entwicklung in der Kindheit

(Sozialisation, Bindungsqualitäten)

- Jugendalter

(Identitätsbildung)

- Erwachsenenalter - Stufen nach Erikson, Stadien nach Levinson und Gould

(Intimität, Generativität)

- Alter - Altern - Tod

(Mythen über das Altern, Umgang mit dem Sterben für Betroffene und Angehörige)

- Moralische Entwicklung nach Kohlberg

(moralische Urteilsfindung - Unterschiede zwischen Jugendlichen und Erwachsenen)

Soweit ein kurzer Überblick über das, was in den drei Studienbriefen zur Entwicklungspsychologie so behandelt wurde. Wenn ihr zu einzelnen Punkten mehr erfahren möchtet, fragt gerne nach. Zum Teil bin ich auch in meinen Tagebucheinträgen näher darauf eingegangen.

Für mich hat diese kurze Wiederholung gezeigt, wie viel ich schon wieder vergessen hatte und etliche Begriffe (zum Beispiel Äquilibration - Adaption, Assimilation - Akkomodation) nochmal nachschlagen musste. Falls ich das für die Abschlussklausur alles parat haben muss, bekomme ich ein echtes Problem - schließlich sind bis dahin ja noch etliche weitere Themen und Hefte zu bearbeiten.

Hier noch ein Video dazu:

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Lustig ist ja, dass bei uns die "Adaption" nicht benannt wird. Es heisst sogar, Assimilation sei, wenn neue Information mit den vorhandenen kognitiven Strukturen "adaptiert" würde! Mir war von früher her bekannt, dass Piaget "adapter" anders benutzt hat. Ob das in der F-E Übersetzungen verloren gegangen ist? Wir haben damals Piaget im Original gelesen und etliches anders interpretiert, als es die Briten tun.

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Bei mir wurde es in etwa so erklärt:

Äquilibration: Streben nach innerem Gleichgewicht auf höherem Niveau

Adaption: Fortgesetzter Austausch zwischen Organismus und Umwelt

Assimilation: Konservatives Konzept, es werden nur Reize aufgenommen, die verkraftet werden können

Akkomodation: Neue Strukturen werden geschaffen, wenn die Reize zu stark sind, um ignoriert werden zu können

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