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Einführungsprojekt, B-Aufgaben und Motivation ... irgendwie.

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Esme

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Wie Lumi hier ja so schön geschrieben hat, waren wir Anfang der Woche in Pfungstadt - das Einführungsprojekt stand an!

Was hatte ich doch für Erwartungen. Auf der Agenda stand Einführung Mathe, Einführung Unix/Linux, Einführung C(++)-Programmierung und eben das Einführungsprojekt. Soviel Zeug in 2,5 Tagen. Puh.

Die Einführung in den Online Campus haben wir uns gespart, damit leider auch die Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Aber durch Fragen/Gespräche fühle ich mich trotzdem recht gut informiert ... :lol:

Wir waren 13-15 Leute aus ganz Deutschland. Von Passau bis hoch in den Norden. Ein wunderbarer Dialekt-Mix. Das mag ich ja total. Auch das Alter war breit gefächert. Richtig interessant.

Weniger interessant fand ich dann schlußendlich so manche "Kurse". Ok, weniger interessant stimmt vielleicht nicht ganz. Interessant war es schon, aber ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Es wurde wirklich ganz am Anfang angefangen, weil ja quasi kein Vorwissen erwartet wurde. Beim Programmieren hätte ich zB wirklich gerne was gemacht - abgesehen von Theorie. Aber ok, dafür habe ich ja dann meine Studienhefte daheim ...

Das Projekt war ganz ok. Wichtig daran war nicht das Ergebnis oder das Programmieren (ein kleines Spiel), sondern der Weg dorthin. Verschiedene Methoden und Schritte, die in der SW-Entwicklung wichtig sind. Von anderen hatten wir schon erfahren worauf wir achten sollen: notieren, notieren, notieren. Soviel wie möglich aufschreiben, dann wird die Nacharbeit daheim einfacher.

Die Nacharbeit besteht aus der Projektdokumentation. Dazu müssen wir das Spiel nochmal "programmieren" (ein paar Bausteine zusammenklicken und fertig) und dann eben die wichtigen Punkte der Entwicklung aufschreiben. Es sind sechs Wochen Zeit dafür und am Ende gibt es auf diese B-ESA eine Note und 2CP.

Noch kurz ein paar Worte zum Drumrum: mit der Unterkunft hatten wir richtig Glück. Gute Zimmer, sauber, nette Vermieter und für 25€ preislich echt in Ordnung. Lustig fand ich die "gut ausgestattete Küche" wie es so schön auf der Liste notiert war. Woraus bestand die? Kühlschrank, Wasserkocher, Toaster, Geschirr, löslicher Kaffee, Tee, Zucker, Süßstoff und Kondensmilch. Versteht mich nicht falsch ... das reicht LOCKER für die Tage und Kaffee/Tee zu bekommen ist super. Aber das als "gut ausgestattet" zu verkaufen finde ich einfach super *g*

Die Räumlichkeiten der WBH sind auch in Ordnung. Parkplätze gab es genug für uns. Sieht zur Prüfungszeit sicher anders aus. Die Dozenten waren nett, das Essen in Ordnung. Alles in allem also gute drei Tage.

Und ich habe das gefunden:

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Mein Plan war ja ausserdem, dass ich in meinen zwei/drei Wochen Urlaub die Recht B-ESA und natürlich meine geliebte GDI Ersatzleistung mache. Ach und den Anerkennungsantrag für Englisch.

Was habe ich gemacht? GDI ist 3/4 fertig, Recht ist 3/4 fertig, die Englisch Sachen habe ich gescannt ... aber nichts ist 100% fertig und bereit zum einsenden. Hach. Naja, 3 Tage habe ich ja noch.

GDI ist doch komplizierter als ich gedacht (und gehofft) hatte. Im Prinzip sind es ähnliche Aufgaben wie in den Übungsklasuren. Aber es sind kleine Gemeinheiten eingebaut. Allerdings bin ich in dem Fach bei "wichtig ist das Bestehen und ich will nur keine 4". Und das sollte machbar sein.

Recht finde ich einfach nervig. Die Hefte sind gut, die Aufgaben machbar. Aber ... ach ... es ist einfach nervig. So.

Womit wir zur Motivation kommen. Ich mag das Studium. Es interessiert mich. Und ich will es auf jeden Fall fertig machen. Aber irgendwie fehlt mich noch der Kick. Mir ist klar was ich lernen muss und bis wann. Mir ist klar welche Aufgaben ich bis wann machen muss. Aber dann sitze ich doch am Rechner und schreibe Blogeinträge :rolleyes: oder lese ein Buch oder so. Hm. Gibt es da einen Trick?

Sollte ihre to-do-Listen auch mal abarbeiten:

Esme.


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6 Kommentare


Hi Esme,

hört sich ähnlich an wie bei mir die Einführungsveranstaltung lief.

Wegen dem fehlenden Kick. Wofür machst du das Studium denn? Hast du ein Ziel? Bei mir hilft es immer mal wieder, dass ich mir mein Ziel und den Grund für mein Studium in Erinnerung rufe.

Ansonsten haben mir die ersten beiden Klausuren einen richtigen Kick verpasst weil dann endlich mal die ersten beiden Module abgehakt waren und ich auch ein gutes Gefühl hatte. Da wusste ich dann wofür ich immer so diszipliniert lerne.

Blog-Einträge schreibe ich auch gerne aber ich versuche diese immer erst nach der Lerneinheit zu verfassen. Nach dem Motto erst die Arbeit - dann das Vergnügen.

Ansonsten fällt mir jetzt gerade nichts ein zu dem Thema ... außer ... na los! Hau rein! Leg dich ins Zeug und hak die ersten beiden Module ab. :)

Gruß Dominic

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Super Bericht! Da kann ich mir ja einen faulen Lenz machen und mir das schreiben sparen. :thumbup:

Motivation: tja, ich bin ein Abhakmensch. Also habe ich mehrere Listen und Unterlisten, in denen ich diverse Lernfortschritte abhake, durchstreiche, farblich markiere etc. Ansonsten, stimme ich Dominic zu: Noten sind was tolles! Fühle dich hiermit in den Allerwertesten getreten und schick dieses WE mindestens ein Ding ab!:sneaky2:

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Markus Jung

Geschrieben

Mir ist klar welche Aufgaben ich bis wann machen muss. Aber dann sitze ich doch am Rechner und schreibe Blogeinträge oder lese ein Buch oder so. Hm. Gibt es da einen Trick?

Zum Beispiel Vereinbarung mit dir selbst: Ich erledige jetzt erst Aufgabe x für das Studium, und zur Belohnung schreibe ich dann danach einen Blogbeitrag oder lese y Minuten in einem Buch.

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Hm. Gibt es da einen Trick?

genau das ist das Geheimnis des Fernstudiums ;) Sich selbst so motivieren zu können, dass der innere Schweinehund überwunden wird und man so viel tut, dass es ausreicht ;) Die einen machen es wie Markus es angedeutet hat. Andere haben fixe Lernzeiten eingeführt (so war das dann bei mir - abends ab 17:30 oder 18 Uhr wurde 2h gelernt).

Ich weiss aber auch von Leuten, die nur lernen, wenn sie einen Klausurtermin immer näher kommen sehen - die sind halt nach über 5 Jahren noch nicht mit dem Studium fertig. Wobei auch das richtig gut funktionieren kann, wenn man die Termine entsprechend straff plant!

Du findest deinen Weg bestimmt :)

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Hachja, da habt ihr wohl Recht. Wohl ein klassischer Fall von Schweinehund ... ;)

Immerhin habe ich heute die B-ESA für Recht abgeschickt. Und GDI habe ich soweit fertig, fehlt nur noch ein kleiner Teil.

Wird langesam!

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.