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Dyslexia

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Rumpelstilz

54 Aufrufe

Heute habe ich ziemlich viel gelesen, es dreht sich alles ein wenig in meinem Kopf.

Hier eine Zusammenfassung, vor allem für mich selber:

Es ging um die Definition Dislexie und Abgrenzung gegenüber Leseverständnisschwäche und allgemeiner Lernschwäche.

Dyslexie wird dann diagnostizierz, wenn die Lese (also die Decodier-)fähigkeit um einen bestimmten Prozentsatz von der altersmässig zu erwartenden Lesefähigkeit abeweicht. Der generelle IQ muss aber im Normbereich liegen, ansonsten spricht man von einer allgemeinen Lernschwäche.

Dies wird so gehandhabt, um eben Kinder mit Dyslexie in Regelklassen besondere Bedingungen z.B. in Prüfungen zukommen zu lassen. Würde das generell bei allen "schwächeren" Kindern gemacht, könnte man sich die Noten auch schenken.

An sich ist das meiner Meinung nach ein sehr guter Ansatz, in der Praxis habe ich, wie ich im letzten Posting (in den Kommentaren) geschrieben habe, manchmal meine Mühe damit.

Im Anschluss wurden kurz verschiedene Theorien des Lesenlernens angerissen. Über diesen Bereich hätte ich gerne mehr gelesen, das wurde nämlich in meiner Lehrerausbildung sträflich vernachlässigt.

Weiter wurde die Diagnosemethodik besprochen. Es gab zwei Videos mit Beispielen. Die Kinder mussten Aufgaben lösen im Bereich graphischer Musteranalyse, autditiver Phonemselektion ("Was bleibt übrig, wenn ich von 'Haus' das 'H' wegnehme?"), Wortlesen, Nonsenswortlesen, Textverständnis lösen. Natürlich wurden eindeutige Fälle gezeigt. Trotzdem - das war sehr interesseant. Ausserdem konnte man sich ein Interview mit einem Professor (für irgend etwas Naturwissenschaftliches) anhören, der Dyslexie hat. Das war auch interessant, er schilderte seinen Werdegang und seinen Alltag.

Es wurden einige verschiedene Diagnostimethoden gezeigt und kurz beschrieben, wie man sie vergleichen kann.

Dann kam die Sprache auch noch auf die Unterschiede der Erscheinungsform von Dyslexie in verschiedenen Sprachen. Deutsch wurde als eine "orthographisch transparente" Sprache erwähnt, d.h. mehr oder weniger jeder Buchstabe entspricht einem Laut. Das ist in Englisch besonders schwierig, weil es wesentlich mehr Phoneme als Buchstaben gibt. Noch "transparenter" seien Türkisch und Tschechisch. Bei Kindern mit Dyslexie mit solchen Muttersprachen äussert sich diese primär in einem langsameren Lesetempo. Bei orthographisch intransparenten Sprachen wie Englisch tritt eine wesentlich grössere Fehlerquote auf, weil eben ein Buchstabe nicht zwingend durch einen bestimmten Laut representiert wird. Extrem schwierig seien für Menschen mit Dyslexie nicht-alphabetische Schrift-Sprachen wie Chinesisch.

So, das war's. Ich mag das Thema, es wird zwar wissenschaftlich besprochen, aber es ist sehr handfest und hat mit dem pädagogischen Alltag direkt zu tun.


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6 Kommentare


Beetlejuicine

Geschrieben

Wow, was für ein Thema.

Als Mutter eines 10 Jährigen finde ich es wahnsinnig klasse, dass Lehrer sich mit so etwas beschäftigen und wünsche mir, dass so eine differenzierte Betrachtung in die Schulen einzieht.

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Danke. Allerdings ist Dyslexie etwas, was meiner Erfahrung nach in der Schule gut erkannt wird (d.h. die Möglichkeit wird erkannt, zur Abklärung werden die Kinder weitergeleitet). Für den Umgang damit gibt es genaue Regelungen. Allfällige Begleitprogramme und Trainings sind wiederum nicht Sache der Schule, sondern werden nach der Diagnose eingeleitet.

Natürlich ist es sinnvoll, wenn Lehrer genauer über Dyslexie Bescheid wissen. Es gibt jedoch unglaublich viele Themen, bei denen es sinnvoll wäre, wenn Lehrer darüber genauer Bescheid wissen wollen. Und sorry, wir können auch nicht alles wissen und machen!

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Lernhilfentk

Geschrieben

Schön dass das heute so ist- ich kenne jemanden mit Dyslexie, der einfach aufgrund seines Alters durch das Raster gefallen ist: Damals gab es das alles noch nicht. Steht heute mit einem Hauptschulabschluss und Helferausbildung da, obwohl er zumindest aus meiner Sicht mehr könnte. Ich dachte eigentlich, das Dyslexie noch nicht beachtet wird zwischen den ganzen anderen Sachen. Wobei ihm persönlich einfach auch ein bisschen Verständnis von Seiten der Lehrer schon geholfen hätte, Nachteilsausgleich für ihn wäre mit Sicherheit gewesen, wenn ihm einer die Aufgaben mal vorgelesen hätte.

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eine Laienfrage , ist damit die allgemeine Lese -Rechtschreibschwäche gemeint, oder ist das noch was anderes?

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Lernhilfentk

Geschrieben

Ja das ist noch was anderes, steht auch oben: Leseverständnisschwäche. Die Leute mit Dyslexie können die Buchstaben einwandfrei, kriegen aber nicht raus, was der Sinngehalt des Geschriebenen ist. Also wenn da dann Haus steht, haben die nicht das Bild des Hauses vor sich, sondern nur die reinen Buchstaben. Oder die Buchstabenkette ( an der Stelle bin ich nicht ganz sicher?). Das ist beim Haus noch halbwegs zu bewältigen, ganz schlimm wird es aber, wenn die Leute mit neuen Begriffen konfrontiert werden, was ja in Schule und Ausbildung ständig vorkommt. Mein Bekannter musste quasi in der Ausbildung jedes einzelne neue Wort so erklärt bekommen, dass er eine Vorstellung davon entwickelt was das ist, das geschriebene Wort dann zuverlässig in Prüfungen wiedererkennt, und bei der Anwendung in der Praxis das Wort entsprechend einsetzen kann.

Da ist das, mit was wir hier so als Fernlerner und Fernstudenten ohne Dyslexie so kämpfen, echt noch ein Klacks dagegen.

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In meinem Kurs wird Dyslexie als Lese- Rechtschreibschwäche bei normaler Intelligenz definiert.

Es ist das, was - zumindest meiner Erfahrung nach - im normalen Schulumfeld "Lese-Rechtschreibschwäche" genannt wird.

Die "darf" sich an sich äussern "wie sie will", aber meist tritt sie wie von Lernhilfentk beschrieben auf: die Repräsentation gelesener Wörter sind im Gehirn ist schwach/schwierig (eine alternative Theorie sagt, dass die Repräsentation völlig normal ist, aber der Zugang zu dieser erschwert). Bzw. schon die Buchstaben-Phonem (Laut) -Kombination ist schwach repräsentiert.

Normalerweise lesen die Betroffenen flüssig, solange die Wörter gut bekannt sind. Weniger bekannte Wörter können sie schlecht lesen. Rechtschreibung ist extrem schwierig, da die Buchstaben-Lautentsprechung erschwert ist, bei Ausnahmen ist das natürlich noch extremer. Zuordnungen sind erschwert, was z.B. zu b/d Problemen und b/p-Problemen führt (schaut ähnlich aus/klingt ähnlich)

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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link