Fernstudium zum Quadrat :-)

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Nichts ist so stetig wie die Veränderung! - Ein OU-Grundsatz.

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YoungWoman

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Hallo Ihr Lieben,

ich habe gerade gemerkt, das seit meinem letzten Blockeintrag schon mehr als ein Monat vergangen ist.

Daher nun noch nachträglich: Ein frohes neues Jahr an alle und natürlich viel Erfolg im Studium!

Ich hoffe auch der Weihnachtsmann hat euch reichlich bedacht :-D

Was habe ich in der ganzen Zeit getrieben? Erstmal weiter gelernt, den Experimentier-Kurs S155 abgeschlossen und meine erste Hausarbeit (TMA) für SDK125 abgegeben und zurückbekommen. Fertig gestellt habe ich sie letztlich nach einer intensiven Studiensession (9 Stunden!) plus morgendlichem Feinschliff - abgegeben habe ich quasi auf den letzten Drücker. Naja, ich hatte die letzten zwei Aufgaben vorher definitiv unterschätzt! Die Mühe hat sich aber gelohnt. Absolut erstaunliche 98% war meine Note. Ich war ziemlich baff als ich das Ergebnis bekam! :blink: Und dann hab ich mich gefreut. :lol:

Ja, und dann - habe ich einmal ordentlich mein Studium in Frage gestellt. Ich war tatsächlich kurz davor aufzuhören. Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum, da meine letzten Noten schließlich bombastisch waren. Um es kurz zu sagen: Die OU legt mir ziemlich große Steine in den Weg und ich weiß noch immer nicht ob ich das tatsächlich 4 Jahre mitmachen möchte. Natürlich legt die OU nicht nur mir persönlich Steine in den Weg (die haben ja nichts gegen mich), aber generell allen Studenten die sich noch kurz vor der Umstellung ihres Gebühren- und Studienmodells eingeschrieben haben und dadurch noch unter den "alten" (günstigeren und flexibleren) Modell laufen.

Ich hatte die OU auch gewählt, weil sie ein flexibles Studienmodell hat. Du buchst einzelne Kurse - nicht den ganzen Studiengang - und zwar dann, wenn es dir passt. Und wenn du dann alle Vorraussetzungen für einen Abschluss erfüllt hast - sei es nach 4, 6, 10 oder 12 Jahren - bekommst du den Abschluss. Das ist für mich Geschichte. Danke OU!

Ich muss bis 2017 - also nach 5,5 Jahren (Regelstudienzeit sind 6 Jahre) - fertig sein. Sonst werde ich exmatrikuliert. Als die OU diesen Stichtag im Sommer bekannt gegeben hat, habe ich einen Studienplan gemacht um zu prüfen ob ich das überhaupt schaffen kann. Ich habe die Kurse geprüft, abgeglichen wann welcher Kurs beginnt und was die (empfohlene) Reihenfolge ist. Ein schöner Plan, der mir sagte: "Ja, du kannst es schaffen. Gerade so, wenn du keinen Kurs verhaust und keine Pausen machst. Aber dann geht es." Also dachte ich: Ok, dann versuch ich das mal.

Nun überprüfe ich alle paar Monate meinen Plan. Und was erlebe ich immer wieder? Das die OU plötzlich Kurse nicht mehr anbietet oder den Startzeitpunkt von Februar oder Mai auf Oktober verlegt! Das bringt aber meinen kompletten Plan absolut durcheinander. Im Moment bin ich dadurch gezwungen einen Level 2-Kurs (SD226) im nächsten Monat zu beginnen, obwohl dieser erst für nächstes Jahr im Plan stand. Zudem rät die OU selbst nachdrücklich davon ab, diesen Kurs als ersten Level 2-Kurs zu belegen. Der Kurs wird aber nächstes Jahr gestrichen. Und der Ersatzkurs beginnt nicht im Februar, sondern im OKTOBER! Da hab ich aber schon einen anderen Level 2 Kurs drin und ein dritter beginnt im Februar des folgenden Jahres. Das hätte also bedeutet, dass ich vom Februar 2015 an mit 3 Level 2 Kursen mit jeweils 30 Punkten (15 ECTS) hätte klar kommen müssen. Ein zum Scheitern verurteilte Vorhaben.

Also habe ich mich jetzt entschlossen die Herausforderung anzunehmen dieses Jahr bereits SD226 zu belegen. Sollte ich scheitern, ist die Uni ohnehin gestorben. Doch dann habe ich dieses Jahr schon Gewissheit und nicht erst in 2015.

Natürlich hab ich mich auch noch in Foren und bei der Uni über den Kurs informiert und um Rat gefragt. Zumeist wurde mir zu SD226 geraten.

Was mich allerdings wirklich stört, ist dass ich meine Pläne dermaßen umschmeißen muss, nur weil die Uni stetig umstrukturiert. Das ist auch ein Nachteil der flexiblen Kurswahl und das man eben keinen bestimmten Studiengang studiert. Die Uni ist eben auch flexibel und fühlt sich für die Kurswahl und Studienpläne des einzelnen Studenten nicht verantwortlich. Natürlich gibt es Beratungsstellen, wo du deine Pläne und Überlegungen besprechen kannst, aber in die Planungen der Uni bezüglich ihrer Kurse fließen die Studienpläne der Studenten nicht mit ein. Andernfalls kann ich mir diese Entwicklungen nicht erklären. Ob ich das noch 4 Jahre mitmachen will? Immer wieder meine Kurspläne zu verändern und Dinge zu tun, die eigentlich nicht will oder denen ich mich (noch) nicht gewachsen fühle? Eigentlich glaube ich ja nicht, dass ich schon einen Level 2-Kurs machen kann ...

Nun ja, letztlich bin ich aber auch ganz froh jetzt SD226 zu machen. Es ist ein spanndes Thema in dem die biologischen Grundlagen der Psychologie betrachtet werden. Gewissermaßen also Neurowissenschaften. Ich freue mich schon sehr mich dort hineinzuvertiefen und da mehr zu erfahren! Und ansonsten kann ich mir nur selbst die Daumen drücken, dass ich Level 2 schaffe! :-) Achso, ich habe übrigens DSE141 (Psychologie) abgesagt. Der Kurs wäre eigentlich im Februar dran gewesen. Doch den Rest von SDK125, DSE141 UND SD226 wäre nicht schaffbar für mich. Also ist DSE141 nun auf nächstes Jahr verschoben. Drückt mir die Daumen das mir das nicht zum Verhängnis wird! Für 2013 stehen somit die Kurse SDK125, SD226 und SK121 auf dem Plan.

So, jetzt genug gejammert. Ansonsten hab ich mich über Weihnachten und Sylvester gut erholt und mit meiner Uni aufgeholt. Da war ich zuletzt etwas hinterher. Erstmal bin ich wieder im Plan. Allerdings hat sich für nächste Woche Besuch angekündigt - so richtig viel werd ich da wohl nicht machen können. Stattdessen sollte ich noch etwas vorarbeiten :-) Das werde ich jetzt tun.

Damit wünsch ich euch ein schönes Wochenende! :)

LG

YoungWoman


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4 Kommentare


Das klingt ein bisschen so, als ob die bei der OU das selber nicht so richtig fertig durchdacht hätten. Bin ich froh, dass das bei mir ziemlich überschaubar abläuft - ich muss vier Module a einem Jahr belegen (ich versuch's jetzt mal auf drei Jahre, aber das ist mein persönlicher Spass).

Dir wünsche ich natürlich viel Erfolg bei deinem Vorhaben und dass der Spass am Lernen dabei nicht völlig flöten geht!

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Eigentlich sollte man ja davon ausgehen das es eine längere Frist gibt wenn sich die Hochschule einräumt Kurse zu verschieben oder zu streichen. Schade ....

Ich drücke dir die Daumen mit dem Level 2 Kurs!

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Beetlejuicine

Geschrieben

Oh, das klingt nach Chaos und Frust.

Ich käme mit einem solchen System nicht gut klar, weil mir Planungssicherheit sehr wichtig ist.

Hoffentlich verlierst du dabei nicht die Lernlust.

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Danke fürs Daumen drücken. :-)

Ja, es ist schon nervig. Daher stand ich halt auch kurz davor abzubrechen. Aber fürs erste ist wieder alles gut und ich bin wieder motiviert. Ich gehe jetzt stramm auf meine zweite Hausarbeit in SDK125 zu und warte noch auf die Lieferung für SD226 (die ersten Briten haben ihre Lieferungen schon bekommen - also kann ich so nächste Woche damit rechnen :-P)

Ich werd natürlich berichten, wie es weiter geht.

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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link