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Schwammige Zukunft

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m.e.l.l.a

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Letzte Woche habe ich nebenbei erfahren, dass wir Key User nächstes Jahr die Samstage im März und April arbeiten dürfen. Genau stehts aber noch nicht fest, und schon gar nicht ob immer alle da sein müssen. Das bedeutet für mich, dass ich fürs nächste Semester nichts fest planen kann. Nach heutigem Stand werde ich versuchen, so viel wie möglich zu machen und die Entscheidungen, welche Prüfungen ich schreibe, erst kurzfristig zu treffen. Ich rechne lieber mal damit, nicht viel lernen zu können und nicht alle Prüfungen schreiben zu können. Vielleicht läufts ja wider Erwarten besser, aber das wäre dann Zubrot. Demnach werde ich wohl fünf Semester fürs Grundstudium brauchen. Hoffentlich gibts in den nächsten Wochen noch konkretere Aussagen zur Planung der SAP-Einführung. Leider wird das Thema mit der Einführung im April bei Weitem nicht erledigt sein, da einige Themen erst ab Mai angepackt werden. Ich kann im Moment überhaupt noch nicht einschätzen, was das für mich bedeuten wird.

Ansonsten würde ich mich freuen, so langsam ein Ergebnis der MUP-Prüfung zu erfahren und starte diese Woche in die Endphase der Prüfungsvorbereitungen für Fertigungstechnik und Mathe. FER ist super-interessant, aber leider auch viele Details zu zig Verfahren. Mathe seh ich im Moment relativ entspannt. Werde ab dem nächsten Wochenende alle drei, vier Tage eine alte Klausur bearbeiten und dann sollte das funktionieren. Nach den beiden Prüfungen steht dann vor Weihnachten noch die PL in Jahresabschluss an. Aber das ist im Moment noch nicht Prio1.

Heute hab ich mir diesen Freitag und zwei Tage in der übernächsten Woche frei genommen. Hab noch 15 Tage Urlaub dieses Jahr und das ist vor den beiden Prüfungen nicht unpraktisch. Morgen also nochmal ein langer Arbeitstag und dann ein langes Wochenende.


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3 Kommentare


Das klingt ja nicht wirklich toll ... vor allem beginnen im April ja doch schon die Prüfungen.

Naja ... als Fernstudent ist man eben mit einem von beiden immer Spielball des anderen.

Im übrigen gefällt mir die Kategorie... nützt ja nix ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Kannst Du denn nicht wenigstens bei Klausuren nach einer Ausnahmegenehmigung fragen ?

FER gefällt Dir ?? Für mich war das eine Qual! Ein Kommilitone von mir hat sich mal die Mühe gemacht, die Verfahren zu zählen. Wenn Du alle Unter-unterverfahren mitzählst, sind es ~100 !! Und ja, alle sind klausurrelevant. Aber Interesse ist natürlich eine gute Grundvoraussetzung :-)

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Ja, ich finde FER schon gut, aber vor der Prüfung grauts mir schon ein bißchen. Ist halt wahnsinnig viel Stoff, man kann viel Glück haben mit der Prüfung, aber genauso auch viel Pech...

Eine Entscheidung wegen Ausnahmegenehmigung möchte zum jetzigen Zeitpunkt keiner treffen, das ist wirklich schwierig, weil keiner weiß wie es wirklich wird. Ich hätte im März schon ne Prüfung und dann natürlich auch im April...

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.