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Gestern war so ein Tag

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Doraemon

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...an dem ich hätte alles hinschmeißen können...

Mein Kopf wollte einfach kein neues Wissen mehr aufnehmen. Und das ist noch nett ausgedrückt. Eigentlich ging gestern gar nichts mehr!

Ich bin zum Lernen extra in die FH Bibliothek gefahren. Das mache ich ganz gerne, da ich dann auch mal andere Studenten sehe, und nicht immer nur alleine in meinem Zimmer sitze und lerne. Tja, und da ist es passiert. Ich schlug mein Skript auf, und konnte mich einfach nicht mehr konzentrieren. Lesen ging nicht mehr, lernen ging nicht mehr. Ich bin dann völlig entnervt aufgestanden und unverrichteter Dinge gegangen.

Danach habe ich einfach nur noch vor mich hin geflucht. Gedankengänge wie, ich gehe nächste Woche nicht zu den Klausuren, ich bin einfach für ein Fernstudium nicht geeignet, wie konnte ich mir einbilden, das alles neben der Arbeit noch zu schaffen?, ist das der richtige Studiengang?, gibt es Kommilitonen, denen es genau so geht?, wie schreibe ich meine erste Hausarbeit nach wissenschaftlichen Richtlinien?. Mir wurde einfach alles ein bisschen viel. Denn wenn ich ehrlich bin, hat sich mein Leben seit meinem Studium total verändert. Ich kann nicht einfach mal so in den Tag hineinleben, meinen Urlaub muss ich nach meinen Präsenzen, Hausarbeiten und Klausuren richten. Die Semesterferien muss ich für die Vorbereitung und Schreiben meiner Hausarbeit nutzen, nebenbei noch für 2 Klausuren lernen, die im April dran sind.

Trotzdem bin ich gestern nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich weiter mache und da jetzt mal durch muss. Einige Klausuren sind schon bestanden. Für die Klausuren nächste Woche habe ich schon so viel gelernt.

Ich muss mich einfach davon verabschieden, alles wissen und können zu wollen. Ja, ich habe noch den Satz im Ohr, dass ich ein wenig verbissen bin, wenn es ums Lernen und um das Studium geht. Vielleicht mache ich mich einfach wirklich zu verrückt?

In diesem Sinne. Gruß Doraemon


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3 Kommentare


Viel Erfolg beim Durchbeißen! Ich glaube, wenn Du diese Tal durchschritten hast, dann werden diese Täler - die sicherlich immer mal wieder kommen werden- leichter durchshchreiten. Und viel Erfolg für die Klausuren!

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wie schreibe ich meine erste Hausarbeit nach wissenschaftlichen Richtlinien?

Wir haben dazu ganz wilde Unterlagen gekriegt, parallel nochmal in das Buch (war ein Dozentenvorschlag) "Von der Idee zum Text" von Esselborn-Krumbiegel geguckt ... Wenn man den Ablauf letztlich mit eigenen Worten für eine HA runterbricht, sieht es nicht mehr kompliziert aus, sondern auch hier gibt es einen roten Faden. Soll heißen: nicht entmutigen oder verwirren lassen. Banal: (Thema, Frageformulierung, formale Kriterien beachten) Wo komme ich her - wo will ich hin. Und die Gliederung ist schon die halbe Miete - finde ich.

Hier lohnt es sich, sich vorher ein paar Gedanken/schriftlich zu machen, dann fällt das Schreiben hinterher leichter.

Ja, ja, die Täler - da schließe ich mich schwedi an. Hinterher, nach dem Durchbeißen, kann man aber zu recht auch richtig stolz auf sich sein. Und die Tage, an denen nichts mehr geht, werden (hoffentlich) durch die Tage mit dem super Flow wieder ausgeglichen. ; )

Viel Erfolg & Motivation wünscht Dir snowchild.

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Hey du,

hab grad gesehen, dass du auch WiPsy in Riedlingen studierst.

Und ich kann dir sagen, mir ging/gehts oft ähnlich. Die Klausurtermine in Riedlingen find ich nach wie vor einfach total ungünstig, nur drei pro Semester und davon ein Termin zwei Wochen nach dem anderen Termin. Und sehr viele Hausarbeiten, die ja dann in den "Semesterferien" zu erledigen sind, weil ich vorher überhaupt keine Zeit dazu finden.

Ich bin jetzt nach fast vier Jahren auf der Zielgerade und ich bin total ausgepowert, muss nächste Woche auch wieder ran und bin jetzt schon total k.o. Im Februar dann noch die Hausarbeit.

Aber, was ich dir sagen will: Es ist machbar, kleine Schritte, und es muss keine 1,0 werden.

Manche bei uns schaffen das mit links, aber eben nicht alle, vielen gehts so wie uns, glaub mir,

nicht jeder kann ein "Turbostudent" sein.

In diesem Sinne: Auf in den Kampf, nächste Woche holen wir die nächsten Credits!

Und: Mut zur Lücke! So muss ich mich oft bei Laune halten...

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
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      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.