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Der erste Schritt...

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enthusiast

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... beginnt ja bekannlicherweise die 1000-Meilen Reise (A Journey of 1,000 miles starts with the first step).

Ich habe mich für das Mathematik mit Informatik Studium an der Fernuniversität Hagen beworben, und schon eine kurze Zeit hier auf Fernstudium-Infos.de mitgelesen. Ich winde es sehr interessant und motivierend die Blog Einträge zu lesen (Danke allesamt!), und dachte ich würde es auch mit einem Blog versuchen.

Ich hoffe wirklich, dass es mit der Bewerbung klappt, und dass ich bald von der FUH höre. Dieses in Limbo hängen ist nicht so meine Sache. Es ist doch eine riesige Entscheidung ein Studium anzufangen, auch wenn es ein Zweitstudium ist.

Ich bin etwas älter (yep, "älter", und nicht "alt"!) und habe seit Jahren keine akademischen Kurse belegt. Manchmal wundere ich mich, ob ich das wohl noch bewerkstelligen kann. Es fühlt sich an wie ein Mix aus froher und bezweifelnder Aufregung. Ich gehe davon aus, dass das aber ziemlich normal ist am Anfang.

Bis bald,

/Enthusiast


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13 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Was meinst du denn mit "älter"? Viele hier haben ja schon etwas Anderes gemacht, bevor sie mit dem Fernstudium begonnen haben.

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@Beetlejuicine - Danke der Nachfrage. Ich werde noch darüber bloggen.

@Markus - Hallo. Naja, ich werde wohl fast meinen 50ten feiern wenn ich meinen Master absolviere (wenn ich Vollzeit bleibe). Nicht alt, aber ich habe doch in den Blogs gelesen, dass doch viele jünger sind wenn sie mit dem Fernstudium anfangen.

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Beetlejuicine

Geschrieben

Bei einem potentiellen Master wäre ich auch 50

Na und?

Du mußt dann immer noch 17 Jahre arbeiten. Dann halt 17 Jahre mit Master.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft dahin kommt bis weit ins Alter zu arbeiten. Daher lohnt es sich für mich auf jeden Fall.

Ich möchte eh aus ideellen Gründen studieren, in meinem Beruf (Pflege) verdient man mit akademischen Abschluß nicht unbedingt sooooo wahnsinnig toll. Wenn ich also insgesamt >20.000 € in ein Studium Bachelor plus Master investieren, kann ich das kaum noch rausholen.

Die Frage ist halt, ob man sich eben einfach Träume erfüllt :-)

Und hey....Mathe + Informatik ist geil!

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Du hast recht: Lernen lohnt sich immer, und für manche ist es ein integraler Teil ihrer Selbstverwirklichung (self-fulfillment). Alles Gute bei deinem Studium!

Die Italiener haben ein kluges Proverb: "Impara l'arte e mettila da parte." (Wortwörtlich "Lerne die Kunst und setze sie zur Seite," i.e. lerne die Kunst so hast du sie bereit wenn du sie brauchst.)

Ist es nicht schön sich Träume erfüllen zu können?

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Ich werde 40 sein, wenn ich meinen Bachelor beende. Und 40 mit Bachelor ist toll! "40 werden" passiert schliesslich von alleine.

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Hey, Super.

Mathematik mit Informatik konnte ich mir auch vorstellen, habe mich dann aber für "mathelastiges" Informatik entschieden.

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Ich war auch nicht sicher wie herum ich es machen wollte (Informatik mit Mathe or umgekehrt). Ich programmiere sehr gerne (habe mir das meiste selbst bei gebracht). Dann habe ich mich aber schlechtletzlich für Mathe entschieden. Im Nebenfach wird doch noch genug Informatik für meinen Geschmack gelernt.

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Susanne Dieter

Geschrieben

Ich bin vor zwei Wochen 40 geworden, und jetzt ist Klausurzeit. D.h. für sowas wie Midlife-Crisis, die mir manche schon mit 30 prophezeit haben, habe ich gar keine Zeit. :-) Beim Bachelor-Abschluss werde ich 42 sein. Hier sind bestimmt noch einige Stamm-Leser / Schreiber, die auch Ü40 sind.

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    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
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      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
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      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.