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Warum ich jetzt studieren möchte...

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enthusiast

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Ich wollte die Gelegenheit erfassen, etwas Ordnung in meine Gedanken zu bringen, warum ich überhaupt dieses Studium anfangen will.

Ich habe nämlich schon ein Studium abgeschlossen mit einem Bachelor of Science in Computer Engineering und einem Master in Electrical Engineering. Ich war Vollzeit Student an einer Uni in Amerika. Meine zwei ersten Uni Jahre habe ich in Frankreich an einer Präsenz-Ingenieursschule (Grande Ecole) studiert.

Naja, das Leben ist mir ein bisschen dazwischen gekommen. Nach einem sehr guten Start in die Berufswelt bin ich leider krank geworden und bin jetzt schon etliche Jahre nicht beruflich aktiv. Ich habe getan was ich konnte, aber Vollzeit war/ist nicht mehr möglich. Ich verdiene mir zur Zeit Taschengeld mit Mathe- und Informatiknachhilfe und einigen Webseiten.

Ich will etwas mehr. Etwas was Spass macht. Nur für mich. Naja, Mathematik als Therapie! :thumbup1:

Natürlich wird sich erst erweisen welches Pensum ich schaffen kann. Manchmal geht's mir besser, manchmal nicht so gut. Manchmal fühle ich mich voller Hoffnung, manchmal bin ich verzweifelt.

Ich habe es immer geliebt Student zu sein. Nach meinem MS habe ich noch einige weiterführende Kurse belegt, aber mein Berufsleben wurde zu hektisch mit viel Reisen. Hätte ich früher von der FernUni in Hagen gewusst, hätte ich bestimmt schon vor Jahren angefangen fern zu studieren. (Hm, jetzt nachdem ich das geschrieben habe, bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich wundere mich, ob ich wirklich von Amerika aus an einer deutsche Fernuni beworben hätte.) Sagen wir es so: " Hätte ich früher von der amerikanischen Uni wie die FernUni in Hagen gewusst, hätte ich bestimmt schon vor Jahren angefangen fern zu studieren." Das Ausschlaggebende hier war natürlich nicht für mich nur die akedemische Anerkennung, sondern auch der Kostenpunkt: Fernunis gibt es natürlich auch in den US, und die Open University ist bis nach Amerika bekannt, aber es war, besonders nach meiner Erkrankung, für mich unerschwinglich teuer.

Ich habe wirklich nie aufgehört zu lernen, und werde, Fernstudium hin oder her, wohl immer im Herzen Student sein.

Ich habe nicht versucht mir Kurse anrechnen zu lassen, weil ich noch nie auf Deutsch studiert habe. Ich bin erst vor Kurzem nach Luxemburg zurückgekehrt nach 2 Jahren in Frankreich und fast 20 in Amerika. So muss ich mich erst einmal in die deutsche Sprache im Allgemeinen und das wissenschaftliche Deutsch im Spezifischen einarbeiten. (Ich weiss schon, dass ich mir die Rechtschreibung für ss, ß, usw. ansehen muss, die hat sich geändert...).


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6 Kommentare


Sag einfach, du bist Schweizer. Wir schreiben nämlich kein ß!

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Hallo,

weist du, daß wir uns sehr ähnlich sind. Ich studiere auch erst seit kurzem an der Fernuni und hab bereits etwas anderes studiert. Klar studiert man was einen Spaß macht und wo seine Interessen liegen. Im übrigen bin ich auch nicht mehr der Jüngste.

Du hast schon einiges auf dem Buckel und viel Erfahrung mit Umgang von Hochschulen und Leistungen dieser - dies kann sehr wertvoll sein. Auch der enorme Druck - "ich muss es schaffen" ist nicht da (Ansonsten......).

Bei uns heißt es: "ich möchte oder ich kann es schaffen" - dies ist ein riesen Unterschied.

An deiner Stelle würde ich weniger zurückschauen und mehr nach vorne, die Deutsche Rechtschreibung ist nicht das wichtigste beim Fernstudium. Was möchtest du den eingenlich studieren? Mathematik?

Gruß

Manfred

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Hallo wt15309,

Schönes Lucky Luke Avatar! Ja, ich denke, dass das Wichtigste was ich von meinem Erststudium davongetragen habe ist die Fähigkeit zu lernen. Das ist nicht nur eine Lerntechniken- und Organisationssache, aber auch eine Sache von Zuversicht (Self-Confidence). Mit genügend harter Arbeit ist so manches zu bewerkstelligen!

Ich will Mathematik studieren. Ich habe "damals" als Ingenieur viel Mathematik angewandt (zumal für meine Masters Thesis), aber wollte immer schon "richtige" Mathematik machen. (Bitte versteht mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen Ingenieurs-Mathematik oder andere angewandte Mathematik zu beanstanden, und will sie auf keinen Fall herabsetzen! Ich wollte persönlich nur immer die mehr theoretische Aspekte ergründen und lernen anspruchsvollere Beweise zu schreiben, etc.)

Alles Gute mit deinem Studium!

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Susanne Dieter

Geschrieben

Mathe als Therapie - Du bist hier richtig, hier sind noch mehr so Verrückte. Wilkommen. :-)

Aber Vorsicht, Fernstudium-Infos kann zur Sucht werden - im schlimmsten Fall sogar das Studieren / Weiterbilden an sich. :-)

Informatiker gibt es noch einige hier, z. B. mich oder Markus, der FI-Infos-Betreiber.

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@Susanne, ich kann mir gut vorstellen, dass das Studium und diese Community einen komplett absorbieren können.

Ich habe gestern darüber nachgedacht. An der Präsenz Uni hängt man doch auch mit Komilitonen aus, um zu klatschen, Frust loszuwerden oder sich über einen Dozenten oder eine Klausur zu äussern (jaja, nicht nur um Uebungen zu machen!). Das kann auch ganz schön Zeit nehmen. Hier trifft man seine Ersatz Komilitonen (auch wenn sie andere Dinge an anderen Hochschulen studieren).

Ich weiss selbst noch nicht wieviel Zeit ich hier stöbern werde wenn für mich der Ernst der Sache mal anfängt (im April).

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Susanne Dieter

Geschrieben

Das stimmt schon, aber es gibt hier Mitschreiber, die nach ihrem abgeschlossenen Studium wieder etwas angefangen haben, sei es eine nichtakademische Weiterbildung oder Master bzw. Zweitstudium. :-)

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