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Wie ist es so als Vollzeitstudentin?

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Rumpelstilz

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Ab Februar habe ich zwei Module belegt und bin deshalb offiziell bis September Vollzeitstudentin.

In den letzten drei Wochen habe ich probehalber mal das Pensum von 6 Wochen bearbeitet. Es ging, aber es war eigentlich nicht sehr lustig. Alles, was auch nur ansatzweise "optional" ist, habe ich sein gelassen. Das ist etwas schade, da ich das Studium primär aus Eigeninteresse macht.

Nächste Woche arbeite ich in Westendorf und kann wohl nicht sehr viel lernen, da meine jüngste Tochter mitkommt. Trotzdem hoffe ich, Block 3 der Entwicklungspsychologie fertig bearbeiten zu können. Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass ich diesen prüfungsrelevant machen kann, indem ich die Hausarbeit 5 über ein bestimmtes Thema dazu schreibe. Darüber werden ich später nachdenken. Ich müsste mich sicher nochmal intensiv mit den Themen befassen.

Mit dem Lesepensum bin ich in diesem Kurs beim 20.April angelangt, das nimmt etwas Druck raus. Allerdings muss ich Mitte März den Vorschlag für die Studie, die ich durchführen muss abgeben. Das wird auch nochmal ein dicker Brocken Arbeit.

Das "Science" Modul fängt wie gesagt im Februar an. Ich hoffe, dass die Materialien da sind, bis ich von Westendorf zurück bin, dann kann ich ein wenig vorlernen. Die erste Arbeit ist dort am 14.März fällig, also schon nach wenigen Wochen. Da gilt es von Anfang an dabei zu bleiben, weil ich für das Schreiben und proofreading vergleichsweise viel Zeit brauche. Ausserdem bin ich in den Februarwochen auch nochmal ordentlich in Sachen Skifahren unterwegs.

Ich habe alles ziemlich gut geplant, aber ob es klappen wird, kann ich noch überhaupt nicht sagen. Es ist alles schon ziemlich knapp.

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9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Bei deinem Organisationstalent und deiner Disziplin mache ich mir da gar keine Sorgen ;) Aber ich bin gespannt, was du von der Doppelbelastung erzählst!

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Ich drück dir die Daumen, dass all deine Pläne gut aufgehen! Ein ehrgeiziger Plan, aber es hört sich auch gut durchdacht an. Was ist denn das Schlimmste, was passieren kann, wenn du aus welchen Gründen auch immer ein Modul aufgeben musst?

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Soweit ich weiss, kann ich ein Modul sistieren und nächstes Jahr machen. Es muss aber gute Gründe dafür geben, "einfach so" kann ich es nicht beantragen. Aber wenn ich z.B. krank werden würde oder so, dann ginge das wohl problemlos.

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Ich finde es grundsätzlich schon bewundernswert, dass du das alles in Englisch machst.

Konntest du das sowieso bereits gut oder hast du dich fürs Studium vorbereitet?

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Danke. Ich hatte in der Schule 4 Jahre Englisch, habe später eine Saison in Canada als Skilehrerin gearbeitet, dann, wieder ein paar Jahre später, das Cambridge Advanced und Proficiency gemacht. Sprachlich geht es ziemlich gut, ich finde es spannend in einer anderen Sprache und einem anderen Land zu studieren. Die Britische Herangehensweise an ein Studium gefällt mir sehr gut.

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Man lernt nicht auswendig und wird abgefragt, sondern der gelernte Stoff muss in Essays diskursiv abgehandelt werden. D.h. es werden Fragen gestellt, auf die es aber keine richtig/falsch-Antworten gibt, sondern man muss argumentieren.

So würde z.B. ein Aufgabenstellung für eine Arbeit über Leseverständisschwäche nicht lauten: "Beschreiben sie die Charakteristik der Leseverständisschwäche, ihre Abrenzung und mögliche Interventionen", sondern "Evaluieren sie kritisch die kognitiven Erklärungen der Leseverständisschwäche".

Ich muss dann erst Leseverständnisschwäche definieren und in Kontext setzen (andere Störungen), dann verschiedene Erklärungen beschreiben und ihre Stärken und Schwächen beurteilen. Hier muss ich meine Meinung einbringen, die ich natürlich mit Quellen untermauern muss.

Das heisst, ich muss mir mein eigenes Bild machen. Das darf ich vorher diskutieren, aber ich muss schlüssig argumentieren.

Um für meine Meinung eine logische Argumentationskette aufzubauen, muss ich mich viel intensiver mit dem Stoff befassen, als wenn ich nur wiedergeben müsste, was ich gelernt habe.

Es ist sicher nicht so, dass es sowas im deutschen Sprachraum überhaupt nicht gibt. Und es ist auch nicht so, dass man in GB nie etwas auswendig wissen muss. Ausserdem liegt sicher einiges an meinem Studiengang und am postgraduate level (Master). Trotzdem: die Herangehensweise ist grundsätzlich eine andere. Und für mich eine, die mir in diesem Studiengang sicher mehr bringt.

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Ich finde diese Methode sehr gut. Man lernt ganz anders und meiner Meinung nach viel mehr, wenn man den Stoff so tatsächlich "anwenden" muss und nicht nur in einer Klausur wiedergeben oder in einer Klausur ankreuzen muss. Ich habe in einem meiner Präsenzfächer gar keine Klausuren und dafür nur Hausarbeiten (und sogar zwei Essays). Das ist natürlich nochmal ein bisschen anders (so vom Stil) aber doch auch ähnlich. :)

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Das hat mich auch dazu bewogen eher die Apollon Hochschule für mein Pflegemanagementstudium auszuwählen.

Es werden weniger Klausuren geschrieben, statt dessen mehr Fallaufgaben, was bedeutet, dass man eben eine Aufgabe zu lösen hat. Ich denke, dass so etwas mehr bringt, als Stoff zu reproduzieren.

Das z.B kann ich gut, ich lerne relativ einfach. Das Anwenden fordert mich aber heraus.

Was du von deiner Uni schreibst, klingt für mich wirklich klasse und du wirkst auch sehr positiv, in dem was du so schreibst.

Danke fürs Erzählen :-)

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