MOOCs, Seminare und Onlinekurse

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Kann ein Fernstudium auch ein MOOC sein?

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Markus Jung

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Nach einer Woche MOOCen und zwei Blogbeiträgen zu den Fragen was ein MOOC ist und welche Arten von MOOCs es gibt wage ich mich nun erstmalig daran, mir Fernlehr-Angebote durch die MOOC-Brille anzuschauen.

Gibt es also Fernstudiengänge oder Fernlehrgänge, welche die Kriterien eines MOOCs erfüllen oder könnte man vorhandene Fernlehr-Angebote so anpassen, dass ein MOOC daraus würde?

Nachfolgend einige Überlegungen am Beispiel des Psychologie-Studiums (B.Sc. Psychologie) an der FernUni Hagen.

M wie Massive - Zahlreiche (> 150) aktive Teilnehmer

Das trifft auf den Fernstudiengang der Psychologie auf jeden Fall zu. Auch wenn es dort wie in den meisten MOOCs viele Passive gibt (die MOOCler würden zumindest einen Teil von ihnen als "Lurker" bezeichnen), ist auch ein ganzer Teil aktiv, beteiligt sich in den Foren und bearbeitet die Studienbriefe.

Ergebnis: Haken dran

Open

Nein, Open ist der Psychologie-Studiengang der FernUni Hagen nicht.

Es gibt formale Zugangsvoraussetzungen (normal das Abi), wobei immerhin die Durchlässigkeit schon etwas größer geworden ist und Personen ohne Abitur unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls studieren können und es die Möglichkeiten für Akademiestudierende gibt. Auf einen NC wird bisher trotz der Flut an neuen Studierende in jedem Semester zumindest verzichtet.

Geht man von der FernUni Hagen weg, gibt es aber viele Fernlehrangebote, gerade auf der sub-akademischen Ebene, die auf formale Zugangsvoraussetzungen verzichten und zum Beispiel die Open University verzichtet auch im akademischen Bereich zumindest bei ihren Entry-Level Kursen ganz darauf.

Open heißt aber ja nicht nur, offen für alle zu sein, sondern auch die Inhalte öffentlich zu machen. Wobei das ja auch bei vielen xMOOCs nicht statt findet, wenn zum Beispiel LMS (Lernmanagement-Systeme) eingesetzt werden, die nur über einen Login zugänglich sind, um zum Beispiel an den Foren teilnehmen zu können. Zumindest sind aber die Lerninhalte offen verfügbar.

Dies ist bei dem Psychologie-Studiengang der FernUni Hagen nicht der Fall und auch bei den meisten anderen Fernlehr-Angeboten nicht, auch wenn es einige erste Initiativen gibt, zumindest einen Teil des Materials öffentlich zugänglich zu machen (zum Beispiel praktizieren dies Oncampus und die IUBH mit vielen Videos).

Dieses Kriterium trifft also aktuell nicht zu, wäre aber auch unter der Überschrift "Fernstudium" möglich, wenn sich die (kostenpflichtige) Dienstleistung künftig mehr in Richtung Betreuung und Zertifizierung wandelt und Inhalte mehr offen zur Verfügung gestellt werden.

Bleibt noch die Frage, ob MOOCs kostenlos seien müssen. Dies wird sicherlich im MMC13 in der Woche zu den Geschäftsmodellen weiter diskutiert werden. Aber auch jetzt gibt es schon Beispiele für Angebote unter dem MOOC-Label (xMOOCs), bei denen zum Beispiel für die Abschlussprüfung Geld genommen wird.

Ergebnis: Halber Haken - der aber durchaus zu einem ganzen werden könnte, wenn die Fernstudium-Anbieter dies möchten.

Online

Der Psychologie-Studiengang basiert noch hauptsächlich auf gedruckten Studienheften. Diese werden allerdings auch als PDFs zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann also komplett online studieren. Es gibt Moodle-Foren, über welche die Betreuung abgewickelt wird und zumindest ein Teil der zusätzlichen Literatur wird über die Bibliothek auch als eBook angeboten.

Insgesamt gibt es in der Branche noch wenige Angebote, die rein als Onlinestudium oder Onlinelehrgang konzipiert werden. Der Anteil wächst aber beständig.

Auf Präsenzveranstaltungen verzichtet ein Teil der Angebote (außer für Prüfungen) und ein kleiner Präsenzanteil ist ja auch bei einem MOOC erlaubt - dann ist es ein Blended MOOC.

Ergebnis: Haken dran (zumindest für einen kleinen Teil der Angebote)

Course

Klar, ein Fernstudiengang oder Fernlehrgang ist ein Kurs - mitunter ein sehr umfangreicher und vom zeitlichen Verlauf deutlich längerer als bei den bisherigen MOOCs, die ja meist nur über wenige Wochen gehen, allerdings habe ich diese zeitliche Begrenzung bisher noch nicht als Kriterium für einen MOOC gesehen. Und es gibt auch einige sehr kompakte Fernlehrgänge, die nur über wenige Wochen gehen.

Ergebnis: Haken dran

Fazit

Also nach diese rein formalen und sicherlich auch stark vereinfachten Betrachtungsweise komme ich zu dem für mich eher überraschenden Ergebnis, dass ein Fernstudium durchaus ein MOOC sein könnte. Dennoch fühlt sich dieses Ergebnis nicht richtig an, denn unter einem MOOC (zumindest wie ich ihn gerade in Form des MMC13 erlebe) verbirgt sich da doch noch mehr. Okay, ist ja auch ein cMOOC, in dem die Vernetzung und das gemeinsame Erarbeiten im Vordergrund steht. Fernlehrangebote wären dann wohl eher xMOOCs oder Blendes MOOCs und wie sich diese "anfühlen", habe ich noch nicht selbst erlebt. Um diese Erfahrung sollte ich mich demnächst auch nochmal bemühen. Aber was ich so bisher an Berichten zu xMOOCs gelesen habe (zum Beispiel hier in einem Blog ein Bericht über die Teilnahme an einem Udacity-Kurs, ist das tatsächlich gar nicht so weit weg von einem Fernlehrgang.

Dennoch erscheint mir meine Schlussfolgerung nicht richtig. Aber wo liegen die nicht überwindbaren Unterschiede? Habe ich formal etwas übersehen? Oder ist es einfach die unterschiedliche Philosophie, die dahintersteckt? Vielleicht auch einfach nur, dass MOOCs etwas Neues sind, modern und im Trend, verbunden mit dem Gefühl der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten und Fernunterricht doch ein eher leicht konservatives, vielleicht sogar angestaubtes Image in Teilen der Öffentlichkeit hat? Ich weiß es noch nicht genau

Ich muss das jetzt erstmal auf mich wirken lassen. Bestimmt wird es noch Udpates zu diesem Beitrag geben und ich würde mich über eure Kommentare und Überlegungen freuen - insbesondere über Argumente, warum ein Fernstudium kein MOOC sein kann.

So, und nun gebe ich meiner Neugierde nach und lesen den Artikel Unterschiede zwischen einem MOOC und einem Fernstudium von Dörte Giebel, den ich gestern entdeckt habe und mich nur mit Mühe davon abhalten konnte, ihn zu lesen bevor ich selbst meine Gedanken zu diesem Thema formuliert hatte. Aber jetzt darf ich ja :-)

Dörte macht quasi dort weiter, wo ich aufgehört habe. Die formale Betrachtung handelt sie in einem Absatz kurz ab und wendet sich dann anderen Kriterien zu.

Ein ganz wesentlicher Punkt, den sie herausstellt und den ich bisher nicht bedacht habe, ist der zeitliche Ablauf. Fernlehrgänge/Fernstudiengänge können mehrheitlich zu jedem beliebigen Zeitpunkt begonnen werden, während MOOCs in der Regel feste Start- und Enddaten haben und auch vom Ablauf her fest getaktet sind, häufig in Form von Wochenthemen. Ich persönlich empfinden dies als großen Nachteil der MOOCs, weil es unflexibel ist. Abgesehen davon gibt es natürlich auch Fernstudiengänge, die ähnlich aufgebaut sind. Da muss ich gar nicht so weit schauen und kann bei dem oben genannten Beispiel Pschologie an der FernUni Hagen bleiben. Dort gibt es feste Semester mit starrem Anfangs- und Enddaten und für die Betreuung in den Moodle-Foren gibt es eine vorgegebene Taktung, in welchen Wochen welche Seiten aus den Studienheften gelesen werden sollen und im Forum diskutiert werden können.

Als weiteren wichtigen Punkt zeigt Dörte auf, dass die Vermittlung der Inhalte durch didaktisch aufbereitete Studienbriefe und Feedback durch die Tutoren erfolgt (zum Beispiel durch die Einsendeaufgaben), während in einem MOOC das Arbeiten in der Gruppe im Mittelpunkt steht (teilweise verzichten MOOCs ja komplett auf eine Betreuung durch die Organisatoren). Dieser Gedanken ist sicherlich ganz wesentlich. Aber auch hier das Beispiel Psychologie an der FernUni Hagen: Es gibt keine persönliche Betreuung, nur die (allerdings betreuten) Moodle-Foren und zahlreiche Lerngruppen, welche die Studierenden selbst organisieren.

Also geht die FernUni Hagen voll mit dem Trend und der Psychologie-Studiengang ist im Grunde ein moderner MOOC?... Wenn dies so sein sollte, möchte ich lieber nicht mit der Zeit gehen. ;-)

Dennoch zeigt Dörtes Beitrag schon ganz gut auf, worin die von mir oben genannten gefühlten, aber nicht zu benennenden Unterschiede liegen. Dörtes Beitrag ist aktuell noch unvollendet. Ich bin gespannt, welche Überlegungen und Argumente sie noch aufgreift und werde diesen Beitrag dann ergänzen.


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2 Kommentare


Gemäss deinen Überlegungen erfüllen viele Module von The Open University viele Kriterien eines MOOCs.

"massive": >150 Teilnehmer,

online: viele Kurse kommen mittlerweile ohne Papier aus, (auch wenn das auf Widerstand der Studenten stösst)

courses: alle Module haben eine klare zeitliche Taktung, Grössenordnung Wochentakt.

opensind sie hinsichtlich der Zulassung: zumindest die Level-1-Kurse sind für jede offen. Viele, wenn auch nicht alle Materialen stehen öffentlich zu Verfügung.

Allerdings sind sie zahlungspflichtig (teuer!) und man muss sich anmelden. Und ja, natürlich gibt es Betreuung und Prüfungen. Ich glaub aber, genau das ist ein Knackpunkt: Man bezahlt nicht primär die Unterlagen, sondern die Betreuung und die Tatsache, dass man einen überprüften Abschluss macht.

Es gibt von der OU auch viele Gratis-Kurse ohne Betreuung. Die erfüllen die MOOC-Kriterien aber dahinggehend nicht, dass sie nicht zeitlich gebunden sind. Es gibt also kaum Austausch und keine Lerngruppen oder so.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)