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Ein kleiner Schritt für die Menscheit...

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ManofStil

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"Either the pain of hard work or the pain of regret - it's your choice!"

Diesen Satz hat ein Trainer der Hamburg Freezers vor einigen Jahren in der Umkleidekabine der Eishockeymannschaft an die Wand geschrieben. Nun, einige Jahre später überlege ich, wie ich meinen Blog beginne und stoße in den Tiefen meines Gedächtnisses auf eben jene Zeile, die wohl nicht nur auf körperliches Training sondern ebensogut auch auf ein Fernstudium zutrifft...

Sommer 2012 - das Telefon klingelt, ich nehme ab und höre die Stimme einer sehr guten Freundin. Wir telefonieren etwas und ganz nebenbei erzählt sie mir, dass ihr Freund nun ein Studium angefangen hat. "Irgendwas mit Computerspiele programmieren" - da wurde ich hellhörig, denn genau das war eigentlich immer mein Traum. Ich frage sofort nach dem Anbieter, dem genauen Namen des Studienganges und ob Sie mir nicht ein paar Infos dazu geben könne. Konnte Sie nicht, versprach aber, sie mir zukommen zu lassen.

Und so saß ich wenige Tage später vor der Homepage der Wilhelm Büchner Hochschule und schaue mir den Studiengang "Digitale Medien" an. Die Vertiefung "Spieleprogrammierung" hat es mir dabei besonders angetan und ich spiele erstmals mit dem Gedanken meine restliche Freizeit und einen guten Teil des ohnehin immer knappen Geldes in so ein Studium zu investieren. Leider steckte ich zu dem Zeitpunkt gerade im Umzug und so verschob ich die Pläne auf den Herbst, bestelle mir aber zumindest von der WBH schonmal ein paar Info-Materialien.

Leider stellte sich heraus, dass man als Spieleprogrammierer ziemlich mies verdient - sogar noch weniger als ich jetzt verdiene. 3 Jahre Arbeit, rd. 10.000 € und dann am Ende weniger verdienen und einen Job haben, wo Streß an der Tagesordnung ist? - Die Motivation sank in den Keller und ich schob das Thema beiseite...Nicht jedoch ohne diesen Gedanken im Hinterkopf zu behalten, denn mit mittlerweise 31 Jahren ist mein Abi 12 Jahre her, ich bin nun seit 9 Jahren in meinem Beruf und mein Chef hat mir schon angekündigt, dass Gehaltserhöhungen wohl in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sind... Noch dazu habe ich mich in meinem Beruf sehr stark spezialisiert. Das gibt zwar ein gutes Gehalt, aber nimmt mir leider jede Möglichkeit groß den Job zu wechseln. Als gelernter Fachinformatiker bin ich zwar breit aufgestellt mit dem Wissen - aber nachdem man dieses Wissen 9 Jahre nicht sehr eingeschränkt genutzt hat, sind Personalchefs doch sehr wählerisch...

Anfang 2013 erhielt ich wieder mal einen der fast schon wöchentlichen Werbebriefe von der WBH. Dieses Mal mit einem Schreiben "Neujahrsaktion verlängert - Testen Sie uns 3 Monate kostenlos!". - Und schon fing ich an, wieder nachzudenken. Denn was mich bisher am meisten davon abhielt: Ich habe sehr viele Interessen. Begeistere ich mich heute für irgendwas, finde ich wenige Wochen später etwas anderes. Schaffe ich es, dieses Mal konsequent zu bleiben?

3 Monate testen heißt aber: Wenn ich die 3 Monate durchhalte, dann habe ich mich auch daran gewöhnt und ich schaffe das. Halte ich sie nicht durch, habe ich zumindest nichts verloren. Also ging ich zum zuständigen Amt, ließ mir eine Kopie meinem Abiturzeugnisses beglaubigen, packte sie zusammen mit meinem Lebenslauf und der Anmeldung (Kreuzchen bei "Informatik" - ist nicht ganz so mein Traum wie Spieleprogrammierung, aber auf jeden Fall so breit aufgestellt, dass ich mit Sicherheit einen Job haben könnte, der mir mehr gefällt als mein jetziger) in den vorgesehen Umschlag und harre nun der Dinge, die da kommen.

Das war vorgestern...

Natürlich haben mich auch noch viele andere Gründe dazu bewogen, gerade JETZT ein (Fern-)Studium anzufangen. Darunter die Feststellung, dass ich ja nun inzwischen 31 bin und langsam einerseits schauen will, dass ich mich beruflich - egal ob intern oder extern - weiterentwickeln will. Andererseits möchte meine Freundin auch eines Tages ein Kind von mir in den Armen halten - bis dahin sollte das Studium weitgehendst abgeschlossen sein. Also wurde es Zeit!

Warum schreibe ich - trotz all der Zeit, die so ein Fernstudium verschlingen wird - auch noch einen Blog? Zum einen natürlich haben mir viele andere Blogs hier geholfen mich darauf vorzubereiten, was auf mich zukommen wird (hoffe ich zumindest), zum Zweiten hoffe ich, andere damit genauso zu erreichen und Ihnen die Angst vor diesem Schritt zu nehmen. Und nicht zuletzt hoffe ich auch, dass ihr - wenn meine Inkonsequenz, mein Schweinehund oder meine Motivation nachlassen - hier für etwas Motivation und Hilfe sorgen könnt, damit ich mein Ziel "Bachelor of Science - Informatik" auch erreiche. Ich setze mich quasi hier selbst unter öffentlichen Druck - da müsst ihr jetzt gemeinsam mit mir durch. ;-)

Im Moment bin ich jedoch motiviert, wie ich es mehr nicht sein könnte. Ich freue mich darauf, endlich wieder etwas zu lernen. Nicht mehr diesen tristen "Jeden Tag die gleiche Sch***e"-Arbeitsalltag zu haben, sondern mich weiterzuentwickeln und einfach wieder "die Schulbank zu drücken".

Die Studienfächer klingen alle interessant: Im ersten Semester stehen Mathematik, Theoretische Grundlagen der Informatik, Grundlagen der Programmierung und Betriebswirtschaft auf der Speisekarte.

- Mathe war in der Schule nie ein großes Problem - nur, wenn es sehr abstrakt wurde (Integralrechnung... :angry: ).

- Theoretische Grundlagen der Informatik sollten aus meiner Ausbildung heraus auch kein Problem sein

- Programmieren mache ich seit Ewigkeiten in allen möglichen Sprachen. Das erste Semester sollte ich da mit links schaffen!

- Betriebswirtschaftslehre - habe ich in der Schule immer gehasst, weil's einfach staubtrocken ist. Aber da muss ich wohl einfach durch. Und da ich ja auch schon mit dem Gedanken gespielt habe, mich nebenberuflich selbstständig zu machen, hoffe ich, dass ich zu dem Ganzen nun einen etwas näheren Bezug habe. Das wird schon!

Und weil meine Bleistifte angespitzt, die PostIts gekauft und der Collegeblock bereitgestellt ist, schreibe ich nun diesen Blog und hoffe, in den nächsten Tagen Post zu bekommen, damit es endlich losgehen kann!

Sobald das Paket da ist, lest ihr wieder von mir!

Liebe Grüße

MoS

P.S.: Falls ich eines Tages hier nicht mehr schreibe, bitte melden - ich könnte dann einem der Motivationslöcher zum Opfer gefallen sein und benötige Eure Unterstützung! - Danke! :)


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6 Kommentare


Ich sitze auch schon in den Startlöchern und hoffe, dass meine Motivation nicht irgendwann flöten geht. Wünsche dir auf jeden Fall, das du nicht so lange warten musst! Bei mir wirds wohl noch mindestens zwei-drei Wochen dauern, eher länger wenn man den diversen Blogposts bzgl Zugangsdaten und WINGS glauben darf *seufz*

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Alles Gute bei deinem Fernstudium! Ich finde auch, dass ein Blog hilft "dran" zu bleiben. Auch wenn man nicht direkt Antworten bekäme, weiss man doch, dass man diesen Weg nicht alleine geht. Und das hilft doch ungemein!

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Danke Euch beiden für die Erfolgswünsche! Natürlich auch an allen anderen, die "Gefällt mir" geklickt oder wenigstens den Text bis zuende gelesen haben! Auch das motiviert mich, hier weiter zu bloggen, sobald es Neues gibt.

@naeg: Zwei - drei Wochen? Was machen die denn solange?!

@enthusiast: Genau so ist es! :)

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Hehe, ich sah grad dein Blog Titel und musste and das folgende denken: "There are 10 types of people in the world, those who get it and those who don't". LOL!

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Haha, enthusiast - ich hab ein T-shirt mit dem Spruch :lol:

@manofstil Tja wenn ich das mal wüsste.. Ich warte aktuell auf die Rechnung und sobald ich diese unterschrieben zurückgeschickt habe, kriege ich die Zugangsdaten. Ich hab rumgelesen - die schnellste Zeit die ich gefunden hab waren zehn Tage bei einem Blog hier, in einem anderen hab ich was von drei Wochen gelesen. Das ist so ärgerlich wenn man so motiviert ist und loslegen will!

Hast du denn schon einen Plan, wieviel Stunden du so pro Tag/Woche investieren willst? Oder lässt du das so auf dich zukommen?

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Haha, enthusiast - ich hab ein T-shirt mit dem Spruch :lol:

@manofstil Tja wenn ich das mal wüsste.. Ich warte aktuell auf die Rechnung und sobald ich diese unterschrieben zurückgeschickt habe, kriege ich die Zugangsdaten. Ich hab rumgelesen - die schnellste Zeit die ich gefunden hab waren zehn Tage bei einem Blog hier, in einem anderen hab ich was von drei Wochen gelesen. Das ist so ärgerlich wenn man so motiviert ist und loslegen will!

Hast du denn schon einen Plan, wieviel Stunden du so pro Tag/Woche investieren willst? Oder lässt du das so auf dich zukommen?

Einen groben Plan habe ich.

Ich wollte schon pro Tag 2-3 Stunden lernen. Das ganze Mo, Di, Do und Fr, so dass ich einen Tag in der Woche noch einen "freien" Nachmittag habe. (Eine Stunde evtl. vor der Arbeit und den Rest danach). Das sollte dann schon etwa 10 Stunden unter der Woche ergeben. Zusätzlichen noch am Wochenende 5 Stunden je nachdem, was gerade anliegt.

Kann aber durchaus sein, dass ich das Studienmaterial sehe und dann feststelle, dass ich mit der Zeit überhaupt nicht hinkomme oder aber ich das meiste (zumindest am Anfang) eh schon aus der Ausbildung kenne und nur nochmal lesen muss... Deswegen will ich ja endlich das Material haben, damit ich einen Eindruck davon bekomme, wie anspruchsvoll der Start nun ist. :-)

Wobei ich noch nicht ganz sicher bin, ob ich schulmäßig jeden Tag ein Fach ein bißchen mache oder so, wie die meisten hier mich 3 Monate auf ein Fach konzentriere und es dann ad acta lege in der Hoffnung, in 6 Monaten nicht wieder alles vergessen zu haben... Aber ich denke (hoffe), das ergibt sich mit der Erfahrung.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link