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Eine Menge zu lernen...

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So schnell kann's gehen: Vorgestern noch einen Blogeintrag geschrieben, um die Wartezeit zu überbrücken und gestern steht dann tatsächlich der DHL-Bote mit einem blau-weißen Paket vor der Tür. :)

blogentry-22968-144309787013_thumb.jpg

Mein erster Gedanke: Sieht aus, wie ein Karton mit Druckerpapier...

Also, gleich mal ausgepackt:

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Und schließlich:

blogentry-22968-144309787011_thumb.jpg

Da hab ich ja einiges vor. :)

Ich habe von anderen Blogs ja schon gelesen, dass es auf den ersten Blick recht viel aussieht (und wohl auch ist). Also hab ich mich gar nicht lange mit den einzelnen Heften beschäftigt und erstmal geschaut, was denn so alles dabei ist, was die ganze Zettelsammlung im dem StudienOrdner mir mitteilen möchte und was es sonst noch so zu entdecken gibt.

Danach war meine Mittagspause leider schon vorbei und so musste ich erstmal weiter arbeiten, bevor ich mich dann nach der Arbeit an das erste Heft machen konnte.

Ich hatte mir von einem Freund schon die Hefte MAI01A + B (Mathematik) ausgeliehen und schon am Vorabend einen Großteil des ersten Kapitels (Mengenlehre) durchgelesen. Gestern hab ich das Ganze dann also noch schriftlich festgehalten und im Heft die wichtigsten Aussagen leuchtend gelb markiert. Außerdem hab ich die Aufgaben nochmal schriftlich gerechnet. Ist ein gutes Gefühl, wenn man das meiste richtig hat. Bei einer Aufgabe war ein Denkfehler drin, bei einer verstehe ich nichtmal die Lösung, aber das schaue ich mir heute nochmal genauer an. Ansonsten bin ich mit dem Kapitel durch und kann dann heute oder morgen mit Kapitel 2 anfangen. :-)

Außerdem werde ich mir den OnlineCampus mal etwas genauer ansehen und versuchen herauszufinden, wann ich welche Klausur schreiben will / kann / muss / sollte. Und wenn ich gerade bei Klausuren bin, sollte ich mir auch überlegen, ob ich die in Pfungstadt oder hier in der schönsten Stadt der Welt schreiben möchte. Werde da mal ein paar Erfahrungsberichte einsammeln...

Es gibt also viel zu tun und eine Menge zu lernen...

Auf geht's!

MoS


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9 Kommentare


Na dann willkommen im Fernstudium und bei uns an der WBH :-)

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Wenn du Aufgaben/Lösungen nicht kapierst, dann schau in das Modulforum, bzw. in das zu genau dem Heft. Da sind gerade bei Mathe die meisten Fragen schonmal gestellt und beantwortet worden ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Du scheinst ja voll motiviert zu sein - sehr gute Voraussetzungen für einen gelungenen Start ins Studium.

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Motiviert bin ich auf jeden Fall. (Wäre auch schlimm, wenn ich das am zweiten Tag nicht wäre! ;-) ). Heute wird aber wohl nicht sooo viel geschafft. Denke, da wäre meine Freundin etwas angesäuert... Aber dafür ist morgen Freitag und am WE hab ich auch nichts geplant, so dass ich mir viel Zeit zum Lernen nehmen kann. Ich bin mir allerdings unschlüssig in welcher Reihenfolge ich die Hefte abarbeite... Mathe ist für den Einstieg sicher nicht schlecht. Die Klausur ist aber erst nach dem 2. Semester dran, wenn ich das richtig interpretiere. Dagegen wäre Grundlagen der Programmierung "schon" in 6 Monaten laut Lernplan angedacht - hat aber ein anderes Heft als "Voraussetzung". Ich werde mir das nachher mal aufmalen wer wann dran ist und was im Voraus braucht...

@caroline: Danke für die Willkommensgrüße. :)

@Esme: Im Modulforum hab ich vorhin schon einen Eintrag dazu gefunden. Leider hat der meine Frage nicht beantwortet, aber ich frag nachher mal rum und suche weiter. Bei sowas werd' ich ehrgeizig! :)

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Das du Mathe 1 erst nach dem 2. Semester schreiben sollst kann ich mir fast nicht vorstellen. Schau noch mal genauer in deine Studiengangsübersicht.

Hast du schon die ganzen Kurse (mit den Heftcodes auf der letzten Seite) frei geschaltet? Dann kommst du nicht nur in die Modulforen, sondern auch in die Heftspezifischen Foren. Da werden auch viele Probleme angegangen. Und wenn da nichts steht oder du es trotzdem nicht verstanden hast, dann scheue dich nicht den Tutor zu nerven (auch mit dummen Fragen) . Das kannst du aber auch erst, wenn du die Hefte registriert hast.

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Da kann man direkt neidisch werden - ich hätte auch gerne so ein "rundum-sorglos-Paket", etwas handfestes eben, toll!

Ich wünsche Dir auch einen guten Start & viel Freude dabei.

Grüße von snowchild

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Wenn du Mathe 1 und 2 schreibst, dann würde es mich auch wundern wenn Mathe 1 erst nach dem 2. Semester ist.

Schau am besten auch mal welche Lernstrategie du fahren willst:

- Lernen nach dem Zeitplan der WBH. Also mehrere Module parallel und am Endes eines Semesters (2 Lieferungen) alle Klausuren auf einmal

- Lernen nach Modulen. Also ein Modul nach dem anderen (oder max. zwei parallel) und nicht alle Prüfungen gleichzeitig, sondern alle möglichen Prüfungstermine pro Semester wahrnehmen (normal einer je Quartal, also 2 pro Semester).

Lernen nach Modulen hat den Charme, dass man im Stoff bleibt und nicht hin und her hüpft. Allerdings muss man darauf achten, welche Inhalte aufeinander aufbauen (zB Grundlagen der Informatik auf Mathe) und dass man sich die Hefte eines Semesters (also zwei Lieferungen) auf einmal schicken lässt - weil oft sind nicht alle Hefte zu einem Modul in einer Lieferung.

Lernen nach dem Plan der WBH hat den Charme, dass der Zeitplan die Abhängigkeiten der einzelnen Module berücksichtigt. Allerdings lernt man eben viel parallel und vorallem schreibt man alle Prüfungen innerhalb von 3-4 Tagen.

Ach und wenn du extern schreiben willst, dann kannst du da sowieso nur zwei Prüfungen pro Termin schreiben. Wenn du extern und Pfungstadt mischst, dann kannst du die Termine natürlich entzerren. Und willst du die Repetitorien mitmachen, dann musst du schauen ob es die online gibt, oder ob du nach Pfungstadt musst dafür ...

Alles in allem: das findet sich mit der Zeit ;)

Ich persönlich lerne lieber Modulweise und hake jedes Quartal ein Modul ab.

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Danke euch allen für die hilfreichen Kommentare! :)

Ich hab's gerade noch einmal nachgeschaut:

Nach "Plan", bzw. eher "Empfehlung" der WBH ist für das erste Semester folgendes an Prüfungen geplant:

- Einführungsseminar

- Klausur Theoretische Grundlagen der Informatik

- Grundlagen der Objektorientierten Programmierung (baut lt. Modulübersicht auf vorigem auf)

- Klausur BWL und Recht (BWL)

Für das zweite Semester gilt dann:

- Mathematik 1 für Informatiker (Klausur)

- Software Engineering (Klaurus)

- Betriebssysteme (B-Aufgabe)

- BWL & Recht - Recht (B-Aufgabe)

Im Onlinecampus stand auch, dass die Mathe1-Klausur über den Inhalt der kompletten 12 Monate geht. :blink:

(Oder habe ich da jetzt Begriffe völlig durcheinander gebracht?)

Die B-Aufgaben für MAI01A+B und andere Hefte werde ich natürlich immer zwischendurch machen. :)

Damit bin ich auch schon bei dem hilfreichen Beitrag von Esme:

Wie ich genau vorgehe, weiß ich noch nicht. Ich denke, ich probiere beides mal aus. Ich fürchte nur, dass ich die Hälfter vergesse, wenn ich z.B. Mathe durchpowere und dann ein 3/4 Jahr beiseite lege. Außerdem mag ich's lieber etwas abwechslungsreich.

Für den Anfang werde ich aber erstmal MAI01A+B machen und dann in Richtung Theorie der Informatik & Grundlagen der Programmierung gehen. Ich muss mich ja nicht gleich am Anfang mit BWL selbst vergraulen... ;-)

[edit]

Die Prüfungen werde ich wohl mischen. Von Hamburg nach Pfungstadt ist immer eine Weltreise. Also werde ich die Klausuren, bei denen ich mir recht sicher bin, es drauf zu haben, in HH schreiben. Die, bei denen ich lieber ein "vernünftiges" Repetitorium haben möchte, werde ich dann in Pfungstadt schreiben. Wobei ich noch nicht sicher bin, wie die Qualitätsunterschiede zwischen Online und Vor-Ort sind. Aber aus meiner täglichen Erfahrung bei der Arbeit gehe ich davon aus, dass sich ein Besuch in Pfungstadt eher lohnt als das Ganze virtuell zu veranstalten.

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Mathe vor GDI macht Sinn. Hast du GDI 4 Hefte? DSI01,02,0x und 06? Wenn ja: lass dich von DSI01 und 02 nicht einlullen - schwierige sind die anderen beiden ^^ Dafür brauchst du auch die Mathegrundlagen. Aber wie geschrieben: dazu stehen in Blogs und den Modul-/Heftforen einige Infos. Schau dir das alles mal an, blätter die Hefte ein wenig durch, lass dich nicht verunsichern und dann findet sich das alles.

Viel Spaß ;)

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
      im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.
       
      Warum ein Fernstudium?
       
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      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.