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Am liebsten würd ich alles hinwerfen

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mamawuschel

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Langsam hängt mir alles zum Hals raus. Ich werde diese dumme Stimmbandentzündung nicht los und diese doofe Grippe schon mal gar nicht.

Obwohl ich nun schon eine Antibiotikakur hinter mir habe, keine wesentliche Besserung.

Letzte Woche Samstag stand Geschichte ESA im Kalender und heute eigentlich Latein, aber nichts geht. Am liebsten würde ich alles hinwerfen, weil ich einfach das Gefühl habe nie wieder voran zu kommen. Selbstzweifel plagen mich, ich fühle mich unsicher und in der FB-Gruppe schreiben einige wie nervös sie doch sind. Immerhin schreiben sie in ein paar Wochen ihr Abitur.

Allein der Gedanke an meine Abiturprüfung die wohlgemerkt erst 2016 sein wird, bekomme ich jetzt schon Atemnot und könnte in Tränen ausbrechen weil ich schon totale Panik habe es nicht zu schaffen.

Langsam merke ich immer mehr, dass mein Hang zum Perfektionismus mir im Weg steht. Ich hasse es einfach wenn etwas nicht so klappt wie es soll.

Diese blöden Grippeviren machen mich mhhh zu einem Weichei. Wenn ich hier die Blogeinträge lese von Leuten die schon studieren, werden meine Zweifel immer größer, dass ich es nie schaffen werde.

Zu allem Übel wurden diese Woche noch meine beiden Kinder Krank ( Magen- Darm Grippe) und der Hund ( Blasenentzündung). Da bleibt einfach nur ein Gedanke ………….. alles Verkaufen und ab in den warmen Süden auswandern.

Naja um mich selbst etwas zu motivieren und um mir zu zeigen dass nicht alles umsonst ist habe ich wenigstens ein paar Kleinigkeiten gemacht.

Da ich derzeit null Konzentration habe für neues, wurde also etwas Altes wiederholt. Es war trotz allem ein schönes Gefühl die ersten beiden Lateinhefte zu wiederholen ohne große Schwierigkeiten.

Im Gegenteil die Wiederholung zeigte mir auf wo ich noch dran arbeiten muss. Also wenigstens ein kleiner Lichtblick.

Physik habe ich heute auch geschafft aber wie *schmunzel* halbe Seite Physik -> 1 Stunde geschlafen. Naja so hab ich in 8 Stunden immerhin Lektion 1 geschafft. Aber das ganze werde ich nochmal wiederholen wenn ich wieder fit bin ( hoffentlich darf ich das dieses Jahr noch erleben)

Ich wünsche allen Mitkranken einfach mal eine gute Besserung und haltet die Ohren steif.Bald ist ja auch Frühling

:001_wub:


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9 Kommentare


Also wenn einer von uns chaoten das Abi schafft, dann Du! und dann wahrscheinlich noch mit einer glatten 1.

Werde erstmal wieder richtig gesund, du warst doch eh deinen eigentlich Plan nen Stück vorraus oder nicht? Also hast du doch eh nen Puffer.

Gute Besserung :)

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Markus Jung

Geschrieben

Also vor allem würde ich deine negativen Gedanken erstmal auf die Grippe und die ganzen anderen Belastungen in deinem Umfeld zurückführen. Werd' erstmal wieder gesund und schau dann nochmal, wie es dann mit klarem Kopf aussieht, ob du dich dann immer noch so schlecht fühlst hinsichtlich der Fortführung des Fernabis.

Was genau macht dich denn so panisch? Bisher läuft es doch recht gut bei dir.

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Liebe Mamawuschel,

nach allem was ich bisher so von dir gelesen habe... brauchst du dir keine Sorgen machen. Kurier dich ordentlich aus und dann machst du weiter mit lernen. Wünsche dir gute Besserung und das deine schlechten Gedanken schnell verschwinden.

lg

Caro

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Ich habe eine Meinung zu "Perfektionisten", beruhend auf meinen Erfahrungen. Muss nicht auf dich zutreffen, da ich dich nicht kenne. Aber wenn du den Abikurs und ein komplettes Studium noch vor dir hast, dann würde ich dir dringend empfehlen, vom "Perfektionismus" Abstand zu nehmen.

Warum?

Es wird sowieso nicht perfekt weiter laufen. Hang zum Perfektionismus kann zum Aufgeben führen: Entweder es muss perfekt sein, oder dann gar nicht. "Perfektionismus" kann auch eine Ausdrede sein, um sich nicht durch Schwierigkeiten durchbeissen zu müssen.

Meiner Meinung nach sind Effizienz (was muss ich wirklich machen, wo kann ich auch mal fünfe gerade sein lassen) und Struktur (wann darf ich wofür länger brauchen, wann muss ich den Zeitplan auf Kosten der Lerntiefe einahlten) grad so wichtig wie die Fähigkeit, lernen zu können. Grad wenn man nicht "nur" studiert, sondern auch noch Job und Familie hat.

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DerAhnungslose

Geschrieben

Hi,

na dann erst mal gute Besserung. Einer der Vorteile des Fernstudiums liegt ja darin begründet, dass man recht wenig "schwätzen" muss... ;)

Zum Perfektionismus: wenn Du das Studium fortsetzt, was ich hoffe und wovon ich ausgehe, erledigt sich Dein Perfektionismus von allein - nämlich dann, wenn Du Prüfungen schreiben musst und aufgrund "ungünstiger" externer Faktoren - welche glaub jeder Fernstudent mal hat - in Zeitnot und Bedrängnis beim Lernen kommst.

Ruckzuck weicht der Perfektionismus dem Pragmatismus, das maximal erreichbare Ergebnis dem Mini-Max-Prinzip: minimaler Einsatz mit maximal möglichem Erfolg. Unter Studenten hört man da auch öfter den Spruch: Vier gewinnt :D

Deine Gedanken an die vielen Studenten, die es hier gibt, sollten Dich eigentlich eher motivieren und bestärken, als Dir den Nerv zu rauben. Du hast ja somit ein festes Ziel vor Augen. Und dass der Weg steinig und lang ist, wissen wir ja alle :)

Bleib' tapfer, bleib' senkrecht, mach' Dich locker und schau', dass die ganze Familie wieder fit ist. Solange die Kinder krank sind - wird das eh nix mit der Lernerei (meine Erfahrung...)

Grüße, DA

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Erst einmal wünsche ich dir eine gute Besserung.

Ich finde, dass Perfektionismus an sich keine schlechte Sache ist. Es ist gut das Perfekte anzustreben, die Details nicht unter den Teppich zu wegen, etc. Und es ist Perfektionismus dem einen die Motivation gibt, am Ende noch so schwer zu arbeiten wie am Anfang. Man muss bloss erkennen, dass im Endeffekt die 'Perfekte Welt' nicht existiert, sondern eher eine 'Imperfekte Realität'. Und manchmal heisst das dann auch, das Erstrebte nur soweit zu erledigen wie es die Zustände erlauben.

Jetzt werde erst mal besser, und dann wird das auch mit dem Lernen noch was. Ich bin seit Jahren chronisch krank und weiss wie dir jetzt zu Mute ist! Es kann einem schon ganz schön zusetzen. Aber du wirst bestimmt sobald es dir besser geht wieder in deinen Rhythmus kommen.

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Hallo,

erst mal ganz ruhig. Denke immer daran, dass deine Gesundheit wertvoll ist und immer vor allem stehen sollte.

Dein Körper zeigt Dir deutlich - wenn Du ständig krank bist - das Du am Limit bist. Also erst mal gesund werden

und einen Gang runterschalten.

Meine Freundin hat drei kleine Kinder (1, 3 und 5 Jahre alt) und ist mit den Kindern und Haushalt schon total fertig und

du machst dazu noch Abitur - ist Dir bewußt was Du leistest und wie viel Du von Dir selbst erwartest? Frag dich mal ob

das nicht etwas viel ist und Du deshalb oft krank bist?

Fakt ist, deine kleinen Kinder werden immer wieder alle Pläne durcheinander bringen, sei es durch Krankheit,

schlechte Tag oder sonstige unerwartete Ereignisse - dagegen ist kein Kraut gewachsen - also mußt Du

lernen damit zu leben, auch wenn es schwer fällt.

Lerne auch mit kleinen Lerneinheiten zufrieden zu sein - langsam Schritt für Schritt kommt man auch weiter,

wenn auch langsamer als geplant - aber es dauert halt sich den ganzen Stoff anzueignen. Es wird auch Zeiten

geben wo es wieder richtig gut läuft... andere Fernabiturienten habe auch ewig länger gebraucht als gedacht

(ohne Kinder) und haben es dann doch ganz gut hinbekommen.

Wichtig ist den Faden nicht zu verlieren, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn Du Perfektionistisch

bist, wirst du auch nicht zufrieden wenn Du aufhörst - das Thema läßt dich eh nicht mehr los.

Was bei Prüfungsangst immer hilft ist eine ordentliche Vorbereitung - also lass Dir die Zeit die Du unter den

gegenbenen "Umständen" einfach brauchst - auch wenn es nicht deinen zeitlichen Vorstellungen entspricht.

Was nutzt es dir alles zeitlich im Rahmen durchzuziehen und dann bei der Prüfung zu merken, dass deine Vorbereitung

zu oberflächlich war?

Wichtig ist dir bewußt zu sein, was Du alles leistet/schaffst und nicht nur zu sehen was nicht funktioniert.

Gruss

Harry

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Ich wünsche dir auch Gute Besserung.

Was deinen Perfektionismus angeht, Rumpelstilz hat es ja schon super beschrieben.

Als ich angefangen habe mit dem Studium, was ja nun auch erst ein Jahr her ist, habe ich auch gedacht, das alles perfekt laufen muss. Aber ich habe relativ schnell gemerkt, dass das nicht geht. Ich kann mich nicht vierteilen, und du auch nicht. Wenn ich im Studium alles perfekt machen will, leiden die Kinder/Mann/Haushalt/Garten. Mann, Haushalt, Garten können mal zurückstecken, die Kinder aber nicht. Ich erwarte zwar von denen auch, dass sie Rücksicht nehmen, wenn ich meine Lernzeit habe, und das tun sie auch (bis auf das Kleinkind natürlich), aber ich kann halt definitiv nicht so studieren, als wenn ich Single und ganz allein wäre.

Mein Haus war noch nie so unordentlich wie jetzt, und mein Sohn hat gerade etwas zu lange Fingernägel, außerdem müssen Arzttermine für die Kinder gemacht werden - aber das alles lässt die Welt nicht untergehen. Meine Klausur steht an, die werd ich sicher nicht mit 1, vielleicht auch nicht mit 2 schaffen, aber ich bin dann trotzdem stolz auf das Geleistete. Und das solltest du auch sein! Du machst dich auf Dauer nur kaputt, wenn du dir niemals kleine Fehler erlaubst oder Pausen gönnst. Du legst eh schon ein Wahnsinns Tempo vor, du lernst ständig mit deinen Kindern, du machst und tust... nun kümmer dich wirklich erst mal um deine Gesundheit! Das Abi geht nicht flöten, nur weil du mal 1 Woche nichts (wirklich nichts!) tust.

Ich finde, du kannst so oder so stolz auf dich sein. Gönn dir Ruhe.

Liebe Grüße:001_wub:

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Danke an alle für eure netten Worte :-)

Also da es mir heute mal etwas besser geht, natürlich werde ich nicht so einfach hinwerfen und wie bereits von euch erwähnt ..... Das sind die Bakterien :-)

@ Fulini Ich werde nie im Leben ein 1er Abi hinlegen, dieses Ziel setzte ich mir erst gar nicht ;) Einfach nur bestehen!

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.