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der Pate

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Zur Zeit bin ich wieder sehr viel mit mir selbst beschäftigt. Dies allerdings direkt in Bezug aufs Studium. Ich erwäge einen Hochschulwechsel. Mein Vertrauen in die AKAD schwindet. Ich möchte aber zunächst mit dem Positiven beginnen. Es ist definitiv kein geschenktes Studium. Man wird gefordert und muss sich seine Credits verdienen. Das ist auch mein Anspruch an ein Studium. Die Lernunterlagen sind gut aufgebaut. Manchmal habe ich das Gefühl sie könnten etwas aktueller sein, aber im Grossen und Ganzen wirklich ein dickes Plus. Die Seminare sind auch überwiegend gut bis sehr gut. Ausser ein Seminar habe ich in den 1,5 Jahren wirklich nur Seminare erlebt die mir Spass gemacht haben und mir etwas gebracht haben. Die AKAD löst bald evtl. wirklich ihr Versprechen einer neuen VH ein die im Vorstellungsvideo sehr gut aussieht und einen Benefit bringen könnte.

Was mir einfach zu schaffen macht und mich demotiviert sind die Unwägbarkeiten. Angefangen hat es als von Heute auf Morgen kurzfristig Seminar und Prüfung zwangsweisse von einander trennen wollte. Dies konnte nur durch einen "Aufschrei" mit Unmutsbekundungen durch die breite Masse der Kunden gestoppt werden. Die AKAD kommt mir immer häufiger vor als würde sie sich nicht an ihre eigenen BWL-Lehrunterlagen halten. Da gibt es Beispiele wie die Seminarraumumdisponierung in München, die Kurzfristig erfolgte und bei den betroffenen Studenten zu Problemen führte, etc. Ich warte nunmehr seit ca. 6 Wochen auf eine Mail von einem Professor. Mit diesem wollte ich mich besprechen wegen Projektarbeit (diese will ich dieses Jahr in Angriff nehmen) und Bachelorthesis. Ich würde die beiden Arbeiten gerne aufeinander aufbauen. Für beide Arbeiten habe ich die mündliche Zusage zweier Unternehmen der gleichen Branche. Würde dies gerne mit dem Professor abstimmen was er mir raten kann etc. Aber wie, wenn er sich nicht meldet? Habe vor zwei Wochen nochmals bei der Betreuung nachgefragt, diese wollte ihn nochmals erinnern. Bisher keine Mail erhalten. Apropos Betreuung. Die Damen sind super nett und machen sicherlich einen guten Job. Zumindest sind die Mails die ich erhalte auf Anfragen immer sehr freundlich und man bemüht sich um Hilfe. Aber seit es die persönlichen Betreuuer nicht mehr gibt habe ich auch schon mal zwei Wochen auf eine Antwort warten müssen. Nicht häufig, aber es kam vor. Ich habe das Gefühl die AKAD befindet sich in einem Umbruch den man als Studierender einfach etwas zu spüren bekommt. Generell ist sowas für mich auch ok. Allerdings habe ich meinen Arbeitgeber im Rücken. Das Problem mit dem Seminarausfall habe ich noch immer und bin mal gespannt bis wann mein Antrag auf Prüfungsersatzleistung entschieden wird. Dies findet ja von externen Fachleuten statt.

Der Seminarausfall ist für mich noch immer ein Unding. Ich weiss noch immer nicht was ich machen soll, wenn dieser Antrag abgelehnt wird. Ich nehme für dieses Studium viel auf mich, dass war mir vorher klar. Fahre minimum einfach ca. 400 km zum nächstgelegenen Prüfungsort. Derzeit werden meine Credits von einer anderen Fernhochschule geprüft. Ich hoffe diese erkennt viele (am Besten Alle ;) ) Credits von mir an und dann werde ich in die Entscheidungsphase gehen was für mich der zielführendste Weg sein könnte. Bis spätestens Ende Juli 2014 möchte ich mit dem Studium fertig sein. Wäre das mit dem Seminar bei der AKAD nicht dazwischen gekommen hätte ich es evtl. etwas früher geschafft und hätte noch ein Zertifikatsstudium in E-Commerce dran gehängt. Gerne würde ich zum 1.10.14 mit dem Master starten. Es wurde von mir so gut als möglich durchgeplant. Was passiert ist ist passiert, es gehört zum Leben dazu aus jeder Situation das Beste zu machen und sich nicht unterbekommen zu lassen. Daher werde ich eine zweite Alternative prüfen. Hoffe einfach es kommt alles Gut und ich kann meine Planungen einhalten. Denn dies muss ich einfach in Bezug auf meinen jetzigen Arbeitgeber und auch für meine Tochter. Ich verpasse derzeit sehr viel. Sie war am WE auf Fastnachtsumzug. Das erste Mal verkleidet. Sie hatte so viel Spass. Der Papa war nicht dabei, denn nächstes WE ist Seminar und Prüfung, daher musste er das WE vorher arbeiten. In solchen Momenten fällt es mir noch schwerer Verständnis für die AKAD zu haben die mich im Januar in meinen Augen so hat hängen lassen.

Evtl. bin ich einfach zu anspruchsvoll :confused:


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18 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke, dass du ins hier an deinen Gedanken teilnehmen lässt.

Einige Überlegungen, die ich dabei hatte:

1. An welche Hochschule würdest du denn evtl. wechseln?

2. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dich der Seminarausfall ärgert und deine Planungen durcheinanderbringt. Andererseits sehe ich das Problem, dass du dein Studium insgesamt sehr eng getaktet hast und quasi nichts passieren darf, was nicht in diese Planungen passt. Ich halte das auf Dauer (ganz unabhängig vom Anbieter) für sehr schwer durchsetzbar. Es kann ja immer mal etwas dazwischen kommen, weswegen dir die Teilnahme an einer Prüfung bzw. einem Seminar nicht möglich ist (zum Beispiel Krankheit). Machst du dir vielleicht hier selbst auch etwas sehr viel Druck? - Zum Beispiel willst du dein Studium nicht nur in der geplanten Zeit schaffen, sondern möglichst noch schneller und verplanst diese Zeit dann auch schon wieder mit einem E-Commerce Zertifikat und willst den Master auch gleich dran hängen.

3. Was die Antwort vom Prof. angeht, würde ich nochmal nachhaken und eine verbindliche Aussage verlangen. Wenn du auf Mails keine zeitnah Antwort der Studienberatung erhältst, würde ich telefonisch nachfragen. Wobei es natürlich ärgerlich ist, wenn man Antworten hinterher laufen muss.

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Wenn ich deine Einträge bzgl. Planung, Taktung, Vorhaben für die Zukunft lese, dann schwanke ich immer zwischen Bewunderung und Mitleid.

Persönlich hätte ich lieber mehr von meiner kleinen Tochter (das Alter geht so schnell vorbei!) und würde dafür auch eine Verzögerung im Studium in Kauf nehmen. Aber das kommt natürlich stark auf die ganzen Rahmenbedingungen an, und die kenne ich bei dir nicht.

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Vielen Dank euch Beiden für eure Rückmeldungen. Ich versuche mal in einem Beitrag beiden gerecht zu werden.

zu Markus: Ich stehe derzeit mit der IUBH in Kontakt. "Schuld" daran ist deine Plattform hier. Es ist so das ich mich aus verschiedenen Gründen für die AKAD entschieden habe, damals bei der Entscheidungsfindung. Die HFH und die Euro-Fh schrecken mich mit ihrer massiven Werbung etwas ab. Dies mag kein Kriterium sein was die Qualität anbelangt, aber auf mich wirkt es zu aggressiv. Die IUBH hatte ich damals gar nicht auf dem Schirm. Für mich kamen nach eigenen Recherchen Riedlingen und die AKAD in Betracht. Der Ausschlag für die AKAD war der Schwerpunkt Marketing der mein absoluter Wunsch war und ist und den ich in Riedlingen so nicht belegen konnte. Die AKAD ist ein langjähriger Anbieter mit tollen Partnerfirmen. Der Kontakt war sehr nett etc.. Die IUBH ist hier auch sehr vorbildlich. Was Philipp hier aber anbietet ist aller Ehren wert. Sehr Kompetent und nicht aufdringlich. Zumindest in meinen Augen.

Hier kommen wir zu 2. und auch zu Esme:

Bisher habe ich alles gut gebacken bekommen. Kleinere Rückschläge gab es, aber diese konnte ich inzwischen auch mit z.B. einer 1,7 in Wirtschaftspolitik soweit ausgleichen. Mein Ziel ist eine 2,4 als Endnote. Ich plane alles so gut es geht durch, bin auch schon mit Fieber bei einer Prüfung gewesen. Das war mir vorher klar und ich gebe alles das zu erreichen. Meiner Tochter widme ich am Tag mind. 2 h. Nur für sie. Manchmal bin ich sogar alleinerziehend wenn meine Frau arbeitet und dann haben wir mehrere Stunden am Tag zusammen. Die IUBH würde mir hier noch etwas mehr Freiraum verschaffen. Denn ich müsste kein Seminar besuchen, könnte dies über mein iPad (das ich schon habe) die Vorlesungen per Video und die anderen Angebote so nutzen das ich noch flexibler wäre. Ich müsste in Zukunft nur noch nach Basel zum Prüfung schreiben. Dadurch würde sich der einfache Weg um 290 km verkürzen. Anstatt 400 km wie bisher nach Stuttgart (oder 500 nach München) wären es noch 110 km. Dies würde bedeuten, ich könnte Morgens zur Prüfung fahren, nach der Prüfung zurück. Hätte somit einen halben Tag noch mit der Tochter und wäre an diesem WE auch für den Nachtdienst beim Arbeitgeber einsetzbar. Bisher gingen bei der AKAD 2-3 Tage am WE drauf, dies würde sich durch die andere Struktur bei der IUBH auf einen halben Tag - Tag verkürzen. Dies würde mir noch etwas an Luft verschaffen.

3. Ich möchte auch nicht zu aufdringlich bei der AKAD sein. Warte jetzt mal die Prüfung meines Antrages ab und dann werde ich beim Prof nochmal nachhaken, wenn ich bleibe.

Das mit dem E-Commerce ist eine Idee, die ich nur verwirkliche wenn es klappt. Rückschläge wird es immer geben. Finde ich bis dahin einen Job in dem Bereich werde ich das evtl. auch sein lassen. Je nachdem wie die Ansprüche dann sind. Ich möchte mich einfach nur breit im möglichen Einsatzbereichen des Marketings aufstellen, da ich Quereinsteiger Anfang - Mitte 30 bin. Durch meinen Faible für Fussball und vor allem dem 1. FC Köln habe ich viele Freunde im Raum Köln. Die IUBH geniesst dort auch einen guten Ruf. Ich versuche in meinen Gedanken so viel als möglich einzubeziehen. Bei der AKAD weiss ich wie die Prüfungen ablaufen, dass ich das gut gebacken bekomme etc. Das sind noch die Unbekannten bei der IUBH. Ich halte euch auf dem Laufenden. Noch Fragen offen?

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Markus Jung

Geschrieben

Noch Fragen offen?

Nein, im Moment nicht. Das hört sich so alles gut nachvollziehbar an.

Wenn du mal wieder in Köln bist, melde dich gerne. Dann können wir mal einen Tee zusammen trinken, wenn du magst.

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Wie auch immer deine Entscheidung ausfällt: Den Beitrag hier würde ich, ev. ein wenig modifiziert, auch an die AKAD schicken. Ich kann mir vorstellen, dass den Verantwortlichen der Hochschulen nicht immer wirklich klar ist, was einige Studenten auf sich nehmen und dass auch mal etwas zu leichtfertig und kurzfristig entschieden wird (ah, derDozent kann an dem Datum doch nicht? Ach, verschieben wir das Seminar...). Allerdings wäre es wichtig, dass jemand, der auch wirklich zuständig ist, das Mail liest - nicht nur eine nette Sekretariatsdame, die auch nur Ausführende ist.

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werde ich gerne tun. Lebe September und Oktober komplett in Köln. Praktikum in der Marketingabteilung des 1. FC Köln. Dort darf ich wahrscheinlich auch meine Thesis schreiben

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@ Rumpelstilz

mein Problem habe ich bereits im Januar an die AKAD geschickt, wenn auch nur an die Betreuung. Ausserdem im Antrag beschrieben und schriftlichen Nachweis meines Arbeitgebers beigelegt.

AKAD sagte: "Wir haben Verständnis für ihre Situation, bitte haben sie auch Verständnis für uns" sie könnten eben nicht für Ersatzdozenten garantieren wenn ein Prof krank wird.

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Das hört sich doch schon alles ein wenig positiver und zukunftsgerichteter an, als im letzten Blog-Eintrag :thumbup:

Dann können wir mal einen Tee zusammen trinken, wenn du magst.

Lustig wie du Bier schreibst :lol:

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Update: Brief von der AKAD ist da. Ich muss nicht zum Seminar hat die Kommission entschieden. Sie legt es mir aber ans Herz. Prüfung muss ich allerdings schreiben.

Muss mal darüber schlafen. Bis Ende August bin ich zu 9 Prüfungen angemeldet. Da kann ich unmöglich noch eine Zwischenschieben. Es ist das Ergebnis den Antrages mit dem ich rechnen musste. Aber erhofft hatte ich mir was anderes.

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Markus Jung

Geschrieben

Gab es auch irgendeine Info/Begründung dazu, warum du keine Prüfungsersatzleistung ablegen darfst?

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Ja, in Kosten- Leistungsrechnung wäre ein Assignment nicht gleichwertig. Gem. Paragraph (Zeichen gibts nicht auf meinem iPad) 17 Studien- u. Prüfungsordnung hätten sie auch eine mündliche Prüfung anberaumen können, davon steht im Schreiben aber nichts. Angeblich (Hörensagen, daher nicht zu viel Gewicht beimessen) wurde Studenten die zweimal durch Differenzialmathe fielen schon ein Assignment für das Fach genehmigt. Wenn das stimmt würde ich nicht verstehen warum das dann in so einer Situation nicht auch in KLR möglich wäre. Ich rufe Morgen an und werde mich bezüglich Kostenersatz für Januar informieren. Ausserdem habe ich 3 Monate Kündigungsfrist. Dürfte ich in dieser Zeit nach Kündigung mein BWL-Studium an der IUBH fortführen oder ist das gleichzeitige Eingeschrieben sein (trotz Kündigung) im gleichen Fach an zwei Hochschulen nicht möglich?

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Nächstes Update: Vielen Dank an die IUBH. Die Prüfung ging super schnell. War erst erstaunt das weniger Credits als angenommen anerkannt werden, ABER in der aktuellen Bescheinigung fehlte ein Modul das ich im September 2012 erfolgreich abgeschlossen haben. Aktuell sieht es so aus das ich den Wechsel ernsthaft in Erwägung ziehe. Die AKAD beruft sich grade am Telefon nochmals auf ihr Nichtverschulden des Seminarausfalles und ich werde keinen Cent an Kosten erstattet bekommen. Selbst wenn ich bei der IUBH nun insgesamt teurer komme (da ich durch die Anrechnung der bisherigen Leistungen nicht so viel Geld spare wie ich an die AKAD gezahlt habe) bin ich dazu bereit. Spare ja auch in Zukunft dann Fahrt- und Hotelkosten. Aber ich finde das von der AKAD inakzeptabel

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Da wären wir wieder bei dem Thema "Service" und Dienstleistung... Schade, dass das so blöd gelaufen ist, aber unter diesen Umständen sollte man höhere Kosten nach einem Wechsel wirklich in Kauf nehmen...

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Hmm irgendwie hab ich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich freue dich ev. bald als Kommilitonen zu haben :(

Aber ich freu mich trotzdem :thumbup:

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Nächstes Update: Vielen Dank an die IUBH. Die Prüfung ging super schnell. War erst erstaunt das weniger Credits als angenommen anerkannt werden, ABER in der aktuellen Bescheinigung fehlte ein Modul das ich im September 2012 erfolgreich abgeschlossen haben.

Müßtest du viel Studienmonate dranhängen bei einem Wechsel der FH?

Ich hatte auch mal einen Wechsel in Betracht gezogen, aber aufgrund der "verlorenen" Credits dann doch wieder gelassen.

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so wie es derzeit aussieht würde ich 5-8 Credits verlieren. Hält sich also im Rahmen

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Vergiss die AKAD. Die müssen erst noch einiges Reformieren um mehr Flexibilität anbieten zu können. Bei der IUBH wärst du bestimmt besser aufgehoben. Wieviel CP bekommst du?

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link