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schlechte Laune

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jenga

110 Aufrufe

Ich habe gerade GPI in zwei Wochen abgesagt. Dementsprechend ist die Laune. Ich hocke vor den Übungsklausuren und habe das Gefühl, dass nichts (absolut nichts!) in meinem Kopf hängen bleibt. Das ist mir einfach zu riskant... Die Mail ist weg und damit die Entscheidung gefallen. Obwohl ich gefrustet bin, dass ich einfach nicht den Wissensstand habe, den ich gerne hätte, bereue ich die Entscheidung gerade absolut nicht. Es ist wie es ist und in drei Monaten wird dann hoffentlich der Groschen gefallen und das Ergebnis entsprechend gut sein.

Das musste jetzt irgendwie raus. Blöder Tag!

Wie seid Ihr an GPI rangegangen? Lesen, durcharbeiten, zusammenfassen. Wieder lesen und noch einmal und noch einmal lesen... Irgendwie wirkt das nicht. Es fühlt sich an wie "links rein - rechts raus" :(


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Wenn du wirklich das Gefühl hast, noch nicht fit für die Klausur zu sein, macht die Entscheidung ja Sinn.

Warum meinst du denn, dass du mit den Übungsklausuren nicht klar kommst? Findest du die Aufgabenstellungen schwierig/unverständlich, oder kommst du mit der Bearbeitung nicht klar? Ggf. würde ich die Übungsklausuren erst nochmal zur Seite legen, und sattdessen nochmal die Studienbriefe zur Hand nehmen und genau prüfen, an welcher Stelle es für dich unverständlich wird und dort nochmal ansetzen:

1. Versuchen, es nochmal zu verstehen

2. Ggf. Kontakt zu Mitstudierenden

3. Evtl. zusätzliche (externe) Quellen, zum Beispiel Internet, Bücher, Videos

4. vor allem deinen Tutor löchern und um Unterstützung bitten

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Hast du deinen Tutor schon kontaktiert. Ich hatte öffters solche Probleme, nach dem Kontakt mit dem Tutor konnten alle gelöst werden und daher musste ich auch nie eine Klausur verschieben.

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Hallo Markus, Hallo Udo,

vielen Dank erstmal!

Ich verstehe, was ich lese. Ich gehe die Studienhefte durch, wiederhole die Stellen an denen ich in den Übungsklausuren hänge und ich verstehe, was ich wiederhole. Nur lerne ich nicht, das konsequent ohne Nachgucken umzusetzen. Es ist als ob das Wissen jedes Mal wieder runterfällt.

Nachdem ich jetzt eine Nacht drüber geschlafen habe fühle ich mich mit der Entscheidung auch besser. Jetzt geht es erstmal darum, die Ursache zu finden. Was muss ich ändern, brauche ich vielleicht eine andere Herangehensweise für dieses Modul?

So lange ich selber nicht weiß, warum ich mir das alles nicht merken kann, obwohl ich die einzelnen Kapitel verstehe, machen auch Fragen an den Tutor keinen Sinn.

Genauso sieht es mit den Mitstudenten aus. Ich wüsste gerade nicht eine Frage, die ich konkret stellen könnte. Alles ist ganz logisch, nur an der Umsetzung scheitert's.

Ich lerne generell gerne in Kombination aus den Studienheften und dem Internet (auch Videos). Auf Bücher greife ich zurück, wenn die anderen Möglichkeiten nicht ausreichen. Das schließe ich auch hier nicht aus. Geguckt habe ich schon mal, aber das passende Buch habe ich noch nicht gefunden.

Während ich gestern am liebsten alles in die Ecke geschmissen hätte, denke ich mir heute wieder, dass ich's GPI schon zeigen werde. Wenn es meint mich ärgern zu müssen, wird es schon sehen was es davon hat! Das mach ich fertig, wenn ich erstmal weiß, wie meine neue Taktik ausschaut.

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@Jenga

ich kann aus Erfahrung sagen, das gerade das auseinandersetzten mit einer Fragestellung an den Tutor mir oft das Thema näher gebracht hat. Ausserdem kamen vom Tutor oft (fast immer) völlig abweichende Erklärungen zu den Studienheften, teilweiße auch mehrseitige Powerpoinfolien (super Top), sowie auch verbale Beschreibungen. Einfach mal probieren und die Hemmschwelle überwinden, es gibt keine dummen Fragen.

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Ich hatte mit GPI auch furchtbare Probleme - was bei mir allerdings an der Tatsache lag, dass ich vorher keine Programmiererfahrung hatte. Zum Lernen von C habe ich mir deswegen auch ein einfaches Lehrbuch gekauft - sprich, lernen der Programmiersprache und der Möglichkeiten mit einfachen (nicht-mathematischen) Problemen wie z.B. Glas voll/leer oder sowas.

Nachdem ich dann so Kram wie Pointer etc. verstanden hatte, hab ich mich an die Hefte und die Übungsklausuren gesetzt.

Ergebnis war, dass ich mit Hilfe von ca. 250 Lernstunden in der Klausur dann eine 1,3 geschafft habe.

Die Hefte fand ich zum Teil unverständlich - und zu meiner Zeit waren in den Codes viele Fehler, womit ich die Hefte nicht selbst nachvollziehen konnte. Aber viel Einsatz und noch mehr selbst programmieren hat unterm Strich dazu geführt, dass ich alles ohne viele Hilfsmittel lösen konnte! Ich denke also, dass du nur noch mehr Übung mit den Aufgaben brauchst, dann kommt in 3 Monaten bestimmt ne super Note raus :)

Viel Erfolg und Kopf hoch! Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass andere sich schon an genau dem selben Punkt befunden haben!

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Markus Jung

Geschrieben

Ich hatte damals für C/C++ zusätzlich einen VHS-Kurs gemacht, von dem ich sehr profitiert habe. Wir hatten aber auch einen super Dozenten (André Willms) und insbesondere von den vielen Übungen, bei denen er immer wieder rum ging und geholfen hat, habe ich sehr profitiert.

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@Engel: als ich heute früh ein wenig nach Leidensgenossen gesucht habe bin ich auch über deinen Beitrag gestolpert, in dem du geschrieben hattest, dass du wohl kurz vorm Verzweifeln warst. Zu wissen, dass man nicht allein davor sitzt, tut doch irgendwie gut :)

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, mich auch erstmal komplett auf C Programmierung zu konzentrieren. Die Struktogramme sind mir soweit klar und somit habe ich die Hoffnung, dass sich durch die Routine in der Programmierung die Zusammenhänge am Ende besser herstellen lassen und es mir leichter fallen wird dann auch Struktogramme selbständig ohne Hilfsmittel zu entwickeln.

Ansonsten werde ich Fragen sammeln und wie vorgeschlagen, dann eine konkrete Fragensammlung an meinen Tutor schicken. Das macht aber wie gesagt erst Sinn, wenn wirklich konkrete Fragen da sind.

Danke für Eure Tipps und für's Aufbauen! :)

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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