Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    12
  • Kommentare
    37
  • Aufrufe
    1.172

schlechte Laune

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
jenga

103 Aufrufe

Ich habe gerade GPI in zwei Wochen abgesagt. Dementsprechend ist die Laune. Ich hocke vor den Übungsklausuren und habe das Gefühl, dass nichts (absolut nichts!) in meinem Kopf hängen bleibt. Das ist mir einfach zu riskant... Die Mail ist weg und damit die Entscheidung gefallen. Obwohl ich gefrustet bin, dass ich einfach nicht den Wissensstand habe, den ich gerne hätte, bereue ich die Entscheidung gerade absolut nicht. Es ist wie es ist und in drei Monaten wird dann hoffentlich der Groschen gefallen und das Ergebnis entsprechend gut sein.

Das musste jetzt irgendwie raus. Blöder Tag!

Wie seid Ihr an GPI rangegangen? Lesen, durcharbeiten, zusammenfassen. Wieder lesen und noch einmal und noch einmal lesen... Irgendwie wirkt das nicht. Es fühlt sich an wie "links rein - rechts raus" :(


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Wenn du wirklich das Gefühl hast, noch nicht fit für die Klausur zu sein, macht die Entscheidung ja Sinn.

Warum meinst du denn, dass du mit den Übungsklausuren nicht klar kommst? Findest du die Aufgabenstellungen schwierig/unverständlich, oder kommst du mit der Bearbeitung nicht klar? Ggf. würde ich die Übungsklausuren erst nochmal zur Seite legen, und sattdessen nochmal die Studienbriefe zur Hand nehmen und genau prüfen, an welcher Stelle es für dich unverständlich wird und dort nochmal ansetzen:

1. Versuchen, es nochmal zu verstehen

2. Ggf. Kontakt zu Mitstudierenden

3. Evtl. zusätzliche (externe) Quellen, zum Beispiel Internet, Bücher, Videos

4. vor allem deinen Tutor löchern und um Unterstützung bitten

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hast du deinen Tutor schon kontaktiert. Ich hatte öffters solche Probleme, nach dem Kontakt mit dem Tutor konnten alle gelöst werden und daher musste ich auch nie eine Klausur verschieben.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Markus, Hallo Udo,

vielen Dank erstmal!

Ich verstehe, was ich lese. Ich gehe die Studienhefte durch, wiederhole die Stellen an denen ich in den Übungsklausuren hänge und ich verstehe, was ich wiederhole. Nur lerne ich nicht, das konsequent ohne Nachgucken umzusetzen. Es ist als ob das Wissen jedes Mal wieder runterfällt.

Nachdem ich jetzt eine Nacht drüber geschlafen habe fühle ich mich mit der Entscheidung auch besser. Jetzt geht es erstmal darum, die Ursache zu finden. Was muss ich ändern, brauche ich vielleicht eine andere Herangehensweise für dieses Modul?

So lange ich selber nicht weiß, warum ich mir das alles nicht merken kann, obwohl ich die einzelnen Kapitel verstehe, machen auch Fragen an den Tutor keinen Sinn.

Genauso sieht es mit den Mitstudenten aus. Ich wüsste gerade nicht eine Frage, die ich konkret stellen könnte. Alles ist ganz logisch, nur an der Umsetzung scheitert's.

Ich lerne generell gerne in Kombination aus den Studienheften und dem Internet (auch Videos). Auf Bücher greife ich zurück, wenn die anderen Möglichkeiten nicht ausreichen. Das schließe ich auch hier nicht aus. Geguckt habe ich schon mal, aber das passende Buch habe ich noch nicht gefunden.

Während ich gestern am liebsten alles in die Ecke geschmissen hätte, denke ich mir heute wieder, dass ich's GPI schon zeigen werde. Wenn es meint mich ärgern zu müssen, wird es schon sehen was es davon hat! Das mach ich fertig, wenn ich erstmal weiß, wie meine neue Taktik ausschaut.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Jenga

ich kann aus Erfahrung sagen, das gerade das auseinandersetzten mit einer Fragestellung an den Tutor mir oft das Thema näher gebracht hat. Ausserdem kamen vom Tutor oft (fast immer) völlig abweichende Erklärungen zu den Studienheften, teilweiße auch mehrseitige Powerpoinfolien (super Top), sowie auch verbale Beschreibungen. Einfach mal probieren und die Hemmschwelle überwinden, es gibt keine dummen Fragen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich hatte mit GPI auch furchtbare Probleme - was bei mir allerdings an der Tatsache lag, dass ich vorher keine Programmiererfahrung hatte. Zum Lernen von C habe ich mir deswegen auch ein einfaches Lehrbuch gekauft - sprich, lernen der Programmiersprache und der Möglichkeiten mit einfachen (nicht-mathematischen) Problemen wie z.B. Glas voll/leer oder sowas.

Nachdem ich dann so Kram wie Pointer etc. verstanden hatte, hab ich mich an die Hefte und die Übungsklausuren gesetzt.

Ergebnis war, dass ich mit Hilfe von ca. 250 Lernstunden in der Klausur dann eine 1,3 geschafft habe.

Die Hefte fand ich zum Teil unverständlich - und zu meiner Zeit waren in den Codes viele Fehler, womit ich die Hefte nicht selbst nachvollziehen konnte. Aber viel Einsatz und noch mehr selbst programmieren hat unterm Strich dazu geführt, dass ich alles ohne viele Hilfsmittel lösen konnte! Ich denke also, dass du nur noch mehr Übung mit den Aufgaben brauchst, dann kommt in 3 Monaten bestimmt ne super Note raus :)

Viel Erfolg und Kopf hoch! Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass andere sich schon an genau dem selben Punkt befunden haben!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich hatte damals für C/C++ zusätzlich einen VHS-Kurs gemacht, von dem ich sehr profitiert habe. Wir hatten aber auch einen super Dozenten (André Willms) und insbesondere von den vielen Übungen, bei denen er immer wieder rum ging und geholfen hat, habe ich sehr profitiert.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Engel: als ich heute früh ein wenig nach Leidensgenossen gesucht habe bin ich auch über deinen Beitrag gestolpert, in dem du geschrieben hattest, dass du wohl kurz vorm Verzweifeln warst. Zu wissen, dass man nicht allein davor sitzt, tut doch irgendwie gut :)

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, mich auch erstmal komplett auf C Programmierung zu konzentrieren. Die Struktogramme sind mir soweit klar und somit habe ich die Hoffnung, dass sich durch die Routine in der Programmierung die Zusammenhänge am Ende besser herstellen lassen und es mir leichter fallen wird dann auch Struktogramme selbständig ohne Hilfsmittel zu entwickeln.

Ansonsten werde ich Fragen sammeln und wie vorgeschlagen, dann eine konkrete Fragensammlung an meinen Tutor schicken. Das macht aber wie gesagt erst Sinn, wenn wirklich konkrete Fragen da sind.

Danke für Eure Tipps und für's Aufbauen! :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link