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stricken lernen

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Rumpelstilz

68 Aufrufe

Zurück bei der Enwicklungs- und Lernpsychologie:

Als nächstes steht unser eigenes, kleines Forschungsprojekt an. Die nächste Hausarbeit (TMA03, schon in 3 Wochen fällig) ist der "research plan" dafür.

Wir müssen eine Beobachtungsstudie durchführen, die zwei Lernsituation vergleicht.

Ich habe mich dafür entschieden zwei Arten des stricken lernens zu vergleichen, und zwar mit Hilfe eines Videotutorials und mit Hilfe von 'live' Tutoring (also jemand, der es einem beibringt).

Die Gründe sind folgende: Videotutorials werden meiner Beobachtung nach immer beliebter, sei es im Studium, in Hobbykursen, als Anleitung zu Produkten etc. Mich interessiert, wie Menschen damit umgehen, wie sie sie nutzen und auch ihre Beschränkungen.

"Stricken lernen" habe ich als Thema genommen, weil es in der "Handarbeitsszene" viele gute Tutorials gibt. Stricken ist eine klar umrissene Technik, deren Grundlagen man rasch lernen kann. Das macht es sehr vergleichbar.

Heute habe ich den "research plan" tatsächlich schon grob umreissen können. Jetzt brauche ich noch die Literaturrecherche und dann muss ich das Ganze noch etwas ausformulieren. Nächsten Donnerstag haben wir Tutorial dazu, das warte ich noch ab, dann weiss ich genau, was die Tutorin will. Das ging bis jetzt alles recht flott, ich bin erleichtert. Im Moment bin ich zuversichtlich, dass die Studie interessant wird, dass ich sie aber auch mit überschaubarem Aufwand über die Bühne bringe.


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21 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Bedeutet das auch, dass du den Versuch dann mit echten Probanden durchführst, die bisher nicht stricken können und es über die beiden Wege lernen sollen?

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Ja, genau!

Es ist aber wirklich eine sehr kleine Studie, d.h. ich brauche je zwei Teilnehmer. Es geht eher darum, Methoden praktisch anzuwenden als wirklich etwas herauszufinden.

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Markus Jung

Geschrieben

Finde ich dennoch ziemlich spannend und freue mich, wenn du über den Verlauf und die Ergebnisse berichtest.

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Danach kann ich mich dann endlich entscheiden, auf welche Weise ich stricken lernen möchte. Bin sozusagen Schulversager im Strickbereich. :rolleyes: Ich habe meine Lehrerin zur Verzweiflung getrieben und bekam dann als Ersatz etwas zum Häkeln. Meine Mutter erzählt heute noch gerne auf Familienfeiern von dem verzweifelten Anruf der Handarbeitslehrerin. Sie fragte entnervt nach, ob denn niemand in der Familie dem Kind das Stricken beibringen könnte. Sie schaffe das nämlich nicht. :lol:

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Finde ich spannend. Ursprünglich habe ich Stricken mit einem live Tutorial gelernt (Mama), aber später hab ich mir Sachen auch mal mit YouTube-Videos beigebracht (oder aufgefrischt, als ich einfach keine linken Maschen mehr konnte). Ich fand beides sehr angenehm, aber ich würde Mama natürlich immer vorziehen ;)

Was aber überhaupt nicht ging war eine telefonische Anleitung, selbst wenn die von Mama kam :lol: Ich glaub beim Stricken brauch man einfach was visuelles.

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Markus Jung

Geschrieben

Wenn ich mich recht entsinne, musste meine Mutter mein Strickwerk (eine Puppe) vollenden - hoffentlich wird mir nach diesem Bekenntnis nicht mein Abi aberkannt ;-)

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Naja, wenn du richtig zitiert hast, dann geht das ja :lol:

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@Markus: Ich glaub nicht, dass Stricken Bestandteil des Abiwissens ist ;) Ich werde es aber trotzdem niemandem verraten!

@Lumi: Meine Studie wird sicher keine allgemeine Aussagekraft haben... Das Tutorial kann ich aber auf jeden Fall empfehlen (willst du Probandin sein?). Das Problem am Stricken lernen in der Schule ist tatsächlich, dass es etwas ist, das fast eine 1:1 Betreuung braucht. Eine Idee meiner Arbeit ist, zu sehen, ob Videotutorials dies ein Stück weit ersetzen könnten. Ich führe die Studie nur deswegen mit Erwachsenen durch, weil ich denke, dass die (noch nicht so sicheren) Computerskills der Kinder das Ergebnis beeinflussen könnten: Computer bedienen und Stricken lernen wäre zuviel.

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Ich glaube irgendwie nicht, dass die Computerskills der Kinder zu schlecht wären. Oder an welche Altersgruppe hattest du gedacht?

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Markus Jung

Geschrieben

@kawoosh: Ich fürchte, ich habe auf eine Quellenangabe komplett verzichtet...

@Rumpelstilz: Naja, einer meiner Mitschüler ist wegen einer 5 in Textilundgestalten (so hieß das Fach, in dem unter anderem gestrickt, gehäkelt und gestickt wurde) sitzen geblieben - vielleicht hätte mir ein ähnliches Schicksal gedroht, wenn ich nicht eine "Ghost-Textilundgestaltnerin" gehabt hätte... Wobei ich meine, dass es die 5 nur gab, wenn man es nicht versucht hat und gar nichts abgeliefert hat. Und ich habe im Unterricht zumindest immer an allem rumgebastelt...

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werkstattschreiber

Geschrieben

Bin sozusagen Schulversager im Strickbereich.

Ich war auch ein Schulversager, was Stricken, Nähen und Sticken angeht, habe Stricken mit 17 oder 18 aber dann doch noch gelernt. Damals gab es noch keine Video-Tutorials oder ähnliches. ;)

Was ich mir mit einem Video-Tutorial bislang nicht beibringen konnte, ist Wolle auf einer Handspindel zu spinnen. Wenn ich mehr Zeit habe, dann gehe ich zu den Spinntreffen in der Nähe und lasse mir das in „echt“ zeigen.

Das Problem am Stricken lernen in der Schule ist tatsächlich, dass es etwas ist, das fast eine 1:1 Betreuung braucht.

Ich habe schon öfter mit Leuten gestrickt, die das lernen wollten. Bei Kindern ist es so, dass sie tatsächlich eine 1:1-Betreuung brauchen, weil sie Fragen haben, aber auch direkt Erfolge vermelden wollen. Und weil immer Maschen verloren gehen, die man dann retten muss. Es wird fast jede Masche gefeiert, die von links nach rechts gleitet. Bei Erwachsenen muss man eher nur am Anfang dabei bleiben und wenn es an schwierige Stellen geht (z. B. Socke ~ Ferse; Ab- und Zunahmen...)

Naja, einer meiner Mitschüler ist wegen einer 5 in Textilundgestalten (so hieß das Fach, in dem unter anderem gestrickt, gehäkelt und gestickt wurde) sitzen geblieben

Bei uns gab es Differenzierungen: Jungs = Werken / Mädels = Handarbeiten. Aussuchen konnte man sich das nicht, es war mittels Geschlecht festgelegt, was man besuchen musste. ;)

@Rumpelstilz: Ich bin auf Deine Ergebnisse und gewonnenen Einsichten gespannt.

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Was muss ich denn als Probandin machen? Ich dachte bei der Studie geht es darum den Lernenden zu beobachten. Oder reicht dir ein Blick per Webcam, während ich Video-schauend die Stricknadeln schwinge? Oh je, meine armen Katzen ... ich kann ja dann nicht alles im Blick behalten. ;)

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@kawoosh: Die Computerskills der 7-8jährigen, die ich hier im nächsten Umfeld zu Verfügung hätte, wären definitiv zu schlecht. Sie müssen sich auf Mauszeiger finden, Video anhalten, Balken zurückschieben noch sehr konzentrieren (habe das sozusagen als "Pilot" mal ausprobiert). Ausserdem kämen sie nicht damit zugange, die Strickerei loszulassen und wieder richtig in die Hand zu nehmen. Es gibt aber mit Sicherheit 8jährige, die das besser können.

@Markus: das kann fast nur an "sich nicht bemühen" gelegen habe... aber trotzdem erstaunlich!

@Werkstattschreiber: Ich kriege mit der Handspindel, trotz 1:1 Instruktion, immer nur "überdrehte" Fäden hin. Ich glaub, es liegt aber auch an der Wollqualität.

@Lumi: Die Probanden dürfen nicht vorab üben und müssen dann 2x 10-15min (an verschiedenen Tagen) dabei gefilmt werden, wie sie mit Hilfe des Videotutorials versuchen zu stricken.

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Ich hatte zuletzt 1984 (oder 85) Stricknadeln in der Hand. Falls das als "nicht üben" gilt, kannst du dich gerne bei mir melden. Ich bin sehr gespannt, wie gut man Stricken von einem Video lernen kann.

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Markus Jung

Geschrieben

Bei uns gab es Differenzierungen: Jungs = Werken / Mädels = Handarbeiten. Aussuchen konnte man sich das nicht, es war mittels Geschlecht festgelegt, was man besuchen musste. ;)

Ich hätte auch lieber gewerkt, aber wir hatten keine Wahlmöglichkeit. Und während ich nähen und sticken noch okay fand, war häkeln und stricken echt die Hölle - und uns Jungs auch irgendwie peinlich und uncool...

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@Markus: Wir Mädchen hatten bei uns textiles Handarbeiten, und zwar 4h/Woche, die Jungs nicht-textiles Handarbeiten, und zwar nur 2h/Woche!!! Ich hätte auch lieber gewerkt, weil Handarbeiten uncool war. Heute nähe und stricke ich viel, würde auch gerne schreinern, aber dazu braucht man eine Werkstatt.

@Lumi: Ehrlich? Das wär ziemlich cool!! Ich brauche nämlich noch ein/e Teilnehmer/in (3 habe ich schon). Hättest du eine Kamera zum filmen? Kann ein Fotoapparat sein, muss keine hohe Qualität haben. Man muss nur erkennen, was gemacht wird, also zuhören/ausprobieren/wiederholen etc. Ich wart mal noch unser Tutorial ab, ob ich das grundsätzliche ok meiner Tutorin bekomme. Würde mir dann erlauben, mich mal bei dir zu melden - aber fühl dich keinesfalls verpflichtet!

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Super! Ich werde stricken lernen! Ich habe eine strickfanatische Freundin, die kann mir sicherlich mit Nadeln und Wolle aushelfen und eine Kamera die filmt gibt es bei uns auch. :biggrin: Wann wäre es denn so weit? Die KW 10 wäre mir ungelegen wegen Klausur am Samstag, aber ansonsten bin ich flexibel.

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Im April oder Anfang Mai - ist also noch reichlich Zeit.

Das wäre ja super toll, wenn du mitmachen würde. Ich fände es irgendwie besonders, wenn sowas durch FI-infos.de zustande käme.

Es ist vorgesehen, dass ich ein "Strickpaket" mit Nadeln, Wolle und Anschlag zu Verfügung stelle, damit die Bedingungen für alle gleich sind. Ich könnte dir dann ein Päckchen schicken damit und mit einem Stick, um die Aufzeichnungen zu speichern.

Ist es ok, wenn ich mich bei dir melde, wenn ich eine erste Rückmeldung von meiner Tutorin habe? Selbstverständlich kannst du nach wie vor einen Rückzieher machen!

Danke auf jeden Fall mal für diese nette Rückmeldung, das motiviert doch schon mal!

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Super! Ich bin auf jeden Fall dabei! Ich les grad "Anschlag" und habe keine Ahnung was das ist. Wundersame Dinge werden passieren. Ich bin gespannt!

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Ich habe vor Jahren meine Knoten für die Sportbootführerscheinprüfung mit Videotutorials

geübt. Er wurde uns zwar live von unserem Lehrer gezeigt, aber man vergisst die so schnell.

Der Vorteil war, dass ich das Video so oft ich wollte abspielen lassen konnte. Ich bin vor dem Bildschirm

gesessen und habe mitgeübt. Ich habe die Knoten dann aus dem ff beherrscht.

Es gibt sicher Dinge, die man über ein Tutorial gut vermitteln kann, andere vielleicht weniger gut.

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Das stimmt sicher, Elke. Ich habe vor langer Zeit auch Knoten gelernt. Damals hatten wir nur Zeichnungen zu Verfügung. Es war oft schwierig auszutüfteln, wie man sie denn "macht".

Ich habe heute mal ein wenig Recherche zum Thema Video Tutorials gemacht: Es ist erstaunlich, was es für eine Bandbreite allein im Hochschulbereich gibt: Bibliothek, Chirurgie, Schauspiel, Patientengespräch, Software, Statistik,... Und ich habe nur Studien gesucht, die sich mit Video Tutorials befassen, dh keine Tutorials an sich!

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    • mamawuschel
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls