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Rückblick KW.07-8. Plan KW.09.

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enthusiast

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Wie in meinem gestrigen Blog-Eintrag geschrieben, waren diese zwei letzten Wochen nicht gerade zum Lernen geeignet (jaja, nicht einmal Zeit letztes WE meinen Rückblick/Plan hier zu bloggen).

Ich habe es dennoch bewerkstelligt jeden Tag Zeit hineinzugestecken (meist spät abends), aber es war keine effiziente Arbeit. Beim Kodieren ist es mir am meisten aufgefallen wie erschöpft ich war: es hat gescheint als hätte ich noch nie vorm Computer gesessen! Gestern habe ich versucht das Schiff vorm Sinken zu retten, was mir auch gelungen ist, aber ich denke nicht, dass vom Material viel hängen geblieben ist. Ich hoffe die Zeit und Energie zu finden um diese Sachen noch mal durchzuarbeiten. Leider bieten die Coursera keine Vorbereitungszeit, sondern es geht gleich von den Vorlesungen zur Prüfung. Damit ist verlorene Zeit wirklich nicht einfach aufzuarbeiten.

Ich hoffe ich kann heute abend etwas gemütlicher lernen ohne den ganzen Stress. Sie haben uns schon gewarnt dass das Programming Assignment im ADA Kurs das schwierigste vom ganzen Kurs ist. Dann werde ich mal in ganzer Ruhe heute abend damit die Videos anschauen und damit anfangen.

Kurz und bündig für diese Woche:

*) Coursera Calculus

- Rückstand verringern (speziell die Hausaufgaben) (Ch. 1, 3).

- Stress-gelerntes Material noch einmal durcharbeiten (Ch. 3).

- (Besser) dran bleiben mit der Arbeit (Ch. 4).

*) Coursera Algorithms D&A

- Dran bleiben (nicht zu lange warten mit dem PS)!

- SCC Algorithmus kodieren.

- Beweise für die verschiedenen Randomized Algorithms noch mal durcharbeiten.

*) Fernuni Hagen (soweit die Zeit erlaubt)

- EIP Kapitel 1-3 anfangen durchzulesen

- Zusammenfassung anfangen (ok ZF bei Kapitel 3 anzufangen).

(Ich mache mir z.Z. keine Illusionen mehr, dass ich beim Algorithm I Kurs on Coursera dranbleiben kann.)

Danke fürs Lesen!


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7 Kommentare


mein Vorschlag wäre einfach mal Gas rausnehmen......

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mein Vorschlag wäre einfach mal Gas rausnehmen......

@eisenbahner hat recht. Es wäre ja ganz schön, es einige Tage etwas langsamer angehen zu lassen. Aber leider ist das nicht so einfach. Es ist meines Erachtens eines der grossen Nachteile von den Coursera Kursen die ich z.Z. belege: es ist sehr intensiv, und der wöchentliche Rhythmus macht es sehr schwer dranzubleiben wenn mal was dazwischen kommt. Es wäre wirklich angebracht, das Tempo dieser MOOC Kurse etwas zu drosseln. Ich habe auch in den Coursera Foren schon gelesen, dass Leute abspringen weil sie das Pensum einfach nicht schaffen. Die Kurse sind wie US Uni-Kurse strukturiert, und das kann schon ganz schön intensiv werden.

Ich gebe z.Z. mein Bestes, aber fühle dass ich nicht mehr voll "mit dabei" bin. Das ist schon ganz schön frustrierend, und habe z.B. gestern abend überlegt ob es es überhaupt der Wert ist diese Kurse fertig zu machen. Ich will mich ja schliesslich nicht verausgaben bevor mein "richtiges" Fernuni Hagen Studium jetzt bald anfängt.

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ich würde ganz klar, die FU Hagen priorisieren, unter Umständen auch noch mal entspannen, runterkommen, die Ruhe genießen. Die FU ist dem Vernehmen nach stressig genug, als das du dich vorher schon in Richtung Burn Out hinarbeitest. Genieß eher nochmal die Ruhe vor dem Sturm, in ahgen hast Du genug Zeit an Deine Limits zu kommen. Ich würde wenn ich Du wäre Coursera eher kicken (wenn das so einfach ist), Fahre eher noch mal mit deiner Family weg und genieß die Zeirt.

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ich würde ganz klar, die FU Hagen priorisieren, ...

Ja, das habe ich auch schon im Hinterkopf gehabt.:001_unsure:

Vor allem weil die Umbauarbeiten sich jetzt dem Ende zuneigen, habe ich vieles auszupacken und zu sortieren, etc (obwohl ich schon weit über 50% meiner Sachen nicht nach Europa mitgebracht habe, war mein Container doch noch riesig, und alles ist unten in einer Garage und bei einigen Nachbarn untergebracht!). Vielleicht wäre es ein besseres Ziel, mir ein gemütliches Nest hier zu schaffen so dass mein Fernuni Studium gut anfangen kann.

Und ich arbeite ja auch Teilzeit (>20 Stunden/Woche) und muss mich um meine angeschlagene Gesundheit kümmern...

Vielleich werde ich Coursera erst mal auf einen Kurs reduzieren (den ADA), und sehen ob das besser klappt.

@eisenbahner: Danke für deine Antwort!

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klingt echt wie ein guter Plan, ich habe den Zeitaufwand am Anfang auch unterschätzt, darum würde ich jetzt die offenen Projekte abarbeiten.....später wird üblicherweise die Zeit knapp

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Bei mir war es im Januar ähnlich. Ich hatte Data-Analysis bei Coursera belegt und nach zwei Wochen kamen mir Computersysteme und eine Handgelenksverletzung dazwischen - schon wars aus mit dem Kurs. Die Kurse scheinen ja sehr gut zu sein aber parallel zum Studium wars mir etwas zu zeitlich straff geregelt.

EIP ist auf jedenfall ein interessanter Kurs auch wenn ich den Kurstext (und Pascal) verflucht habe (evtl. wurd der Kurstext ja mittlerweile überarbeitet). Es gibt ein Wiki-Book , dass für das Lernen von Pascal-Basics ganz hilfreich ist, das Buch von Widmayer ist aber nicht so toll (quasi der Kurstext nur schlimmer).

Aber auf jeden Fall solltest du den Studientag bei Prof. Desel besuchen.

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@TurboJim - vielen Dank für den Link und die Informationen. Ja, ich war auch nicht erfreut, wenn ich mitbekommen habe, dass sie im EIP Kurs Pascal benutzen. Nicht weil es schwerer ist oder so, aber nur weil es schon wieder etwas anderes ist. Ich habe in mehreren Sprachen programmiert (i.e. in einem gewissen Sinne von der Syntax abstrahiert), und da kommen die verschiedenen Syntaxen auch schon mal im Kopf durcheinander. Wenn ich am Computer programmiere ist das ja kein weiteres Problem dank IDEs und Suchmachinen, aber un eine rein schriftliche Klausur abzulegen, muss man sehr genau aufpassen. Und wenn ich schon so viel Zeit und Energie in das detaillierte Lernen einer Programmiersprache investieren muss, dann wäre mir eine andere (gängingere, nützlichere wie z.B. Java) lieber gewesen (die haben viele ja schon gesehen, und ausserdem wird die ja in anderen Fernuni Kursen benutzt, z.B. Datenstrukturen).

Nun ja, Zähne zusammenbeissen und (wie wir es bei Intel gemacht haben) "Disagree and commit."

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      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link