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Lernen durch Schmerz, Motivation durch Entsetzen

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Ferros

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Lernen durch Schmerz, Motivation durch Entsetzen. Das war mein Leitspruch bei der Bundeswehr, welche inzwischen fast 6 Jahre zurückliegt. Damals war es so, dass ich durch meine Fähigkeit mich immer wieder weiterzutreiben, meine Grenzen immer wieder um Meilen zu verschieben zu einem erstaunlich Sportlichen Kerl gemacht habe, der ein ziemlichen Unterschied zu dem Nerd war, der mein Leben davor bestimmt hat.

Inzwischen ist Lernen durch Schmerz unmöglich. Ich bin nicht so weit, dass ich mir mit einem Messer in den Arm ritze, wenn ich eine Karteikarte nicht kann. In Anbetracht der 180 vor mir liegenden Karten, würde ich wahrscheinlich eher am Blutverlust sterben, als das der Stoff in mein Hirn wandert.

Motivation durch Entsetzen ist allerdings das, was ich gerade durchmache.

Ich habe jetzt 3 Tage Karteikartenlernen hinter mir. Davon sind jetzt 29 im 2. Fach, also in dem Fach in dem die gekonnten Karteikarten liegen. Verbleiben leider immer noch über 150 im ersten Fach die ich nicht kann.

Wenn ich jetzt rechne, dass ich pro Tag ca. 10 Karten lerne, brauche ich noch 15 Tage bis ich alle kann. Das alleine wäre schon eine super Leistung, wenn da nicht noch Rechnungswesen wäre, welches mir im Nacken sitzt und sich diebisch über meine Unfähigkeit freut.

Ich bin inzwischen soweit, dass ich weis, dass ich es nicht schaffen kann. Die Zeit reicht nicht aus. Meine Möglichkeit auf freie Tage sind begrenzt (3 Tage incl. Wochenende). Also habe ich meine Lernzeit erhöht. Von den 3 Stunden die ich die ganze Zeit schon konsequent erreiche, habe ich inzwischen 4 bis 5 draus gemacht. Heute will ich trotz Nachtschicht 6 Stunden erreichen.

Entsetzen macht sich trotzdem in mir breit, weil ich mich so unglaublich dumm und unfähig fühle. Es ist wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Immer wenn ich eine Karteikarte ansehe an der ich schon eine Weile sitze (z.B. Definition von Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 8402) kommt mir ein bestimmtes Bild in den Kopf.

Es ist eine Szene aus den Simpsons. Sie zeigt Homer dessen Gesichtszüge die meinen angenommen haben und fahren in seinen Kopf wo sich seine Gedanken Visualisieren. Bei mir erscheint dort eine Dos-Eingabeaufforderung. In schnellen Anschlägen wird dort "format brain:" eingegeben und nach einigen Momenten erscheint darunter "100% completed"

Dasselbe ist dann in mir selbst los. Keine Informationen wollen dann erscheinen nur eine leere Straße in einer Geisterstadt des Wilden Westens in der ein abgerissener, vertrockneter Busch vom Wind durch das Bild geweht wird.

Aber es Hilft nicht hier zu schreiben. Ich gehe jetzt lernen!


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5 Kommentare


Versuch mal, dich nicht an einer Karteikarte festzubeissen. Lesen und gut sein lassen. Lieber 10 Rotationen, als sich an immer derselben Karte festzubeissen. Zwischendrin immer Karteikarten durchgehen von einem "Lieblingsthema". Etwas was dich interessiert oder dass dich zumindest motiviert, weil es einfach ist. Erst dann wieder ein Durchgang der ungeliebten, schwergängigen Karten. Eventuell eine zu komplexe Karte aufsplitten auf zwei Karten. Oder die Karte neu schreiben. Mal helfen mir Sätze. Mal Aufzählungspunkte. Oder Eselsbrücken bilden wie z.B. einzelne Stichpunkte in alphabetischer Reihenfolge anordnen. Dann vergisst man nicht so schnell einzelne Punkte. Vielleicht auch mal ein Schaubild malen.

Da ich ja auch unter Zeitnot leide, habe ich nun angefangen Detailwissen zu ignorieren und bestimmte Karten nicht zu lernen. Ich hoffe darauf, dass a) ich das Detailwissen in der Klausur trotzdem abrufen kann, weil ich es ja schon öfters gelesen habe, B) die Note dadurch nur minimal beeinflusst wird. Das Nicht-Wissen ganzer Themenblöcke wäre wohl schwerwiegender. Sprich: ich versuch mir von allem etwas einzupauken und hoffe darauf, dass ich die Lücken kreativ füllen kann oder dass der Stoff gar nicht dran kommt. ;)

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Das sind super Ansätze! Die werde ich heute mal versuchen. Vielleicht sollte ich auch mal alle Karteikarten durchgehen. Zur Zeit habe ich immer ein Paket von 20 Karten die ich immer wiederhole bis ich eine kann. Dann kommt eine neue in den Stapel.

Oder vorsortieren in Komplexe Karten, einfache und schaffbare :D

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Ich melde mich hier bei Deinem neuen Beitrag auch nochmal zu Wort ...:rolleyes: Ich finde ja Deine Darstellungen super!

Also, immer nur (dieselben) Karteikarten, ich weiß nicht; hast Du noch den Überblick über das Fach und worum es im Ganzen geht? Wird in dem Fach denn letztlich eine Abfrageklausur stattfinden oder etwas in einer Art Hausarbeit/Aufsatzform zu einem gestellten Thema?

Hört sich jedenfalls nicht sinnvoll an sich im Kreise zu drehen, was Lumi ja auch schon geschrieben hat. Dein Zeitpensum sehe ich etwas kritisch - gut, wenn es funktioniert - aber glaubst Du, dass Du das Pensum durchhalten kannst? Hört sich nur für eine Kurzzeitplanung sinnvoll an, sonst hast Du am Ende gar keinen Nerv mehr oder wieder ein Motivationsloch ...

Natürlich will ich Deine Vorsätze nicht kritisieren, ich möchte es Dir nur präventiv zu bedenken geben. Viel Erfolg! :)

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Zwischenstand:

Gestern habe ich meinen Persönlichen Rekord der Lernzeit gebrochen. 4:55h waren es. Tendenziell eher mehr, da ich auch im gehen und warten während meiner Arbeitszeit im Kopf gelernt/mich abgefragt habe. Das ganze mit der Nachtschicht zu kombinieren ist schon hart.

Jedenfalls habe ich die Pause um 1 Uhr genutzt um mal zu sehen, wo ich stehe.

Dabei habe ich meine Karteikarten in Stapel sortiert:

Stapel 1: 98 Karten die ich noch nicht kann, aber die ich mir zutraue hinzubekommen

Stapel 2: 22 Karten die ich nicht kann und in dieser Form auch nicht mehr hinbekomme außer durch übermäßigen Zeiteinsatz

Stapel 3: 55 Karten die ich in den vergangen 4 Tage komplett (100%) gelernt habe und nun im Täglichen bzw. 2 Täglichen Rotationsschema sind.

Gesamtkartenanzahl: 175 St.

Dabei ist allerdings noch nicht das Rechnungswesen, wohl aber Wirtschaftsrecht aber ohne Paragraphen-Karten die ich noch machen wollte um zu wissen worum es grundsätzlich in den wichtigsten Paragraphen geht.

Da es meine erste Klausur ist, habe ich keine Ahnung, wie sie aufgebaut ist. Ankreuzfragen halte ich aber für ausgeschlossen :D

Die Aufsatzform/Hausarbeit ist auch nicht so wahrscheinlich, da ich ja hinfahre zur Klausur.

Ich denke, dass es Fragen sind, die man beantworten muss.

Meine Karteikarten werde ich fertigbekommen und selbst nicht, werde ich einen Großteil der Infos in meinem Hirn haben.

Wegen meinem Zeitpensum: Das ist auf jeden Fall kritisch. Dauerhaft halte ich keine 5h Täglich zusätzlich zur Arbeit aus. Aber wie es so schön heißt: Der Zweck heiligt die Mittel.

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Erneuter Zwischenstand nach dem Lernen über 4 Stunden:

Wieder 30 Karten weniger bzw 30 Karten mehr auf dem "Kann ich"-Stapel.

Es ist wie Lumi gesagt hat, die Aufnahmekapazität des Gehirns in Stresszeiten ist unglaublich! :thumbup:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..