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Neuer Kurs und mein neues Familienmitglied

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Sandra82

49 Aufrufe

Gerade kam schon ein neuer Kurs an, obwohl heute eigentlich erst der Versandbeginn ist. Es handelt sich um den Kurs 3607 Empirische Sozialforschung. Kommt da noch mehr? Es sind doch eigentlich mehr Kurse, kommen da noch Studienbriefe an?

Ich versuche mal ein Bild von meinem Hund hier einzustellen (Danke Lumi, für die Erklärung!) :)

Da ist er:

blogentry-20962-144309787468_thumb.jpg

blogentry-20962-144309787472_thumb.jpg

Also wenn man die 3 so sieht, und alle drei schnarchen dann auch noch, dann wird man echt müde und dann ist es vorbei mit der Konzentration.

blogentry-20962-144309787481_thumb.jpg


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19 Kommentare


Oh wie süß.... Da möchte ich auch direkt wieder ein Haustier haben. Alleine meine Tierliebe hält mich davon ab :crying:

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Oh - was sind dass denn für Katzen? Die finde ich ja genialst ... aber mich hält neben der Vernunft auch noch meine Hassliebe zum Staubsauger von Haustieren ab :lol:

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Caroline, wie meinst du das? Weil du zu wenig Zeit hast?

Esme, die helle ist ein MaineCoone / Siam Mix und die blau weiße ist eine Perser, die ist auch erst 5 Monate alt und war mein Weihnachtsgeschenk.

Ich muss sagen, im Moment haaren sie wirklich alle sehr, am schlimmsten der Goldi (der natürlich und zum Glück nicht auf der Couch liegt!):lol: Der Staubsauger ist also mein bester Freund.

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Süße Mietzen (bin ja kein Hundefan).

Und meine Mietzen haaren auch gerade wie verrückt, wird halt Frühling :)

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Naja, ich bin tagsüber nicht wirklich zu Hause, zwei mal die Woche abends zum Sport. Und ich möchte das Tier einfach nicht 10 - 13 Stunden am Tag alleine lassen. Auch wenn Katzen ja nicht so raus müssen wie Hunde.

Mein Kater lebt bei meinen Eltern und ist dort die meiste Zeit draußen und ist dort glücklich. Ich hätte es nicht übers Herz gebracht ihn da raus zu reißen und in meine Wohnung in der 3. Etage mit zu nehmen *schnüff*

Außerdem möchte mein Freund keine Tiere... *doppelschnüff*

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@ kawoosh: bei der Perser geht es, aber die andere verliert büschelweise Fell. Ob das an der Kastration liegen kann? Ist noch nicht lang her...

@ Caroline: das ist verständlich. Ich bin ja zuhause, nur mein Mann arbeitet, also hier ist fast immer jemand da. Ich könnte auch gar nicht ganz ohne Tiere, das würde mir ebenso schwer fallen wie dir, aber in deinem Fall ist es wirklich vernünftiger.

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Verliert sie denn überall Fell oder nur um die Kastrationstelle rum? Ansonsten könntest du ihr mal eine Zeit lang Bierhefetabletten geben. Vitamin B ist ein wichtiger Faktor bei der Fellpflege. Ich geb das meinen Mietzen immer als Leckerlis.

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Nein sie verliert überall Fell. Wenn die Katzen mal auf der Couch toben, ist wirklich alles voll von ganz weißen, feinen und weichen Haaren. Bierhefe für Menschen? Werd ich mal ausprobieren (also für die Katzen;)) Danke!

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Ja, meine kleine Katze hat auch schon immer wie verrückt gehaart. Die kann stundenlang auf einer Stelle liegen und sich nicht bewegen und wenn sie dann aufsteht, liegt ne ganze Matte Haare auf der Couch :/ Manche Katzen haaren einfach mehr als andere. Mein Kater hält sich da noch in Grenzen und sie sind beide von der gleichen Rasse.

Ich nehm immer die Tabletten von Biolabor. Die kriegt man auch im Supermarkt und werden von den meisten Katzen sehr gerne gefressen.

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Zu den Studienbriefen - bei mir war es damals so, dass Empirische Sozialforschung und Statistik I zeitgleich kamen. Irgendwann im April / Mai kam dann noch Statistik II an. Empirische Sozialforschung ist zwar dick und umfangreich - für die MC-Klausur aber nicht besonders wichtig. Dazu kommen immer nur so 1-3 MC-Fragen, wovon meist eine auch alleine mit Statistik I oder 3401 von M1 beantwortbar ist. Der Kurs macht also höchstens so 10% aus. Die Zeit kann man auch für den hinteren Teil von Statistik I und für Statistik II gut brauchen - Statistik kommt nämlich anfangs ganz nett und lieb daher - und dann verirrt man sich irgendwo zwischen Hypothesentestung und Varianzanalyse. *lach* Aber es ist machbar - die Klausur ist weniger schwierig als die Skripte. Wichtig ist vor allem, die alten Klausuren zu bearbeiten und zu die grundlegenden Rechnungen zu beherrschen und am Ende dann auch Ergebnisse von Studien interpretieren zu können.

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Zitrone, das klingt für mich alles so wahnsinnig fremd. Ich kann mir nicht vorstellen, da jemals durchzublicken.

Ist es denn nicht denkbar, dass die Klausur dann doch mehr auf Empirische Sozialforschung ausgerichtet wird, gerade weil sich alle drauf verlassen, dass davon nicht so viel rankommt?

Wo soll man bei M2 überhaupt anfangen? Bei M1 hat man wenigstens den Plan gehabt, aber hier kommt man sich so verloren vor... oder das kommt noch, wenn man in die Lernumgebungen rein kann. Wird das so laufen wie M1, dass man Betreuer in Moodle hat die einem auch Übungen geben?

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Ich glaube, es wird auch immer von der Modulbetreuung betont, dass die Empirische Sozialforschung nicht im Fokus steht. Natürlich könnte sich auch immer mal etwas ändern, das kann man nie vorher sehen. Aber ich denke, das Signal der Modulbetreuung ist, dass man sich wirklich in die mathematischen Aufgaben reindenken können soll und dass man Studien Interpretieren können sollte. Der Inhalt der Empirischen Sozialforschung überschneidet sich mit 3401, wodurch er auch zu großen Teilen bereits in M1 abgefragt wurde.

Keine Sorge - man verliert zwar mittendrin gerne mal den Mut bei M2, aber es ist machbar und man kennt sich hinterher besser mit einigen Dingen aus. Wenn du es kannst, würde ich dir empfehlen in M2 eine der Präsenzveranstaltungen zu besuchen. Das ist hilfreich, wenn man nicht mehr durchblickt vor lauter Mathe.

Man bekommt meist vorgeschlagene Bearbeitungszeiträume für die Kurse - das hat auf die Betreuung aber keine Auswirkung. Ich habe mit Statistik I angefangen und würde das auch empfehlen. Da gibt es anfangs eine Einführung in die allgemeine Thematik (die teilweise schon bekannt, aber teilweise auch sehr interessant ist - vor allem schön ausgeschmückt mit interessanten Beispiel-Statistiken mit Politik/Gesellschaftsbezug). Statistik II ist erst sinnvoll, wenn man mit Statistik I fertig ist, das baut aufeinander auf. Statistik II ist dann auf Psychologie-Beispiele bezogen. Eines habe ich vorhin noch vergessen: Es gibt einen SPSS-Kurs, den sollte man parallel zu Statistik I und Statistik II bearbeiten (empfehlen zumindest viele in Moodle und ich finde es auch sinnvoll). Das ist ein Statistik-Programm mit einer insgesamt recht gut nachvollziehbaren Anleitung. Die Kapitel dort beziehen sich jeweils auf bestimmte Themen der Statistik I / Statistik II - Skripte.

Es gibt auch in M2 Betreuer in Moodle. Ich weiß nicht mehr genau, wie es mit den Übungen war, aber auf jeden Fall bekommt man fast alle Altklausuren zur Verfügung gestellt und es lohnt sich definitiv die alle durchzuarbeiten. Dazu gibt es eigentlich meist Musterlösungen und wenn man die nicht versteht, kann man einen Thread öffnen und da wird einem dann meist recht schnell von anderen Studierenden oder der Modulbetreuung weiter geholfen.

Es ist normal, dass alles am Anfang eines neuen Moduls noch fremd und schwierig klingt, aber das ändert sich und irgendwann werden die Begriffe und Inhalte vertraut. z.B. hat ploppt in meinem Kopf jetzt nach M3 ein Bild auf, wenn ich "Kortex" höre und davor hatte ich überhaupt keine Vorstellung davon.

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Ich danke dir mal wieder:) Noch klingt das wie ein Buch mit 7 Siegeln - aber das war M1 ja auch, bevor man es selbst gelernt hat. Ich freu mich jedenfalls auch auf die neuen Themen, und das mit den Klausuren klingt doch toll, dass man die zum Üben hat. Im Endeffekt, wenn man wirklich alles durchgearbeitet und verstanden hat, dann kann eigentlich nicht mehr so viel schief gehen oder?

Würdest du die Aufgabensammlung von (ich glaube) Gaus-Faltings (oder so) empfehlen?

Wie hoch sind denn in M2 die Durchfallquoten?

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Hypothesentestung und Varianzanalyse - das steht mir auch noch bevor. ICh finde es allerdings ganz gut, von der Statistik etwas zu verstehen. Sandra, ich wünsche dir, dass du dich bald im neuen Modul zurechtfindest. Ich glaub das ist normal, dass man sich am Anfang verloren fühlt. (Und dafür gibt es ja immer noch Zitrone :thumbup:).

Hundemensch bin ich so gar keiner, aber ich wünsche dir natürlich auch mit dem neuen Familienmitglied viel Spass!

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Die Durchfallquote ist glaube ich bei etwa 40%, aber ich bin mir nicht sicher. Mir ist gerade eingefallen: Bei Statistik I / II gibt es am Ende zu den jeweiligen Kapiteln Aufgaben, die man durcharbeiten kann. Das würde ich empfehlen, die Klausuraufgaben sind zwar leicht anders gestellt, weil hinten offene Fragen sind und in der Klausur MC-Fragen (und ein paar numerische Aufgaben), aber die Aufgaben geben doch ein Bild davon ab, was man können sollte. Ich habe es so gemacht, dass ich mir während dem Durcharbeiten eine Klausur schon mal ausgedruckt habe, in der ich immer geguckt habe, was so von dem jeweiligen Kapitel dran kommen könnte. Die anderen habe ich dann am Ende unter "Echtbedingungen" durchgearbeitet. Also mit Taschenrechner, Formelsammlung (die ist sehr umfangreich, druck sie dir am Besten aus und lerne damit zu arbeiten! - du musst fast keine Formeln lernen, da stehen eigentlich alle wesentlichen drin - wenn man weiß wo und damit umgehen kann), Klausur, Papier und Stift und auf die Uhr gucken. Aber bis dahin hast du noch eine Weile Zeit. ;) Aber wenn du das dann kurz vor der Klausur machst, kannst du gut abschätzen, ob und mit welcher ungefähren Note du bestehen könntest. Die konkrete Note hängt dann natürlich von den konkreten Aufgaben in der Klausur ab. Ich habe zum Beispiel besser abgeschnitten in allen Altklausuren - aber eine Freundin von mir hat leider schlechter abgeschnitten als in den Altklausuren. Trotzdem kann man mit den Altklausuren ein ungefähres Gefühl bekommen, wo man steht. - Also wirklich komplett überraschend schiefgehen kann nicht so viel, wenn man nicht gerade der Typ für ein komplettes Klausur-Black-Out ist. :D

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Vielen Dank für sie coolen Fotos. Vor allem diese knuffige Fressbeule von eurem Neuzugang. Schön, wie sie alle friedlich und entspannt nebeneinanderliegen :001_wub:

Bei Tierhaaren kann ich den Dyson Animalpro Handstaubsauger wärmstens empfehlen. Da hat sich jeder Euro Investition gelohnt. Mit halben Kraftaufwand und in halber Arbeitszeit sind alle Möbel und Kratzbäume ruckzuck tierhaarfrei.

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@Lumi: Das Teil muss ich mir mal näher angucken! Danke für den Tipp :)

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)