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Neuer Kurs und mein neues Familienmitglied

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Sandra82

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Gerade kam schon ein neuer Kurs an, obwohl heute eigentlich erst der Versandbeginn ist. Es handelt sich um den Kurs 3607 Empirische Sozialforschung. Kommt da noch mehr? Es sind doch eigentlich mehr Kurse, kommen da noch Studienbriefe an?

Ich versuche mal ein Bild von meinem Hund hier einzustellen (Danke Lumi, für die Erklärung!) :)

Da ist er:

blogentry-20962-144309787468_thumb.jpg

blogentry-20962-144309787472_thumb.jpg

Also wenn man die 3 so sieht, und alle drei schnarchen dann auch noch, dann wird man echt müde und dann ist es vorbei mit der Konzentration.

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19 Kommentare


Oh wie süß.... Da möchte ich auch direkt wieder ein Haustier haben. Alleine meine Tierliebe hält mich davon ab :crying:

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Oh - was sind dass denn für Katzen? Die finde ich ja genialst ... aber mich hält neben der Vernunft auch noch meine Hassliebe zum Staubsauger von Haustieren ab :lol:

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Caroline, wie meinst du das? Weil du zu wenig Zeit hast?

Esme, die helle ist ein MaineCoone / Siam Mix und die blau weiße ist eine Perser, die ist auch erst 5 Monate alt und war mein Weihnachtsgeschenk.

Ich muss sagen, im Moment haaren sie wirklich alle sehr, am schlimmsten der Goldi (der natürlich und zum Glück nicht auf der Couch liegt!):lol: Der Staubsauger ist also mein bester Freund.

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Süße Mietzen (bin ja kein Hundefan).

Und meine Mietzen haaren auch gerade wie verrückt, wird halt Frühling :)

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Naja, ich bin tagsüber nicht wirklich zu Hause, zwei mal die Woche abends zum Sport. Und ich möchte das Tier einfach nicht 10 - 13 Stunden am Tag alleine lassen. Auch wenn Katzen ja nicht so raus müssen wie Hunde.

Mein Kater lebt bei meinen Eltern und ist dort die meiste Zeit draußen und ist dort glücklich. Ich hätte es nicht übers Herz gebracht ihn da raus zu reißen und in meine Wohnung in der 3. Etage mit zu nehmen *schnüff*

Außerdem möchte mein Freund keine Tiere... *doppelschnüff*

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@ kawoosh: bei der Perser geht es, aber die andere verliert büschelweise Fell. Ob das an der Kastration liegen kann? Ist noch nicht lang her...

@ Caroline: das ist verständlich. Ich bin ja zuhause, nur mein Mann arbeitet, also hier ist fast immer jemand da. Ich könnte auch gar nicht ganz ohne Tiere, das würde mir ebenso schwer fallen wie dir, aber in deinem Fall ist es wirklich vernünftiger.

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Verliert sie denn überall Fell oder nur um die Kastrationstelle rum? Ansonsten könntest du ihr mal eine Zeit lang Bierhefetabletten geben. Vitamin B ist ein wichtiger Faktor bei der Fellpflege. Ich geb das meinen Mietzen immer als Leckerlis.

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Nein sie verliert überall Fell. Wenn die Katzen mal auf der Couch toben, ist wirklich alles voll von ganz weißen, feinen und weichen Haaren. Bierhefe für Menschen? Werd ich mal ausprobieren (also für die Katzen;)) Danke!

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Ja, meine kleine Katze hat auch schon immer wie verrückt gehaart. Die kann stundenlang auf einer Stelle liegen und sich nicht bewegen und wenn sie dann aufsteht, liegt ne ganze Matte Haare auf der Couch :/ Manche Katzen haaren einfach mehr als andere. Mein Kater hält sich da noch in Grenzen und sie sind beide von der gleichen Rasse.

Ich nehm immer die Tabletten von Biolabor. Die kriegt man auch im Supermarkt und werden von den meisten Katzen sehr gerne gefressen.

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Zu den Studienbriefen - bei mir war es damals so, dass Empirische Sozialforschung und Statistik I zeitgleich kamen. Irgendwann im April / Mai kam dann noch Statistik II an. Empirische Sozialforschung ist zwar dick und umfangreich - für die MC-Klausur aber nicht besonders wichtig. Dazu kommen immer nur so 1-3 MC-Fragen, wovon meist eine auch alleine mit Statistik I oder 3401 von M1 beantwortbar ist. Der Kurs macht also höchstens so 10% aus. Die Zeit kann man auch für den hinteren Teil von Statistik I und für Statistik II gut brauchen - Statistik kommt nämlich anfangs ganz nett und lieb daher - und dann verirrt man sich irgendwo zwischen Hypothesentestung und Varianzanalyse. *lach* Aber es ist machbar - die Klausur ist weniger schwierig als die Skripte. Wichtig ist vor allem, die alten Klausuren zu bearbeiten und zu die grundlegenden Rechnungen zu beherrschen und am Ende dann auch Ergebnisse von Studien interpretieren zu können.

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Zitrone, das klingt für mich alles so wahnsinnig fremd. Ich kann mir nicht vorstellen, da jemals durchzublicken.

Ist es denn nicht denkbar, dass die Klausur dann doch mehr auf Empirische Sozialforschung ausgerichtet wird, gerade weil sich alle drauf verlassen, dass davon nicht so viel rankommt?

Wo soll man bei M2 überhaupt anfangen? Bei M1 hat man wenigstens den Plan gehabt, aber hier kommt man sich so verloren vor... oder das kommt noch, wenn man in die Lernumgebungen rein kann. Wird das so laufen wie M1, dass man Betreuer in Moodle hat die einem auch Übungen geben?

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Ich glaube, es wird auch immer von der Modulbetreuung betont, dass die Empirische Sozialforschung nicht im Fokus steht. Natürlich könnte sich auch immer mal etwas ändern, das kann man nie vorher sehen. Aber ich denke, das Signal der Modulbetreuung ist, dass man sich wirklich in die mathematischen Aufgaben reindenken können soll und dass man Studien Interpretieren können sollte. Der Inhalt der Empirischen Sozialforschung überschneidet sich mit 3401, wodurch er auch zu großen Teilen bereits in M1 abgefragt wurde.

Keine Sorge - man verliert zwar mittendrin gerne mal den Mut bei M2, aber es ist machbar und man kennt sich hinterher besser mit einigen Dingen aus. Wenn du es kannst, würde ich dir empfehlen in M2 eine der Präsenzveranstaltungen zu besuchen. Das ist hilfreich, wenn man nicht mehr durchblickt vor lauter Mathe.

Man bekommt meist vorgeschlagene Bearbeitungszeiträume für die Kurse - das hat auf die Betreuung aber keine Auswirkung. Ich habe mit Statistik I angefangen und würde das auch empfehlen. Da gibt es anfangs eine Einführung in die allgemeine Thematik (die teilweise schon bekannt, aber teilweise auch sehr interessant ist - vor allem schön ausgeschmückt mit interessanten Beispiel-Statistiken mit Politik/Gesellschaftsbezug). Statistik II ist erst sinnvoll, wenn man mit Statistik I fertig ist, das baut aufeinander auf. Statistik II ist dann auf Psychologie-Beispiele bezogen. Eines habe ich vorhin noch vergessen: Es gibt einen SPSS-Kurs, den sollte man parallel zu Statistik I und Statistik II bearbeiten (empfehlen zumindest viele in Moodle und ich finde es auch sinnvoll). Das ist ein Statistik-Programm mit einer insgesamt recht gut nachvollziehbaren Anleitung. Die Kapitel dort beziehen sich jeweils auf bestimmte Themen der Statistik I / Statistik II - Skripte.

Es gibt auch in M2 Betreuer in Moodle. Ich weiß nicht mehr genau, wie es mit den Übungen war, aber auf jeden Fall bekommt man fast alle Altklausuren zur Verfügung gestellt und es lohnt sich definitiv die alle durchzuarbeiten. Dazu gibt es eigentlich meist Musterlösungen und wenn man die nicht versteht, kann man einen Thread öffnen und da wird einem dann meist recht schnell von anderen Studierenden oder der Modulbetreuung weiter geholfen.

Es ist normal, dass alles am Anfang eines neuen Moduls noch fremd und schwierig klingt, aber das ändert sich und irgendwann werden die Begriffe und Inhalte vertraut. z.B. hat ploppt in meinem Kopf jetzt nach M3 ein Bild auf, wenn ich "Kortex" höre und davor hatte ich überhaupt keine Vorstellung davon.

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Ich danke dir mal wieder:) Noch klingt das wie ein Buch mit 7 Siegeln - aber das war M1 ja auch, bevor man es selbst gelernt hat. Ich freu mich jedenfalls auch auf die neuen Themen, und das mit den Klausuren klingt doch toll, dass man die zum Üben hat. Im Endeffekt, wenn man wirklich alles durchgearbeitet und verstanden hat, dann kann eigentlich nicht mehr so viel schief gehen oder?

Würdest du die Aufgabensammlung von (ich glaube) Gaus-Faltings (oder so) empfehlen?

Wie hoch sind denn in M2 die Durchfallquoten?

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Hypothesentestung und Varianzanalyse - das steht mir auch noch bevor. ICh finde es allerdings ganz gut, von der Statistik etwas zu verstehen. Sandra, ich wünsche dir, dass du dich bald im neuen Modul zurechtfindest. Ich glaub das ist normal, dass man sich am Anfang verloren fühlt. (Und dafür gibt es ja immer noch Zitrone :thumbup:).

Hundemensch bin ich so gar keiner, aber ich wünsche dir natürlich auch mit dem neuen Familienmitglied viel Spass!

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Die Durchfallquote ist glaube ich bei etwa 40%, aber ich bin mir nicht sicher. Mir ist gerade eingefallen: Bei Statistik I / II gibt es am Ende zu den jeweiligen Kapiteln Aufgaben, die man durcharbeiten kann. Das würde ich empfehlen, die Klausuraufgaben sind zwar leicht anders gestellt, weil hinten offene Fragen sind und in der Klausur MC-Fragen (und ein paar numerische Aufgaben), aber die Aufgaben geben doch ein Bild davon ab, was man können sollte. Ich habe es so gemacht, dass ich mir während dem Durcharbeiten eine Klausur schon mal ausgedruckt habe, in der ich immer geguckt habe, was so von dem jeweiligen Kapitel dran kommen könnte. Die anderen habe ich dann am Ende unter "Echtbedingungen" durchgearbeitet. Also mit Taschenrechner, Formelsammlung (die ist sehr umfangreich, druck sie dir am Besten aus und lerne damit zu arbeiten! - du musst fast keine Formeln lernen, da stehen eigentlich alle wesentlichen drin - wenn man weiß wo und damit umgehen kann), Klausur, Papier und Stift und auf die Uhr gucken. Aber bis dahin hast du noch eine Weile Zeit. ;) Aber wenn du das dann kurz vor der Klausur machst, kannst du gut abschätzen, ob und mit welcher ungefähren Note du bestehen könntest. Die konkrete Note hängt dann natürlich von den konkreten Aufgaben in der Klausur ab. Ich habe zum Beispiel besser abgeschnitten in allen Altklausuren - aber eine Freundin von mir hat leider schlechter abgeschnitten als in den Altklausuren. Trotzdem kann man mit den Altklausuren ein ungefähres Gefühl bekommen, wo man steht. - Also wirklich komplett überraschend schiefgehen kann nicht so viel, wenn man nicht gerade der Typ für ein komplettes Klausur-Black-Out ist. :D

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Vielen Dank für sie coolen Fotos. Vor allem diese knuffige Fressbeule von eurem Neuzugang. Schön, wie sie alle friedlich und entspannt nebeneinanderliegen :001_wub:

Bei Tierhaaren kann ich den Dyson Animalpro Handstaubsauger wärmstens empfehlen. Da hat sich jeder Euro Investition gelohnt. Mit halben Kraftaufwand und in halber Arbeitszeit sind alle Möbel und Kratzbäume ruckzuck tierhaarfrei.

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@Lumi: Das Teil muss ich mir mal näher angucken! Danke für den Tipp :)

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.