Blog kululu

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    50
  • Kommentare
    90
  • Aufrufe
    570

Start-it-up-Veranstaltung der Fernuni Hagen für Kultur- und Sozialwissenschaften

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
kululu

41 Aufrufe

Am Freitag war ich ja im Regionalzentrum auf der Start-it-up-Veranstaltung. War echt interessant mal zu sehen, wie die anderen Studiengänge so ablaufen. Teilweise war es recht verwirrend, weil jeder Studiengang einfach anders strukturiert ist. Und wenn man dann sowas hört wie "zuerst müssen Sie die Module 1 und 2 machen, danach können Sie die Reihenfolge frei wählen, aber 7 muss auf jeden Fall nach 6 kommen und wenn Sie Modul 11 machen wollen brauchen Sie Modul 7 usw. usw." dann klingt das irgendwie doch etwas verwirrend. Ich wusste bisher auch nicht, dass man in manchen Studiengängen an der Fernuni ein Praktikum machen muss, da beneide ich die Studenten nicht drum und bin froh, dass das in Rewi nicht der Fall ist. Bin ja gespannt, was mein Freund da dann machen wird, der studiert ja nun Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Philosophie.

Die Dozentin hat dann auch ganz fröhlich verkündet, dass im Studiengang Psychologie momentan ausschließlich Multiple-Choice-Klausuren abgehalten werden. Vor mir saß ein Paar, beide fangen Psychologie an, die haben sich total gefreut, als sie das gehört haben... So nach dem Motto, geschenke Note... Ich weiß ja nicht, ob man da dann auch 75 % braucht, um bestanden zu haben, wenn ja viel Spaß... :sleep: Die ersten Worte müssen in Psychologie tatsächlich erst bei der Abschlussarbeit geschrieben werden, auch das finde ich nicht sonderlich gelungen. Es wäre find ich auch nicht schlecht, wenn man vorher mal die Möglichkeit zum Üben hätte und dann auch ein Feedback bekommt :blink: Oder soll man die Bachelorarbeit in den Sand setzen?

Gut, über Multiple-Choice-Klausuren und Praktikas kann man sicherlich geteilter Meinung sein... Was ich allerdings wirklich schwach finde: In manchen Studiengängen gibt es keine Auftaktveranstaltungen, so z. B. in "Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie". Die Dozentin meinte dann, dass auf der Fernuniseite irgendwo ein Video von einer alten Auftaktveranstaltung ist, das man sich noch ansehen kann. Für eine Uni, die ständig damit Werbung macht die größte Universität Deutschlands zu sein, finde ich das echt arm...

Die Dozentin, die die Auftaktveranstaltung gehalten hat, war auch alles andere als eine große Rednerin, wenn ich vorher nichts mit Hagen zu tun gehabt hätte, wäre ich sicher ziemlich enttäuscht gewesen.

Immerhin sind meine Studienunterlagen fürs neue Semester am Samstag gekommen. Viele Studenten haben sie immer noch nicht und jetzt wirds langsam knapp, das Semester beginnt ja bald...


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


4 Kommentare


Ich denke, ich Psychologie muss das so gemacht werden, um der schieren Masse an Studenten irgendwie Herr zu werden. Hagen ist sehr preisgünstig - wie soll man da sonst korrigieren können? Aber um ehrlich zu sein: So eine Art Studium wäre nichts für mich.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

da hast du wahrscheinlich Recht, die Psychologiestudenten waren mit Abstand am meisten vertreten...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Na, ich glaube das besagte Pärchen wird sich noch mächtig umgucken. Die M1-Psy.-Klausur hatte in diesem Semester eine Durchfallquote von ca. 51 % und eine Bestehensgrenze von 75 % - das spricht wohl für sich.

Dass es ungünstig ist, die ersten Worte in der BA zu schreiben, hat wohl nun auch die Fernuni gemerkt. Das M6-Praktikum kann ab WS 13/14 auch mit einer Hausarbeit abgeschlossen werden. Wie das aber genau umgesetzt wird, ist noch unbekannt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Derzeit ist es bei M6 auch so, dass schon etwas geschrieben werden muss - allerdings als Gruppenarbeit. Ich bin auch schon auf die Änderung für M6 gespannt und werde dann vielleicht sogar in die erste "Versuchsgruppe" reinfallen - je nachdem, was ich dieses Semester mache.

Genau, die Bestehensgrenze liegt bei 75%. Ich finde aber nach wie vor, dass die MC-Klausuren auch Vorteile haben. Manche Dinge muss man sich dafür weniger gut merken, als wenn man die Sachen selbst wiedergeben müsste. Es kommt aber ganz auf die Fragen an - manche sind auch so kleinteilig, dass man schnell Punkte verliert, wenn man das Wissen nicht so sicher im Kopf hat.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.