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Freude über eine schlechte Note

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Zitrone

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Ich habe gestern meine Note für Biologische Psychologie bekommen. Ich dachte mir noch kurz bevor ich wusste, dass die Noten da sind "über eine 2,7 oder besser freue ich mich". Nach der Klausur hatte ich ja ein recht gutes Gefühl. Dann habe ich gesehen, dass die Noten da sind und war mir nicht sicher, ob ich mich wirklich über eine Note, die schlechter als 2,0 ist, freuen würde. Ich klicke rauf - sehe eine 3,0 - und freue mich. Dann war ich verwirrt. :lol: Mit ein bisschen Abstand habe ich sogar zwei sinnvolle Gründe für die Freude gefunden (ja, ich freue mich immer noch :) ) - 1) ich habe bestanden und muss die Klausur nicht nochmal machen und das mit einem sehr geringen Arbeitsaufwand. Und viel wichtiger: 2) Ich habe endlich mal eine schlechtere Note. Und die Welt geht dennoch nicht unter. Wenn man sich immer schon auf potentielle schlechtere Noten vorbereitet und die Noten dann doch immer recht gut sind, wird so eine enorme Erwartungshaltung aufgebaut - zukünfitge Noten sollen dann immer gleich gut oder eher noch besser sein. Das ist ziemlich anstrengend und ungesund. Die 3,0 lässt mich also durchatmen. Jetzt können die Hausarbeiten für die Präsenzuni ruhig auch zwischen 2,0 und 3,0 liegen, ohne, dass es schlimm ist - ich denke dadurch kann ich mich wieder über eine 2 freuen, statt mich wie bisher über so eine Note schon zu ärgern. :)

Zur Verteilung der Punkte:

Ich hatte in allen Kursen ungefähr gleich viele Punkte, überall +-3 Punkte um den Durchschnitt. In zwei der Kursen hat mich erstaunt, dass ich so wenige Punkte habe - in anderen Kursen haben mich die vielen Punkte überrascht. Die meisten Punkte habe ich verloren, weil ich von den 5 Antworten nur 4 richtige hatte. Meine Note entspricht übrigens 82%.

Was bedeutet das jetzt für's neue Semester und wie geht es weiter?

Ich schwanke noch, ob ich nur M4 oder auch noch M5 machen will. Ich denke nur M4 würde zeitlich völlig ausreichen, aber die Themen von M5 reizen mich auch. Im Moment habe ich noch eine Hausarbeit für die Präsenzuni zu schreiben. Wenn die fertig ist, konzentriere ich mich erstmal auf das neue Semester in der Präsenzuni. Ich werde dann wohl im Mai anfangen M4 zu lesen. Je nachdem wie gut ich damit vorwärts komme, entscheide ich mich dann, ob ich noch M5 mache oder nicht.


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9 Kommentare


Zitrone, ich glaube, dir würde evtl. mal eine satte 5 recht gut tun. Dann könntest du dich über eine schlechte Note freuen und dürftest diese Prüfung sogar noch wiederholen .... (böser Scherz, sorry ...)

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Ich bin mir nicht sicher, wie scherzhaft du das meinst, zu so einer Interpretation ist Schrift immer sehr schwierig. Deshalb antworte ich davon ausgehend, dass du deinen Kommentar zumindest teilweise ernst meinst. Es wirkt auf mich, als würdest du dich ärgern, weil ich eine 3 als "schlechte Note" bezeichne und mit meiner Irritation über meine Freude ausdrücke, dass es eigentlich keine Note ist, über die ich mich normalerweise freuen würde.

Keine Sorge, ich weiß, wie es ist, eine 5 zu bekommen. Oder mehrere. Ich habe nicht immer die Noten gehabt, die ich in den letzten Jahren hatte. Mir ist auch klar, dass "schlechte Note" ein sehr relativer Begriff ist - was für den einen schlecht ist, ist für den anderen schon eine super Note - und das ist auch in Ordnung so. Ich denke, dass jeder für sich definieren muss, was er als schlechte Note empfindet. Beim Studium ist es bei mir nun mal so, dass ich Noten, die nicht im sehr guten bis guten Bereich liegen als schlechte Noten empfinde. Das liegt zum Teil auch daran, dass zum Beispiel der Hagen-Psychologie-Master als Aufnahmebeschränkung einen Schnitt von besser als 2,5 fordert. Alles was schlechter ist reicht somit nicht für einen Master und ist in Bezug auf diese Zulassungsgrenze somit "zu schlecht". Ich plane zwar noch nicht, den Master zu machen, aber ich weiß nicht, ob ich ihn doch mal machen will und würde es mir dementsprechend gerne offen halten.

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Also ich finde eine 3 in diesem Modul großartig! Und wenn man dann noch bedenkt, dass du relativ wenig Aufwand betrieben hast, dann gehts doch gar nicht besser, super! Ich finde es gut das du dich darüber freust, das kannst du auch wirklich!

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Hallo Zitrone,

Ich bin mir nicht sicher, wie scherzhaft du das meinst, zu so einer Interpretation ist Schrift immer sehr schwierig. Deshalb antworte ich davon ausgehend, dass du deinen Kommentar zumindest teilweise ernst meinst. Es wirkt auf mich, als würdest du dich ärgern, weil ich eine 3 als "schlechte Note" bezeichne und mit meiner Irritation über meine Freude ausdrücke, dass es eigentlich keine Note ist, über die ich mich normalerweise freuen würde.

ich meinte meinen Beitrag natürlich zu 100% scherzhaft. Ich ärgere mich auch nicht darüber, wenn andere Leute eine 3 als "schlechte Note" empfinden, das muss jeder für sich selbst beurteilen :). Es war vielmehr ein spontaner und wie mir scheint auch logischer Gedanke, weil du in der Begründung deiner Freude folgendes geschrieben hast:

2) Ich habe endlich mal eine schlechtere Note. Und die Welt geht dennoch nicht unter. Wenn man sich immer schon auf potentielle schlechtere Noten vorbereitet und die Noten dann doch immer recht gut sind, wird so eine enorme Erwartungshaltung aufgebaut.

Vor diesem Hintergrund wäre eine 5 SEHR befreiend und richtet auch im Hinblick auf den Master keinen Schaden an ...

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82% ist nur eine 3?

Ansonsten Glückwunsch zur "schlechten" Note ;)

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mamawuschel

Geschrieben

Hallo Zitrone

Ich kann das so gut nachvollziehen und freue mich das du dich freust ;-) Ab und an ist eine 3 wirklich ein Mittel zur Entspannung und nimmt einem Leistungsdruck bzw. bekommt man auch wieder Motivation etwas mehr zu tun.

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Hallo Zitrone,

ich kann das auch sehr gut nachvollziehen.

Je besser die ersten Noten sind, desto größer wird die eigene Erwartungshaltung, die manchmal sogar recht ungesunde Ausmaße annehmen kann. Ich erlebe das stellenweise an mir selbst.

Wenn ich von meiner Schulzeit absehe, wo ich eigentlich noch gar kein Interesse an Lernen hatte und mit 5ern übersät nicht nur eine Ehrenrunde drehen durfte, sondern auch mein Realschulabschluss unter aller Granate war, war das mit Beginn der Lehre, mit Besuch der Fachoberschule und jetzt im Studium anders.

Jetzt kann ich das nicht mehr so locker flockig auf Lücke lernen ...

Jetzt versuche ich immer das Bestmögliche herauszuholen und lege die Messlatte entsprechend hoch.

Wenn sich dann noch der erste "Erfolg" einstellt, versucht man noch viel mehr das Niveau zu halten und das geht bei mir manchmal so weit, dass ich schon von Modulen geträumt habe und mir morgends beim Aufwachen Aufgaben durch den Kopf schießen.

Das kann sich kaum einer vorstellen, der das von "außen" sieht und nur von den Noten weiß.

Da habe ich auch schon manchmal gehört, was ich mich verrückt mache mit meinen Noten.

Hier würde mir vielleicht wie Dir auch mal ne 3 ganz "gut tun", damit der Druck weg ist.

Von mir aus schaffe ich das stellenweise nicht ...

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Ich gratuliere! Das ist toll!

2) klingt zwar absurd, kann ich aber total nachvollziehen...

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ich meinte meinen Beitrag natürlich zu 100% scherzhaft.

Gut, dann ist ja alles in Ordnung. Ich war mir, wie man an meiner Reaktion erkennt, nicht ganz sicher. :)

Vor diesem Hintergrund wäre eine 5 SEHR befreiend und richtet auch im Hinblick auf den Master keinen Schaden an ...

Jein - sie zieht natürlich den Notendurchschnitt nicht, aber führt dazu, dass ich ein halbes Jahr später die Klausur nochmal schreiben muss - zieht somit direkte spürbare Folgen nach sich, was eine 3 außer einer kleinen Verschlechterung des Schnittes nicht macht. Ein Weltuntergang ist natürlich auch eine 5 nicht. Aber anstrengend schon.

82% ist deshalb nur eine 3, weil die Bestehensgrenze bei 75% liegt - MC-Klausur mit "jeder Punkt zählt" - Bewertung. Dadurch hat man eine 50/50-Ratechance, die mit der hohen Bestehensgrenze berücksichtigt wird.

Mit ein bisschen Abstand freue ich mich nach wie vor über die Note und habe schon wieder Lust mich auf das nächste Modul zu stürzen (das muss aber erstmal noch ein bisschen warten). Jetzt habe ich auch endlich wieder die Motivation mich mit den Inhalten des Moduls tiefergehend auseinander zu setzen. Das nächste Modul interessiert mich inhaltlich einfach wesentlich mehr (Sozialpsychologie).

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    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)