MOOCs, Seminare und Onlinekurse

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Meine Antworten auf meine MOOC-Fragen

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Markus Jung

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Zu Beginn des MOOC Maker Course 2013 hatte ich mir eine Reihe von Lernfragen notiert, die ich im Rahmen meiner Kursteilnahme beantworten wollte. Zu einigen Fragen habe ich bereits Antworten formuliert, für die anderen möchte ich dies nun nachholen. Dabei werde ich mich bewusst kurz fassen und alle möglichen Aspekte der Antworten beleuchten, sondern mich eher darauf konzentrieren, wie meine persönliche Antwort dazu aussieht - gerade bei MOOCs gibt es zu fast allen Fragen kontroverse Meinungen. Gerne darf in den Kommentaren weiter dazu diskutiert werden.

1. Was ist ein MOOC?

siehe http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/8686-was-ist-ein-mooc.html

2. Welche Arten von MOOCs gibt es?

siehe http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/8705-welche-arten-moocs-gibt-xmooc-cmooc.html

3. Kann ein Fernstudium auch ein MOOC sein?

siehe http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/8724-kann-ein-fernstudium-auch-ein-mooc.html

4. Welche technischen Plattformen können für einen MOOC zum Einsatz kommen?

Sehr viele. Zum Beispiel Foren, Blogs, Content Managent Systeme (CMS), Lern Management Systeme (LMS), Wikis als Basis, und ergänzend dann meist ganz viele Social Media Kanäle - ergänzend zu den vorgenannten besonders Twitter, Facebook, Google+, aber auch Dienste für Videos, Podcasts, Bilder usw.

Im Rahmen des MMC13 ist in kollaborativer Arbeit das Google Docs Dokument "MOOC Tool Check" entstanden, das exemplarisch einige Tools auflistet: https://docs.google.com/document/d/1SkHCOPlOSVUoxBqcUBHeKE49j5JkBiDiwylDwvUprSM/edit

5. Wofür eignen sich MOOCs (Inhaltsvermittlung, Inhaltsvearbeitung etc.)?

Hier kommt es auf den Typ der MOOCs an. xMOOCs ähneln eher klassischen Kursen, wie sie auch im Fernunterricht zum Einsatz kommen, also vor allem Wissensvermittlung - oft erfolgt diese sogar zu einem großen Teil durch Frontalunterricht in Form von Videos, mitunter wird das Wissen auch erarbeitet. In cMOOCs steht viel mehr die Vernetzung und die gemeinsame Bearbeitung und Diskussion eines Themas im Mittelpunkt. Hier wird eher Wissen erzeugt, als nur gelernt. Denkbar sind MOOCs für fast alle Lernaufgaben, je nachdem wie sie gestaltet werden.

6. Wie kann eine Lernerfolgskontrolle stattfinden?

- Interaktive Übungen (zum Beispiel Online Multiple Choice) mit sofortiger Auswertung

- Gruppenübungen, Peer-to-Peer Feedback

- Klausuren und mündliche Prüfungen (werden teilweise kostenpflichtig als Ergänzung angeboten)

Im Grunde stehen auch in MOOCs alle Prüfungsmöglichkeiten zur Verfügung, die es auch in sonstigen Lernszenarien gibt, nur müssen diese mitunter anders organisiert werden - insbesondere in den großen Kursen mit zehntausenden Teilnehmern ist eine individuelle Lernkontrolle kaum für alle möglich, sondern kann nur automatisiert erfolgen oder mit den Lernern untereinander

7. Wie können die Teilnehmer betreut werden?

Eine individuelle Betreuung ist gerade bei sehr großen MOOCs kaum möglich. Hier wird häufig die Betreuung untereinander organisiert, ggf. sind hierzu auch Hierachien denkbar (zum Beispiel dass Lerner, die bereits fortgeschritten sind und Lernerfolge ggf. auch nachgewiesen haben, Neulingen helfen usw.). Zum Teil gibt es moderierte Foren und bei kleineren MOOCs wird durchaus auch auf individuelle Fragen eingegangen. Auch hier kommen zum Teil kostenpflichtige Ergänzungen zum Einsatz (zum Beispiel Zugang zu betreuten Foren).

8. Gibt es ein Verzeichnis von MOOCs nach Themengebieten?

Es gibt einige englischsprachige Verzeichnisse im Web. Ich habe hier bei Fernstudium-Infos.de eine rudimentäre Übersicht erstellt, die ganz sicher nicht vollständig ist, aber einen ersten Überblick liefert und neben den großen MOOC-Portalen auch deutsche Kurse auflistet.

9. Was bringt die Teilnahme an MOOCs für die Karriere?

Das hängt sehr davon ab, in welchem Bereich man tätig ist, wer den MOOC veranstaltet und ob es einen Abschluss gibt. Durch die Teilnahme an einem MOOC zeigt man auf jeden Fall, dass man mit der Zeit geht und moderne Formen der Weiterbildung nutzt. Gerade wenn es sich um den MOOC eine angesehenen Universität handelt, mag das auch manchen Arbeitgeber beeindrucken. Problem ist aktuell häufig noch der fehlende Leistungsnachweis, um zu zeigen, dass man nicht nur dabei war, sondern auch etwas gelernt hat.

10. Sind auch Abschlüsse mit dem MOOC-Konzept vereinbar? - Welche?

Ja. Im Idealfall gibt es verschiedene Teilnahmekonzepte von der ganz unverbindlichen Teilnahme sogar ohne Anmeldung bis hin zu Leistungsüberprüfungen und Leistungsnachweisen. Es gibt bereits MOOCs, über die zum Beispiel ECTS-Punkte für akademische Studiengänge erworben werden können. Einen kompletten Studiengang (zum Beispiel einen Bachelor/Master) in Form eines MOOCs durchzuführen, würde aber meiner Meinung nach am Gedanken des MOOCs vorbei gehen, da solche Konzepte viel zu strukturiert und vorgegeben und meist auch nicht frei sind. Vielleicht werden sich diese Welten künftig aber mehr und mehr miteinander vermischen.

11. Darf ein MOOC auch etwas kosten?

Darüber wird intensiv diskutiert. Eigentlich bedeutet "open" ja schon frei zugänglich und auch frei von Kosten. Andererseits werden in Zusammenhang mit MOOCs immer häufiger auch Leistungen nachgefragt, die Kosten verursachen, insbesondere zertifizierte Abschlüsse und Betreuung. Es gibt bereits viele Angebote, bei denen die Basisleistung (Bereitstellung der Lernmaterialien) kostenfrei erfolgt, dann aber für Zusatzleistungen (betreutes Forum, beaufsichtigte Klausuren etc.) Kosten anfallen.

12. Sind MOOCs eine Konkurrenz zum Fernunterricht?

Wie schon weiter oben ausgeführt, sehe ich MOOCs nicht als Alternative zu (akademischen) Fernstudiengängen, sondern eher als Ergänzung. Schon jetzt berichten einige Fernstudenten hier in den Blogs darüber, dass sie ergänzend zu ihrem Studium an fachlich relevanten MOOCs teilnehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass MOOCs für manche Fernlehrgänge zur Konkurrenz werden können. Was MOOCs bisher aber kaum leisten können, ist die individuelle und fachlich kompetente, intensive Betreuung, die viele Fernschulen leisten. Wer als Fernlehrinstitut aber bisher mehr ein Selbststudium als ein betreutes Fernstudium angeboten hat, für den könnte es in der Tat künftig schwieriger werden.

13. Wo können MOOCs in der Fernlehre zum Einsatz kommen?

Denkbar wäre es zum Beispiel, dass Materialien frei verfügbar ins Internet gestellt werden (wie es einige Fernhochschulen auch bereits praktizieren) und sogar die Möglichkeit besteht, diese zum Beispiel über ein nicht-moderiertes Forum zu diskutieren. Die Betreuungsleistungen, ggf. ergänzende didaktische Materialien usw. werden dann im Rahmen des Lehrgangs bereitgestellt. Außerdem bieten sich MOOCs an, um eine breitere Diskussionsbasis zu schaffen und die Teilnehmer selbst Inhalte erstellen zu lassen. Dazu könnten auch Konzepte aus MOOCs in die Lehrgänge mit einfließen, insbesondere aus den cMOOC Konzepten. Diese wären dann zwar nur bei großen Anbieter "massive" und auch nur begrenzt "open", aber der Grundgedanke des Konnektivismus könnte umgesetzt werden.

14. Werden MOOCs die Fernlehre verändern?

Ganz sicher. Auch wenn noch recht unklar ist, wohin sich MOOCs bewegen werden kann sicher schon jetzt gesagt werden, dass diese die Weiterbildungsformen nachhaltig verändern werden. Insbesondere in dem Sinn, dass die Teilnehmer immer aktiver werden und noch mehr miteinander arbeiten und auch etwas erarbeiten. Aber auch in dem Sinne, dass immer mehr Informationen frei verfügbar werden und die Aufgabe der Weiterbildungsanbieter immer mehr darin liegen wird es den Teilnehmer zu ermöglichen, daraus Wissen zu generieren und ihre Bildungsziele (formal, aber besonders auch inhaltlich und bezogen auf ihre Aufgaben in Beruf und Leben) zu erreichen.

15. Kann für einen MOOC eine ZFU-Zulassung notwendig sein?

siehe http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/8948-benoetigen-moocs-eine-zfu-zulassung.html

16. Ist ein cMOOC zur Zukunft der Fernlehre denkbar (Teilnehmer? Themen?)

Ein solcher MOOC wäre sicherlich denkbar und auch wünschenswert, um zum Beispiel die oben genannten Fragen (speziell 3 und 12 bis 15) weiter zu diskutieren. Teilnehmer könnten alle Branchenangehörigen sein. Wie immer bleibt dann die Frage, in wiefern diese offen auch Ideen miteinander diskutieren würden, oder hier das Konkurrenzdenken im Vordergrund stehen würde. Organisiert werden könnte ein solcher MOOC zum Beispiel durch einen der Verbände (Forum DistancE-Learning, AG-Fernstudium etc.), wobei sich dort dann sicherlich auch gleich die Frage stellen würde, wer die nötigen Ressourcen für Entwicklung und Betreuung zur Verfügung stellt usw. Aktuell ist es bereits so, dass es eine Konferenz gibt, die sich mit MOOCs und Fernlehre beschäftigen wird.


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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

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      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)