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das nächste Puzzleteil

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sasa

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Wenn ich eines in den letzten Wochen verstanden habe, dann, dass man sich im Sportbusiness nicht mit einem Job über Wasser halten kann. Es sei denn, man ist bei einem Fußball-Bundesligisten oder einem großen Sportartikelhersteller festangestellt. In den meisten anderen Sportarten wird sogar in der 1. Bundesliga ehrenamtlich gearbeitet. Beim ansässigen Volleyballbundesligisten ist sogar der Trainer ehrenamtlich, nur in der Geschäftsstelle sitzen zwei Teilzeitkräfte. Jedenfalls habe ich vorerst den Traum von einem gutbezahlten Job in der Region aufgegeben. Meine Zeit ist mir für die knapp 1,5-stündige Fahrt nach Stuttgart einfach zu wertvoll.

Ergo werde ich mehrere kleine Jobs wie ein Puzzle zusammensetzen und so die nächsten Jahre finanzieren.

Das erste Puzzleteil ist der Fußballer, der sich vor paar Wochen bei mir gemeldet hat. Hier laufen gerade die Verhandlungen mit einem potentiellen Verein. Das ganze werde ich freiberuflich als Beraterin machen, somit muss ich vorerst kein Gewerbe anmelden und habe keine großen Ausgaben. Allerdings wird das eher ein Hobby - ich habe nicht das Bedürfnis, in das Haifischbecken "Bundesliga" zu springen ;)

Das zweite Puzzleteil ist das Volleyballtraining. Nach den Ferien werde ich zwei Teams übernehmen und bei einem dritten als Co-Trainerin assistieren bzw. lernen. Es ist alles geregelt, jetzt muss ich nur noch auf die Lizenzfreigabe vom Verband warten. Die arbeiten dort noch langsamer als Beamte!! :blink: Weiterhin werde ich den Verein ehrenamtlich bei der Sponsorensuche unterstützen, da für den Mindestetat für die kommende Erstligasaison noch knapp 40.000€ fehlen. Der Verein freut sich über Unterstützung, ich freue mich über neue Erfahrungen und eine weitere Referenz für eine mögliche Selbstständigkeit in der Vereinsberatung.

Das dritte Puzzleteil hat sich Ende letzter Woche über einen Bekannten ergeben, der ebenfalls in Erding studiert. Noch ist nichts spruchreif, allerdings klingt das alles sehr vielversprechend. Morgen wird telefoniert, dann weiß ich mehr.

Alles in allem reicht das natürlich noch nicht. Da diese drei Jobs nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, suche ich noch nach einem Teilzeitjob. Hier hoffe ich ein wenig auf das Career Center der Uni Bayreuth, aber ich würde notfalls auch vorübergehend als Kellnerin arbeiten. So schnellebig, wie der Sport ist, können da sehr schnell Türen zu gehen und neue Chancen kommen. Meine langfristigen Pläne mit der Sportentwicklungshilfe habe ich nicht vergessen, allerdings muss ich noch die nächsten 2-3 Jahre überbrücken, in denen mein Freund Vollzeitstudent und ortsgebunden ist.

Das ist jetzt wieder einer dieser Momente, in dem ich verfluche, dass ich damals mein Hobby zum Beruf machen wollte, anstatt irgendetwas "solides" zu lernen. Im Nachhinein bereue ich es sehr, damals nicht reine BWL angefangen zu haben. Mit BWL kommt man immer in den Sport rein, aber umgekehrt mit Sportmanagement nicht in die freie Wirtschaft. Ich hoffe, die hoffnungsvollen Threadersteller aus dem Forum verzeihen mir, wenn ich ihre Pläne, unbedingt "was mit Sport" machen zu wollen, regelmäßig zunichte mache. Aber so macht sich der eine oder andere vielleicht mehr Gedanken über die Zukunftsperspektive, als ich es damals getan habe...


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3 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Klingt gut, finde ich! Tatsache ist halt, dass im Sport viel Geld 'gemacht' wird, aber nur in einigen wenigen Bereichen. Ansonsten ist da halt viel Ehrenamt und meiner Erfahrung nach auch viel 'selbstgestricktes'. Aber dir muss ich das sicher nicht erzählen...

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Als Sportstudent kannst doch bestimmt auch was im Fitnessbereich machen, und Fitnessstudios gibt es fast überall, oder als freiberufliche Lehrerin für die Volkshochschule oder so, wär das nicht ein Überbrückungsjob für dich??? ZUmindest besser als Kellnern (Wobei ich nix gegen Kellner habe..)

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Da ich Sportmanagement studiert habe und nicht Sportwissenschaften oder Lehramt, kommt eine Trainertätigkeit im Fitnessstudio nicht in Frage. Ich hatte im Studium keine Praxis, sondern BWL. Somit fällt auch die VHS durch, weil es dafür einfach eine ganz andere Qualifikation braucht.

Aber im Prinzip hast du natürlich Recht, es gibt noch andere Möglichkeiten, um im Sportbereich Fuß zu fassen.

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