Psychologie an der FernUni Hagen

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Exmatrikuliertenbefragung

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Markus Jung

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In der Vergangenheit habe ich ja manchmal bemängelt, dass man als Studierender der FernUni Hagen mitunter das Gefühl hat, dass es der Hochschule eher egal ist, ob die Studierenden erfolgreich sind oder das Fernstudium abbrechen - ja das mitunter sogar der Eindruck vorhanden sind, dass aufgrund der Explosion der Studierendenzahlen fast jeder Student willkommen ist, der nicht mehr betreut werden muss.

Jetzt habe ich die Einladung zu einer Exmatrikuliertenbefragung erhalten, die auf jeden Fall deutlich macht, dass die Uni ein Interesse daran hat, die Gründe für den Abbruch des Studiums zu erfahren.

Unter anderem wurde in dem Fragebogen auf die Inhalte, die Prüfungen, die Materialien und auch die Belastung eingegangen. Außerdem wurden zahlreiche statistische persönliche Angaben abgefragt, zum Beispiel zur Herkunft und zum Bildungs- und Berufsstand der Eltern.


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3 Kommentare


Eine Freundin von mir hat dieses Semester mit Psychologie in Hagen angefangen und hat mir dazu was spannendes erzählt:

In diesem SS läuft ein Pilot-Projekt namens "Study-Buddy". Nach einem wissenschaftlichen Eingangsfragebogen werden jeweils zwei Erstis zusammen gebracht. Für jedes Buddy-Paar gibt es eine Plattform (uneinsichtig für Dozenten, Moderatoren und andere Studierende), die eigentlich wie Moodle aufgebaut ist, also mit Chat, Forum und Lerneinheiten. Die ersten drei Wochen dienen dem Kennenlernen (anhand von der Uni gestellter Fragen, z.B. "Machst du dir vor einem Telefonat Notizen oder Gedanken?"), danach geht es wohl um die Inhalte von M1 (und, falls belegt, M2). Nach jeder Woche wird ein Feedbackbogen ausgefüllt.

Zum einen ist das Ziel wohl, anhand wissenschaftlicher Methoden reale Freundschaften entstehen zu lassen, die sich positiv auf das Lernverhalten auswirken. Damit soll vermutlich die hohe Abbrecherquote gerade in den ersten Semestern gesenkt werden und der Einstieg ins Studium und Lernen verbessert werden. Und nebenbei erhält jeder Teilnehmer (alles freiwillig) dafür 12 VPN (6 Wochen à 2h Aufwand).

Mich wundert es, dass du bisher darüber scheinbar noch keine Pressemitteilung bekommen hast, denn ich denke, dass so ein Programm dem einen oder anderen eine Entscheidung zum Psychologiestudium erleichtern würde. Läuft glaube ich nur bei den Psychologie-Erstis, über den Fachbereich "Diversity Inclusion". Vielleicht fragst du dort mal nach? :)

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Markus Jung

Geschrieben

Hört sich nach einem grundsätzlich interessanten Konzept an. Funktionieren wird es aber wohl nur, wenn die beiden auch wirklich zusammen passen und im gleichen Lerntempo voran kommen, sich also im besten Fall genau an die Bearbeitungsvorgaben der FernUni halten - nur schaffen/machen das nur die wenigstens... Insgesamt ist es aber sicher ein Lerntrend, dass sich die Studierenden immer mehr untereinander unterstützten und auch Feedback geben. Bei den großen MOOCs wird das sehr intensiv angewendet.

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Das klingt interessant, aber ich denke, Kleingruppen (ca. 4 -8 Studenten) würden hier besser funktionieren. Die Chance, dass jemand so ein Angebot nicht interessiert oder dass man einfach nicht zusammenpasst, ist gross. Auch möchte zumindest ich zu vielen Themen mehr als eine weitere Meinung hören. Ein Gesamtforum ist oft zu gross, aber eine Kleingruppe würde hier nützlicher sein, denke ich.

Wir haben bei der OU ja Tutorengruppen mit ca.15 Studenten. Bei uns entsteht relativ viel Zusammenarbeit aus diesen Gruppen heraus. In allen Gruppen habe ich bisher jeweils 2-4 Mitstudenten gefunden, mit denen ich mich nützlich austauschen konnte. Aber man muss immer erst herausfinden, wer zu einem passt und ähnliche Dinge besprechen will. Meine Erfahrung ist allerdings natürlich alles andere als represäntativ.

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