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Lernhilfentk

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Die letzten Wochen waren geprägt von Faulenzia und viel Arbeit.

Alle Fünfe habe ich im Studium grade sein lassen. Ich habe nicht wirklich einen Finger krumm gemacht. Mein nächster Abgabtermin ist Anfang Juni. Da hab ich es mir einfach mal gutgehen lassen.

Meine nächste Aufgabe ist mal wieder eine Gruppenarbeit;) Das Thema ist Migration und Gesundheit. Leider ist das gesamte Gesundheitsmodul ja den Wahlpflichmodulen der letzten Monate ähnlich. Nur der Migrationsaspekt ist jetzt für mich neu. Ich werde eine Fallstudie anfertigen über Migranten in meinem Arbeitsfeld. Wie sieht die Aufgabe meines Arbeitsfeldes unter dem Gesundheitsaspekt aus? Welchen Beitrag leistet z.B. Teilhabe zur persönlichen Gesundheit des Einzelnen? Glücklicherweise ist mir vor einigen Wochen eine Angestellte des Kostenträgers über den Weg gelaufen. Dort wird gerade eine Studie zu genau diesen Fragen bezüglich meines Arbeitsfeldes erstellt. Ich hoffe mir werden die Infos etwas nutzen, sofern ich sie überhaupt brauche...:)

Im Modul O14 dürfen wir uns zwischen den Schwerpunkten Empowerment/Anwaltschaft sowie Netzwerkarbeit/Öffentlichkeitsarbeit/Sozialraumorientierung entscheiden. Ich habe letzteres gewählt, auch wenn es mehr zu lesen ist. Aber schließlich ist ja auch mein persönliches Jahr des Networking:lol: Zur Zeit erstelle ich eine Übersicht, welche Netzwerke ich im beruflichen Umfeld habe, und soll mir dazu auch Gedanken machen, welche wichtig für mich sind. Hier unterscheiden wir erstmal zwischen personenbezogenen sowie kontext- und systembezogenen Netzwerken. Letztere werden nocheinmal zwischen intra- und interorganisatorischen Netzwerken unterschieden.

Überraschenderweise überwiegen in meinem Fall die kontext- und systembezogene Netzwerke. Andererseits ist in der Behindertenhilfe vielleicht auch nicht viel anderes zu erwarten.

Am letzten Präsenzwochenende habe ich den Freitag "geschwänzt" (Grund siehe unten). Thematisch ging es um die Kompetenzen von Sozialpädagogen sowie mögliche Arbeitsfelder. Also das, was wir in der Ausbildung als Berufskunde kannten. Hier wird es wohl beim nächsten Mal eine Fortsetzung geben.

Außerdem wurde über das Praxisprojekt im Herbst informiert (das hab ich leider verpasst). Durch das Theorieprojekt habe ich einen Teil des Themas schon klar. Diesen theoretischen Teil möchte ich durch eine Methode (also Praxis) ergänzen. Fragestellung ist, wie beeinflusst die Methode einen gegebenen Zustand (der ist beschrieben im Theorieprojekt). Unklar ist noch, welche Methode ich auswähle. Ob es eher eine klienten- oder managementbezogene Methode wird. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal mit der Evaluation beschäftigen, um die Methode klarzukriegen. Genommen wird die, die "evaluationsfreundlich" ist. Ich lerne also echt mal dazu:thumbup:

Tja dann mal zum Thema "viel Arbeit":

- neben dem Coaching mache ich gerade eine Aufbauausbildung zum Thema Gesprächsführung, um langfristig auch in diesem Bereich als Trainerin arbeiten zu können. Daher war ich auch an besagtem Freitag noch auf eben dieser Fortbildung... Ich habe diesbezüglich in den letzten Wochen viel Selbsterfahrungsübungen hinter mir. Das war aufwühlend und bewegend.

- das Coaching bewegt zur Zeit ebenfalls viel bei mir. Zusammen mit der Fortbildung hat das dafür gesorgt, dass ich mir in den letzten Wochen die Frage gestellt habe, ob es wirklich Leitung sein wird. Oder ob ich doch lieber in die Beratung gehe. Seit dieser Woche spüre ich wieder den Ausschlag in Richtung Leitung.

- Viele Aufgaben an meinem Arbeitsplatz. Gespräche, Schriftkram, alles mit ungewissem Ausgang. Das hat sicher zur Infragestellung beigetragen.

- Ach ja, die Steuererklärung ist auch endlich weg:thumbup:

Jetzt also erstmal Urlaub. Zur Ruhe kommen. Die neuen Inhalte mal setzen lassen. Ich merke, es war bitter nötig.

Die o.g. Arbeiten werde ich im Urlaub bearbeiten. Vielleicht auf den ersten Blick nicht sinnvoll, aber wer weiß, was die nächsten Wochen noch auf mich wartet?

Neben dem letzten Modul in Jura wird es auf jeden Fall die Fortbildung zum Thema Reden halten sein.

Jedenfalls merke ich jetzt schon, wie ich zur Ruhe komme. Ein Hoch auf Entspannungstechniken.


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