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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Man nehme: Mazola Keimöl!- Productplacement in Büchern

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Fernstudienakademie

238 Aufrufe

Okee, ich geb's zu – ich bin keine gute Köchin. Für die Nahrungszubereitung haben wir einen erheblich engagierteren und kreativeren Kopf im Hause: meinen Mann! Aber manchmal (zum Glück für alle Beteiligten eher selten) muss auch ich mal ran, um den Kochlöffel zu schwingen. Getreu dem Leitspruch meiner Mutter: "Wer lesen kann, kann auch kochen!", hole ich mir dazu natürlich entsprechende Fachliteratur ins Haus.

Etwas in die Pfanne hauen

Auf dem "Grabbel-Tisch" eines größeren Buchladens haben wir da vor längerer Zeit das vielversprechende Werk: "Etwas in die Pfanne hauen" gekauft. Das entspricht in etwa meinem Niveau beim Kochen: Sachen raussuchen, in die Pfanne hauen, und abwarten, bis es fertig ist – und dann darauf hoffen, dass es schmeckt.

Klappt auch bei diesem Buch! Was mich aber stutzig machte, war das andauernde Productplacement in diesem Buch: Wenn Camembert verarbeitet werden soll, dann ist es er von Rotkäppchen, zum Anbraten ist unbedingt Mazola Keimöl zu nutzen, das Kartoffelpürree entstammt natürlich dem Hause Pfanni und für den Begleitsalat nimmt man als Sauce die "Knorr Salatkrönung".

Productplacement im TV

Das Producplacement in Filmen und TV-Serien hat eine lange Tradition: James Bond fährt gerne BMW oder manchmal auch Jaguar, und in der "Lindenstraße" wurden Produkte ebenfalls jahrlealng gut sichtbar platziert(z.B. Nesquick Kakao). Auch heutzutage gibt es noch ganz schön viel Productplacement im TV – so dass man sich irgendwann zwar daran gewöhnt hat, aber es nervt immer noch (vgl. dieser schon etwas ältere FAZ-Artikel).

In Büchern noch (!) selten

Während das Productplacement in Fernsehserien und Filmen an der Tagesordnung ist, wundert man sich bei Büchern allerdings doch noch ziemlich, wenn man so ungeniert mit Werbung bombardiert wird. In Amerika scheint es allerdings schon seit einiger Zeit einen gewissen Trend hin in Richtung Productplacement – vor allem in Jugendbüchern und Büchern dem Bereich der sog. "Chick-Lit" zu geben. Wahrscheinlich wird dieser Trend auch bald im deutschen Buchmarkt zuschlagen!

Natürlich können auch Blogger mal den ein oder anderen Produktnamen völlllllig unauffällig einfließen lassen: Die Bloggerin dieses Artikels ist Mit-Leiterin der Fernstudienakademie, besitzt einen Computerbildschirm von Acer und kaut beim Arbeiten gerne Airwaves Kaugummis. Leider bekomme ich für diese Nennung von Produktnamen überhaupt kein Geld. Mist, irgendetwas mache ich wirklich falsch. ;)

Anne Oppermann


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14 Kommentare


Stimmt, sowas sieht man immer öfter. Wobei ich das gekonnt ausblende - ich habe bei Öl und Co einfach meine Standardprodukte.

Schlimmer finde ich allerdings, wenn nur eine Marke/Produktname als Zutat angegeben wird. In der Schweiz steht zB oft einfach "Maizena" als Zutat dabei. Was ist damit gemeint? Speisestärke. Toll. Muss man erstmal wissen.

Ich selbst mache das allerdings auch oft ... Taschentücher sind bei mir immer Tempos, Trinkschokolade immer Kaba - selbst wenn es andere Marken sind.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Tempos und Tesafilm sind bei mir auch immer direkt die Produktnamen... ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Wenn Produktnamen Gattungsnamen werden, dann hat es das Produkt geschafft. In dem Sinne ist es dann kein Produktplacement mehr, sondern Sprachgewohnheit in großen Bevölkerungsgruppen.

Und mal ganz ehrlich: Wer sagt schon "Gib mir mal die Nuss-Nougat-Creme rüber!", wenn Käpt'n Pit auf dem Tisch steht. Da fragt man doch nach ... na was schon?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Nach Nusspli natürlich... ;) ;) ;)

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SGSteuerberatung

Geschrieben

Für mich ist es tatsächlich eher die "Schokocreme" :-)

Aber mal als Frage: wenn im Kochbuch ausgerechnet das Mazola Keimöl genannt wird, ist es dann wirklich bewusste Werbung? Verbunden mit dem Erhalt von Geld o.ä.? (Oder der 5jahrespackung Öl?)

Oder mag Intention des Autors vielleicht einfach nur sein

a) "ich versuche, über die Nutzung von bekannten Marken das Vertrauen des Lesers in meine Texte zu erhöhen"

B) "ich hab da nicht drüber nachgedacht, bei mir zu Hause heißt das einfach so"

???

Und ich meine Letzteres ganz unabhängig von einer Gattungsbezeichnung wie Tempo oder so.

Denn das Vermeiden von Namen hat durch die Omnipräsens von Werbung im Allgemeinen ja fast schon etwas Verkrampftes. Das macht die Filme der Öffentlich-Rechtlichen zB ja auch immer schon etwas schwergängiger. Und nein, das ist nur eine Feststellung. Ich bin kein Fan von (Schleich-)Werbung!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke für dieses Feedback!

Ich persönlich glaube schon, dass es sich bei diesem Kochbuch um Schleichwerbung handelte. "Speiseöl" wäre ja eigentlich die gängerere Bezeichnung und auch der Begrff "Camembert" ist ja eigentlich ganz normal.

Ich kann natürlich nicht bewiesen, dass da tatsächlich etwas gezahlt wurde und auch nicht, was (die Naturalienvorschlag ist klasse! :)), aber für mich als Leserin sah es schon verdammt danach aus.

Solch ein Productplacemnt muss jetzt nicht "unverschämt" oder "böse" sein - ich würde es als Kundin aber schon ganz gerne wissen, wie man bei diesem Buch denn tatsächlich vorging und ob da Geld geflossen ist. Wenn da z.B. auf einer Innenseite stünde: "Dieses Buch wird Ihnen präsentiert von Knorr, Rotkäppchen und Mazola" fände ich das völlig ok...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das Buch hat ja keinen Verlag angegeben, ist also vermutlich im Selbstverlag erschienen und hat daher den Autor erst mal Geld gekostet. Von daher nehme ich an, er hat mal herumgefragt, wer denn sein Buch sponsorn würde. Gegen Nennung des einschlägigen Produktnamens.

Von daher fällt das Meisterwerk für mich nicht so richtig in die Kategorie "Sachbuch".

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Wenn man sich als Selbstverleger "sponsorn" lässt, ist das auch völlig ok. Man sollte es bloß angeben. (Meine Meinung... ;))

Ob das Werk nun tatsächlich ein Sachbuch ist, das ist natürlich eine berechtigte Frage.

Kennt Ihr denn in anderen Sachbüchern ein ähnliches Productplacement? Ich denke, bei einigen Themen kommt man kaum herum: Wenn man z.B. ein Sachbuch zum Thema Office-Management schreibt, kommt man vielleicht auch nicht immer um die Nennung von Produktnamen herum.

Wie sieht es damit z.B. bei Handarbeitsbüchern oder Heimwerkerbüchern aus? (Beide Gattungen sind nicht so mein Thema...) Wird dann nicht wenigstens so etwas geschrieben: "2 Knäuel Wolle der Firma XY - oder Vergleichbares. Oder "Nehmen Sie Super-Profi-Fensterkitt aus dem Hause XY - oder vergleichbare Produkte!"?

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SGSteuerberatung

Geschrieben

Ich kenne es aus einigen (ich nenne das jetzt mal vereinheitlichend) Ratgebern, dass gesagt/geschrieben wird "die besten Erfahrungen habe ich mit Produkt XY aus dem Hause ABC gemacht (,weil...)". So erhält man dann sicherlich den Charakter als Sachbuch aufrecht, obwohl natürlich niemand außer dem Autor selbst wirklich wissen kann, ob es diese Erfahrung wirklich gibt, oder ob es nicht doch nur eine Finanzierungsquelle war.

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Nein, ich glaube es geht mehr um ungesättigte Fettsäuren in diesem Kochbuch.

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Rumpelstilz

Geschrieben

Ich kenne das aus den Betty-Bossi-Kochbüchern aus der Schweiz: Als ich ein Kind war, wurde "Planta Margerine" genannt, wenn "Butter" gemeint war. Das war Product Placement - in den 70ern! .

Im Handarbeitsbereich ist es eher so, dass Firmen, die Produkte herstellen, auch Anleitungsbücher herausgeben und darin natürlich mit ihren eigenen Produkten arbeiten (z.B. Strick- und Häkelanleitungen: Rödl, MyBoshi, Drops etc.). Dann gibt es auch Produkte, die in Schnitten und Anleitungen genannt werden, weil sie gängig sind und es oft keine sinnvolle Alternative gibt (z.B. Prym) oder wo eine Produktnummer einer Firma genannt werden muss, um das Produkt genau zu beschreiben (z.B. Vliesline von Freudenberg: S80, H250 etc.).

In der "Chicklit" bin ich auch schon auf Productplacment gestossen. Das war eher bemüht - ich kann mir nicht vorstellen, dass das einen Werbeeffekt hatte.

@Esme: Ich stelle des öftern fest, dass in der Schweiz andere "Gattungen" beim Produktnamen genannt werden als in Deutschland: Maizena, Stewi, Bostitch und Stocki ist für Schweizer völlig klar. Tesa, Kaba, Tempo, Zewa - das nennen wir anders.

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Bis ich kapiert habe was "Stewi" ist ... DAS hat gedauert :rolleyes:

Bostitch ist mir bisher aber noch nicht untergekommen.

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Rumpelstilz

Geschrieben

Bostitch ist das Ding, mit dem man Hefklammern (heissen die so?) reinhaut. Ich glaub, in D sagt man auch Tacker? Das wird aber wohl auch nicht der offizielle Begriff sein.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde, eine Gefahr wird besonders dann daraus, wenn Produkte benutzt werden, nur um die Marke zu nennen. Also wenn (beispielhaft) auf einmal ins Essen Öl reinkommt, nur um Mazola nennen zu können, obwohl es eigentlich ohne viel besser schmecken würde.

Ansonsten teile ich Annes Meinung: Wenn sowas gemacht wird, sollte es eindeutig so deklariert werden, also zum Beispiel durch einen deutlichen Hinweis zu Beginn des Buchs.

Etwas Ähnliches gibt es übrigens auch in vielen Blogs. Wo sich hinter Links dann plötzlich Affiliate-Links verbergen (über die der Blogger Geld verdient) oder die Links auf Suchbgriffe schlicht gekauft sind.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)