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Trödelei

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chillie

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Ich bekenne mich des Trödelns schuldig.

Nach der Klausur am Samstag war mir ein großer Stein vom Herzen gefallen und allein schon wegen dem Stress den ich mir selbst gemacht habe, hab ich einfach Luft für mich gebraucht.

Ich habe mir Zeit für mich genommen und z.B. meine private to-do Liste (regelmässige Mitleser wissen vllt. das diese seit Ende Septemer immer länger wurde) beinahe abgearbeitet ist. Das freut mich sehr und lässt mich zur Überzeugung kommen, das ich neben schlafen, arbeiten und studieren doch noch ein Leben habe.

Dazu kommt das ich einen wichtigen Termin gestern noch hinter mich gebracht habe und auch diesbezüglich ab sofort nur noch 2 ausserordentliche Termine dieses Jahr anstehen. Alles in allem kann ich somit mit Fug und Recht sagen, das ich langsam von "unter Strom" auf "entspannt" umstelle.

Als Ausgleich habe ich mir gleich mal ein neues Spiel für meine XBOX besorgt, das auch etwas Entspannung bringt und Zeitvertrieb.

Schön oder?

Eigentlich schon, wenn nicht am 20. eben noch eine Klausur anstünde. Irgendwie habe ich das komplett verdrängt ;) ... nun ja wenigstens bis jetzt, denn heute muss ich endlich damit anfangen die Vorbereitung zu starten, ich hoffe ja ich unterschätze WIG nicht durch die leichte SL, wenn doch dann werde ich nächse Woche etwas mehr pauken müssen. Ansonsten habe ich mir zum Resturlaubsabbau ein langes WE gegönnt (Morgen und Montag frei), zur Not kann ich da noch etwas mehr Stunden schieben als normal.

Also keine Panik, nur etwas Beunruhigung das ich im Kopf das Semester 2 Wochen zu früh abgeschlossen hatte.

Wer denn aktuell schon Weihnachtsfrieden mit seinem Studium geschlossen hat, wünsche ich auf jeden Fall schon mal viel Erholung :)


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16 Kommentare


Moin chillie,

ich denke, dass sehen auch andere so wie ich: du hast dir das schon verdient, mal etwas ausspannen, "runter kommen" und auch mal die Seele baumeln lassen.

und ich bin mir ganz sicher, dass du mit der neugewonnenen Energie die letzte semesterleistung auch noch zu deiner Zufriedenheit hinter dich bringen wirst.

Dabei viel Erfolg!

und Trödeln ist das nicht - das ist Entspannen und Leben ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Also nach Trödeln hört sich das für mich nun gar nicht an, eher nach Work-Study-Life-Balance :-)

Jetzt gibt Du für die letzte Klausur nochmal ein paar Tage richtig Gas und dann klappt das auch.

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klingt für mich auch nicht nach trödeln, sondern ganz normalen Alltag.. Ich finde einen Ausgleich zum Studium enorm wichtig um beispielsweise den Kopf frei zu bekommen..

Und falls du es wirklich trödeln nennen magst, dann trödeln ich auch - und zwar jeden Tag:-)

LG

melli

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Alltag ist das für mich nicht - aber wie man hier schön mitbekommt für jeden ist das Studium eben anders, wenn ich meine Aufmerksamkeit nicht auf etwas in hohem Maß lenke brauche ich gar nicht anfangen ;)

Egal gestern ging es schon gut weiter mit WIG und ich habe schon Lernkärtchen geschrieben und einige Sachen skizziert die ich am WE nochmal in den SBs nachlesen möchte.

Zum freien Freitag gabs auch noch eine gute Nachricht für die Motivation in MUU - meinem Hassfach im HS08 habe ich mit einer seeehr knappen 1,3 super abgeschnitten :) ... das freut mich um so mehr, denn für kein anderes Fach habe ich dieses Semester mehr Zeit und Nerven investiert :D

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Herzlichen Glückwunsch auch von mir..

MUU steht mir im Riesenlernblock BWL2 noch bevor..

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Glückwunsch ... und grummel das Ihr so schnell die Noten bekommt .. ich darf bis 2009 warten.

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Vielen Dank!!

Naja 8 Wochen sind lang genug zum warten - vielen HFH'lern ist aber selbst das noch zu lang ;)

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..8 Wochen sind doch nicht viel.. Im Erststudium lag der Schnitt bei 2,5 Monaten. Längste Zeit waren irgendwas in der Preislage 5 Monate..

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HannoverKathrin

Geschrieben

Oh mein Gott, das sind ALLES furchtbare Zahlen, ich wäre schon längst vor Neugierde gestorben. Also ein Monat ist für mich schon unerträglich...

PS: Natürlich herzlichste Glückwünsche zum tollen MUU-Zensur!

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Dann kannst Du bis zu Deiner ersten Klausur noch an Deiner Geduld üben, denn nichts aber auch gar nichts bringt die HFH dazu früher eine Note zu präsentieren.

Wenn Du Glück hast, erfährst Du etwas vom Dozenten der korrigiert, ansonsten wartest Du eben zwischen 1-4 Wochen auf die Tendenz und exakt (!) 8 Wochen auf die Note. Da gibt es keinen Weg vorbei :D

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HannoverKathrin

Geschrieben

Und wie realistisch ist es, dass die Tendenz von der Note abweicht? Wird da nochmal böse nachgelesen oder wieso sollte das variieren?

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Die Tendenz lautet ja nur bestanden oder nicht bestanden ;) Eine Zweitkorrektur gibt es ab 3,7 und es sind Fälle bekannt in dem sich da noch etwas geändert hat.

Allerdings würde ich sagen, ein halbwegs gutes Gefühl plus Tendenz bestanden heisst was gutes ;)

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Hallo chillie, ich will dir ja nicht widersprechen, aber mit der Zweitkorrektur ab 3,7 wäre ich mir nicht so sicher. Aufgrund einer recht seltsamen Korrektur (werde deshalb auch Widerspruch einlegen) habe ich aktuelle WPR gerade mal mit 51 Punkten bestanden (= 4,0). Hier gab es auch keine Zweitkorrektur. Mitstudenten haben mit 53 bzw. 55 Punkten bestanden und auch hier keine Zweitkorrektur. HFH halt. Die in Hamburg kommen uns zur Zeit eh ein bisschen durcheinander vor. Ansonsten Glückwunsch für deine guten Leistungen. :-)

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Hast Du deine Klausur wohl eingesehen? Das ab 3,7 eine Zweitkorrektur folgt heisst ja nicht das der Zweitkorrektor unbedingt anderer Meinung sein muss - meine Info habe ich diesbezüglich direkt von jemanden der Zeitkorrekturen macht.

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Ja, hab sie mir zuschicken lassen. Dass der Zweitkorrektor ggf. zum gleichen Ergebnis kommen kann ist klar. Nur dann muss er auch das - ich nenne es mal - Klausurvorblatt ausfüllen und unterschreiben. Dies fehlt bei mir. Also gehe ich mal davon aus, dass hier keine Zweitkorrektur durchgeführt wurde. Naja, wie auch immer. Werde jetzt mal widersprechen und dann sehen wir mal weiter.

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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link