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Statistik bestanden und weiter gehts

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Sandra82

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Also nachdem jetzt die Profs für beide Teile der Statistik Klausur ihre Lösungen eingestellt haben, weiß ich zumindest schonmal, dass ich bestanden habe. So wie es jetzt ist, wären es 78 %, nach den Notengrenzen vom letzten Semester wäre das eine 3,3. Es fehlt ein Punkt, dann wird es eine 3,0. Na ja, nicht das Gelbe vom Ei, aber was solls. Viele bangen noch, ob sie bestehen oder wissen schon, dass es nicht gereicht hat. Dann bin ich froh, dass ich wenigstens bestanden habe.

Immerhin habe ich zu Beginn des Moduls nicht geglaubt, überhaupt je bestehen zu können, und zwischendrin habe ich sogar ernsthaft erwogen, mich zu exmatrikulieren. Und dann wurde ja mein Kleiner auch noch so krank, zwei Wochen vor der Klausur...

Also jedenfalls ist es geschafft, auf die wirkliche, echte, endgültige Note muss ich noch etwa 1,5 Wochen warten.

Ich wollte ja nach Statistik erstmal 4 Wochen Pause machen (mindestens), aber daraus wurde nichts, denn M5 (Entwicklungspyschologie) kam schon an. Die Pflichtlektüre dazu auch: "Entwicklungspsychologie" von Lohaus/ Vierhaus. Also wollte ich nur mal durchblättern, und nun befinde ich mich schon beim letzten Skript (von 4). Es ist einfach zu interessant, es liest sich ganz toll, es macht richtig Spaß. Nach der Tortur mit M1 und M2 hat man sich das ja auch verdient :lol:

Nach dem ersten lesen werde ich Zusammenfassungen schreiben und dann damit lernen. M4 (Sozialpsychologie) kommt wohl erst Anfang Oktober an.

So. Soviel zum Studium. Mein mittlerer Sohn ist nun mal wieder krank (irgendeiner wohl immer:rolleyes:) und wir waren gestern bei einer neuen Kinderärztin, nachdem sich der alte strikt geweigert hat, meinem Kind die Ergotherapie zu verordnen. Die Ärztin ist klasse, ist mit mir einer Meinung, was die Schuld der Schule betrifft, und sie verordnet die Therapie. Glücklich ist sie darüber nicht, weil eigentlich die Schule den Mist verzapft hat, und mein Kind jetzt unter Druck gesetzt wird. Aber dem Kind zuliebe machen wir die Therapie, im Oktober gehts los. Ich hatte ja immer an der Ergo gezweifelt, aber wie das Schicksal es so will, war ein Artikel in der Aktuellen "Gehirn und Geist" über die Wirksamkeit von Ergotherapie, und nun bin auch ich davon überzeugt.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge:)

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13 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Da kannst du dir aber wirklich selber auf die Schulter klopfen, wenn du das bestanden hast! Das war ja echt mit Hindernissen - gratuliere! Toll!

Meine Schwester ist Ergotherapeutin und ich finde es ziemlich beeindruckend, was die zum Teil so machen. Allerdings kann ich deine Bedenken im Zug der "Therapieinflation" (es gibt m.E. viele Eltern, die das, was ihnen an ihrem Kind nicht passt, 'wegtherapieren') durchaus verstehen. Hoffentlich schlägt es an, worum auch immer es genau geht.

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Dankeschön :-)

Ja, ich habe das Gefühl, die Ergotherapie und die Logotherapie ist hier regelrecht eine Modeerscheinung, praktisch jedes Kind, dass nicht hochbegabt ist, wird dort hin geschickt. Sei es, dass das Kind die Schere noch nicht richtig halten kann oder sonst etwas, was sich normalerweise von alleine geben würde und ja auch erstmal gelernt werden muss.

Bei meinem Sohn geht es jetzt wohl um die Stifthaltung und die motorische Verkrampfung des Körpers beim Schreiben. Ich bin sehr gespannt, was die Therapeutin mit ihm anstellen wird.

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Nein, Fineliner, überwiegend Lernbleistift, und seit neuestem, weil sie merken, dass es ihm leichter fällt, Filzstift. Mit Füller fangen sie im Dezember an. Das wird sicher ein Drama.

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Das sind ja gute Neuigkeiten zur Klausur. Und eine 3 in Statistik finde ich schon eine besondere Leistung. Und es ist auch schön zu lesen, dass jetzt Module kommen, die auch richtig Spaß machen.

Meine Sohn hatte auch einige Jahre Ergo und davon nicht nur sehr profitiert, sondern auch viel Freude gehabt und ist immer gerne hin gegangen.

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Danke Markus. Die Altklausuren waren eben einfacher, und ich hätte eine Klausur dieser Art mit einer besseren Note geschafft. Aber gut, hier nützen alle Wenns nicht mehr :-)

Mittlerweile muss ich zugeben, auch wenn ich mir damit den Ärger von einigen zuziehen würde, dass es eigentlich nicht verkehrt ist von der Uni, die Klausuren sehr anspruchsvoll zu gestalten. Mal ganz lapidar gesagt, damit einfach auch nicht jeder X-beliebige mal so locker nebenbei bis zum Abschluss kommt. Auf diese Art, bleibt der Abschluss in Hagen unter den Arbeitgebern, so hoffe ich, relativ anerkannt. Besser, als wenn jeder Hagener Bachelor bei Bewerbungsverfahren direkt aussortiert würde, weil allseits bekannt ist, dass jeder, ob mit oder ohne Abi, ob mit gutem oder schlechtem Schnitt, in Hagen Psychologie studieren kann, und das ziemlich locker, weil die Klausuren mit links zu schaffen sind und keinerlei Ansprüche an die Studenten stellen.

Das mit deinem Sohn macht mir Mut. Ich kenne eigentlich nur Leute, deren Kinder bei einer Logopädin waren, von daher fehlen mir da die Erfahrungsberichte.

Ich überlege auch, meinen Sohn die Klasse wechseln zu lassen, weil die andere Klassenlehrerin gleichzeitig Sonderpädagogin ist und in der Hinsicht eher qualifiziert für mein "Problemkind". Seine jetzige Klassenlehrerin scheint mir ziemlich festgefahren auf ihren Frontalunterricht, obwohl sich das System ja auf "Flex" umgestellt hat. Davon merk ich aber nichts. Mein Kind bekommt haargenau dieselben Aufgaben wie die klassenbesten Kinder, und dann nicht mal entsprechende Hilfestellungen, so dass alles, was er an Aufgaben erledigt (oder nicht erledigt) geraten ist. Zur Not fängt er an, Buchstaben auszumalen, wenn er gar nicht weiß, was er tun soll.

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Ich bin ganz deiner Meinung, was die Klausuren in Hagen betrifft. Ich denke auch, dass es grad in einem am Anfang wohl überlaufenen Fach wie Psychologie sinnvoll ist, erst mal zu sieben, sodass für die Studierenden, die diese Hürde geschafft haben, eine gute Betreuung möglich ist. Zudem: Über die Statistikhürde muss man sowieso früher oder später. Ist doch besser, wenn das gleich am Anfang verlangt wird, zumal diese Kenntnisse beim Lesen von Studien später wichtig sind.

Was Füllfeder betrifft: Meiner Erfahrung nach gibt es immer wieder Kinder, für die das Schreiben mit der Füllfeder eine Erleichterung ist. Sie zwingt den Schreibenden, das Schreibgerät nur leicht aufzusetzen. Man muss sozusagen gar nicht dosieren. Würde man einen Bleistift so fein aufsetzen, dann gibt es gar keinen wahrnehmbaren Strich. Sie müssen also "drücken", es ist aber schwierig, wieviel. Zudem ist es oft nochmal eine Chance für einen "Schreibneuanfang" - keiner erwartet erst mal, dass es gleich klappt. Ob das auf deine Sohn zutrifft, kann ich natürlich nicht sagen, ich kenne ihn ja nicht. Aber sicher ist es toll, wenn er genau in der Phase Unterstützung von einer Ergotherapeutin hat.

Zudem werbe ich für ein bisschen Verständnis für die Lehrkräfte: Es kommt immer wieder vor, dass individuelle Förderung zwar verlangt wird (vom Lehrplan) aber 1.altgediente Lehrkräfte keinerlei Weiterbildung in die Richtung erhalten (und es ist nicth einfach, das durchzuführen!) 2.grosse Klassen in kleine Räume einquartiert werden (starke Erschwerung) 3.sehr hetereogene Klassen gebildet werden (z.B. mit vielen DAZ Kindern) und 4.in diesen Klassen kaum zusätzliche Unterstützung (Zweitlehrkraft etc.) gewährt wird. Verständlich, dass manche Lehrer dann keinen anderen Ausweg sehen, als "Buisness as usual" zu machen. Meine Tochter war in einer solchen Klasse. Für sie hat zum Glück das "Standardkonzept" gut gepasst.

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@ Rumpelstilz: Das mit den Füllfedern wusste ich nicht. Ich stand dem schon sehr skeptisch gegenüber, aber vielleicht ist es ja doch ganz gut. :-)

Also ich habe normalerweise schon Verständnis für Lehrkräfte, aber in unserem Fall ist das nicht nötig. Die Klassen sind klein, es sind genug Lehrer und Erzieher vorhanden, eine Flexklasse besteht aus dem 1. und 2. Jahrgang und es sind immer etwa 15 Kinder insgesamt in einer Klasse. In den anderen beiden Klassen klappt es auch, nur in der von meinem Sohn nicht. Die anderen beiden Klassen haben aber auch weitaus jüngere Lehrerinnen, deshalb habe ich den Verdacht, dass unsere Lehrerin (die auch Lehrerin von meiner Tochter war, aber meine Tochter hatte nie Probleme, im Gegenteil) einfach zu festgefahren ist und sich nicht auf das neue System umstellen kann/will.

Zudem habe ich den Verdacht, dass sie sich "genervt" fühlt von der Anforderung, die ein Kind wie mein Sohn an die Lehrperson stellt. Denn, wie mir die Sonderpädagogin erzählte, ist gerade mal eine Woche Schulzeit vergangen, als unsere Lehrerin sich schon an sie gewandt hat. Ihre Wortwahl fand ich ziemlich genervt ("Du musst dir unbedingt mal den Leo angucken, das geht gar nicht, wie der den Stift hält und alles...").

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Das, was Lehrer untereinander besprechen sollte nicht unbedingt so an die Eltern zurückgegeben werden. M.E. hätte dir das die Sonderpädagogin nicht so sagen dürfen. Ich finde, es ist das Anrecht einer Lehrkraft, auch mal von Kindern genervt zu sein und dies unter Kollegen zu äussern. Man ist als Lehrer sehr allein. Werden solche Bemerkungen an die Eltern zurückkommuniziert, dann hat das etwas von Tratsch - unschön. Sie hätte dir sagen können, die Lehrerin hätte bereits darum gebeten, dass sie sich das Kind mal anschaut. Zudem halte ich es für gut, wenn sie sich an die Sonderpädagogin gewandt hat mit der Bitte, sie soll ihn sich mal anschauen - nicht 'ich habe schon wieder so ein unmögliches Kind in der Klasse'. Erfährt sie, dass von der Sonderpädagogin 'getratscht' wird, dann kann es gut sein, dass sie sich in Zukunft nur noch ärgert und nicht handelt.

Ich weiss, dass nicht alles gut ist, was in der Schule läuft! Aber es gibt auch die andere Seite, die von Eltern (verständlicherweise) oft nicht nachvollzogen wird.

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Hmm, ja, ich gebe zu, da hast du recht. Wenn ich es mal aus Sicht einer Nicht-Mutter sehe, dann finde ich es auch nicht ok, von der Sonderpädagogin, und von der Lehrerin durchaus legitim, auch mal total genervt zu sein.

Vielleicht seh ich alles zu emotional, ich merke selber, dass ich mich da reinsteigere. Vielleicht ist die Methode von der Lehrerin nicht verkehrt, ich habe gerade mit Leo geübt, und ich habe gestaunt, wie schön er auf einmal schreibt. Es besteht ein himmelweiter Unterschied zu jetzt und vor 4 Wochen. Die Veränderung ist krass. Die Buchstaben sind in den Zeilen, nicht mehr verwackelt, schön mit Schnörkeln. Das Lesen klappt auch zu 90 %. Es kann natürlich sein, dass ihn der Druck auch irgendwo anspornt. Vielleicht, wenn zuviel Rücksicht auf ihn genommen wird, bleibt er auf dieser Stufe hängen, ohne sich weiter zu entwickeln.

Ich denke, ich werde erstmal abwarten, in Ruhe die Therapie beginnen. Er geht ja zu gern in die Schule, also kann es so verkehrt ja auch nicht sein.

Ich danke dir für deine neutrale Sichtweise :-)

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Als Mutter musst du das emotional sehen! Alles andere wäre nicht natürlich!

Für mich als Lehrerin war es immer sehr gut, wenn ich mit einzelnen Eltern gesprochen habe: Für mich war ein Kind immer eines von "der Herde" - für die Eltern aber "das eine" (ist natürlich überspitzt ausgedrückt). Beide Seiten brauchen ihren Standpunkt, aber jeder sollte ein gewisses Verständnis für die andere Seite aufbringen können.

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