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  2. Sorry für den Doppelpost, aber kann man irgendwo einsehen seit wann ein Modul von der IUBH gelehrt wird?
  3. ja, sind sehr mit Präsenz gekennzeichnet, aber ein Versuch ist/war es wert.... Schade das in Bayern immer alles anders sein muss....
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  5. Da kann ich ihnen nur zustimmen. Und da meine Glaskugel gerade zur Wartung ....
  6. Die Schwierigkeit, konkrete und hilfreiche Auskünfte zu geben, liegt darin, dass caiser-chef nur sehr unvollständige Informationen gibt. Wir wissen nicht, wie viele Studienleistungen er noch zu erbringen hat. Und vielleicht habe ich es überlesen: Wie hat er bisher seinen Lebensunterhalt über die gesamte Dauer des Studiums gesichert. Über den Studienkredit wissen wir auch nichts Genaues.
  7. Mittlerweile sind schon fast 2 Monate vergangen seit ich mich in den Master-Studiengang eingeschrieben habe. Die ersten beiden B-Aufgaben sind erledigt, mit sehr erfreulichem Ergebnis, und ganz allmaehlich versuche ich mich in meinen neuen Alltag einzufinden. Fuer den Einstieg habe ich mich erstmal fuer mein Lieblingsfach Mathe entschieden, gefolgt vom wissenschaftlichen Arbeiten. Beide (Teil-)Module haben Spass gemacht, aber ich muss gestehen es faellt mir doch irgendwie schwer mich an die neue Situation anzupassen. Ich weiss nicht ob es nur daran liegt, dass seit dem Bachelor immerhin schon 8 Jahre vergangen sind. Ich vermute auch die neue Allgemeinsituation mit Corona und die veraenderten Arbeitsbedingungen haben da ihren Anteil. Ich merke zunehmends, dass es mir nach einem anstrengenden Arbeitstag sehr schwer faellt mich zu konzentrieren. Aktuell versuche ich mich an den elektromechanischen Systemen. Das Thema ist recht kompliziert und die Motivation ist aktuell nicht sonderlich hoch. Das liegt aber mit Sicherheit auch daran, dass mich meine Arbeit die letzten Tage sehr fordert und mir dank Belastungsbruch im Schienbein mein Stressabbau nr.1, das Laufen, weggebrochen ist (pun intended). Die naechste Ladung Studienhefte habe ich vor knapp einem Monat bestellt. Leider hat DHL Mitte September ihre Transport- und Lieferbedingungen fuer Auslandsendungen umgestellt und anstatt per Luftfracht kommt das Paket jetzt wohl per Seefracht. Das bedeutet Laufzeiten von ca. 30 Tagen. Die Hefte stehen im Online-Campus zwar bereits als PDF zur Verfuegung aber ich kann am Schirm einfach nicht so effektiv lernen wie mit "Papier". Ich hoffe dass die Hefte jetzt bald ankommen und ich mich dann nochmal ein bisschen mit Mathe beschaeftigen kann. Notiz an mich: das naechste Paket so frueh wie moeglich bestellen um Leerlaufzeiten zu vermeiden.
  8. Nur zum Verstädnis ist es das schon oder noch nicht. Ein Studienkredit wenn laufend ausbezahlt zählt als Einkommen im SGB II auch wenn du dadurch nur Schulden machst. Ihn zu Beenden wäre allerdings keine Herbeiführung von Hilfebedürftigkeit, denn das BSG hat aktuell entschieden (hier ging es zwar um eine Steuerrückerstattung und einen damit ausgeglichenen Dispo), dass Alg ii Empfänger sich nicht verschulden müssen. Das wäre hier auch so ähnlich wohl anzuwenden. Und hier wird ja viel auf Wohngeld hingewiesen. Hier ist zu beachten, dass wenn die Probeberechnung ergibt, dass damit die Hilfebdürftigkeit nach dem SGB II nicht entfallen würde dieses in aller Regel abgelehnt wird (werden muss, dass jetzt unter der Premisse, dass z.B. der Teilzeitwechsel möglich ist.) Der Wohngeldanspruch + Einkommen wird dem Leistungsanspruch aktuell für erwerbsfähige hilfebedürftige Personen 432 Euro + Miete + 9,74 Euro Mehrbedarf Warmwasser (wenn dezentral) gegenübergestellt. Ich persönlich finde es sehr schade, dass sofort auf die Schiene "asozial, wenn nicht..." gegangen wird. Ich lade jeden der da sehr schnell ist zur urteilen ein, einmal für vier Wochen in einem Jobcenter zu arbeiten und sich mit den Menschen zu unterhalten. Sicher gibt es die, die wirklich das System ausnutzen. Das sind aber die wenigstens. Oft steckt hinter all der Ablehnung usw. was dann schnell als Schmarotzer oder Asozial abgestempelt wird Unkenntnis, Angst, fehlende Beratung, falsche Beratung, schlechte Beratung und Beratungskompetenzen, Äußerungen, wie die oben (wenn die Gesellschaft mich so abstempelt, bin ich halt so) bis hin zur Resignation oder es wird als ungerecht empfunden, dass man keinen Berufsschutz hat und all das ist erst einmal berechtigt. Für Studierende ist die Situation noch mal schwerer und ich habe dieses Jahr viele lange Gespräche geführt, erklärt und versucht Lösungen zu finden, weil z.B. mit der Freude über das Studium, einen anderen Weg einschalgen zu können, sofort der Aufhebungsbescheid bei der frischen Abiturientin kommt, die einen Platz bekommen hat, aber nicht bei ihren Eltern wohnen bleiben kann und keiner vorher darüber aufgeklärt hat, was das heißt und dass man auf einmal sofort erwachsen sein muss. Ich kann auch den Frust nachvollziehen mit den Bewerbungen. Natürlich wissen wir den Studiengang nicht, da ist es stochern im Nebel die Gründe zu finden. Ich hatte wie gesgat auch viele Absagen. Ich hatte manche Stellen aber auch zunächst gar nicht im Blick. Hätte mir mal jemand gesagt, dass ich im SGB II Bereich arbeite, den hätte ich schräg angeschaut. Fast 2.5 Jahre später liebe ich es immer noch. Ich persönlich denke, dass es bei @caiser_chef in einem Antragsverfahren auf ALG II je nach den vollständigen Umständen durchaus übergangsweise eine Überbrückung geben kann. So was kommt häufiger vor bis zum ersten Job. Meist liegt dann aber schon ein Vertrag vor. Es kann aber auch sein, das wenn das Ende des Studiums noch nicht ganz absehbar ist, eben bestimmte Fragen gestellt oder Unerlagen gefordert werden. Das heißt @caiser_chefsollte sich auf einen möglicherweise längeren Bewilligungsprozess einstellen. Ja im Moment ist das Verfahren vereinfacht, es gibt aber Sachverhalte da ist es etwas komplizierter. Das hier ist so ein Fall.
  9. Das kann nur ein Bug in Word sein. Vielleicht zählt es Satzzeichen mit. 😀😀😀
  10. Hallo zusammen, mich würde interessieren, ob es hier ehemalige Studenten der KMU gibt, die sich mit diesem Abschluss für eine Promotion bewerben wollten. Wie sind Eure Erfahrungen? Wie ist das Ansehen der KMU an "echten" Hochschulen? Ich habe hier so meine Bedenken, da die Dozenten größtenteils nicht mal promoviert haben, aber die Abschlussarbeiten benoten. Zudem natürlich noch diverse andere Faktoren, wie dass man kein Abitur für die Anmeldung benötigt, im Bachelor keine Thesis verfassen muss etc.. Ich möchte mich nach dem Abschluss um eine Promotion bemühen, diese aber an nicht "kaufen", sondern an einer stattlichen Uni absolvieren. Ich frage mich nun, auf was ich mich einstellen muss diesbezüglich.... Eventuell hat ja einer von Euch Erfahrungen damit. Vielen Dank im Voraus!
  11. @caiser_chef: Eine Empfehlung von mir: Es kostet viel Zeit und Energie, zu versuchen andere Forenuser zu überzeugen, und das vermutlich erfolglos. Ich würde an deiner Stelle diese Energie einsetzen, um deine Ziele zu erreichen. Wenn du auf Teilzeit umstellen möchtest, dann tue es. Daran ist ja nichts Illegales. Und dann beantrage ALG 2 und schaue, ob es dir genehmigt wird. Und/oder überlege dir, wie du jetzt schnell an einen Job kommen kannst, vielleicht erstmal einen weniger qualifizierten Job zur Überbrückung. Auch hier kann das Arbeitsamt dir ja vielleicht sogar behilflich sein. Und sehe zu, dein Studium schnell und gut zu beenden, um dir weitere Optionen zu eröffnen. Ein gutes Tätigkeitsfeld ist auch zu überlegen, was du an deiner Bewerbungstaktik und deinen Bewerbungsunterlagen optimieren kannst. Vielleicht lohnt sich hier sogar ein Coaching. Das sich aus über 180 Bewerbungen so gar nichts ergibt ist schon ungewöhnlich. Zu alledem hast du hier ja schon sehr konstruktive Hinweise erhalten. Für alle diese Ziele kannst du meiner Meinung nach deine Zeit und Energie sinnvoller einsetzen, als hier endlose Diskussionen zu führen. Und nebenbei kann es noch Nerven sparen 😉.
  12. Achso, ja gut. Das habe ich wohl falsch verstanden. Ich dachte es wäre etwas längerfristiges. Dann, sorry
  13. Naja, ob meine über 180 Bewerbungen jetzt wirklich aussagen das ich nicht arbeiten will....... Ich gehe ja auch davon aus das ich zum 1.12 spätestens 01.01 etwas finde. Wenn auch nicht mein Traumjob. Kein Problem. Es geht da jetzt eher um noch diesen Monat und nächsten Monat. Ich weiß natürlich nicht ob das überhaupt relevant ist und ob eine Umstellung auf Teilzeit überhaupt innerhalb weniger Tage wirksam ist. Wenn das erst ab November geht ist es mir das alles auch nicht wert. Tatsache ist das ich momentan jeden Monat 190€ Krankenversicherung zahle und mehrere 100€ Studienkredit bekomme. Wenn dies auch nur für 2 Monate wegfallen würde, kommt da schon ein ganzer Batzen zusammen. Wie gesagt, so ganz verstehe ich die Denkweise nicht das ein Studium abbrechen aufgrund von Jobverlust und dann ALG2 beantragen vollkommen ok ist und anscheinend gewollt. Aber das Studium in Teilzeit zuende bringen und aufgrund des Jobverlusts zur Überbrückung ALG2 beantragen ist irgendwie verpöhnt. Wenn ich mein Studium abbreche sitze ich dem Jobcenter sicherlich noch viel länger im Kragen......
  14. Ich finde es nicht verwerflich, ALG2 zu beantragen, wenn die soziale Situation nunmal so ist. Hat und wird auch noch den einen oder anderen Selbstständigen treffen, selbst mit Reserven im Rücken. Ich denke, dass jetzt doch viele Hinweise gegeben wurden. Unter anderem das mit Wohngeld, aber auch der Hinweis von jemandem aus dem Jobcenter, wie dort verfahren wird. Vielleicht versuchst du es erstmal mit diesen Tipps. Ansonsten wäre noch zu überlegen, ob du nicht noch irgendwo einen Job annimmst, der erstmal nichts mit deinem Berufwunsch zu tun hast, zur Überbrückung. Ich habe das während meines Präsenzstudiums damals auch gemacht, hatte sogar zwei Nebenjobs, die nicht besonders toll waren, aber genug Geld eingebracht haben, um mich über Wasser zu halten. Wenn du eh fast fertig bist mit dem Master, wäre das ja nur eine kurze Überbrückungszeit. Da du sowieso in Betracht ziehst, auf Teilzeit zu reduzieren im Studium, könntest du ja auch eine Teilzeittätigkeit aufnehmen. Ist ja genau wie ALG2 keine Schande, eine Hilfstätigkeit aufzunehmen.
  15. Technisch wäre auch das nicht wirklich neu und problemlos zu realisieren. Bei Fremdsprachen gibt es ja auch einen Eingangstest, bei dem das aktuelle Sprachniveau festgestellt wird und man dann erst mal an der folgenden Stufe arbeitet, bis man diese erreicht hat. Daraus könnte man sich überlegen, ob man verschiedene Studiengänge so gestalten kann, dass es für einzelne Module unterschiedliche Level im Exit geben kann. Das würde die Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen aber noch schwieriger machen, wenn nicht sogar ganz ad absurdum führen.Sollte nicht die Erwartungshaltung Bestand haben, dass ein Absolvent eines Studiengangs auch bestimmte Skills mitbringt? In dem Fall sollten solche Einstufungen, wie bei Sprachen im Exit die Ausnahme sein. Das Niveau eingangs festzustellen, um zielgerichtet auf den Exit vorzubereiten, sehe ich hingegen als sehr sinnvoll an (wäre jetzt aber auch nicht so wirklich neu).
  16. Ich frage mich halt wie du, der ja anscheinend dazu in der Lage wäre, nicht arbeiten kann oder will. Ich kann es mir einfach nicht verstellen! Dann musst erstmal was machen worauf du keine Lust hast. Mache freiwilligen Wehrdienst, die nehmen jeden. Lernen könntest du auch dort. Die stellen mehrmals im Jahr ein. Dann hättest du mindestens ein Jahr ein geregeltes Einkommen. Wenn du lieber Hartz beziehst, bist du für mich ein ...ialer.
  17. Der durchschnittlichen Antwortgeschwindigkeit und der Wahrscheinlichkeit nach, was in der Vergangeheit galt ist das Verzeichnis raus und eine Anfrage würde vermutlich erst mit oder nach Deadline beantwortet.
  18. Versuche doch das zu klären, wenn es kurzfristig möglich ist. Dann weißt du, ob du etwas mehr oder weniger kürzen musst. Kann je nach Länge des Verzeichnisses ja schon einiges ausmachen.
  19. Ich finde es interessant, weil es eine andere Perspektive darstellt. Also, wenn du weiter Lust darauf hast uns Einblicke dazu zu geben gerne abstauben.
  20. Meine Überlegung dazu ist, dass bei stark modularisierten Inhalten diese dann wie in einem Baukastensystem zusammengestellt werden können. Also zum Beispiel in Mathe bekommen die Studierenden zunächst das Basismodul, in dem das Wissen vermittelt wird und dann dazu einige Übungsaufgaben. Werden diese korrekt bearbeitet, bekommt der Studierende entweder Aufgaben mit einem höheren Schwierigkeitsgrad, oder es geht mit dem nächsten Thema weiter. Hat er aber Schwierigkeiten mit den Aufgaben, bekommt er Aufgaben, durch die er Schritt für Schritt hindurchgeführt wird und dann weitere Aufgaben dazu. Oder der Tutor bekommt einen Hinweis und bietet an, Aufgaben gemeinsam durchzugehen. Oder wenn das zu aufdringlich erscheint bekommt der Student die Info, dass er sich dazu an den Tutor wenden kann. Oder es gibt einen Eingangstest, zum Beispiel auch bei Sprachen gut denkbar, und abhängig vom Ergebnis wird dann ausgewählt, welche Lernmodule der Student erhält bzw. wo diese anfangen. So dass er im Optimalfall weder überfordert wird noch unterfordert wird. Und noch individueller wird es, wenn er auch Sprachmodule speziell für seine Branche auswählen kann, um sich das nötige Spezialvokabular anzueignen. Also ähnlich, wie @Splash das auch schildert, allerdings nicht begrenzt auf Vorkurse.
  21. Oh, ich kann dich so gut verstehen. Habe gestern gerade die letzte Aufgabe für das Workbook Projektmanagement geschrieben, frei von der Leber weg. 3000 Zeichen sind erlaubt und beim ersten Blick in den Counter waren es dann knapp 4700. 😅 Und dabei fehlte noch der Teil, in dem ich mich kritisch zur Fragestellung äußern sollte. 😂 Ich hab’s erst mal zu Seite gelegt und lese morgen noch mal drüber. 🙈 Viel Erfolg beim Kürzen!
  22. Wer kennt das nicht, man hat die Kursliteratur (in diesem Fall Patton 2008 Utilization-Focused Evaluation 667p), dann interessiert einen das Thema aber auch noch man recherchiert ein bisschen und dann gibt es die Prüfungsleistung. Also alles durcharbeiten, ein wenig die Fragestellungen anschauen und schon mal grob wichtiges ins Dokument kritzeln, roh und unsortiert. Das ist der Punkt an dem ich gerade bin und zwar nur für die erste von zwei Aufgaben. Die zweite ist reine Transferleistung ohne viel zusätzlicher Recherche, aber ein paar Wörter muss ich dafür ja auch noch über halten sowie für Introduction und Conclusion. Naja also ihr wisst nun die Uni Vorgabe ist gesamt 2500 Wörter (wobei ich immer nicht genau weiß, wie die Uni zählt, ob mit oder ohne Verzeichnis, aber ich gehe immer von Zweitem aus). Nachdem man dann also die Rohfassung in Word drin hat, schaut man total zuversichtlich auf den Wordcount und dann das hier: Ich bin ja dafür, dass Word wohl irgendeine Störung hat. Falls aber nicht, nehme ich wohl die Herausforderung an und werde Teil 1 des Exams um ca. 4000 Wörter kürzen. Ist doch total realistisch oder? (Da die Abgabe Freitag ist, versuche ich jetzt mal nicht in Panik zu verfallen)
  23. Hallöchen, hast du eigentlich meinen Post zum Wohngeld gelesen? Als Student, der nicht mehr ganz so jung ist, hat man in Deutschland Anspruch auf Wohngeld. Das sind bis zu 400 Euro (oder etwas mehr) pro Monat. Schöne Grüße
  24. Ich sehe es ähnlich. Also @Ciara52, du hast dich an der Fernuni angemeldet und gemerkt, dass es dort nichts für dich ist. Das ist auch völlig ok so. Du könntest nun theoretisch ein anderes online Studium ausprobieren, in dem du flexibel studieren kannst. Bei der IUBH könntest du das Studienmodell wählen, in dem du den Bachelor in 6 Jahren machen kannst. Mit kostenloser Verlängerung wären es 7 Jahre. Das würde zeitlich weniger Stress für dich bedeuten. Oder du würdest kleiner anfangen und, wie Markus schrieb, mit Kursen aus dem psychologischen Bereich statt eines Hochschulstudiums starten, um zu sehen, wie du damit zurecht kommst. Auch was TomSon schreibt, finde ich gut. Weiterbildung ist erstmal eine gute Sache, ja. Einzelne Weiterbildungsangebote machen mehr Sinn und manche eben weniger. Meiner Meinung nach macht es Sinn, ein Studium zu beginnen, wenn man von den Inhalten gefesselt ist oder wenn man damit bestimmte Ziele verfolgt oder wenn beides zutrifft. Ein Studium um des Studiums Willen kann aber zu einer großen Belastung werden. Wenn ich mich recht erinnere, dann hast du irgendwo geschrieben, dass du mittlerweile Zweifel daran hast, ob Psychologie wirklich DAS Thema für dich ist? Magst du das etwas genauer erläutern?
  25. Ich persönlich denke schon, dass eine Weiterbildung/Studium irgendwie Sinn machen sollte. Nicht jedes Studium, jede Weiterbildung, jeder Kurs macht Sinn. Da hat sich meine Einstellung sicherlich über die Jahre geändert. Früher habe ich das gar nicht in Frage gestellt und bin erst Jahre später, im Rückblick, darauf gekommen, dass manches purer Blödsinn gewesen ist - zumindest für mich persönlich. Aber um davon mal abzusehen: Ich höre heraus, dass du es mit einem akademischen Studium versucht hast und sich für dich nach ein paar Tagen abgezeichnet hat, dass das nicht funktioniert. Ich finde, Frau Kanzler hat da ja schon durchaus einen Hinweis gegeben: Vielleicht war das einfach ein zu großer Schritt, den du gegangen bist. Ich verstehe, dass du dir deinen Traum verwirklichen willst und es auch schwer fällt, sich von solchen lang gehegten Wünschen zu trennen. Das verlangt ja aber auch erstmal keiner von dir. Dennoch kann dein Unterfangen ja auch nur klappen, wenn du auf dich und deine Bedürfnisse Rücksicht nimmst. Da hast du jetzt einen Rückschlag erlebt. Und jetzt stellst du dir die Frage: Ist das überhaupt alles richtig für mich, Studium und Psychologie? Auch wenn das ein schmerzhafter Ansatz ist, würde ich dennoch versuchen, die Antwort auf diese Frage zu finden. Ich selbst habe auch einen derartigen Rückschlag erlebt und eine zeitlang gedacht, Psychologie sei dann doch nichts mehr für mich. Ich habe mich sogar umorientiert und gehofft, in einer anderen Richtung glücklicher zu werden. Zumindest damals dachte ich, dies wäre der endgültige Abschied von der Psychologie. Allerdings kam es dann doch anders. Für mich hat sich die Antwort erst ergeben, als ich versucht habe, mich vom ursprünglichen Plan zu trennen und nicht verkrampft daran festzuhalten.
  26. Also ich denke, keine Art Weiterbildung ist Unsinn. Im Vordergrund steht auch weniger die berufliche Verwertung, als deine Gesundheit und ob das damit vereinbar ist. Bei der beruflichen Verwertung kann man bei Psychologie höchst individuell vorgehen. Du kannst z.B. auch reine Online- oder E-Mail-Beratung anbieten. Dafür muss man sein Zuhause nie verlassen. Ratgeber schreiben etc. Als Zielgruppe Leute in einer ähnlichen Situation wie bei deiner ins Auge fassen. Stressig ist das psychologischer Berufsleben im klinischen Bereich (Nachtschichten!) und generell eben da, wo man angestellt ist und zu festen Zeiten erscheint. Das kannst du ja z.B. umschiffen. LG
  27. Gestern
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