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    Ruhe


    Markus Jung

    Um effektiv und effizient lernen zu können, ist das äußere Umfeld sehr wichtig. Dazu gehört auch eine ruhige Umgebung, denn Lärm kann es erheblich erschweren, sich auf den Lernstoff zu konzentrieren, diesen zu verstehen, zu behalten und auch anzuwenden.

     

    Optimal erscheint es daher, wenn für das Fernstudium ein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung steht. In der Realität ist mitunter aber auch das kein Garant für Ruhe. Häufig kommen andere Familienmitglieder ins Zimmer, um zum Beispiel etwas zu fragen oder nachzusehen oder es dringt viel Lärm von außen in das Zimmer, zum Beispiel durch einen laufenden Fernseher, tobende Kinder oder weil draußen das Laubgebläse zum Einsatz kommt. Noch schwieriger ist es aber, wenn das Lernen zum Beispiel im Wohnzimmer statt finden muss, in dem sich auch andere Familienmitglieder aufhalten.

     

    Außerdem wird häufig nicht nur zu Hause gelernt, sondern es wird auch die Zeit unterwegs genutzt, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Wartezimmer des Arztes.

     

    Nachfolgend einige Möglichkeiten, um sich selbst ruhige Lernbedingungen zu schaffen:

    • Vereinbarungen mit anderen Familienmitgliedern treffen, dass während intensiver Lernphasen Störungen möglichst zu vermeiden sind. Hilfreich kann dazu auch ein Schild "Bitte nicht stören!" für die Tür sein - manche Fernhochschulen und Fernschulen stellen ein solches sogar zur Verfügung. 
    • Überlegen, ob Zeiten genutzt werden können, in denen andere Familienmitglieder schlafen oder außer Haus sind
    • Schauen, ob nicht in anderen Räumen wie zum Beispiel dem Schlafzimmer eine ruhige Lernecke eingerichtet werden kann
    • Wenn es zu Hause zu unruhig ist, nach alternativen Lernorten Ausschau halten, die möglichst ohne viel Zeitaufwand erreichbar sind. Optimal werden von vielen Fernlernern und Fernstudierenden Bibliotheken erlebt, manche lernen auch schon mal in Cafés oder Bistros, in denen wenig los ist. Und im Sommer bieten sich auch Plätze in der Natur an wie Parks. 
    • Bei Zugfahrten überlegen, ob eine Verbindung gewählt werden kann, die gewöhnlich weniger stark frequentiert ist. In ICEs gibt es außerdem die Möglichkeit, gezielt im Ruhebereich zu reservieren. Bei der Buchung kann es sich auch lohnen zu schauen, wie groß die Preisdifferenz zur ersten Klasse ist. Durch Sparpreis-Angebote ist diese oft relativ gering. Und in der ersten Klasse ist es meistens deutlich ruhiger und es gibt dort Einzelplätze. Übrigens gibt es auch in der zweiten Klasse im ICE meist einen Einzelplatz pro Zugteil, der versucht werden kann über die individuelle Platzwahl zu buchen.
    • Wenn der Lärm nicht vermieden werden kann, versuchen diesen auszublenden. Dazu können einfach Ohrstöpsel wie "Ohropax" (Amazon*) verwendet werden. Komfortabler sind Noise Cancelling Kopfhörer, die allerdings ziemlich ins Geld gehen können, auch wenn mittlerweile einige günstigere Geräte angeboten werden. Der bekannteste Kopfhörer ist der "Bose QuietComfort 15" (Amazon*), den es schon seit einigen Jahren gibt. Die Außengeräusche werden dabei durch Mikrofone aufgenommen und durch entsprechende Gegenfrequenzen aktiv unterdrückt. Vorteil gegenüber Ohrstöpseln ist außerdem, dass zusätzlich leise Musik abgespielt werden kann, die verbleibende Außengeräusche überdeckt.
    • Einige Lerner spielen über Kopfhörer auch weißes Rauschen ein, um andere Geräusche zu überdecken

     

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