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    Hamburg Open Online University (HOOU) ohne Fernhochschulen


    Markus Jung

    In Hamburg gibt es ein Projekt, dass unter der Überschrift "Hamburg Open Online University (HOOU)" durchgeführt wird.

     

    Dabei arbeiten Hamburger Hochschulen und Institutionen in einem Netzwerk dabei zusammen, Konzepte und eine Plattform zu entwickeln, über die Open Educational Resources (OER) als Bildungskonzepte angeboten werden sollen (also keine reinen Materialsammlungen).

     

    Mir ist dabei aufgefallen, dass die (privaten) Fernhochschulen wie Euro-FH und HFH dabei anscheinend nicht vertreten sind, obwohl dort sicherlich viele Ressourcen und auch schon Erfahrungen zu diesen Themen vorhanden wären, gerade auch was das Lernen mit digitalen Medien angeht.

     

    Meine Infos habe ich vor allem aus einer Aufzeichnung der Auftaktveranstaltung an der Uni Hamburg, die über Lecture2go verfügbar ist (https://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/17678):

    Die gezeigten Folien stehen außerdem als PDF zur Verfügung:

    http://www.uni-hamburg.de/elearning/hoou/auftaktveranstaltung-hoou-uhh.pdf

     

    Bei der Hamburg Open Online University (HOOU) handelt sich um ein gefördertes Pilotprojekt, das zunächst bis Ende 2016 befristet ist.

     

    Über das Netzwerk der beteiligten Akteure soll eine Plattform entwickelt werden (die durchaus auch bereits vorhandene Tools zum digitalen Lernen integrieren bzw. darauf aufbauen könnte), über die Bildungsangebote und Materialien prinzipiell für alle (Hamburger?) Bürger bereitgestellt werden sollen, zunächst sind aber vor allem Ergänzungsangebote für die primäre Zielgruppe der Hochschulen, also die Studierenden geplant. Dabei soll OER als Haltung und Konzept die Basis bilden, die Materialien sollen also eine offene Lizenz haben.

     

    Der Begriff Open (Online) University lässt ja schnell an andere Open Universities wie vor allem die britische "The Open University" denken. Davon sind die Überlegungen im Moment aber noch weit entfernt. Es scheint erstmal auch nicht so zu sein, als würden hier komplette akademische Studiengänge angeboten werden.

     

    Das Konzept erinnert ein wenig an MOOC-Plattformen anderer Hochschulen, auch wenn dieser Begriff in der Folienpräsentation nicht auftaucht und wohl auch vor allem versucht werden soll, die Fehler von MOOCs nicht zu machen.

     

    Im Mittelpunkt soll nicht nur die Vernetzung der Hochschulen und der dort tätigen Personen stehen, sondern auch die Vernetzung der Lerner, auch verschiedener Institutionen, soll angestrebt werden.

     

    Wer die Entwicklung weiter verfolgen möchte, findet dazu Infos in einem Blog:

    http://www.hoou.de/

     

    Eigene Social Media Kanäle bei Twitter und Facebook scheint es seltsamerweise nicht zu geben. Zumindest werden diese weder im Blog noch in der Präsentation genannt und auch bei einer kurzen Twitter-Recherche konnte ich keinen Account finden.

     

    Immerhin einige Tweets zum Hashtag #hoou gibt es.

     

    Und auch die wissenschaftliche Leiterin der HOOU Prof. Dr.Kerstin Mayrberger ist bei Twitter:

    https://twitter.com/mayrberger

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