Springe zum Inhalt
  • HFH bietet ab 2016 Promotionsstudiengang an


    Markus Jung

    Die HFH Hamburger Fern-Hochschule bietet ab 2016 in Kooperation mit der ungarischen Universität Kaposvár einen berufsbegleitenden Promotionsstudiengang Betriebswirtschaft und Management (Ph.D.) an.

     

    Der Promotionsstudiengang richtet sich laut HFH in erster Linie an Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlich ausgerichteten Studiengangs mit  Masterabschluss oder Diplom. Zulassungsvoraussetzungen sind 300 ECTS-Punkte (bei fehlenden Punkten werden Brückenkurse angeboten), eine Abschlussnote von mindestens 2,5 sowie ein Auswahlinterview.

     

     

    Der Studiengang ist berufsbegleitend auf eine Regel-Studiendauer von vier Jahren ausgelegt.

     

    Für den Abschluss der Promotion sind Leistungsnachweise in Form von Klausuren, Hausarbeiten oder Fallstudien in strukturierten Doktoratskursen zu erbringen. Danach erstellen die Promovenden die schriftliche Doktorarbeit, die in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden kann.

     

    Nach erfolgreichem Studienabschluss und Verteidigung der Dissertation verleiht die Universität Kaposvár den Titel „Doctor of Philosophy (Ph.D.)“ in Management and Organizational Sciences, der laut HFH in Deutschland als „Dr.“ geführt werden kann.

     

    Während des Promotionsstudiums finden acht einwöchige Blockveranstaltungen in Kaposvár und Budapest sowie in noch nicht festgelegten HFH-Studienzentren im deutschsprachigen Raum statt. 

     

    Das Thema der Dissertation stimmen die Promovenden mit ihrem betreuenden Professor der Universität Kaposvár ab. Das gesamte strukturierte Promotionsstudium wird auf Grundlage der Prüfungsordnung der Universität Kaposvár durchgeführt und von Professoren der HFH begleitet.

     

    Die Kosten für den Promotionsstudiengang (Doktoratsschule und Betreuung des Doktoranden) betragen 590 Euro pro Monat, so dass insgesamt Studiengebühren in Höhe von 28.320 Euro für das Doktorratsstudium entstehen, zuzüglich 350 Euro Anmeldegebühr.

     

    Die Kooperationsverträge für das Promotionsprogramm wurden kürzlich von HFH-Präsident Prof. Dr. Peter François und HFH-Kanzler Prof. Dr. Johannes Wolf sowie dem Rektor der Universität Kaposvár, Prof. Dr. Ferenc Szávai, in der ungarischen Universitätsstadt unterzeichnet.

     

    HFH-Präsident Prof. François sagt zu der Kooperation:

    Zitat

    Die HFH schließt mit dem neuen Promotionsprogramm eine letzte Lücke in ihrem umfangreichen Angebot an ausbildungs- und berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten. Interessierte finden an unserer Fernhochschule nun für jede Karriere- und Lebensphase die passenden akademischen Bildungsangebote

     

    Das nachfolgende Foto zeigt Prof. Dr. Ferenc Szávai (l.), Rektor der Universität Kaposvár und Prof. Dr. Peter François, Präsident der HFH (Foto: HFH):

    HFH_Promotion_Ungarn_Kaposvar.thumb.jpg.

     

    Folgende Hintergrundinformationen hat die HFH noch zur Verfügung gestellt, die hier im Originaltext wiedergegeben sind:

     

    Staatlich anerkannte Fachhochschulen, zu denen die HFH gehört, besitzen in Deutschland bislang kein eigenes Promotionsrecht. Nach deutschem Hochschulrecht können aber auch Fachhochschulen ihren Studierenden die Promotion ermöglichen, wenn sie mit akkreditierten Universitäten des europäischen Hochschulraums zusammenarbeiten. In solchen Kooperationen übernimmt der universitäre Partner in der Regel die inhaltliche Konzeption des jeweiligen Promotionsstudiengangs, sorgt für die Abnahme der Prüfungen und verleiht nach erfolgreicher Dissertation und ihrer Verteidigung schließlich den Doktortitel. Die HFH kann in dem vorliegenden Promotionsprogramm auf Wunsch der Studierenden den Zweitbetreuer der Doktorarbeit stellen.


    Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (Fassung von 15. Mai 2008) dürfen Inhaber dieses Grades in Deutschland die Namenserweiterung „Dr.“ ohne fachlichen Zusatz und Herkunftsbezeichnung führen, sofern die Universität nach den rechtlichen Regelungen ihres Herkunftslandes der dritten Ebene der Bologna-Klassifikationen der Studienabschlüsse zugeordnet wird (Qualitätsrahmen für Studien-/Bildungsabschlüsse EQR, HQR, EHEA). Dies ist bei der Universität Kaposvár der Fall.

    Bearbeitet von Markus Jung



    Rückmeldungen von Benutzern



    Empfohlene Kommentare

    Interessant, Danke! Das klingt sehr gut. Nehme ich mit auf in meine Auswahlliste nach dem Master :-)

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Preis sind normal. 30k€ muss man fast überall hinblättern, ausser man bekommt einen externen Dr.-Vater an einer Uni. Dauer ist auch oft zwischen 3 und 5 Jahren, da liegt dieses Programm auch im Mittelwert.

     

    Prinzipiell ist es egal wo man Promoviert, solange es ein Ph.D. wird und kein kleiner Ph.D. wie z.B. in Bulgarien. Das mit dem Ph.D. in Deutschland zum Dr. umwandeln ist möglich, das steht da korrekt drin mit dem Verweis auf die Kultusministerkonferenz von 2008. Ist wie gesagt wert, das Programm in die Liste der möglichen Optionen nach dem Master in Betracht zu ziehen.

     

    Wenn es doch nur sowas gäbe wie das man ohne Kosten promoviert und die Erfahrungen in einem Blog hier verfasst hahahaha

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen
    Markus Jung

    Geschrieben (bearbeitet)

    vor 36 Minuten, SebastianL sagte:

    Wenn es doch nur sowas gäbe wie das man ohne Kosten promoviert und die Erfahrungen in einem Blog hier verfasst hahahaha

     

    Kannst ja mal bei der HFH anfragen, ob sie dafür Möglichkeiten sieht ;). Kostenlos wohl kaum, aber vielleicht ist ja ei Rabatt "drin".

    Bearbeitet von Markus Jung
    Rechtschreibung

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Für mich eine Option von einigen Möglichen. Preis ist wie bereits Sebastian geschrieben hat völlig normal, ebenso die Studiendauer. Für mich ist es noch immer so, wenn ich nach dem Master noch Promovieren möchte, dann ist UK erste Wahl. Wenn ich bis dahin viel Gutes über das Programm gelesen habe, warum nicht.

    Trotz der vollen Anerkennung gehe ich aber einmal davon aus, dass man mit einer Osteuropäischen Universität hin und wieder auf Vorbehalte stösst.

    Es kommt auch immer darauf an was man mit dem Dr. machen möchte. Ich möchte keine Karriere in der Wissenschaft machen und im Unternehmen muss man so oder so zeigen was man kann. Ein Dr. gibt da evtl. manchmal leichter Zutritt in verschiedene Stellen. Letztendlich geht es mir persönlich um das was ich für mich mitnehme und da bin ich auf die Berichte der ersten Doktoranden gespannt. Vielleicht können mich ja Sebastian und Klausu begeistern ;)

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    @der Pate du kannst uns ja ein Stipendium anbieten :)

     

    Die eigentlich Frage ist ja ob mich meine Freundin vor die Tür setzt wenn ich ihr mit so etwas komme.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Es stimmt schon, es ist eine Frage was man damit machen möchte. Es könnte tatsächlich sein wenn man eine Wissenschaftliche Karriere anstrebt dass man dann komisch angeschaut wird, aber das kann man womöglich erst sagen wenn man den Titel hat und damit sich irgendwo bewirbt.

     

    Persönlich will ich einfach nur den Titel und das möglichst schnell, einfach, billig, auf deutsch und das natürlich legal. Eine Karriere in der Wissenschaft ist auch nichts für mich, da will ich lieber in der Wirtschaft bleiben. Somit fällt dieser auf jeden Fall in die engere Wahl derjenigen die man bezahlen muss :-)

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen
    vor einer Stunde, SebastianL sagte:

    Persönlich will ich einfach nur den Titel und das möglichst schnell, einfach, billig, auf deutsch und das natürlich legal.

     

    Na wie ich dich kenne wirst du dann ja schon Vorsprung vor mir haben, wenn ich anfangen kann zu promovieren. Bin dann auf deinen Blog gespannt. Vielleicht komme ich ja doch noch von UK ab. Allerdings habe ich da inzwischen verschiedene interessante Angebote gefunden und ich liebe die englische Variante des studierens. MIr geht es dann auch nicht mehr um die Zeit, ich würde sogar 6 Jahre investieren, wenn ich dies mit Job & Familie vereinbaren kann und das Know How bekomme das ich mir zusätzlich von einer Promotion erwarte.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    mal sehen, so schnell geht das dann doch nicht. Erstmal bis Ende 2016 den Master fertig machen.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Traurig, dass selbst eine Hochschule in offiziellen Meldungen den Begriff "Doktortitel" verwendet.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Ich dachte auch lange Zeit, der "Dr." wäre ein Titel und allgemein wird er ja auch so angesehen. Rein formal ist es halt etwas anders. 

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Ich finde das Angebot prinzipiell eine gute Sache- und der Preis scheint marktüblich. Allerdings würde ich mir die Dauer ein wenig flexibler wünschen.

    An der EFH besteht die Möglichkeit im Anschluss an den Business Coaching und Change Management Master an der Uni Bielefeld zu promovieren, das ist eine klasse Sache. Einer meiner Kommilitonen hat das  gemacht und war 2 oder max 3 Jahre später fertig. Berufsbegleitend. Und mehr als die Studiengebühren der Uni fielen soweit ich weiss, nicht an.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Sehr geehrte Frau Garczorz,

     

    2 max. 3 Jahre berufsbegleitend? Also das hört sich für mich nicht so seriös an. Eine Promotion hat (meines Wissens nach) 180 ECTS oder eben 6 Semester (Vollzeit). Ich möchte den Abschluss der Uni Bielefeld in keinster Weise abqualifizieren, doch würde es mich stutzig machen, wenn Jemand berufsbegleitend (ok, da kann man auch Vollzeit studieren) promoviert und dann noch in 2-3 Jahren fertig ist. Haben Sie da nähere Infos? Vielleicht täusche ich mich ja und es ist auch für mich ein interessantes Angebot.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    @derPate: Der Schnitt liegt bei 4 Jahren. Man geht von 4-5 Jahren aus, man kann das auch in 2-3 Jahren schaffen. Liegt an dem Thema, wie weit da schon geforscht wurde und wie gut du vorran kommst. Wenn Du (theoretisch) schon eine neuartige Formel entdeckt und patentieren hast lassen, dann lässt sich (leihenhafte schätzung) sagen dass Du das ggf. auch in einem Jahr hinbekommst. Das mit den 180ECST höre ich zum ersten mal, bzw. ist von dem Promotionsmodell abhängig.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen
    vor 4 Stunden, der Pate sagte:

    Eine Promotion hat (meines Wissens nach) 180 ECTS oder eben 6 Semester (Vollzeit).

    Das kann ich nicht ganz glauben. Denn wie wäre dann ein Dr. med in einem Jahr möglich? Der Dr.-Grad hat eben keine Credits oder Semester sondern ist eine wissenschaftliche Forschungsarbeit. Es ist zwar so, dass man als Vollzeit-Mitarbeiter eines Lehrstuhls tatsächlich nicht länger als 6 Jahre benötigen darf, dies hat aber arbeitsrechtliche Gründe.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen
    der Pate

    Geschrieben (bearbeitet)

    vor 2 Stunden, CrixECK sagte:

    Das kann ich nicht ganz glauben. Denn wie wäre dann ein Dr. med in einem Jahr möglich? Der Dr.-Grad hat eben keine Credits oder Semester sondern ist eine wissenschaftliche Forschungsarbeit. Es ist zwar so, dass man als Vollzeit-Mitarbeiter eines Lehrstuhls tatsächlich nicht länger als 6 Jahre benötigen darf, dies hat aber arbeitsrechtliche Gründe.

     

    Ein Dr. med. ist ja keine richtige Promotion. Er ist dem PhD nicht gleichwertig. Seine wissenschaftliche Einstufung ist eher einem Uni-Diplom, Masterabschluss gleich zu setzen.

     

    Zur Promotion muss ich berichtigen. Diese ist für den PhD in anderen Ländern auf 180 ECTS angelegt. z.B. http://healthsciences.ku.dk/phd/apply/studystucture/

    In Deutschland nicht. Da war ich wohl von meiner Suche nach PhD/DBA im angelsächsischen Raum beeinflusst, siehe als weitere Quelle: https://books.google.de/books?id=YoWFAwAAQBAJ&pg=PA120&lpg=PA120&dq=dba+180+ects&source=bl&ots=NcFZ3pwPxy&sig=JwBbPJ-ZBx-p4GOflM-Bbth5AYw&hl=de&sa=X&ved=0CF4Q6AEwCWoVChMI0qeLi8b8yAIVQRUPCh0mbAsz#v=onepage&q=dba%20180%20ects&f=false

    Bearbeitet von der Pate

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen



    Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

    Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

    Benutzerkonto erstellen

    Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

    Neues Benutzerkonto erstellen

    Anmelden

    Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

    Jetzt anmelden




×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung