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    Interview mit einem Teilnehmer der Fernstudienakademie


    Markus Jung

    Bitte stellen Sie sich kurz vor.

     

    Ich heiße Andreas Weiß, bin 37 Jahre jung und Diplom-Kaufmann (FH) mit der Vertiefungsrichtung Tourismuswirtschaft. Seit mehr als drei Jahren arbeite ich für die Prager Schule gGmbH in Niedersachsen in unterschiedlichen Funktionen in Northeim, Göttingen und seit kurzem In Goslar.

     

    Wie sind Sie auf die Fernstudienakademie aus Münster aufmerksam geworden? - Es handelt sich hier ja eher um einen kleinen Anbieter.

     

    Da gebe ich Ihnen Recht. Die Fernstudienakademie ist in der deutschen Bildungslandschaft sowohl ein neuer als auch (noch?) recht kleiner Anbieter, wenn es um die Breite des Angebotes geht. Trotzdem fand ich genau das, was ich suchte. Hilfreich waren dabei (zugegebenermaßen) intensive Recherchen im Internet. So führte mich dann letztendlich ein thread bei www.fernstudium-info.de zu meiner Akademie.

     

    Warum haben Sie sich für die Fernstudienakademie und für genau den Fernlehrgang Dozent der Erwachsenenbildung entschieden?

     

    Punkt 1 war das passgenaue Angebot. Ich hatte bereits beim Titel des Fernlehrganges die Hoffnung, dass er sehr stark an der Praxis orientiert ist. Ich selbst bin seit knapp 8 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Sowohl als Vertriebsmitarbeiter als auch als Dozent und Projektleiter habe ich immer wieder neue Herausforderungen gemeistert. Ich hielt den Zeitpunkt für gekommen, meine Kenntnisse auch einmal wissenschaftlich zu untermauern und abrechenbar unter Beweis zu stellen.

     

    Punkt 2 war das sehr angeregte Gespräch mit Dr. Franken in der „Findungsphase“. Die schnelle und unverbindliche Zusendung des ersten Lehrbriefes ermöglichtes es mir, schnell einen Einstieg zu finden- und die Inhalte entsprachen meinen Erwartungen, so dass die Entscheidung dann innerhalb von 48 Stunden fiel.

     

    Sie haben schon einen akademischen Abschluss als Diplom-Kaufmann (FH). Warum haben Sie nicht ein weiteres akademisches Studium/Fernstudium (zum Beispiel einen Master oder MBA) angeschlossen?

     

    Herr Jung, da sprechen Sie einen sehr interessanten Punkt an. In der Tat habe ich ein Semester an der TU Kaiserslautern der Masterstudiengang Erwachsenenbildung belegt. Allerdings entsprachen die vermittelten Inhalte nicht meinen Erwartungen. Für mich waren die erörterten Themen nicht spannend genug und deutlich zu weit von meiner praktischen Tätigkeit entfernt. Ich kann jedoch nicht ausschließen, dass ich unter anderen beruflichen Umständen dieses Studium noch einmal angehen werde.

     

    Wie zufrieden waren Sie mit dem Lehrgang? Was war gut? Was ist verbesserungswürdig?

     

    Ich muss gestehen, dass ich bei der Beantwortung der Fragen gelegentlich befürchtete, daneben zu liegen. Es kam mir zu einfach vor. Mit Abstand betrachtet ist das auch nicht verwunderlich, denn einen Teil der Aufgaben bewältige ich in der tagtäglichen Arbeit. Für Neueinsteiger und Umsteiger in die Tätigkeit des Dozenten ist der Lehrgang an der Fernstudienakademie Münster aus Sicht eines berufserfahrenen Praktikers eine optimale Lösung.

     

    Hervorheben möchte ich die ausgezeichnete Betreuung seitens Dr. Franken. Insbesondere die schnelle Rückmeldung zu eingereichten Aufgaben (teilweise innerhalb von 48 Stunden) und deren detaillierte Korrektur ist vorbildlich. Im Unterschied zu anderen Anbietern gibt es sogar die Möglichkeit, sich vorab eine „Meinung“ des Fernlehrers zu den gelösten Aufgaben einzuholen- für alle die, die nicht sicher sind, ob sie auf dem richtigen Wege sind eine sehr interessante Lösung. Auch zu Frau Oppermann, die den Fernlehrgang „Stadtmarketing-Fachkraft“ entwickelte und betreut, entstand über www.xing.com schnell ein reger Gedankenaustausch. Ich hatte das Gefühl, ich studierte nicht irgendwo, sondern bei Kollegen „um die Ecke“.

     

    Sie haben nur Bestnoten erhalten, die weit besser sind als der Durchschnitt an der Fernstudienakademie. Wie haben Sie das geschafft?

     

    Herr Jung, es würde nicht ganz der Wahrheit entsprechen, wenn ich sagen würde, durch kontinuierliche Arbeit. Ich arbeite ehr nach dem „hau-Ruck“ –Prinzip. Die Lehrbriefe las ich zunächst einmal wie einen Roman. Dann nahm ich mir die Prüfungsfragen vor und machte mir zu den leichteren sofort Lösungsnotizen- ohne jedoch die Fragen bis zum Ende formuliert zu beantworten. Dann nahm ich mir die kniffeligeren Aufgaben vor und recherchierte sowohl in den Studienbriefen als auch im Internet. Wichtige Ergebnisse legte ich mir auf die Favoritenlisten oder druckte Sie aus und entwarf auch hier wieder Lösungsskizzen. Wenige Tage später ging ich dann an die Ausformulierungen, zunächst die schwereren, dann die leichteren Aufgaben. Wichtig war, dass ich immer feste Lese- und Bearbeitungszeiten hatte- meist am Wochenende.

     

    Welchen Nutzen bringt Ihnen der Abschluss persönlich und beruflich?

     

    Zunächst kann ich meine Erfahrungen in der Erwachsenenbildung nun auch schriftlich untermauern. Der Bereich Didaktik hatte für mich viele informative Elemente, die ich bei eigenen Seminaren testen und implementieren werde. Transfer und Evaluation sind bei meinem Arbeitgeber besonders wichtig, da wir als Auftraggeber die Agenturen für Arbeit und die Sozialagenturen haben und unsere Kunden (die Teilnehmer) mit unseren Leistungen zufrieden sein müssen. Der Bereich Bildungsmarketing wird künftig einen breiten Raum meiner Tätigkeit einnehmen, da mir vor zwei Monaten die Standortleitung der Prager Schule in Goslar anvertraut wurde.

     

    Sie sind schon wieder zum nächsten Fernlehrgang angemeldet. Süchtig geworden? - Um welchen Fernlehrgang handelt es sich und was war Ihre Motivation, gleich mit dem Lernen weiter zu machen?

     

    Herr Jung, ich habe es ja bereits angedeutet- künftig werde ich für die Prager Schule gGmbH als Standortleiter vermehrt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig sein. Somit lag das Fernstudium „PR-Fachkraft“ einfach auf der Hand. Und ich habe mich wieder für die Fernstudienakademie Münster entschieden- „never change a winning team“. Und wenn man einen Lauf hat, dann sollte man gleich weiter machen. Außerdem studiere ich diesmal für die Hälfte. Wie das geht, ist einfach. Der BUND fördert aus EU-Mitteln weiterbildungswillige Menschen. Und das mit bis zu 500€. Und so habe ich mir meine Bildungsprämie für 2010 gesichert. Mehr Infos gibt es übrigens unter www.bildungspraemie.info.

     

    Was ich mit der Bildungsprämie für 2011 anstelle, weiß ich noch nicht, aber nutzen werde ich sie auf alle Fälle.

     

    Welche Tipps können sie anderen Fernlernern geben, um so erfolgreich zu sein wie Sie?

     

    Punkt 1: Vor der Entscheidung für das Studium unbedingt das persönliche (telefonische Gespräch) mit dem Fachlehrer suchen- nicht dem zuständigen Vertriebsmitarbeiter. Der Fachlehrer ist derjenige, mit dem man Aufgaben und Lösungswege bespricht. Zu ihm muss man einen guten Kontakt haben.

     

    Punkt 2: Sucht nach dem persönlichen Stil. Nicht jeder kann und will zwei Stunden am Tag lernen. Habt eine Kopie von zu lösenden Aufgaben immer dabei und nutzt freie Momente für Lösungsskizzen (Zugfahrten/Hotel/unerwartete familiäre Freiräume/ selbst eine längere Werbepause kann Ideengeber sein).

     

    Punkt 3: ein eigenes Studienoffice- nicht der Wohnzimmertisch oder die Couch. Es ist schließlich Arbeit. Macht das auch der Familie klar- und ich weiß, das ist nicht immer einfach.

     

    Punkt 4: Stellt Fragen auch mal dem Kollegium, um verschiedene Ideen „aufzuschnappen“. Man kann ja nicht überall perfekt sein. Aber auch im Arbeitsleben kommt es manchmal darauf an, jemanden zu kennen, der eine ähnliche Situation schon einmal gemeistert hat.

     

    Punkt 5: Das Internet hilft bei vielen Lösungen mit Basiswissen. Wikipedia als Startseite kann nicht schaden (*lol*).

     

    Das Interview hat im Dezember 2010 per E-Mail stattgefunden.

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    Bearbeitet von Markus Jung

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