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    Interview mit VAWi-Fernstudent Daniel Schmidt


    Markus Jung

    Daniel Schmidt (25) ist Student im Virtuellen Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsinformatik (VAWi) der Universitäten Bamberg und Duisburg-Essen. Im Video-Interview berichtet er von seinen Erfahrungen mit diesem Studiengang.

     

    Zunächst hat Daniel Schmidt sich vorgestellt. Beruflich ist er in der IT als Fachbereichsleiter bei einem Versicherungsunternehmen in Freiburg tätig. Er hat ein duales Studium an der DHBW in Lörrach absolviert und 2013 mit dem Bachelor abgeschlossen. 2014 hat er dann mit dem VAWi-Studium begonnen und ist nun im vierten Semester.

     

    Auf VAWi ist er seinerzeit über das Internet aufmerksam geworden. Die Entscheidung zu VAWi ergab sich unter anderem daraus, dass dieser Anbieter im Bereich Wirtschaftsinformatik schon etwas größer ist und von der Präsentation her insgesamt einen ansprechenden Eindruck auf ihn gemacht hat. Außerdem hat ihn das flexible Konzept mit wenigen Präsenzveranstaltungen überzeugt sowie die online zur Verfügung gestellten Materialien, die nach den eigenen zeitlichen Möglichkeiten bearbeitet werden können, und auch der Preis, auch wenn letztlich der Arbeitgeber bei ihm die Kosten des Fernstudiums übernimmt.

     

    Weiterhin geht er auf das Gebührenkonzept von VAWi ein, bei dem nach tatsächlich belegten Modulen abgerechnet wird und zusätzlich nur ein geringer Semesterbeitrag anfällt.

     

    Anschließend hat Daniel Schmidt den typischen Ablauf eines Semesters vor. Jedes Semester beginnt mit einer Präsenzveranstaltung, an der die Teilnahme freiwillig ist. Bei dieser Veranstaltung werden die im Semester angebotenen Module von den Professoren vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Studierenden zu vernetzen. Daran schließt sich eine drei-wöchige Wahlphase an, in welcher der Einblick in alle Module möglich ist. Nach dieser Wahlphase erfolgt dann die Entscheidung für die Module, die in diesem Semester belegt werden sollen. Danach werden die Skripte für die gewählten Module online zur Verfügung gestellt (überwiegend als PDF-Dateien, zum Teil auch direkt als Texte im Lernsystem Moodle). Ggf. können die Studierende diese selbst ausdrucken. Es beginnt dann die eigentliche Studienphase, in der meist ein bis zwei Aufgaben alleine oder in der Gruppe zu bearbeiten sind. Die Bearbeitung ist freiwillig, eine erfolgreiche Bearbeitung bringt Bonuspunkte für die Klausur. Das Semester endet mit einer dreitägigen Klausurphase vor Ort an der Uni. Die in der Woche liegenden Termine werden sehr frühzeitig bekannt gegeben und es gibt einen Alternativtermin - auch für eine mögliche Wiederholung der Klausur, falls diese nicht bestanden wurde. 

     

    Virtuell gearbeitet wird bei den Gruppenarbeiten, bei denen sich die Studierenden technisch allerdings selbst organisieren müssen, welche Systeme sie hier einsetzten. In manchen Modulen werden auch Dozenten-Chats angeboten, Diskussionsforen gibt es zu jedem Modul. Online-Vorlesungen soll es wohl in einigen Modulen auch geben, Daniel Schmidt hat allerdings noch keine miterlebt. 

     

    Also großen Vorteil des Studienkonzepts sieht Daniel Schmidt die Flexibilität. Er kann jedes Semester neu entscheiden, wie viele und welche der knapp 40 angebotenen Module er belegen möchte und so den Studienablauf recht frei gestalten. Es gibt keine Abhängigkeiten zwischen den Modulen. Allerdings werden im Sommersemester andere Module angeboten als im Wintersemester. Die online zur Verfügung gestellten Materialien kann man außerdem immer dabei haben, um dann lernen zu können, wenn es gerade passt. Gleichzeitig kann diese Flexibilität aber auch zum Nachteil werden, da es keine vorgegebenen zeitlichen Strukturen oder Veranstaltungen innerhalb des Semesters gibt und die Studierenden sich so komplett selbst organisieren und motivieren müssen. 

     

    Pro Woche wendet Daniel Schmidt circa sechs bis sieben Stunden für das Studium auf, meist ist es im Schnitt eine Stunde pro Tag. Manchmal aber auch konzentriert auf das Wochenende. Er nutzt aber auch kleine Zeitfenster, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

     

    Die fachliche Betreuung erfolgt vorwiegend über die moderierten Foren. Antworten brauchen kaum länger als ein oder zwei Tage. Organisatorische Fragen werden meist sehr schnell per E-Mail durch den Studiengangsleiter beantwortet. 

     

    Mit dem dualen Bachelor-Studium lässt sich das Fernstudium jetzt kaum vergleichen, da sich im dualen Studium immer drei-monatige betriebliche Phasen mit drei-monatigen Phasen an der Hochschule abwechselten und es so auch nicht diese Doppelbelastung von Beruf und Studium gab. 

     

    Daniel Schmidt kann viele Inhalte aus dem Studium auch gleich im beruflichen Alltag praktisch nutzen und berücksichtigt dies auch bereits bei der Wahl seiner Module. 

     

    Seinen Abschluss plant er in circa zwei Jahren und möchte dann erstmal in seinem Unternehmen bleiben. Später kann er sich auch eine beratende Tätigkeit vorstellen. 

     

    Abschließend empfiehlt Daniel Schmidt allen Interessierten an einem Fernstudium oder Onlinestudium, es zu machen und nicht aufzuschieben. 

     

     

    Bearbeitet von Markus Jung
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