highflyer

FHTW Berlin/Maschinenbau

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Ich freue mich so sehr, dass ich dieses Forum entdeckt habe! :D

Ich spiele mit dem Gedanken ein Maschinenbau-Fernstudium zu beginnen, da dies für mich die einzige Studienmöglichkeit wäre,ohne finanzielle bzw. berufliche Einbußen in Kauf zunehmen.

Auf der Suche nach Informationen habe ich die FHTW Berlin entdeckt, welche ein Maschinenbau-Fernstudium anbietet;jetzt würde mich natürlich sehr freuen,wenn jemand Erfahrungen,Abläufe etc. zur FHTW posten könnte.

Vielen Dank im voraus

highflyer

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Hi,

also dann herzlich willkommen im Forum :-)

Die FHTW ist eine der besten Fachhochschulen hier bei uns in Berlin.

Ein Freund vn mir schreibt gerade seine Dipl.Arbeit für das Wirtschaftsing. Studium (Vollzeit) und er ist überaus zufrieden mit der FH.

Genaueres zum Ablauf weiß ich leider nicht, am besten ist du stetzt dich direkt mir der FHTW in Verbindung

Ansprechpartner/in Angelika Marter // Tel. 030/5019.2828

a.marter@fhtw-berlin.de

den Link wirst du wahrscheinlich schon kennen?!

http://www.fhtw-berlin.de/content/studieren/weiterbildung/Berufsbegleiten/Fernstudienange


Viele Grüße

Christian

\"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung

sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.\"

- Albert Einstein

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Hallo liebe Leute!

Auch ich interessiere mich für ein Fernstudium Richtung Maschinenbau an der HTW. Leider ist die Homepage von der HTW nicht wirklich aussagekräftig. Aber wie soll sie das auch sein - es gibt sicher viel dazu zu erzählen.

Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich die Mühe macht, tatsächlich einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Ich wäre diesem Jemand wirklich dankbar für Vorabinformationen!

Speziell bin ich an folgenden Infos interessiert:

Wie funktioniert das Fernstudium mit dem Beruf? Auf welche Stundenzahl sollte man runtergehen?

Wie funktioniert dieses spannende Leistungspunktesystem?

Ist das Selbststudium schwierig?

Wie ist das mit den Präsenztagen?

Kann ich das Praktikum in meiner eigenen Firma machen?

Ist es vielleicht auch möglich, selbst ein Thema für das Praktikum auszuwählen?

Ich hoffe, dass mir jemand dazu eine ganze Menge schreiben kann =)

Wünsche noch einen schönen Tag!

Duinne

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Hallo Duinne,

der Sinn eines Fernstudiums ist es NICHT die Arbeitszeit zu reduzieren. Ich denke die meisten hier haben einen 40 Stunden Job (oder auch mehr).

Wie viel Zeit man für das Studium rechnen muß ist unterschiedlich, aber 15 bis 20 Stunden in der Wochen sind wohl realistisch, wobei es Wochen geben wird, in denen Du das Studium schleifen läßt und kurz vor den Prüfungen wirst Du dann keine Freizeit mehr haben.

Ob das Selbststudium schwierig ist, wird Dir wohl niemand wirklich beantworten können. Das ist eine sehr subjektive Aussage.

Frag Dich doch einfach mal selber, wie leicht es dir fällt, dich konzentriert für mehrere Stunden hin zu setzten und etwas zu lesen und es hinterher Deiner Familie erzählen zu können.

Wegen dem Praktikum: Wenn Du schon einen Beruf hast, der in en technischen Bereich geht, kannst Du Dir den Job als Praktikum anrechnen lassen.

Ansonsten sollte die Wahl der Firma und des "Themas" frei sein. Sinn des Praktikums ist es ja, daß Du die fehlenden praktischen Erfahrungen sammelst.


Alle sagen immer das geht nicht,

dann kam jemand der das nicht wußte und hat es einfach gemacht...

WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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Vielen Dank Meike!

Deine Antwort hat mir sehr geholfen =)

Ich habe schon mehrfach gelesen, dass die Leute das Studium mit einer 40 Stunden Woche machen. Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass das zu schaffen ist. Die Frage ist einfach nur, ob man a dabei genug Pausen hat (irgendwann muss man schließlich mal den Kopf frei bekommen) und b, was ist, wenn ich mal länger in der Firma bleiben muss? Das wirft ja unter Umständen meinen ganzen Zeitplan durcheinander.

Darf man fragen, wie dein Leben im Moment in beruflicher Hinsicht und in Hinsicht eines Studium ausschaut? Das würde mich interessieren!

Danke nochmal für deine Antwort.

Grüße Tina

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Hallo Tina,

Du fragst nach meiner aktuellen Zeitsituation. Da hast du genau die Richtige gefragt ;)

"Eigentlich" habe ich einen 40 Stunden Job, tatsächlich ist das sehr unregelmäßig.

Hier mal eine Woche:

  • Sonntag Mittag in den ICE von Stuttgart nach Hamburg und während der Fahrt eine 3-tägige Schulung vorbereiten.
  • Sonntag Abend mit einem Kollegen Hamburg unsicher machen :rolleyes:
  • Montag 08:00 Schulungsraum vorbereiten, ab 09:00 Schulung halten
  • 17:00 Schulung beenden und mind. eine halbe Stunde die Teilnehmer verabschieden und Fragen beantworten.
  • 18:00 dem Drängen des Kollegen nachgeben und wieder erst nach 23:00 Uhr ins Bett
  • Dienstag 08:00 Schulung bis 16:00 Uhr
  • 19:00 nach dem Abarbeiten der aufgelaufenen Emails ins Hotel, essen und das Ziel früh ins Bett zu kommen aufgeben, da der Kollege auch noch mitgekommen ist. :blink:
  • Mittwoch 09:00 bis 16:00 Uhr Schulung
  • 17:00 im Zug nach Stuttgart einfach die Augen zu machen
  • irgendwann nachts dann zu Hause ins Bett krabbeln
  • Donnerstag 07:00 ins Büro fahren und doch schon um 19:00 Uhr wieder nach Hause kommen
  • Freitag 07:30 auf die Autobahn und zwei Stunden zu einem Kunden fahren
  • 18:00 Uhr Aufbruch beim Kunden und wieder zwei Stunden nach Hause

Ich bin nicht jede Woche in Hamburg, aber es kann sich immer mal ergeben, daß ich kurzfristig mehrere 100 Kilometer zu Kunden oder in andere Geschäftsstellen fahren muß.

Das heißt, lernen kann nur Abends und an den Wochenenden stattfinden.

Mein Arbeitgeber nimmt dahingehend Rücksicht, daß ich die Präsenzphasen in meinen Kalender eingetragen habe und an den entsprechenden Freitagen dann kein Außendienst ansteht. Auch kann ich mir meine Gleitzeit vor Prüfungen frei einteilen.

Lange Rede kurzer Sinn:

Ich denke der durchschnittliche Fernstudent ist entweder ein ausgesprochener Nachtmensch mit einem geringen Schlafbedürfnis, oder er hat für die Zeit des Studiums wenig Kontakt zum Rest des Universums. :scared:

Ich will versuchen mir einen "Stundeplan" zu erstellen, wann ich lerne. Denn ich glaube ohne eine ordentliche Struktur kann man das ganze Projekt sein lassen. Sicherlich gibt es Leute, welche im Chaos am besten lernen, aber für die Mehrheit gilt dies sicherlich nicht.


Alle sagen immer das geht nicht,

dann kam jemand der das nicht wußte und hat es einfach gemacht...

WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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Und schon wieder muss ich mich bedanken =)

Es ist wirklich nett, dass du dir so viel Mühe gegeben hast, vielen Dank. Ohne Erfahrungswerte von anderen ist es wirklich schwierig, sich das alles vorzustellen.

Der wenige Schlaf hat mich jetzt allerdings etwas abgeschreckt =( Aber ich denke, auch daran kann man sich gewöhnen schließlich braucht der Mensch nur 5 bis 7 h Schlaf. Und ich glaube, es wäre ziemlich fatal, wenn man seine Kontakte vernachlässigt. Die braucht man sicher auch dafür, um so ein Studium zu meistern.

Alles in Allem danke ich dir nochmals dafür, dass du so offen bist und mir damit auch gut geholfen hast =)

Grüße

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