dienana

Letzter Ausweg?

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo erstmal!

Ich habe ein eher größeres Problem:

Im September 2005 habe ich das Abendgymnasium angefangen und vor ein paar Tagen wieder abgebrochen.

Die Noten in Mathe waren sehr schlecht (6,0) :( Ich hätte es also nicht mal ins nächste Halbjahr geschafft.

Außerdem war die Klasse zum Kot***.... Ich weiß es hört sich blöd an, aber die Lehrer waren auch nicht besser. (Ich kenne den Unterschied: Gute Lehrer-schlechte Lehrer; und das liegt nicht nur an der Benotung!!!)

Nun möchte ich das Abi nachholen, da ich unbedingt eine Ausbildung zum Dolmetscher/Übersetzer machen möchte. Da ist Abi Voraussetztung... :mad:

Ich denke seit Tagen nach, kann nachts nicht schlafen und fühl mich tagsüber total "matschig in der birne" und das alles nur, weil ich nicht weiß ob ich das Fernabi machen soll. Ich hab in den Foren so viele Meinungen gehört und manche haben mich richtig abgeschreckt...

Doch das größere Problem sind meine Eltern, bzw mein Vater: Ich habe aus gesundheitlichen Gründen schonmal eine Schule abgebrochen und mein Vater war stinkesauer. Jetzt habe ich schon wieder eine Schule abgebrochen und ich hatte richtig üblen Stress mit meinem Dad...

Ich bin immernoch nicht gesund und ziemlich angeschlagen doch ich muss was machen, sonst hängt mir mein Dad bald an der Gurgel...(nicht aus Bosheit sondern aus Enttäuschung) Ich möchte unbedingt Sprachen lernen, Dolmetscher werden, aber ohne Abi schaff ich das nicht.

Nach so vielem Gelaber, jetzt meine Frage an euch:

Denkt ihr es ist sinnvoll das Fernabi zu machen? Ich habe von einer hohen Durchfallquote gehört!!! :( *Schiss hab*:(

Wenn ja, welches Institut könnt ihr mir empfehlen??? Wenn ich jetzt nochmal etwas abbreche, dann... oh je, nicht auszudenken was dann passiert...

Ich wäre euch für ein paar Antworten wirklich sehr sehr dankbar...

Viele liebe Grüße aus Stuttgart,

dienana

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Hallo Dienana,

beim Abitur über Fernstudium hast Du den Nachteil, dass Du Dir das ganze Mathezeugs selbst beibringen musst. Wenn das nicht funktioniert, kannst Du Dir Nachhilfe nehmen, welche die Kosten für das Unterfangen noch weiter in die Höhe treiben.

Der Vorteil ist, dass Du Dir die Zeit nehmen kannst, die Du für das Lernen brauchst. Du stehst also nicht so unter Druck wie in der Schule, z. B. bei Klausuren usw. Kann aber auch zum Nachteil werden, weil dann evtl. ungeliebte Fächer (z. B. Mathe) auf die lange Bank geschoben werden und am Ende zum Problem ausarten.

Die Institutwahl machst du am besten von einigen Kriterien abhängig:z. B. Seminarstandort und gewünschte Fächerkombi.

Die Kosten sind bei allen Instituten ähnlich.


Viele Grüsse

Zippy

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Im September 2005 habe ich das Abendgymnasium angefangen und vor ein paar Tagen wieder abgebrochen.

Die Noten in Mathe waren sehr schlecht (6,0) Ich hätte es also nicht mal ins nächste Halbjahr geschafft.

Hi

Mich würde interessieren, warum hast du die Schule abgebrochen, warum hast du in Mathe eine 6,0 und wie waren die Noten der anderen Fächer? An der Klasse und den Lehrern kann es m.E. nicht alleine liegen. Vor allem aber auch, wie hast du reagiert als du gemerkt hast, dass du mit dem Stoff nicht so zurecht kommst?

Ich bin der Überzeugung, dass sich Weiterbildung immer lohnt. Aber Voraussetzung hierfür ist die richtige Einstellung, eine disziplinierte Vorgehensweise und stets das Ziel im Auge zu haben. Du hast ein Ziel und das ist gut. Aber verfolgst du es auch konsequent, oder hoffst du darauf es irgendwie zu schaffen? Denn wenn du dich auf die Sache und das Ziel konzentrierst, können doch im Endeffekt deine Klassenkameraden dich am Bobbes küssen, oder?

Bitte jetzt nicht als Provokation oder Vorwurf verstehen. Aber manchmal muss man auch den Mut haben ehrlich zu sich selbst zu sein und vielleicht, aber nur vielleicht, warst du das bisher noch nicht. Und bezieh unbedingt auch deine Eltern in deine Probleme, Wünsche und Ängste mit ein.

Halt an deinem Wunsch/Traum/Ziel fest und verfolge es, auch wenn du Gegenwind hast. Wir hier im Forum werden sicherlich alles versuchen dich dabei zu unterstützen und zu motivieren.

Viel Erfolg und vor allem gute Besserung

Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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HI du!

Zuerst einmal möcht ich sagen, dass Lutzbutz recht geben. Es stimmt allerdings auch, dass die Lehrer (und das Umfeld viel ausmacht).

Darf ich dich mal was anderes fragen:

Du hast bis dato einen Realschulabschluss? Warum machst du dann per Fernstudium nicht gleich einen stattlich geprüften Fremdsprachenkoresspondent wenn dort deine Stärken liegen. ILS bietet soch was z.B. an. Damit hast du für dich das Problem "Mathe" erst einmal umgangen, kannst was machen bei dem du nicht mehr so unter Druck stehst.

Setz dich nicht so sehr unter Druck. Klar ist dein Daddy jetzt von dir entäuscht und du von dir sicherlich auch. Aber es war / ist nicht das Leben von deinem Dad. Für dir bitte vor Augen, dass dein Dad eigentlich nur das Beste für dich will. Und das BESTE ist heutzutage nun mal eine gute Ausbildung bevor man 50 ist. Das soll kein Vorwurf sein, ich möchte dir nur die Aspekte der Gegenseite auch mal vor Augen führen.

Vielleicht hängt dein schlecht Leistung einfach auch damit zusammen, dass du Angst hast vor Mathe. Ich kann diese Angst nachvollziehen. Ich bin eigentlich immer recht gut in Mathe, dennoch hab ich mich im Abi in der Prüfung verrechnet und dann so ins "schwitzen" geraten, dass ich mit 1 Punkt das Abi gerade noch so bestanden habe. Mathe ist ein Fach, dass nur aus Zahlen beteht. Ich sage immer, Mathe ist wie jonglieren. Man kann es nicht von heute auf morgen, aber wenn man viel übt, dann kann man es eines Tages.

Anbei noch die Vorausstzungen für den Englisch - Kurs:

Alles auf einen Blick

Geprüfte/r Fremdsprachenkorrespondent/in IHK – Englisch

Teilnahmevoraussetzungen

Gute Kenntnisse der englischen Sprache, die mindestens einem mittleren Bildungsabschluss entsprechen sollten; kaufmännische Grundkenntnisse

Zulassungsvoraussetzungen zur IHK-Prüfung

Zum Zeitpunkt der Anmeldung zur Prüfung:

1.) Nachweis über den Erwerb wirtschaftsbezogener fremdsprachlicher Kenntnisse (Abschlusszertifikat).

2.) Nachweis schreibtechnischer Fertigkeiten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen IHK.

Zertifikat

Der erfolgreiche Abschluss wird mit dem Abschlusszertifikat bestätigt.

Lehrgangsbeginn

Jederzeit

Lehrgangsdauer

15 Monate, wobei Sie wöchentlich etwa 10 Stunden benötigen. Sie können jedoch auch schneller vorgehen oder sich Zeit lassen; die Regelstudienzeit dürfen Sie um 9 Monate kostenlos überschreiten.

Umfang des Studienmaterials

25 Studienhefte, 3 Lehrbücher, 1 Arbeitsbuch, 3 Tonsprachkassetten, 7 Audio-CDs

Erforderliche Arbeitsmittel

CD-Player, Wörterbücher

(nicht in der Studiengebühr enthalten)

Es ist für mich schwer dir mehr Informationen zu geben, weil ich so wenig über dich weiß, dennoch bin überzeugt, dass du deinen Weg finden wirst...

ganz viele liebe Grüße

Rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Hallo Dienana :)

ja, an eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich auch gleich gedacht. Die habe ich z. B. auch hinter mir. In meinem Fall nicht im Fernstudium, sondern an einer Fremdsprachenschule in Regensburg.

Übrigens, in Bayern gibt es Berufsakademien, auch für Dolmetscher/Übersetzer. Soweit ich weiß ist für die Berufsausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin (2 oder 3 Jahre) und eine Aufnahmeprüfung in den gewählten Sprachen (z. B. Englisch und Französisch) ausreichend. Müsstest dich mal schlau machen, vielleicht wär das etwas für dich. Danach wärst du Staatlich geprüfter Übersetzer/Dolmetscher - im Gegensatz zum Diplom-Übersetzer/Dolmetscher (den mache ich an der Fachhochschule in Köln) bzw. dem Bachelor oder Master of Arts in Dolmetschen/Übersetzen (so nennt sich der Studiengang jetzt dort). Aber dafür brauchst du zumindest Fachabitur.

Vielleicht ist das ja etwas für dich ;)

Und ja, auch ILS kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich mache gerade mein Abitur dort nach (das allgemeine). Du hättest also die Möglichkeit vielleicht in Praktikas bzw. in einem Nebenjob Erfahrung zu sammeln, und Geld für das Fernstudium zu verdienen. Und den Rest der Zeit setzt du dich dann an deine Übungen. Aber man braucht Disziplin! Da du dir jedoch ziemlich sicher mit deiner Wahl bist, denke ich, dass du das schaffen kannst!

Ich wünsche dir viel Erfolg :)

Celila

PS: Um auf Mathe zurückzukommen ... ich hab jahrelang Nachhilfe gegeben und dabei festgestellt, dass es immer die Schüler/innen gab, die gesagt haben: "Ok, jetzt reichts, ich brauch nur ne 4, das lern ich nicht mehr" und die jenigen, die sagten: "Können wir das auch noch mal machen? da bin ich mir absolut unsicher..." Am Ende haben die ersteren ihren Abschluss mit Ach und Krach geschafft, die letzteren jedoch mit 2 (in Mathe!!) abgeschlossen. Damit möchte ich sagen, dass es bei dir wohl an den Grundlagen fehlt. D. h. du müsstest viel aufholen und dann am Ball bleiben. Wenn du das aber machst, und dir nicht denkst "ach das brauch ich eh nicht wieder" oder "ne, das reicht schon für die Prüfung", dann kannst du das auch schaffen. Wichtig ist, dass du dir vor Augen führst, dass Mathe auch nicht anders funktioniert als eine Sprache. Wenn du die Grammatik nicht beherrschst - das Grundgerüst einer jeden Sprache - dann kannst du noch so viele Vokabeln lernen, korrekte Sätze wirst du nur durch Zufall erhalten. Bei Mathe genauso: Wenn die grundlegenden Dinge schon wieder vergessen wurden, oder damals nicht so erklärt worden sind, dass du das verstanden hast, dann kannst du darauf auch nicht weiter aufbauen. Was für dich also beim Abi-Fernstudium im Vordergrund stehen muss (wenn du schon weißt, dass Mathe dein Problemfach ist), ist, noch einmal bei den grundlegenden Dingen anzufangen. Die ersten Mathehefte wiederholen viel. Wenn du bereits hier feststellst, dass du nicht "mitkommst", weil du nicht nachvollziehen kannst, was dir hier erklärt wird - nicht verzweifeln! Such dir jemanden, der Mathe gut kann und geh mit ihm/ihr den Stoff der Unterstufe noch einmal durch. Das kann u. U. heißen, dass du Sachen aus der 6. Klasse wieder machen musst. Aber auf dieses Wissen kannst du dann aufbauen. Wie oben schon erwähnt, dauert es, bis du den Erfolg siehst, weil du viel üben und nachholen musst. Aber am Ende kannst du dein Ziel erreichen, davon bin ich überzeugt ;)

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Hallo Ihr!

Vielen Dank für eure Antworten...!!!

Fremdsprachenkorrespondentin (IHK) bin ich schon :D aber ich möchte einfach weitermachen... Dolmetscher / Übersetzer, das wäre ein absoluter Traumjob.... naja, was heißt Traumjob??!! Es würde mir einfach Spaß machen. Ich habe eine Schule in München gefunden, die mich aufnehmen würde. Dort könnte ich Dolmetscher/Übersetzer machen aber das Problem ist: Ich lebe in der Nähe von Stuttgart und habe hier einen Nebenjob. Ich könnte nicht einfach nach München, da ich dann hier nicht mehr arbeiten würde = keine Kohle und dort auf anhieb einen Job finden?!?

Meine Eltern können mich auf keinen Fall unterstützen.... Das Schicksal meint es nicht (nie) gut mit mir! :mad:

In Stuttgart gibt es Schulen aber die kosten sehr viel (ca € 500 im Monat) und die könnte ich nicht einmal durch meinen Nebenjob finanzieren, außerdem müsste ich mit der bahn fahren und das würde mich 120.- im MONAT kosten (soviel zur günstigen und zuverlässigen D. Bahn) UND: ich hätte nicht einmal Zeit meinen Nebenjob zu machen, da ich JEDEN TAG arbeiten muss. Egal ob Weihnachten oder sonst was. ich muss IMMER arbeiten. (Aber das Thema möchte ich nicht groß aufrollen, da es mich sowieso schon ankotzt)

Matthias hat mir ne mail geschickt, hierfür auch vielen Dank!!!

Liebe Grüße,

dienana

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