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ChristianQ

Integrierter Studiengang

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe auch mal eine Frage...

bei meinen Recherchen im Netz bin ich auf einen Integrierten Studiengang der Fernuni Hagen gestoßen (VWL bzw. BWL)

Was verstehen die darunter? ist das auch ein richtiges Diplom?

denn das in 7-Semestern ist echt kurz für hagen und sehr preiswert!

Danke


Viele Grüße

Christian

\"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung

sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.\"

- Albert Einstein

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Hallo,

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Hallo

Ich glaube, dass diese Studiengänge noch nicht aktuell sind.

Mit der Uni-Reform (bis 2010 in Fernuni-Hagen) werden diese Studiengänge eingeführt.

Ich habe ein wenig herumgesucht und herausgefunden, dass alle Hochschulen unter integrierten Studiengang einen Mix-Studiengang oder interdisiplinären Studiengang verstehen.

Z.B. Uni-Essen: Die Bezeichnung "Integrierter Studiengang" steht für ein an Universitäten-Gesamthochschulen spezielles Modell des Studiums, Studierenden wird die Wahl zwischen dem praxisorientierten DI- und dem wissenschaftlichen DII-Studiengang ermöglicht.

Oder auch zwischen Informatik-Ingeneur-Mathematik.

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Hi zusammen,

ob das mit den integrierten/interdisziplinären Studiengängen wohl Sinn macht,

das ist doch in der Tat wieder so eine Aktion "Bildungsoffensive" welches von irgendwelchen Rentner in hohen Positionen beschlossen wurde.

Ich finde den Trend bedauerlich, den 3 Studiengänge einfach so zu vermischen erachte ich nicht als sinnvoll, der Stoff wird dann im fachspezifischen Bereich abgespeckt und was übrig bleibt sind superminimierte Kenntnisse im Fachbereich.

Dem entgegen steht die Diagnose Fachidiot, aber genau das wird mit dem pffh umgangen,

eine Mischungs aus BWL/VWL Informatik finde ich hingegen okay. Wobei ein wenig mehr Programmiertiefe schön wäre.

Was denkt Ihr darüber?

Gruß

alraune


Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen

und Werkzeuge vorzubereiten,

sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

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das heißt das DI ist zwar kürzer aber mehr praxisorientiert...auch gut da überlege ich fast noch mal zu wechseln?! dnn wenn hagen jetzt auch relativ kurze Studenzeiten anbieten wird ist das bestimmt das aus für die privaten Anbieter, welche ja von kürzeren Studienzeiten profitierten?


Viele Grüße

Christian

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Hallo,

Ja, Diplom I ist mehr praxisorientiert und Diplom II mehr wissenschaftlichorientiert, wobei das Grundstudium gleich ist.

Auch Informatik Mathematik und Elektrotechnik schließen zusammen.

Ich finde den Trend bedauerlich, den 3 Studiengänge einfach so zu vermischen erachte ich nicht als sinnvoll, der Stoff wird dann im fachspezifischen Bereich abgespeckt und was übrig bleibt sind superminimierte Kenntnisse im Fachbereich.

Wieso nicht sinnvoll? Jetzt kann man genauso eine Fachrichtung aussuchen

z.B. Betriebswirtschaftslehre, Mathematik, Elektrotechnik, Medizinische Informatik für Dipl. II Informatik, oder Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Elektrotechnik für Dipl. II Mathematik. Da aber jetzt einige Richtungen nicht mehr zu trennen sind, kann ich mir so eine Mix-Studiengang sehr gut vorstellen z.B. Mathematik und Medizin-Informatik.

Dem entgegen steht die Diagnose Fachidiot, aber genau das wird mit dem pffh umgangen, eine Mischungs aus BWL/VWL Informatik finde ich hingegen okay. Wobei ein wenig mehr Programmiertiefe schön wäre.

Mit der PFFH wird gar nichts umgegangen, sondern dort ist BWL/VWL automatisch als Nebenfach dabei. Unser Studiengang könnte auch Wirtschafts-Informatik heißen und wäre dann auch so ein Mix-Studiengang. Aber je nach Arbeitsrichtung sind auch andere interdisiplinäre Studiengänge sinnvoll.

Ein Freund von mir, der Dipl. Inf. in einer vollzeit Uni studiert hat und jetzt in einem großen Industriebetrieb arbeitet, verwendet als Programmiersprache nur Eclipse und Pascal.

Unsere C/C++ kommt dort gar nicht vor. Ich will damit sagen, dass jede Mischung sinnvoll sein kann, z.B. C/C++, Datenbanken und BWL, aber ein Elektrotechniker wird kein BWL brauchen dafür mehr Informatik (höhere Prog. Sprachen) und so weiter ....

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Hi Genti,

Mit der PFFH wird gar nichts umgegangen, sondern dort ist BWL/VWL automatisch als Nebenfach dabei. Unser Studiengang könnte auch Wirtschafts-Informatik heißen und wäre dann auch so ein Mix-Studiengang. Aber je nach Arbeitsrichtung sind auch andere interdisiplinäre Studiengänge sinnvoll.

Ein Freund von mir, der Dipl. Inf. in einer vollzeit Uni studiert hat und jetzt in einem großen Industriebetrieb arbeitet, verwendet als Programmiersprache nur Eclipse und Pascal.

Unsere C/C++ kommt dort gar nicht vor. Ich will damit sagen, dass jede Mischung sinnvoll sein kann, z.B. C/C++, Datenbanken und BWL, aber ein Elektrotechniker wird kein BWL brauchen dafür mehr Informatik (höhere Prog. Sprachen) und so weiter ....

Die Studienausprägung an der pffh -> Informations- und Kommunikationsmanagement zielt darauf ab inderdisziplinär Wissen zu vermitteln. Sicher, der Abschluss Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (FH) würde realistischer sein. Nichtsdestotrotz umgeht die Kombination aus commercial & Informatik das Fachidioten - Studium. Ich finde das gut, denn im Zug von Offshoring werden Programmierer immer mehr verwaisen oder auf Arbeitsämtern rumlungern. :cry:

Eclipse ist keine Programmiersprache, sondern ist eine erweiterbare, auf Java basierende IDE, die das komfortable Entwicklen mit Java und anderen Sprachen ermöglicht.

Pascal wird in der Industrie in 99,99 % der Fälle nicht verwendet, das ist eine rein studentische Programmiersprache.

Borland hat Turbo Pascal 1990 nicht mehr weiterentwickelt, Delphi enstand dann einige Jahre später.

Ein Industrieunternehmen das mit Pascal/Turbo Pascal arbeitet ist mir nicht bekannt, aber keine Regel ohne Ausnahme.

Auch finde ich dass Elektro-Jungs/Maedels gerade vermehrt BWL/VWL benötigen um die Diskrepanz zu den Kaufleuten zu verringern.

Verschiedene Meinungen/Ansichten finde ich gut, insofern es noch keine wirklichen Erfahrungsberichte über diese integrierten Studiengänge gibt, hoffe ich das Beste, vielleicht ist das wirkliche eine gute Sache.

Bis denne + schöne Ostern,

alraune


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und Werkzeuge vorzubereiten,

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Hallo alraune,

Eclipse ist keine Programmiersprache, sondern ist eine erweiterbare, auf Java basierende IDE, die das komfortable Entwicklen mit Java und anderen Sprachen ermöglicht.

Da hast du recht. Ich habe mich falsch ausgedrückt, richtig wäre: Er programmiert in Java mit Eclipse.

Pascal wird in der Industrie in 99,99 % der Fälle nicht verwendet, das ist eine rein studentische Programmiersprache.

Das könnte stimmen. Kann sein, dass er die Schule gemeint hat.

Aber C/C++ hat er bis jetzt nicht gebraucht (seit 12 Jahren).

Daher ist nicht schlecht wenn auch Wahlmöglichkeiten gäbe.

Auch finde ich dass Elektro-Jungs/Maedels gerade vermehrt BWL/VWL benötigen um die Diskrepanz zu den Kaufleuten zu verringern.

BWL/VWL ist zwar nicht schlecht, aber irgendwo muss eine Grenze sein.

Ein paar Kenntnisse werden überall vermittelt, aber mehr BWL/VWL braucht auch mehr Zeit und muss irgendwo anders abgezogen werden.

Das Studium kann nicht ewig dauern. Meiner Meinung nach ist besser ein Fachmann als ein Allgemeinwisser zu sein.

Z.B. wir lernen 4 Semester BWL und 4 Semester VWL, das könnte ruhig weniger sein und dafür mehr Programmierung oder auch eine zusätzliche Prog. Sprache.

Ich habe bis jetzt nirgendwo ein Inserat gelesen, wo Software-Entwickler und Betriebswirt in einem gesucht wird.

Daher oder länger Studieren und dafür alle Nebenfächer gründlich, oder kurz und fachgebunden.

Was diese integrierten Studiengänge bringen werden wir sehen, aber für uns wird wahrscheinlich zu spät sein.

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Hallo,

ich habe an der FernUni Hagen ET studiert und da hieß es in den Unterlagen, dass das kürzere Studium DI lediglich auf eine breitere fachspezifische Ausbildung im Hauptstudium verzichtet; es handelt sich nicht um ein FH-Studium und ist folglich auch nicht praxisorientiert.

Auf der Homepage im FB Informatik steht im "Heft 8" eigentlich dito drinnen.

Korrigert mich bitte falls ich irre aber ich meine, der kürzere Studiengang wurde überwiegend für Berufstätige eingerichtet, weil sich die Angabe der Studiendauer von 7 Semester auf ein Vollzeitstudium mit einem wöchentlichen Aufwand von ca. 40 Stunden bezieht.


Schöne Grüße

Juergen

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