paddy

Neuster Stand Bachelor/Master ?

17 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich weiß das dieses Thema hier schon mal behandelt worden ist, allerdings habe ich schon lange nichts mehr gehört. Weiß jemand näheres wann diese Studiengänge jetzt angeboten werden ?

Zweite Frage : Welchen Taschenrechner könnt ihr empfehlen ?

Gruß

Paddy

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Die Akkreditierungskommission war Anfang des Jahres in Pfungstadt.

Wie man hört, ist die momentane Konzeption des Studiums sehr umstritten, da es an der theoretischen Fundierung für einen "richtigen" Bachelor mangelt.

Was für ein nationales FH-Diplom der Fachrichtung Informatik noch in Ordnung ist (hier: die starke Berücksichtigung von BWL und Praxis) kann einem international vergleichbaren Abschluss schon im Wege stehen.

Auch wenn man im Allgemeinen sagt, dass ein FH-Diplom (i.d.R. 8 Semester) mehr ist als ein Bachelor (i.d.R. 6 Semester), bedeutet das nicht, dass ein Diplom-Anbieter seinen Bachelor "im Vorbeigehen" akkreditiert bekommt.

Zur Klarstellung: Die staatliche Anerkennung steht natürlich nicht in Abrede. Sicher wird die PFFH auch einen Bachelor hinbekommen. Es scheint aber mehr als eine Formsache zu sein. Ich würde mit Zeitangaben ebenso vorsichtig sein wie mit Aussagen ala "Den Bachelor bekommt man dann automatisch oder man kann problemlos wechseln".

Gruß

Stonie

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Ehrlich gesagt habe ich schon sehr oft gelesen und gehört, dass sowohl die Unis/Fh als auch die Wirtschaft mit dieser Zwangsumstellung sehr unzufrieden sind. Ein Bachelorabschluss (FH) kann/wird mehr oder weniger mal nichts wert sein. Das deutsche Diplom war und ist sowohl national als auch international sehr angesehen. Aber natürlich ist im Zuge der EU Deutschland mal wieder der große Verlierer bei der Angleichung. Zum Glück habe ich noch mein Diplom erhalten.

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guten morgen,

danke für die antworten.

ich lese schon länger stellenanzeigen im ausland und zwar bis in den asiatischen raum und dort wird ausschließlich bachelor verlangt. die pffh hat mir noch mal mitgeteilt das der bachelor studiengang ca. ab september stattfindet und 7 semester beinhaltet. also warum soll dieser internationale studiengang welcher in der ganzen welt anerkannt ist irgendwann nichts mehr wert sein ? das verstehe ich nicht !

gruß

paddy

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Dass der Bachelor nichts wert ist, ist blödsinn. Warum soll ein Abschluss, der regulär sechs bis acht semester dauert nichts wert sein und einer der acht dauert (Diplom FH), plötzlich alles? Warum soll Prof X toll unterrichten, wenn er "Einführung in die Elektrotechnik" für Diplom macht und nur Unsinn erzählen, wenn er "Einführung in die Elektrotechnik" für Bachelor macht? Warum soll die Hochschule x tolle Bildung vermitteln, wenn Diplom auf der Urkunde steht und nur Schrott, wenn Bachelor auf dem Papier steht?

Ganz zu schweigen von den Vorteilen: Man kann nach einem ersten Abschluss erst mal berufstätig sein, dann erneut an die Hochschule gehen, sich im Lichte der Berufserfahrung für eine Spezialiserung entscheiden oder sich vielleicht auch neu orientieren, einen BWL-Master nach einem technischne Bachelor machen etc. Kommt doch eigentlich dem ideal des Lebenslangen Lernens mehr entgegen als das einmal auf der Uni gewesen und ein Leben lang angewandt?

Aber manche Menschen brauchen eben immer was, was ihren Hochmut und Dünkel stärkt. Jetzt muss eben das Diplom dafür herhalten, auf die anderen herabzuschauen.

Stefan

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Nun, nehmen wir mal eine Firma an, die in ein paar Jahren einen Ingenieur oder Informatiker sucht.

Wenn nichts explizit ein Uni oder Fh Absolvent gesucht wird, bewerben sich nun Bewerber mit 6 verschiedenen Abschlüssen:

Uni - Master

Uni - Diplom

Uni - Bachelor

Fh - Master

Fh - Diplom

Fh - Bachelor

Ich habe diese Hierachie bewusst gewählt um nun mal die Frage in den Raum zu stellen, für wen sich wohl die Personalabteilung entscheiden wird, wenn etwaige andere Kenntnisse, Berufserfahrungen etc. gleich sind.

Diplomanten, da wußten die Firmen erstmal was sie bisher davon hatten. Master FH? Naja, dann nehmen wir doch lieber den Bachelor Uni bei wahrscheinlich gleichem Verdienst. Bachelor FH? Ja, aber natürlich mit geringerem Einkommen. War ein Studium notwendig?

Wie wird der Bachelor FH bei Gehaltsverhandlungen argumentieren können?

Wie wird die Gehaltsstrukturierung bei den einzelnen Abschlüssen sein? Bisher habs für die Uni Diplomanten ein höheres Gehalt. Aber wenns später mal jeweils 2 Abschlüsse gibt?

Und was soll eigentlich das Argument des Bachelor: Schneller studieren? Quantität statt Qualität? Irgendwo müssen Einschnitte sein. Bei aller gewünschter praktischer Erfahrung, den Firmen ist vor allem auch immer das sogenannte "Hochschulniveau" und die "Hochschulerfahrung" wichtig.

Deutschlands Ingenieure hatten weltweit immer großen Ansehen, wieso muss Deutschland seine Abschlüsse aufgeben?

Deutschland hat europaweit eines der besten Rechtssysteme, aus dem andere europäische Länder viel überehmen, wieso sollte nun ausgerechnet Deutschland bei Jura den Master und Bachelor einführen?

Hierzu ein kurzer Ausschnitt aus der Welt:

Zypries erteilt "Bachelor und Master" für Juristen Absage 13.02.2006

von Frank Diering

Berlin - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will an der gegenwärtigen Ausbildung zum Volljuristen festhalten. "Ein Studienmodell, das, wie in Bologna beschlossen, die Abschlüsse Bachelor und Master favorisiert, eignet sich nicht für das Jurastudium", sagte Zypries der WELT. Das hätte man im Koalitionsvertrag eindeutig betont und von einer derartigen Ausbildungsreform für Juristen Abstand genommen. Den Vorschlag eines Spartenmodells, mit nur noch einer Staatsprüfung und einer anschließenden weiterführenden Berufsausbildung, könne man zwar erörtern. Allerdings gebe es viele Gründe, die für das deutsche Ausbildungsmodell - so, wie es ist - sprächen. "Es ermöglicht eine große Flexibilität, zwischen den einzelnen juristischen Sparten zu wechseln - und diese Flexibilität wird in der heutigen Arbeitswelt schließlich immer wieder verlangt", sagte Zypries dieser Zeitung.

Dann noch ein Ausschnitt von wdr.de:

Dass in den Unternehmen teilweise große Unsicherheit darüber besteht, wie sie die Bachelor- und Masterabsolventen einschätzen sollen, stellte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bereits Mitte 2002 fest. Eine Umfrage unter 832 Mitgliedsunternehmen ergab, dass knapp die Hälfte der Firmen (40,6 Prozent) Bachelor und Master kennen. 14,7 Prozent gaben an, dass ihnen die Studienabschlüsse unbekannt sind. 42,2 Prozent hatten keine genauen Informationen über die Angebote.

Bachelor und Master: Unternehmen unterscheiden kaum

Ingenieure vor einem Roboter; Rechte: dpa

Erste Einblicke in den Beruf

Unsicherheit herrscht in den Betrieben auch hinsichtlich der Einstellung von Bachelor- und Masterabsolventen. So gaben 19,6 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie sich vorstellen könnten, einen Bachelor-Absolventen einzustellen. Bei 65,2 Prozent der Firmen sei dies allerdings nicht so sehr vom akademischen Grad abhängig als vielmehr von der Persönlichkeit des Bewerbers. Nur 33,4 Prozent würden Bachelors in Führungspositionen einsetzen. Die Gehaltsvorstellungen für Bachelors gehen bei den Unternehmen weit auseinander: 48,6 Prozent zeigten sich bereit, ein Gehalt von 2.000 bis 2.500 Euro im Monat zu zahlen. Die Gehaltsvorstellung für Masterabsolventen lag im Durchschnitt 500 Euro höher. Die Umfrage habe gezeigt, dass die Unternehmen wenig zwischen den beiden Abschlüssen unterscheiden, bilanziert der DIHK in seinem Bericht.

Ist also Bachelor der Facharbeiter mit Hochschulkenntnissen? Ich kann es auch nicht hundertprozentig sagen, es wird sich alles zeigen.

Mein Fazit: Bei Wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen ist Master/Bachelor eine sehr gute Lösung. Aber nicht bei Ingenieuren, Rechtswissenschaften, Lehramt usw.

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Die Diskussion ist sehr theoretisch, da Bachelor und Master fest in das Bildungssystem integriert werden und auf Dauer alle Studiengänge umfassen wird. Warum das deutsche Diplom, das im amerikanischen Sprachraum nahezu unbekannt ist, dennoch so hochgehalten wird, ist mir ein Rätsel. Es ist nicht besser oder schlechter, sondern unvergleichbar. Die Systematik ist bei Studienaufbau völlig anders. Ich erinnere auch daran, dass den aktuellen deutschen Diplomen ein sog. Diploma Supplement beiliegt, das in englisch für die anderen erläutert, was das für ein Abschluss ist und wie dieser in das Bildungssystem des Auslands (!) einzugruppieren ist.

Der Bachelor und der Master werden an keiner deutschen FH oder Universität mit dem Herkunftsnachweis als wissenschaftlicher Grad (FH, univ) vergeben, insbesondere können die FHs auch einen Master-Abschluss dahingehend (nach der erfolgreichen Akkreditierung und Aufnahme in die Urkunden) vergeben, der einen Abschluss auf Universitätsniveau darstellt, zur Promotion berechtigt und für den höheren Dienst berechtigt. Es gibt also die oben dargestellte Vielfalt nicht. Zudem haben die Fachhochschulen, die es auch nur im deutschsprachigen Raum gibt, endlich die Möglichkeit, akademische Grade zu vergeben, die der Qualität der Lehre entsprechen (s.o.).

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Ich denke das Diplom ist bei der Wirtschaft im naturwissenschaftlichen Bereich sehr angesehen und wird es zumindest die nächsten Jahre weiterhin sein. Die Wirtschaft ist damit sehr zufrieden und hat deswegen berechtigte Zweifel, ob und wie sinnvoll die Umstellung ist.

Ansonsten brauche ich dem nichts mehr hinzuzufügen:

1. Vergleich von Uni- und FH-Diplom:

Meiner Meinung gibt es hier einen Unterschied. Universitäten sind auf die Forschung, Fachhochschulen auf die Anwendung ausgerichtet. So sind die Abschlüsse auch nicht wirklich vergleichbar. Wer in die (universitäre) Forschung will und eine Promotion anstrebt, dem bleibt wie der Name schon sagt, nur die Universität. An der FH kann bisher nicht promoviert werden. Für den Arbeitgeber kommt ein Dipl. (FH) mit mehr Praxisbewandheit an, ist ggf. schneller einzuarbeiten und generiert früher messbare Leistung. Für forschungsbezogene Themen (Analysen, Prognosen, Datenbeschaffung etc.) liegt der "normale" Dipl. vonder Uni kommend wohl vorne, denn ihm werden im Studium Unmengen an Theorien implantiert. Je nach Aufgabe kann somit ein Arbeitgeber recht gut eine Auswahl treffen.

2. Bachelor und Master mit den Diplomen im Vergleich:

Ein Bachelor-Abschluss wird mit einem FH-Diplom zu vergleichen sein. Da ein Universitätsdiplom und auch ein Master-Abschluss zur Promotion berechtigen ist hier äußerst deutlich die Diskrepanz zu sehen. Aus Sicht der Arbeitgeber ist nun also die Frage, was so ein Bachelor-Absolvent leistet? So viel wie ein früherer Dipl. (FH)? Oder eher so viel wie ein Universitätsstudent kurz nach deinem Vordiplom? Die Unsicherheit wird durch das altgediente und weltweit wohl einzigartige staatliche Ausbildungssystem verschärft. Wie viel mehr leistet ein Bachelor-Absolvent im Vergleich zu einem im eigenen Unternehmen 3 Jahre lang tätiger Auszubildender? Wie werden sich die Löhne bemessen lassen?

3. Bachelor = Bachelor?

Legt man die derzeitigen Studienschwerpunkte der Fachhochschulen und Universitäten nebeneinander ist ein deutlicher Unterschied auszumachen. Somit stellt sich unweigerlich die Frage: Was wird ein FH-Bachlor können? Was wird ein Uni-Bachlor können? Richtig vergleichbar werden die Abschlüsse nicht sein können, alleine schon, weil die Dozenten ganz unterschiedliche Lehransätze verfolgen. Somit gäbe es dann auf einmal zwei Bachelorarten. Wird es dann einen Bachelor (FH) und einen "normalen" bachelor geben? Wie sind diese dann in das Bestehende System einzugliedern und zu bewerten? Wie ergeht es einem FH-Bachelor, der in einen Uni-Masterkurs geht und auf einmal merkt, dass Bachelor ungleich Bachelor ist? Hinzu gesellt sich noch die Streitfrage: Sollen Fochhochschulen auch Masterkurse anbieten? Oder sollen sie sich nur auf Bachelorkurse beschränken?

4. Faktor Zeit:

Wer eine Promotion im Kopf hat und noch zwischen Diplom und zweistufigem Modell wählen kann, hat mit dem Diplom eine Zeitersparnis von 1 Jahr, da sich dieses Studium (je nach Fach) in 4 Jahren, der Bachelor mit aufgesetztem Master nur in 5 Jahren bewältigen lässt. Zu dem ist eine Absicht des zweistufigen Modells schneller berufsqualifizierte Absolventen hervorzubringen. Die Zulassungsgrenzen für Master-Studiengänge sind eng gehalten, vielen könnte somit ein Weiterstudieren nicht möglich sein.

5. Persönliches Fazit:

Ich schätze mich glücklich noch einen guten, bekannten Diplomabschluss an einer Universität machen zu dürfen. Die anfänglichen Wirren werden so einigen Bachelor-Studenten schlaflose Nächte bereiten dürfen, wenn die potentiellen Arbeitgeber aus Unsicherheit lieber andere Absolventen aus bereits bekannten System bevorzugen. Zu der Schar der Magister, Dipl., Dipl. (FH) gesellen sich ja auch noch die Dipl. (BA) aus den Berufsakademien und ettliche andere.

6. System-Modifikation:

Wieso macht man nicht alle Fachhochschulen zu reinen Bachelor-Schmieden? Wer sich dann für die Forschung entscheidet geht an die dann reinen Master-Universitäten, die in die Forschung einführen und ebenfalls die Promotion übernehmen und somit auch ein weites Spektrum abdecken. Studenten könnten besser verteilt, das Angebot effektiver gestaltet werden. Ich sehe das als eine Alternative an, aber die Realität hält wohl einige Trickfallen für Alles bereit. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt.

blog von dominik fritz

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Nochmal: Es gibt keine Unterschiede beim Bachelor zwischen FH und Uni. Da können irgendwelche Blogger noch so viel philosophieren.

Es wird eben gerade Vergleichbarkeit hergestellt, ein völlig anderes, mehr praxisorientiertes oder wie auch immer verschiedenes Studium wird nicht akkreditiert werden. Habe ja oben schon versucht anzudeuten, dass die FH Ihr aktuelles Konzept als Bachelor (zumindest im Bereich Information Systems) vielleicht/wahrscheinlich nicht durchbekommt. Da wird das Konzept halt ein wenig angepasst oder umgetauft.

Ich bin auch kein Freund der neuen Abschlüsse, bei Bachelor denke ich immer noch entweder an halbwissende Abendschulabsolventen oder gruselige Fernseh-Shows. Aber irgendwelche Träumereien vonwegen "verwirrter" Unternehmen, die aus Unsicherheit nach "alten" Diplomanden fahnden sind doch nur das Ergebnis von Neid und/oder Angst.

Ab 2010 gibt es nur noch Bachelor und Master, die Unsicherheiten werde ruckzuck verschwinden.

Gruß

Markus

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