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AKAD - Euro FH Akkreditierung?

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo an alle...

Bei meiner Entscheidung welcher Fernstudienanbieter es denn sein soll, wanke ich, wie wohl die meisten, zwischen AKAD und Euro- FH.

Laut meiner Recherche sind die Fachhochschulen der AKAD zwar staatlich anerkannt, besitzen aber keinerlei Akkreditierung. Bedeutet: Weder die Fachhochschulen an sich, noch die Bachelor- Studiengänge sind akkreditiert. Anders verhält es sich mit dem MBA Banking & Finance der AKAD: Obwohl die WHL Lahr ausdrücklich nicht akkreditiert wurde, ist der Studiengang selber FIBAA akkreditiert.

Bezüglich der Bachelor- Studiengänge bei der AKAD, habe ich nun die Frage, ob es irgendein ein bekanntes Zeitfenster gibt, innerhalb dessen die Akkreditierung

a) der AKAD- Fachhochschulen

B) der AKAD- Bachelor Studiengänge

erfolgen soll.

Wie sicher ist es, dass sie überhaupt erfolgt? (Immerhin ist die Akkreditierung wie zunächst von vielen angenommen kein "Selbstgänger".)

Bezüglich der Euro- FH stellt sich für mich die Frage, ob die Fachhochschule an sich (also nicht nur die Studiengänge) durch den Wissenschaftsrat akkreditiert ist? Da gibt es nämlich einen Unterschied! --> siehe hier http://www.unsere-uni.de/docs/Lehre/Modularisierung_Evaluation_Akkreditierung/Wissenschaftsrat/WR_Akkreditierung_Leitfaden_07_2004.pdf auf Seite 3

Weshalb das mir so wichtig ist?

Durch den Bologna- Prozess wird es zukünftig zwar so sein, dass FH- und Uni-Bachelor gleichgestellt sind, dennoch werden die Universitäten bei der Zulassung zu einem Master- Studiengang (Präsenz) die Zulassungsregeln aufstellen. Wenn Sie dann schon zum Scheine in den in ihren Augen "sauren" Apfel beissen müssen , FH- Absolventen zuzulassen, werden sie garantiert zumindest eine zweifache Akkreditierung fordern (institutionell + bezogen auf den Studiengang).

Ohnehin frage ich mich wie sehr die Gleichbehandlung der Abschlüsse wohl durch die Hintertür ausgehebelt werden wird...

Erste Hinweise wie man sich das vorstellen kann, findet man schon jetzt in den Broschüren der Unis (hier Paderborn):

"Die Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiengangs haben allerdings keinen Rechtsanspruch auf einen Platz in einem Master-Studiengang. Jede Hochschule kann selber festlegen, welche Zugangs-voraussetzungen sie für einen Master-Studiengang festlegt. Für die Bachelor-

Absolventen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn sind die Chancen derzeit optimal, einen Studienplatz in einem Master-Studiengang der Fakultät zu bekommen."

Uuuuuups, ganz schön lang geworden...

Was meint ihr zu der Thematik?

Grüsse

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Laut meiner Recherche sind die Fachhochschulen der AKAD zwar staatlich anerkannt, besitzen aber keinerlei Akkreditierung.

Hi,

die Akkreditierung der AKAD läuft gerade.

Wann oder gar ob das Ganze erfolgreich abgeschlossen wird ... man weiß es nicht.

von Matthias

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Hallo an alle...

Bei meiner Entscheidung welcher Fernstudienanbieter es denn sein soll, wanke ich, wie wohl die meisten, zwischen AKAD und Euro- FH.

Laut meiner Recherche sind die Fachhochschulen der AKAD zwar staatlich anerkannt, besitzen aber keinerlei Akkreditierung. Bedeutet: Weder die Fachhochschulen an sich, noch die Bachelor- Studiengänge sind akkreditiert. Anders verhält es sich mit dem MBA Banking & Finance der AKAD: Obwohl die WHL Lahr ausdrücklich nicht akkreditiert wurde, ist der Studiengang selber FIBAA akkreditiert.

Bezüglich der Bachelor- Studiengänge bei der AKAD, habe ich nun die Frage, ob es irgendein ein bekanntes Zeitfenster gibt, innerhalb dessen die Akkreditierung

a) der AKAD- Fachhochschulen

B) der AKAD- Bachelor Studiengänge

erfolgen soll.

Wie sicher ist es, dass sie überhaupt erfolgt? (Immerhin ist die Akkreditierung wie zunächst von vielen angenommen kein "Selbstgänger".)

Bezüglich der Euro- FH stellt sich für mich die Frage, ob die Fachhochschule an sich (also nicht nur die Studiengänge) durch den Wissenschaftsrat akkreditiert ist? Da gibt es nämlich einen Unterschied! --> siehe hier http://www.unsere-uni.de/docs/Lehre/Modularisierung_Evaluation_Akkreditierung/Wissenschaftsrat/WR_Akkreditierung_Leitfaden_07_2004.pdf auf Seite 3

Weshalb das mir so wichtig ist?

Durch den Bologna- Prozess wird es zukünftig zwar so sein, dass FH- und Uni-Bachelor gleichgestellt sind, dennoch werden die Universitäten bei der Zulassung zu einem Master- Studiengang (Präsenz) die Zulassungsregeln aufstellen. Wenn Sie dann schon zum Scheine in den in ihren Augen "sauren" Apfel beissen müssen , FH- Absolventen zuzulassen, werden sie garantiert zumindest eine zweifache Akkreditierung fordern (institutionell + bezogen auf den Studiengang).

Ohnehin frage ich mich wie sehr die Gleichbehandlung der Abschlüsse wohl durch die Hintertür ausgehebelt werden wird...

Erste Hinweise wie man sich das vorstellen kann, findet man schon jetzt in den Broschüren der Unis (hier Paderborn):

"Die Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiengangs haben allerdings keinen Rechtsanspruch auf einen Platz in einem Master-Studiengang. Jede Hochschule kann selber festlegen, welche Zugangs-voraussetzungen sie für einen Master-Studiengang festlegt. Für die Bachelor-

Absolventen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn sind die Chancen derzeit optimal, einen Studienplatz in einem Master-Studiengang der Fakultät zu bekommen."

Uuuuuups, ganz schön lang geworden...

Was meint ihr zu der Thematik?

Grüsse

Die Universitäten und Hochschulen werden nicht akkreditiert sondern durch die einzelnen Bundesländer zugelassen, das ganze nennt sich "staatliche Genehmigung" (=vorläufige Betriebserlaubnis bis zur endgültigen Klärung) oder "staatliche Anerkennung". Das ist ein hoheitlicher Akt und strikte Ländersache.

Die Akkreditierung wiederum umfasst alle Bachelor- und Masterstudiengänge, die nur durch eine exakt fest definierte Organisation, den "Akkreditierer" vorgenommen werden kann. Wer der Akkreditierer ist und wie dieser arbeitet, ergoogel dir mal.

Die Qualitätsunterschiede werden nur bestimmt durch die Qualität dieser Organisation und dem Prüfprotokoll des Akkreditierers, der für jeden Studiengang vorliegen muss.

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@ Doc Two

...private Hochschulen bedürfen quasi ebenfalls als Qualitätssiegel neben der staatlichen Genehmigung der Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat --> siehe das in meinem ersten Posting verlinkte pdf- Dokument (insbesondere dort A. II. Verhältnis zur staatlichen Anerkennung)

Grüsse

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@ Doc Two

...private Hochschulen bedürfen quasi ebenfalls als Qualitätssiegel neben der staatlichen Genehmigung der Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat --> siehe das in meinem ersten Posting verlinkte pdf- Dokument (insbesondere dort A. II. Verhältnis zur staatlichen Anerkennung)

Grüsse

Es ist nicht immer ein Qualitätssiegel, leider.

Der Wissenschaftsrat wird von den LÄNDERN beauftragt, die Hochschulen zu untersuchen, ob sie gewissen Qualitäts-Standards entsprechen, sofern die "Betriebserlaubnis = Staatliche Genehmigung" über den Stichtagstermin verlängert werden soll. Um hier Unabhängigkeit in das Genehmigungsverfahren reinzubringen, wird dies wissenschaftlich untersucht.

Der Wissenschaftsrat kann im Akkreditierungsverfahren auch die Schließung von Hochschulen verlangen oder Fachbereichen (nachzulesen unter www.wissenschaftsrat.de), weil sie nicht mehr den Standards entsprechen, wie oftmals auch schon geschehen. Damit zu werben, halte ich für absurd, da das Akkreditierungsverfahren notwendig staatlicherseite angeordnet ist und die Hochschule zur weiteren Zulassung die Akkreditierung braucht, damit sie ÜBERHAUPT weiter existieren darf!

Sofern was positives im Prüfbericht erwähnt wird, wird dies werblich oft von den Trägern der privaten Hochschulen ausgeschlachtet. Das ist aus meiner Sicht aber so, als wenn der TÜV sagt, "ihr Auto haben sie aber schön gewienert, ansonsten alles im Standard, weiterfahren.

Wichtiger ist - nochmals - der Akkreditierer, die Anerkennung des Akkreditierers in der weltweiten Hochschulwelt UND sein schriftliches Gutachten über das Studienprogramm, da z.B. bei MBA-Studienprogrammen auch nur Austauschprogramme zwischen vom selben Akkreditierer zugelassenen Studenten stattfinden. Viele Programme sind bereits dreifach akkreditiert und weltweit anerkannt, wie der MBA in Mannheim als einer der ganz wenigen MBAs in Deutschland oder der MBA der Open University.

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Es ist nicht immer ein Qualitätssiegel, leider.

Der Wissenschaftsrat wird von den LÄNDERN beauftragt, die Hochschulen zu untersuchen, ob sie gewissen Qualitäts-Standards entsprechen, sofern die "Betriebserlaubnis = Staatliche Genehmigung" über den Stichtagstermin verlängert werden soll. Um hier Unabhängigkeit in das Genehmigungsverfahren reinzubringen, wird dies wissenschaftlich untersucht.

Der Wissenschaftsrat kann im Akkreditierungsverfahren auch die Schließung von Hochschulen verlangen oder Fachbereichen (nachzulesen unter www.wissenschaftsrat.de), weil sie nicht mehr den Standards entsprechen, wie oftmals auch schon geschehen. Damit zu werben, halte ich für absurd, da das Akkreditierungsverfahren notwendig staatlicherseite angeordnet ist und die Hochschule zur weiteren Zulassung die Akkreditierung braucht, damit sie ÜBERHAUPT weiter existieren darf!

Wie kann dann die AKAD- WHL trotz ausdrücklich nicht erfolgter Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat "staatliche anerkannt" bestehen (z.B. den Dipl. Kaufmann "univ." verleihen)?

Grüsse

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Wie kann dann die AKAD- WHL trotz ausdrücklich nicht erfolgter Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat "staatliche anerkannt" bestehen (z.B. den Dipl. Kaufmann "univ." verleihen)?

Die bisherigen Diplom-Abschlüsse erfordern keine Akkreditierung.

Viele Grüße

Markus


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