Markus Jung

Zahl der Woche - Frauen haben wenig Interesse am technischen Studium

4 Beiträge in diesem Thema

Wie das Statistische Bundesamt zum Weltfrauentag

am 8. März mitteilt, war bei jungen Frauen auch im Studienjahr 2005

kein steigendes Interesse an einem natur- oder

ingenieurwissenschaftlichen Studium festzustellen. Der Anteil der

Studienanfängerinnen stagnierte in Mathematik/Naturwissenschaften

nach vorläufigen Ergebnissen bei 40%. In den Ingenieurwissenschaften

sank der Anteil der Ersteinschreibungen von Frauen um einen

Prozentpunkt auf 20%.

Das Interesse der Studienanfängerinnen konzentrierte sich in 2005

nach wie vor auf die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften

mit einem Frauenanteil von 73% und

Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (66%). In den Rechts-,

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (51%) war das

Geschlechterverhältnis fast ausgeglichen.

Quelle: Presse-Mitteilung des statistischen Bundesamtes


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Also, ich habe ja den ganzen Tag mit mir gekämpft, muss es aber doch loswerden...:

Da haben die Damen und Herren vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden aber eine gehörige Portion Sarkasmus gefrühstückt, als sie, wohlbemerkt am Weltfrauentag, den durchaus interessanten Artikel mit "Zahl der Woche - ..." betitelten...

(Nicht, dass ich mich durch dieses Posting um die Stelle als Frauenbeauftragte bei "fernstudium-infos.de" bewerben will - mitnichten (!), wollte das aber mal zumindest kommentiert wissen ;-) .

Allen ein schönes und bestenfalls sogar schneefreies Wochenende

wünscht die Steffi.

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Moin Steffi,

den Job als Frauenbeauftragte für Fernstudium-Infos.de kannst du gerne haben ;-) - Oder habe ich da jetzt etwas falsch verstanden? ;-)

Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende

Markus


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Hallo Steffi,

da muss ich dir Recht geben! Eine unglücklich Aktion!

Aber zum Thema möchte ich doch was loswerden.

An der HFH im Wirtschaftsing.-Wesen liegt die Frauen-Quote bei ca. 10% (nicht meine Meinung, sondern laut der mündlichen Aussage des Präsidenten der HFH). Das ist wirklich bedauerlich, da man ja nicht nur ausschließlich mit der Technik zu tun hat, sondern auch mit der Wirtschatswissenschaft.

Und das wundert mich überhaupt nicht, dass viele Frauen sich auch heute noch nicht in die Technik trauen. Ein kleines Beispiel der männlichen Ignoranz:

Als ich zum ersten Mal die Vorlesung in "tollen" Fach Technisch Mechanik besucht habe, fragte mich der Dozent (wörtlich): "Und darf ich mal fragen, warum tut Sie sich denn das noch an?" Das war mitten in der Vorlesung nach der Vorstellungsrunde. Was er meinte: weiblich, mit 32 Jahren, mit "nur" kaufmännischen Vorbildung, die einzige Frau im Kurs. Ich füllte mich so, als ob man mir ins Gesicht geschlagen hätte und musste mich fürchterlich zusammenreißen um nicht auszurasten. Den Gefallen habe ich ihm nicht getan, sondern sagte nur, dass ich es halt wissen will.

Ich weiß, er ist kein bösartiger Mensch, er macht es mir auch nicht schwer und hat mir, nachdem er mitbekommen hat, dass ich mich nicht hinter den Männern zu verstecken brauche, auch Anerkennung entgegen gebracht. Aber man muss sich als Frau erstmal beweisen, bevor man akzeptiert wird und da liegt meiner Meinung nach das Problem.

Mal davon abgesehen, denke ich, dass ein Mann, der eine Erzieher-Ausbildung beginnt, mit den gleichen Vorurteilen zu kämpfen hat und sich mehr anstrengen muss, um akzeptiert zu werden. Wahrschinlich hat es dann noch mit schlimmeren Unterstellungen zu kämpfen.

Was ich sagen will, wir haben noch viel zu lernen, gerade was das zwischemenschliche Miteinander angeht.

In diesem Sinne: leben und leben lassen!

Liebe Grüße

Natalie


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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