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Markus Jung

Bericht AFW-Orientierungsseminar

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Am Samstag, dem 25.03.2006, hat die AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg GmbH in einem Kölner Hotel ein kostenloses Orientierungsseminar durchgeführt.

Start war morgens um 10 Uhr. 9 Teilnehmer hatten sich eingefunden und wurden von der Seminarleiterin Margret Klimkewitz begrüßt, die bereits seit zehn Jahren für die AFW arbeitet.

Nach einer Kurzinfo zum Tagesablauf folgte eine Vorstellungsrunde: Bei den Teilnehmern handelte es sich um Fernstudenten und Interessenten für die verschiedenen Fernstudium-Angebote der AFW. Die Gruppe war sehr gemischt (Frauen/Männer, Selbstständige/Angestellte, Akademiker/Nicht-Akademiker, Alter ca. Mitte 20 bis 50, aus NRW und darüber hinaus).

Anhand von einigen Folien wurde die AFW und das Fernstudienangebot vorgestellt.

Die AFW wurde 1961 gegründet (damals unter dem Namen Akademie für Fernstudium (AfF)). Seitdem wurden 96.000 Fernstudenten betreut. Lag der Schwerpunkt früher ausschließlich auf dem Management-Fernstudium, so werden zwischenzeitlich auch viele Seminare angeboten und die Themenbereiche wurden erweitert (zum Beispiel Tourismus, Personal, Marketing).

Die Stadt Bad Harzburg liegt im südöstlichen Niedersachsen und ist sehr ruhig bis „verschlafen“ bei einem hohen Altersdurchschnitt. Dies bringt auch günstige Übernachtungspreise mit sich – Privatzimmer sind bereits ab ca. 25 EUR zu bekommen.

Die Fernkurse der AFW lassen sich in verschiedenen Gruppen zusammenfassen, die jeweils einen gemeinsamen Ablauf aufweisen. Zum Umfang gehören:

1.) 16-monatige Studiengänge

(Management, allgemeine Betriebswirtschaft , Personal, Marketing, Tourismus, , Gesundheits- und Sozialmanagement)

- Orientierungsseminar

- 16 Studienhefte

- 1 Fachseminar

- 2 Offene Seminare

- Prüfung: 4 Klausuren à 90 Minuten

2.) Betriebswirt/in (24 Monate)

- Basis-Studium: 16 Monate (Umfang wie oben)

- Aufbaustudium:

- 8 Monate

- 1 Fachseminar

- 3 Klausuren a 90 Minuten (2 aus dem Aufbaustudium, 1 aus dem Basis- Studium)

- Projektarbeit 20-30 Seiten

- mündliche Prüfung (Präsentation der Projektarbeit plus Fachgespräch)

3.) Projektmanager/in

- 6 Studienhefte

- 1 Fachseminar

- Prüfung 120 Minuten Klausur und 45 Minuten mündliche Team-Prüfung

4.) Tourismus-Fachwirt/in IHK

- Querschnittsqualifikation (Dienstleistungs-Fachwirt)

(12 Studienhefte, 14 Tage Prüfungs-Vorbereitungs-Seminar,

IHK-Prüfung: 3 Klausuren à 90 Minuten)

- Branchenqualifikation Tourismusfachwirt/in IHK

(10 Studienhefte, 14 Tage Prüfungs-Vorbereitungs-Seminar,

IHK-Prüfung: 4 Klausuren à 90 Minuten plus mündliche Prüfung)

Nach der Präsentation wurde ein Muster-Harzburg-Diplom zur Ansicht gegeben – neben den Prüfungsnoten erscheinen darauf auch die Noten der einzelnen Fächer.

Im weiteren Verlauf wurden weitere Informationen gegeben und Fragen beantwortet. Nachfolgend ein Überblick:

- Zeitaufwand: ca. 30 Stunden pro Studienheft (i. d. R. ein Studienheft pro Monat)

- Abbrecher-Quote: Unter 3 % – dies wird unter anderem durch die Orientierungsseminare und die hohe Motivation der Studierenden erreicht

- Betreuungszeit: Doppelte Anzahl der Studienhefte in Monaten (also zum Beispiel 32 Monate bei den Kursen mit 16 Heften). In Sonderfällen kann nach Rücksprache mit der AFW die Betreuungszeit auch darüber hinaus verlängert werden

- Kontakte zu anderen Studenten: Eine Liste mit den Adressen der Studenten, die mit einer Weitergabe ihrer Daten einverstanden sind, kann bei der AFW angefordert werden

- Zusatzliteratur: Meist nicht erforderlich (ggf. Lexika, Gesetzestexte)

- Fachseminare: Sind auf den Stoff der Studienhefte bezogen und sollten eher zum Ende des Kurses hin belegt werden

- Offene Seminare: Sind inhaltlich unabhängig vom Kurs und können auch noch nach der Prüfung belegt werden

- Partnerstudium: es wird eine Rate erlassen, wenn Lebenspartner (Nachweis erforderlich) zusammen studieren. Dabei dürfen auch verschiedene Kurse belegt werden. Ausnahme: Projektmanagement, hier Rabatt 90 EUR

- Gruppenrabatt: gleiche Regeln wie beim Partnerstudium, es darf sich aber nicht um „zufällige“ Gruppen handeln.

- Zahlungsrabatt: Normal gilt eine monatliche Zahlungsweise – wird der komplette Betrag in einer Rate gezahlt, wird eine Rate erlassen.

- Sonderrabatte: Einzelvereinbarungen in schwierigen Lebenssituationen (zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit) sind möglich.

- Studienausweis: Wird erstellt und in vielen Bereichen auch anerkannt, obwohl es sich nicht um ein akademisches Studium handelt

In der Mittagspause bestand die Möglichkeit, sich mit ausgelegten Informationen und Studienunterlagen zu beschäftigen.

Der zweite Teil des Orientierungsseminars beschäftigte sich dann mit individuellen Lerntipps. Dazu wurde zunächst ausführlich das Modell der Biostruktur-Analyse vorgestellt. Dieses geht davon aus, dass bei jedem Menschen drei Gehirnanteile vorhanden sind, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Je nach Dominanz eines Anteils liegt auch ein unterschiedlicher Lerntyp vor.

Sehr sachlich orientierten Menschen fällt es beispielsweise meist recht leicht, sich ihr Fernstudium zu organisieren und sich selbst zu motivieren. Sehr kontaktfreudige Menschen können Probleme haben, sich zum lernen abzuschotten und nicht zum Beispiel ständig zum Telefon zu greifen.

Die Tipps in der Kurz-Übersicht:

1. Info der Weltöffentlichkeit

2. Selbstbelohnung

3. Fremdbelohnung

4. Verträge (zum Beispiel mit/vor dem Arbeitgeber oder mit/vor Freunden)

5. Arbeitsumgebung

6. Hierarchische Strukturen, MindMaps, Ton-Aufnahmen, etc.

(beide Gehirnhälften nutzen)

7. Anderen vom Gelernten erzählen

8. Kontakt zu anderen Studenten aufnehmen

9. Vier bis fünf Stunden an einem Stück arbeiten, dabei immer nach 20 Minuten lernen 5 Minuten Wiederholung und 10-15 Minuten Entspannung

10. Wichtige Inhalte direkt vor dem Schlafen lesen

Das Seminar endete gegen 15 Uhr – danach war noch Zeit für persönliche Fragen.

Mein persönliches Fazit: Der Besuch des Orientierungsseminares lohnt sich. Besonders würde ich es empfehlen, bevor die Entscheidung zum Fernstudium endgültig gefallen ist. Das Seminar erläutert und vertieft die schriftlichen Informationen und gibt hilfreiche Tipps, wie man das Studium richtig angehen kann.

bearbeitet von Markus Jung

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