RasPi

Kurse in Probezeit (Informatik), um Punkte zusammen zu bekommen

21 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

 

wie ich in meinem ersten Post bereits geschrieben hatte, habe ich mich im WS2015 erneut für ein Fernstudium (BSc Informatik; Teilzeit) an der FernUni Hagen eingeschrieben. Da ich bereits im Jahr 2011 für ein Semester dort eingeschrieben war, habe ich nun bereits zwei Semester der Probezeit / des Probestudiums (ohne Abi, etc.) 'verbraucht'.

Laut Prüfungsordnung müssen ja mindestens 80 Leistungspunkte in 4-8 Semestern erreicht werden, um die Probezeit erfolgreich zu bestehen, und anschließend überhaupt regulär in den Bachelorstudiengang eingeschrieben zu werden.

 

Nun frage ich mich langsam, ob das überhaupt noch zu schaffen ist, da ich ja bisher noch keinerlei Credipoints sammeln konnte?

Ich werde im Februar 2016 versuchen, zumindest die beiden Prüfungen 01141 (Mathematische Grundlagen) und 01613 (imperative Programmierung) erfolgreich abzulegen. Diese sollten meines Wissens nach zusammen 15 ECTS entsprechen (10 + 5). Wobei ich trotz mehrmonatigem, intensivem Lernens bei Mathe noch so meine Zweifel habe... :(

 

Nun wäre meine Frage, welche zukünftige Kursbelegung ihr mir empfehlen würdet, um zumindest die nötigen ECTS für die Probezeit noch zu erreichen? 

 

Bisher belegt hatte ich im WS2015:

01613     Einführung in die imperative Programmierung
01801     Betriebssysteme und Rechnernetze

sowie noch von 2011:

01141     Mathematische Grundlagen

01608/01609 Computersysteme I/II (noch nicht begonnen durchzuarbeiten)

 

Ich hätte mir gedacht, dass ich nun fürs Sommersemester folgende Kurse auswähle:

01661 Datenstrukturen I  (als zweiten Teil von 01613)

01618 Einführung in die objektorientierte Programmierung

01671 Datenbanken I (zweiter Teil von 01801)

 

Könntet ihr mir evtl. eine sinnvollere Belegung empfehlen, um möglichst schnell die benötigten CPs zu erreichen? Alles andere könnte ich ja dann nach der Probezeit 'in Ruhe' angehen..

 

Viele Grüße!

 

 

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Zitat

in 4-8 Semestern

 

Wovon hängt es denn ab, ob es vier oder acht Semester sind? - Ist ja ein gewaltiger Unterschied. In acht Semestern sollte es ja auch mit der "verbrauchten" Zeit gar kein Problem sein.

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Markus Jung (XING, LinkedIn, Twitter)

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Zitat

Wovon hängt es denn ab, ob es vier oder acht Semester sind? - Ist ja ein gewaltiger Unterschied. In acht Semestern sollte es ja auch mit der "verbrauchten" Zeit gar kein Problem sein.

 

Mindestens 4 Semester ist man in der Probezeit, maximal 8 darf man für die 80 ECTS brauchen.

 

Zitat

Nun frage ich mich langsam, ob das überhaupt noch zu schaffen ist, da ich ja bisher noch keinerlei Credipoints sammeln konnte?

 

Warum nicht? Du kannst jedes Modul für die 80 ECTS anrechnen lassen, also auch Wahlmodule und Nebenfach-Module. Du bist auf keine Reihenfolge der Module eingeschränkt. Du musst lediglich die Voraussetzungen für die Klausuren und Praktika erfüllen. Für die Klausuren reicht i.d.R. ein abgeschlossener Leistungsnachweis (z.B.: Objektorientierte Programmierung ;-) ).

Die Module Betriebssyteme und Rechnernetze, Datenbanken I, Sicherheit im Internet I, Management von Softwaresystemen, IV-Strategie, Imperative Programmierung und Datenstrukturen I (nein man braucht die Mathemodule nicht wirklich dafür)sind mir zum Beispiel gut in Erinnerung geblieben, was die studierbarkeit angeht ( ;-) ). Computersysteme ist zwar am Anfang etwas hart, aber mit Mentoriat und dem Buch von Klaus Gotthardt (gibt es in der Bib) auch gut zu schaffen, zumal es über 2 Semester geht. Es ist glaube ich auch die einzige Prüfung ohne Voraussetzung :-) (Prüfung ungleich LN!). Voraussetzungen sieht man im Modulhandbuch.

 

Zitat

Nun frage ich mich langsam, ob das überhaupt noch zu schaffen ist, da ich ja bisher noch keinerlei Credipoints sammeln konnte?

Ich werde im Februar 2016 versuchen, zumindest die beiden Prüfungen 01141 (Mathematische Grundlagen) und 01613 (imperative Programmierung) erfolgreich abzulegen. Diese sollten meines Wissens nach zusammen 15 ECTS entsprechen (10 + 5). Wobei ich trotz mehrmonatigem, intensivem Lernens bei Mathe noch so meine Zweifel habe... :(

 

Mathematische Grundlagen halte ich für einen großen Zeitfresser, gerade im Probestudium ;-). Algorithmische Mathematik macht da als Kurs vieles besser, wie ich finde ( Matrix-Grundlagen lernt man ganz gut durch die im Forum aufgeführten Bücher, Graphen lernt man eh in Computersysteme und es deckt sich viel mit Datenstrukturen ;-) ). Wenn du bislang dran geblieben bist, versuch aber 1141 durchzuziehen, notfalls mit 4 gewinnt. Jetzt den Kurs zu wechseln wäre wahrscheinlich nachteilig!

 

Und schau was für dich an Lerntechniken funktioniert. Ich habe für Aufzählungen von Punkten oder Eigenschaften z.B. ein festes Farbschema (1. Punkt: Farbe 1, 2. Punkt: Frabe 2,...). Du brauchst selten mehr als 5 Farben (Textmarker) und denkst auch visuell (es hilft z.B. wenn du das Bild deiner Zusammenfassung vor dem geistigen Auge hast, über die Farbe einen vergessenen Punkt wiederherzustellen - Punkt 3... äh gelb... äh... ich habs!). ;-)

Mindmaps funktionieren gut im Nebenfach ;-)

 

Wenn du dich klug anstellst, schaffst du bestimmt auch 80 Punkte in 6 Semestern, da bin ich mir sicher. Danach ist es eigentlich egal, wie lange du brauchst.

 

Ob du die ;-) als Wertung für Kurse, den Aufwand oder die studierbark ansiehst, bleibt dir selbst überlassen ;)

 

 

 

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FernUniversität in Hagen - Informatik, B.Sc. (im Studium)

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Wow, vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten!!  :-)

DAS hat mir auf jeden Fall schon sehr geholfen und wieder Mut gemacht, das Studium weiter durchzuziehen.

Auch die Tipps bezüglich der Lerntechniken werde ich mir sicherlich zu Herzen nehmen.

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Hallo zusammen!

 

Ich wollte mich nun nach fast einem Jahr wieder melden und euch über meinem aktuellen Stand des Studiums informieren. Dank eurer Empfehlungen bin ich ja dabei geblieben und habe weitergemacht!!  

 

Im WS2015 habe ich dann diese beiden Klausuren geschrieben und bestanden:
- Einführung in die imperative Programmierung (01613)
- Mathematische Grundlagen (01141)

 

Im SS2016 habe ich dann diese Klausuren ebenfalls erfolgreich geschrieben:
- Datenstrukturen I (01661)
- Einführung in die objektorientierte Programmierung (01618)
Das Ergebnis von Datenbanken I (01671) ist noch ausstehend, sollte aber (hoffentlich) auch bestanden sein.

 

Was mir noch nicht ganz klar ist:
Der LN von Datenbanken I (01671) war ja nur ein Teil des Moduls „Softwaresysteme“. Heißt das nun, dass ich durch Ablegen dieses LN zumindest 5 ECTS gesammelt habe, oder gibt es nur die kompletten ECTS, wenn beide Einzelmodule PLUS mündliche Prüfung abgeschlossen wurden? Dies könnte – falls es später knapp wird – noch entscheidend für meine Probezeit sein...  

 

Zu meiner weiteren Belegung:
Da die Belastung neben Vollzeitjob für mich bisher schon ziemlich hoch war, habe ich für das nun beginnende WS2016 erst mal nur „Theoretischen Informatik A“ (01657) belegt.
Einen weiteren (möglichst interessanten bzw. wenig belastenden) Kurs wollte ich jetzt eventuell noch kurzfristig nachbelegen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von eurer früheren Studienerfahrung hier noch eine Empfehlung aussprechen könntet?
Ins Auge gefasst hätte ich z.B. einen der folgenden Kurse:
- 01706 Anwendungsorientierte Mikroprozessoren
- 01810 Übersetzerbau
- 01277 Einführung in Computergrafik (letztmals im WS 2016/17 belegbar)

 

Computersysteme I/II steht natürlich auch noch aus, welches ich aber eher auf die Zeit nach dem Probestudium schieben wollte.

 

Viele Grüße! :)

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Hallo nochmal,

 

ich würde mich freuen, wenn mir jemand noch kurz seine Erfahrungen zu den oben genannten Kursen geben könnte.

Insbesondere der erstgenannte (01706 Anwendungsorientierte Mikroprozessoren) würde mich interessieren - ist dieser "machbar"/umfangreich?

 

bearbeitet von RasPi

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Puh, mit Theoretischer Informatik hast du dir nen echten Brocken eingehandelt. Theoretische Informatik hat bei mir mit Abstand am längsten gedauert. Normalerweise habe ich ca. 20 CP pro Semester (neben 40 Stunden Vollzeitjob) geschafft, aber für die 10CP in Theoretischer Informatik habe ich alleine mehr als ein Semester benötigt (evtl. sogar zwei, weiß nicht mehr genau, war jedenfalls die letzte Prüfung, die mir vor meiner Bachelorarbeit noch gefehlt hat). Aber evtl. wurde der Kurs mittlerweile auch  überarbeitet und ist jetzt besser studierbar. Ist aber natürlich auch immer eine Frage, welchen Anspruch man an sich selbst hat, also mit welcher Note man rausgehen möchte.

 

Im Gegensatz zu TurboJim kann ich den Kurs "IV Strategie" überhaupt nicht empfehlen. Ich bin aus der Prüfung zwar mit 1.0 rausgegangen, aber das auch nur, weil ich mir alte Klausuren besorgt habe, und diese auswendig gelernt habe. Ich wusste - trotz durcharbeiten des kompletten Skripts - selbst direkt nach der Prüfung überhaupt nicht, um was es in diesem Kurs überhaupt ging. Insgesamt der mit Abstand schlechteste Kurs, den ich jemals in Hagen belegt habe.

 

Zu 1706 und 1277 kann ich leider nichts sagen, habe ich nicht selbst belegt. 1810 habe ich aber belegt und der war - im Gegensatz zu IV Strategie - einer der besten Kurse, die ich belegt habe. Es gab eine große, zusammenhängende Aufgabe, die sich durch den kompletten Kurs gezogen hat und auch in den EAs kontrolliert wurde (allerdings war die Teilnahme freiwillig, wenn ich mich recht erinnere). Das hat sehr zum Verständnis der Inhalte beigetragen, die ich zudem sehr interessant fand, auch wenn ich sie nie in der Praxis benötigt habe. Außerdem lernst du in 1810 etwas über Grammatiken, was dir wiederum für Theoretische Informatik hilft.

 

Bzgl. Regelungen für Probestudium etc.: Wende dich am Besten an die Studienberatung, bevor es im Nachhinein eine böse Überraschung gibt!

bearbeitet von StefanK
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Hallo Stefan,

 

Vielen Dank auch für Deinen Post!
Die Infos zu den von Dir genannten Kursen sind sehr hilfreich für mich. Vor allem Deine Ausführungen zu 1810 hören sich recht interessant an! Der Bezug zu Theoretischen Informatik ist dabei natürlich durchaus von Vorteil..
Ich habe nun diesen Kurs belegt und bin schon sehr gespannt auf den Stoff. :-)
Anwendungsorientierte Mikroprozessoren schaue ich mir dann eventuell im nächsten WS an.

 

Viele Grüße!

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Hallo und ein gutes Neues Jahr zusammen! :-)

 

Sorry, dass ich mein altes Thema erneut aufwärme, aber ich stehe nun wieder vor dem selben/ähnlichen Problem, passende („einfach studierbare“) Kurse für das SS17 zu finden.

Die von mir im WS belegten Kurse waren für mich leider beide ein Reinfall. Sowohl „Theoretischen Informatik A“ (01657), als auch „01810 Übersetzerbau“ empfand ich als extrem kompliziert, zeitaufwändig und teilweise sogar recht unverständlich. Spaß machen mir die beiden Kurse jedenfalls keineswegs… :(

Ich kann mir momentan auch noch nicht so recht vorstellen, die Klausur für den Kurs Übersetzerbau im März überhaupt irgendwie zu bestehen, obwohl ich mich täglich mit dem Stoff versucht habe zu beschäftigen (Das Projekt der Einsendeaufgaben war absolut unmöglich für mich)… Ein klein wenig besser hat es da schon bei „Theoretischen Informatik A“ ausgesehen, wobei ich wenigstens fast alle EA‘s bestanden hatte.

Es kann doch nicht sein, dass man praktisch die komplette Freizeit (neben VZ Job) für Kurse „im Wert von“ 15 ECTS verbraucht, und dann doch nicht besteht. Da fragt man sich schon langsam, ob dieses Studium noch in irgendeinem Verhältnis zum „Nutzen“ steht… Immerhin bin ich seit mehr als 10 Jahren in der technischen Entwicklung (v.a. SW Bereich) tätig. Das Ergebnis dieses Studiums wäre eigentlich schon Grundvoraussetzung für meinen Job.

 

Genug gejammert, ich stehe halt nun wieder vor der Entscheidung, wie ich weitermachen soll, damit ich zumindest (relativ sicher) diese Probezeit überstehe. Da ich in den letzen beiden Semestern zumindest alle geschriebenen Klausuren auf Anhieb bestanden hatte, bin ich nun bei 35 ECTS (bzw. 30, falls Softwaresysteme nur komplett gewertet wird). Ich benötige ja 80 ECTS in maximal 8 Semestern. Das derzeitige (vermutlich erfolglose) Semester, sowie das vor 6 Jahren vergeudete Semester hinzugezählt, bleiben mir nur noch maximal 4 Semester übrig, in welchen ich mindestens 50 ECTS sicher erreichen müsste.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir noch jemand, der möglichst selbst Erfahrungen mit dem Studiengang gesammelt hatte, Tipps geben könnte, wie am besten weitermachen sollte?

 

Hier nochmal die Auflistung, der von mir bisher (auf Anhieb) bestandenen Kurse:

- Einführung in die imperative Programmierung (01613)
- Mathematische Grundlagen (01141)

- Datenstrukturen I (01661)
- Einführung in die objektorientierte Programmierung (01618)

- Datenbanken I (01671)

 

Ich weiß, dass es sehr von den persönlichen Vorlieben, Interessen und Fähigkeiten abhängt, ob einem ein Kurs liegt oder nicht, aber vielleicht gib es doch noch die ein oder andere Empfehlung für die Belegung von „leichten“ Kursen (möglichst mit schriftlicher Prüfung!)?

Oder würdet ihr mir vielleicht sogar eher raten, dieses Studium ganz aufzugeben?

 

Viele Grüße!

 

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Hallo RasPi,

 

schade, dass du dir sehr schwer mit Übersetzerbau tust. Aber wie du schon sagst, die Interessen/Vorlieben/Fähigkeiten liegen bei jedem anders. Ich fand den Kurs sehr gut, aber du musst den ja auch nicht belegen. Um Theoretische Informatik wirst du aber nicht drum rum kommen. Übersetzerbau konnte ich damals mit normalen Aufwand zusammen mit "Einführung in die Wirtschaftswissenschaften" belegen und abschließen. Bei theoretischer Informatik habe ich allerdings auch extrem viel Zeit verbraten. Ich glaube bei mir sind insgesamt 1-2 Semester nur für Grundlagen der theoretischen Informatik A + B draufgegangen - ansonsten habe ich in der Zeit nichts anderes gemacht (Abschluss mit 1,3 - Aufwand ist ja immer auch vom gewünschten Erfolg abhängig ;-)).

 

Was bedeutet denn "deine komplette Freizeit" zu verbrauchen? Wie gesagt, Theoretische Informatik ist echt ein Zeitfresser, wenn man gut bestehen will. Normalerweise bin ich aber mit ca. 20 Stunden lernen pro Woche (über das komplette Semester, inkl. "Ferien", vorlesungsfreier Zeit, ...) für 20CP pro Semester hingekommen. Da bleibt neben ner 40 Stunden Woche auch noch Freizeit, wenn man seinen Alltag einigermaßen optimiert.

 

Du musst auch berücksichtigen, dass du ein wissenschaftliches, theoretisches Studium an einer Universität, und keine praxisorientierte Ausbildung bzw. FH-Studium absolvierst. Ein Informatik-Uni-Studium ist nicht nur anwenden und programmieren, sondern auch ganz viel allgemeine Konzepte, Theorie, ... 

 

Was bringt dir so ein Studium? Nunja, zum einen natürlich einen Bachelor-Titel. Zum anderen aber auch einige theoretische, fachliche Konzepte, Herangehensweisen, Sichtweisen, ... die dir deinen Alltag in der IT-Branche vereinfachen, klarer erscheinen lassen, ... Nach 10 Jahren Berufserfahrung wird dir das Informatik-Studium vermutlich keine essentiellen neuen Dinge mehr beibringen, die du zwangsläufig zum Meistern deines Berufsalltags bei deinem aktuellen Arbeitgeber benötigst. Aber es hilft dir eben über den Tellerrand zu schauen, Dinge anders anzugehen, wahrzunehmen, besser zu optimieren, dich fachlich auf einem anderen Niveau auszutauschen, ... und ggf. auch bessere Verdienstmöglichkeiten/Jobchancen.

Ob dir der Aufwand das Wert ist, und ob du für ein Studium geeignet bist oder nicht, musst du selbst wissen, da kann ich dir leider nicht helfen. Ich kann nur aus meiner Erfahrung erzählen.

 

Bzgl. Belegempfehlungen: Geh danach, was dir am ehesten zusagt. Und belege eher die Grundlagenfächer. Dort wird normal nicht viel Wissen vorausgesetzt und du musst sie sowieso früher oder später absolvieren. Ich liste dir mal alle Bachelor-Kurse/Module auf, die ich während meinem Studium in Hagen abgeschlossen habe. Der erst genannte Kurs hat mir am Besten gefallen, der zuletzt genannte am schlechtesten (die Aufwände sind natürlich durch die persönlichen Vorkenntnisse geprägt). Falls der ein oder andere Kurs für dich in Frage kommt, kann ich dazu natürlich noch ein paar Worte verlieren.

 

Sicherheit im Internet (Aufwand: unterdurchschnittlich)
Übersetzerbau (Aufwand: durchschnittlich)
Software Engineering I (Aufwand: unterdurchschnittlich)
Wissensbasierte Systeme (Aufwand: überdurchschnittlich)
Datenstrukturen I (Aufwand: durchschnittlich)
Einführung in die Mensch-Computer-Interaktion (Aufwand: durchschnittlich)
Einführung in die OOP (Aufwand: praktisch nicht vorhanden)
Computersysteme I und II (Aufwand: überdurchschnittlich)
Management von Softwareprojekten (Aufwand: durchschnittlich)
Datenbanken I (Aufwand: durchschnittlich)
Betriebssysteme und Rechnernetze (Aufwand: durchschnittlich)
Mathematische Grundlagen (Aufwand: überdurchschnittlich)
Grundlagen der Theoretischen Informatik (Aufwand: sehr hoch)
Algorithmische Mathematik (Aufwand: überdurchschnittlich)
Einführung in die imperative Programmierung (Aufwand: unterdurchschnittlich)
Einführung in die Wirtschaftswissenschaften (Aufwand: überdurchschnittlich)
IV-Strategie (Aufwand: durchschnittlich)

 

Grüße
Stefan
 

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