Vidar

Probleme über Probleme...

9 Beiträge in diesem Thema

Zuerst einmal ein herzliches Hallo von meiner Seite aus. Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt, denn zur Zeit weiß ich gar nicht, was ich machen soll.

Zu meiner Situation:

Ich habe die Mittlere Reife auf einer Wirtschaftsschule gemacht und anschließend eine Ausbildung in einer Behörde begonnen. Das dies nicht das Wahre für mein späteres Leben ist, habe ich bald gemerkt. Ich bin jetzt seit 2 Jahren mit der Ausbildung fertig und strebe nach Höherem. Derzeit bin ich dabei meinen Fachwirt zu machen, bin mir aber nicht sicher, ob er mich letztendlich an mein Ziel führt. Also muss irgendwo ein Studium her.

Da ich mir aber ein Fernstudium neben meinem jetzigen Beruf (ja, auch der öffentliche Dienst kann stressig sein :D) und dem Fachwirt nicht zutraue, bin ich am Überlegen, ob ich meinen Beruf nicht aufgeben und mir etwas "Leichteres" für die Zeit des Studiums suchen soll (Teilzeit/Jobben). Ich habe aber keine Ahnung, was die Personaler von solch einem Werdegang halten. Was glaubt ihr bzw. gibt es unter euch welche, die das so praktizieren?

Des Weiteren bin ich natürlich sehr eingeschränkt, da ich kein Abitur habe. Würdet ihr mir raten zuerst das Abi zu machen und dann zu studieren oder mich gleich an einer Fernuni einschreiben. Welche Uni haltet ihr denn für einen Bayer empfehlenswert?

Danke euch schon mal herzlich im Voraus.

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Hallo Vidar,

ich würde auf jeden Fall im Beruf bleiben und den Fachwirt beenden. In der Zwischenzeit überlegst du, was genau Du studieren möchtest. In manche Studiengänge kann man ohne Abi kommen (sprich Berufserfahrung und HZP). Wenn allerdings Dein Wunschstudiengang nur mit Abi erreichbar ist, dann überlegst du, ob Du das Abi vorher machen willst. :)


Viele Grüsse

Zippy

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Also ich würde auch entweder den Job weitermachen und "nebenher" ein Fernstudium - oder ein Vollzeit-Präsenz-Studium machen und nebenher jobben.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Vidar,

wie weit bist du denn schon mit deinem Fachwirt? Solltest du z.B. kurz vor den Prüfungen stehen, würde ich den Lehrgang auch erst fertig machen. Schließlich hast du da ja auch schon Zeit investiert.

Und was genau soll denn deine berufliche Zukunft werden - hat das mit dem, was du bisher an Berufspraxis und deiner Ausbildung nachweisen kannst, so gar nichts zu tun? Oftmals kann man ja da ansetzen und das mit einem Studium ergänzen. Außer eben, wenn´s eine ganz andere Richtung werden soll.

Viele Grüße erstmal

Steffi

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... und nicht die Beiträge über die "Hochschulzugangsberechtigung" z. B. im Diploma-Teil vergessen:

Fachwirt = Hochschulzugangsberechtigung in 11 Bundesländern (nicht Bayern), aber Immatrikulation an einer anderen Hochschule mit Studienzentrum in Bayern, z. B. Diploma in Nürnberg und München.

Also unbedingt den Fachwirt machen, denn das ist der Türoffner zur fachgeb. Hochschulzugangsberechtigung (sofern das Fach mit dem Fachwirt übereinstimmt).


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Hallo Vidar,

"...bin ich am Überlegen, ob ich meinen Beruf nicht aufgeben und mir etwas "Leichteres" für die Zeit des Studiums suchen soll (Teilzeit/Jobben)".

Also mit Verlaub und nimms mir nicht übel, ABER!!!

Heutzutage einen Job bei der Behörde aufzugeben bedeutet meiner Meinung nach grob fahrlässiges Handeln. Meine Empfehlung kann nur lauten:

Auf jeden Fall den Job behalten und alles andere nebenher in Bewegung setzen und versuchen. So viel ich weiß hast du doch bei der Behörde auch die Möglichkeit dich für die Weiterbildungszeit beurlauben zu lassen Versuch doch das mal.

Des weiteren würde ich die Fachwirtausbildung eher fertig machen. Hinterher kannst Du ja darauf aufbauen.

Gruß

Giotto

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Keine Angst, nehme es dir nicht übel, ABER...

vor allem in kleinen Behörden ist es sehr schwierig sich weiterzubilden, da meist nur 2-4 Stellen im gehobenen Dienst zu besetzen sind. Sollte man nicht auf so eine Stelle kommen, dann bleibt einem nur der "Sachbearbeiter-Posten" (nicht negativ gemeint) und hier sieht man dann am deutlichsten, dass man den sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst bezahlen muss.;)

Weiterbildungen nebenbei sind sehr schwierig zu finden, da die "Weiterbildung schlechthin" (AL II) während der Arbeitszeit ist. Eine Fernfortbildung wird meines Wissens nach nur in den wenigsten Fällen honoriert. Ein Betriebswirt o. ä. wird einem in einer kleinen Behörde nahezu auch nichts bringen.

LG Vidar

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Geh´s pragmatisch an :D

Du überlegst dir doch ohnehin, deinen Beruf zu wechseln. Dann kann er dir auch nicht so wichtig sein.

Aber er ist in der aktuellen Situation dein Brötchengeber und sicherer Hafen.

Mach deinen Fachwirt.

1. Dann hast du eine Weiterqualifikation

2. Mit der kann auch ohne Abi bei vielen Anbietern studiert werden

3. Du gewöhnst dir nicht frühzeitig das "Abbrechen" an ;-)

Anschliessend suchst du nach einer gutem Fernstudium.

Wenn du das dann hinter dir hast, bist du sicherlich für viele Berufe und Wirtschaftszweige attraktiv und hast die Qual der Wahl.

Wichtig ist aber, dass du jetzt nicht etwas aufgibst, was dir das alles finanziert.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Vidar,

ich arbeite selbst im öffnetlichen Dienst, daher weiß ich, das man sich für die Zeit eines Vollzeit-Präsenzstudium unendgeldlich befreien lassen kann. So hast du nach deinem Studium immernoch ein Bein in der Tür fals alles andere nicht wird.

Ich würde einfach mal mit deinem Personalbearbeiter sprechen, wie das so abläuft.

Viele Grüße

Mandy:)

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