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Fernstudium - Wieviele Stunden pro Woche lernt Ihr??

15 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

mir würden Eure Erfahrungen was das Zeitmanagement im Fernstudium betrifft sehr helfen.

Die Durchschnittszeit, die Fernstudenten für's Studium aufbringen sollte liegt bei 15-20 Stunden laut Informationsmaterial. Ein Bekannter allerdings, dem es definitiv nicht an Intelligenz fehlt, benötigt für sein Studium ca. 35 Stunden pro Woche um den Stoff zu verinnerlichen! Das hat mich sehr abgeschreckt, da für mich 20 Stunden schon das Maximum (mit Ausnahmen) wären.

Wieviel Zeit bringt Ihr für Eurer Studium auf? Wieviele Stunden plant Ihr in der Regel ein um den Stoff zu verinnerlichen!

Danke für Eure Meinungen - und schöne Ostern

Corinna

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Hallo Corinna,

den Studiengang Informatik an der PFFH Darmstadt habe ich mit ca. 15-20 Stunden (im Schnitt) Lernen pro Woche "sehr gut" abgeschlossen. Nur für Klausurvorbereitungen wurde es hin und wieder auch ein wenig mehr, da ich den ein oder anderen Urlaubstag "geopfert" habe. Das war aber mein persönlicher Ehrgeiz.

Viele Grüsse

Marco

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Hallo Corinna,

Die Stundenzahl welche du pro Woche lernen solltest ist schwer festzulegen. Dies kommt sehr darauf an was Dir liegt, welche Vorkenntnisse Du hast und welche Noten du schreiben willst. Hierbei solltest Du bedenken, daß die Noten vom Grundstudium normalerweise nur im Vordiplom auftauchen d.h. Du musst es bestehen - ob mit 1 oder 4 sieht im Diplom keiner mehr!! Du solltest aber nie ein Fach links liegen lassen. Mathe ist Grundlage, die kommt immer wieder hoch egal wo.

So nun etwas konkreter: zwischen 5 und 25 Wochenstunden musst Du aus eigener Erfahrung rechnen. Dies richtet sich ganz nach dem jeweiligen Stand des Studiums bzw. des Semesters. Am Anfang wird garantiert mehr Zeit benötigt, da sich erst mit der Zeit ein effektives Lernen einstellt. Vor den Prüfungen wird die Zeit auch hochgehen, da kommst du auch mit 25 eventuell nicht hin. Aber im Schnitt bin ich in meinen nun mehr 8,5 Semestern mit ca. 15 Stunden pro Woche ausgekommen.

Gruß

Harald


Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

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den Studiengang Informatik an der PFFH Darmstadt habe ich mit ca. 15-20 Stunden (im Schnitt) Lernen pro Woche "sehr gut" abgeschlossen. Nur für Klausurvorbereitungen wurde es hin und wieder auch ein wenig mehr, da ich den ein oder anderen Urlaubstag "geopfert" habe. Das war aber mein persönlicher Ehrgeiz.

Dem kann ich mich nur anschließen. Allerdings gab es genau so Wochen, in denen ich nur 5 Stunden gelernt habe und ander Wochen (besonders vor Klausuren) in denen es 30-40 Stunden waren.

Den größten Zeitaufwand habe ich während der Diplomarbeit geleistet.

Viele Grüße

Markus


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Hi

Ein weiteres Kriterium ist die Lerntechnik, die du verwendest.

Das klassische Lernen aus der Schulzeit ist sicherlich durch effektivere Methoden zu optimieren (bspw. mittels Mindmapping) und evtl. auch zeitlich zu reduzieren.

Wenn ich BWL lernen würde wie ich´s in der Schule tat, bräuchte ich sicherlich 2x soviel Zeit.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutzbutz,

auch Dir danke für den Tipp und die Antwort.

Welche Optimierung meinst Du? Ich würde so rangehen wie früher weil ich gar keine andere Methode kenne. Was verstehe ich unter Mindmapping??

Danke Dir

Corinna

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Hallo,

Standard: 10 Stunden (exkl. Sa-Vorlesungen)

vor Klausuren: 15 Stunden


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Hi Corinna

Hmmm...das so auf die Schnelle zu erklären ist etwas schwierig, ich versuch´s mal.

Du hast 2 Gehirnhälften. Die eine gilt für das "analytische" Denken, die andere ist eher "kreativ/emotional" geprägt. Bei jedem Menschen ist eine Hälfte stärker ausgeprägt. Die Mehrheit wird wohl die analytische Seite verwenden, wenn es um´s Lernen gehen und die andere überwiegend außer Acht lassen.

Mindmapping ist eine Methode, mit der du beide Hälften beim Lernen aktivieren kannst, da du sowohl das analytische Lernen (wie gewohnt) verwendest, aber deine Notizen auf eine Art und Weise dokumentierst, so dass die andere Gehirnhälfte mitbenutzt wird.

Der Effekt ist, dass du Gelesenes/Gelerntes besser behalten kannst.

Das kann man auch bei den "Gehirnakrobaten" erkennen, die sich viele Sachen merken können. Sie verbinden sie mit visuellen Eindrücken, was das Behalten vereinfacht.

So, Mindmapping:

Das kann ich dir nicht ohne Beispiele erklären. Deshalb geh mal auf diesen Link und les das mal durch. Vielleicht hast du´s ja schon einmal unbewusst gesehen.

Was ich dir noch empfehlen kann, ist sich mit "effektivem Lesen/Lernen" zu beschäftigen. Du kannst deine Lesegeschwindigkeit und Merkfähigkeit merklich erhöhen und verbessern.

Ausserdem gibt´s in diesem Buch eine geniale Methode, wie man sich einen Text erarbeiten und langfristig speichern kann.

Das und deine Notizen per Mindmap sind eine super Kombination.

Zumindest hilft´s mir sehr.

Wenn du noch Fragen hast meld dich. Auch per PN.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Tja hast Du gut erklärt!!

Man merkt es auch, wenn man sich irgendwelche Notizen in Form von Eselsbrücken macht oder Trennung der Information nach seinem gewohnetn Muster.

Mir hilft es, wenn ich die Info vergleichen kann an mehreren Orten, dann machts richtig Spass - das Lernen.

ciao

Deny

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