theblade1

Entscheidungshilfe MBA, Master Sc., Eng.

9 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

 

ich stehe vor einer weiteren Entscheidung in meinem Berufleben und wäre dankbar für weitere Meinungen.

 

Mein bisheriger Werdegang:

Schulisch:

-staatlich geprüfter Maschinenbautechniker (Fern DAA Technikum)

-internationaler Schweißtechniker (Fern SLV)

-B.Eng. Wirftschaftsingenieurwesen (Fernstudium HFH) => Endspurt

 

Beruflich:

-Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker

-verantwortliche Schweißaufsichtsperson

-Leiter Fertigungssteuerung (Produktionsleiter), ca. 70 MA untergeordnet

 

Ich möchte nach meinem abgeschlossenen Bachelor definitiv noch einen Master absolvieren. Dazu habe mich bereits ausführlich zum Thema Master und MBA GM erkundigt. Als Master würde der Bereich Wirtschaftsingenieurwesen oder vergleichbar in Frage kommen. Momentan bin ich sehr unschlüssig welche Fortbildung besser zu mir passen würde. Beim MBA ist die Wahl der Schule und die daraus resultierende Anerkennung nach meiner bisherigen Recherche von großer Bedeutung.

 

Was ich will:

- Die Fähigkeiten und den "Marktwert" in meiner jetzigen Funktion als Führungskraft zu verbessern 

- Das Studium als Fernstudium wie bisher neben den Beruf absolvieren

- Ich habe keine Amitionen im Ausland zu arbeiten

- Ein Studium das zu meinem aktuellen Beruf passt und die Chancen verbessert

 

Aktuell sind in meiner engeren Auswahl im Bereich Master die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen der WBH und AKAD. Eventuell auch das Technologiemanagement der WBH.

Beim MBA General Management stehen die Studiengänge der HFH und AKAD in der engeren Auswahl. => Beide sind zumindest in Deutschland akkreditiert

den MBA der HFH sehe aufgrund der Präsenz seit 2008 auf dem deutschen Markt im Vorteil.

 

Offene Fragen:

- Was passt besser zu meinem Werdegang, Einschätzungen hierzu wären toll

- Ich erwarte mir von einem MBA GM passend zu meiner akuellen Funktion als Fertigungssteuerer eine gewisse Verbesserung der Skills als Führungskraft => Welche Ausbildung ist in diesem Fall praktischer und "nützlicher" orientiert, Master oder MBA?

 

Ich freue mich auf eure Antworten.

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Da gibt es schon einige Threads zu, auch hier auf Fernstudium-infos.de . Du hast es bereits erwähnt ... mit dem MBA ist das wirklich so eine Sache. Er wird einerseits von Topeinrichtungen angeboten, bei denen man sich aber bewerben muss zum Teil (http://find-mba.com/lists/top-business-schools-by-location/top-10-ranked-business-schools-in-german-speaking-europe)

, andererseits abgespeckt eben auch von Anbietern, die diesbezüglich keinerlei Referenzen vorweisen können.

 

Würde zum Master raten in Deinem Fall !


Carpe diem

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Der MBA richtet sich ja primär an Personen ohne wirtschaftswissenschaftliches Erststudium und ist gezielt darauf ausgerichtet, auf Führungsfunktionen vorzubereiten. Mittlerweile gibt es so viele MBAs, bei denen zum Teil auch die Ausrichtung verwässert ist, so dass es sich lohnt, diese genau zu vergleichen und zu schauen, wo die Schwerpunkte liegen und welchen Anteil die praktische Arbeit, zum Beispiel an Musterfällen hat.

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Servus Markus,

ich möchte hiermit auf Deine Frage zum MBA antworten.

Ich habe meinen MBA an der DIPLOMA Hochschule soeben abgeschlossen. Wir waren der erste Studiengang mit 8 Studenten. Der Studiengang wurde virtuell durchgeführt, also am Samstag von 09:00 bis 16:30 im Zwei-Wochen-Rhythmus. Wir starteten im Oktober 2013 und am 09. April 2016 hole ich mir im Rahmen einer akademischen Abschlussfeier meinen MBA ab. Jetzt muss ich erst einmal kurz meinen Werdegang darstellen. Ich habe mein Fachabitur mit 17 Jahren an der Staatlichen Fachoberschule Regensburg absolviert. Danach studierte ich an der Fachhochschule Regensburg Nachrichtentechnik. Dieses Studium habe ich mit 22 Jahren als Dipl.-Ing. (FH) abgeschlossen. Ich wollte aber eigentlich immer Wirtschaftsingenieurwesen studieren. Ich habe dann nebenbei an der VWA Ostbayern den Betriebswirt (VWA) absolviert. War aber nicht so schwer. Ein paar Jahre später habe ich dann an der Diploma Fachhochschule Nordhessen an meinem Dipl.-BetrW. (FH) Europäische Betriebswirtschaft gebastelt. Dabei konnte ich aufgrund meins Betriebswirt (VWA) ins 5. Semester einsteigen. Das Studium war mit gutem Engagement durchaus machbar. Der MBA war dann eigentlich in weiten Teilen eine Wiederholung des Stoffs des FH-Studiums Europäische Betriebswirtschaftslehre. Man mußte aber immer am Ball bleiben, also Semesterarbeiten, Projektarbeiten, Studienarbeiten und Präsentationen erstellen. Ich habe aber parallel nebenberuflich auch noch das Cambridgezertifikat (FCE) und den REFA-Grundschein erworben. Meine Analyse hierzu: Wenn Du in Bayern an einer FH Elektrotechnik studiert hast, graust Dir vor nichts mehr. Im Elektrotechnikstudium waren wir anfangs 380 Leute, 100 Leute haben das Studium dann letztendlich geschafft. Beim Studium Europäische Betriebswirtschat waren wir anfangs 18 Leute, 12 Leute haben das Studium dann geschafft. Bei MBA waren wir 8 Leute, 3 Leute haben das Studium bis jetzt geschafft, der Rest wird die Master Thesis evtl. später noch schreiben. Ich habe den MBA u. a. auch noch draufgesattelt, weil ich einer der jüngsten Beamten im gehobenen Dienst bei der Telekom bin. Die Telekom will aber die Beamten verstärkt los haben. Wir sollen zu anderen Behörden "aktiv umberaten" werden. Jetzt habe ich halt den Titel "Technischer Fernmeldeamtsrat" (hört sich gut an, gell ;-)))))) und bin Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-BetrW. (FH), MBA. Ob's mir was bringt, weiß ich noch nicht. Also, wie gesagt, mit gutem Engagement ist der MBA durchaus zu absolvieren. Vielleicht ist mir der MBA auch wegen meiner Vorkenntnisse relativ leicht gefallen.

 

Gruß

Reimund

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Zum Thema "MBA" empfehle ich immer gerne die Veröffentlichungen von Bärbel Schwerdtfeger, die sich mit dem Thema seit Jahren befasst und Chancen und Risiken solcher Studiengänge kritisch beleuchtet.

 

https://www.google.de/#q=b%C3%A4rbel+schwertfeger+mba+channel

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Ich rate zum B. bzw. M.Sc. oder .Eng. Das Problem mit den inländischen MBAs ist, dass sie mit denen aus den USA und GB nicht gleichwertig sind und eher ein akademisches Statussymbol finanzstarker Führungspersonen und Unternehmen darstellen.

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Ich habe ja in anderen Threads auch schon meine Meinung zum MBA kund getan. Ich würde Dir zum Master Wirtschaftsing. raten. Der MBA ist immer so eine Sache wo man ihn macht. Wenn Du sowieso nicht in's Ausland willst, dann brauchst Du auch keinen International aufgestelltes Studium. Ich kenne einige die einen MBA haben oder machen und das einzige was es ihnen gebracht hat war das Netzwerk. Umso teurer der Abschluß, umso besser das Netzwerk. Das mag aber jetzt vielleicht auch Zufall sein. Vorallem sind aus meiner Sicht MBA's sehr umstritten. Die einen finden die toll, die anderen überflüssig. Es kommt immer auf den Personaler an. Bei uns in der Firma werden die MBA's nicht unterstützt. Unser Personalchef meinte mal, das die eine Modeerscheinung sind und das Geld nicht wert. Aber ich würde da nicht nur auf die eine Meinung Wert legen. Google, mach Dir selbst ein Bild, das Netzt ist voll mit pro's und contras. Persönlich würde ich wie schon gesagt zum Master WIng. greifen.

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Fernuniversität Hagen: Promotion in Informatik (02.01.2017 - tbd)

Wilhelm Büchner Hochschule: M.Sc. Wirtschaftsinformatik (01.07.2015 - 13.12.2016)

Wilhelm Büchner Hochschule: B.Sc. Wirtschaftsinformatik (16.11.2012 - 20.06.2015)

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Danke für eure hilfreichen Tipps und Hinweise! Ich werde wohl im Anschuss an den Bachelor den Master machen.

 

Gruß

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