Markus Jung

Master oder nicht - das ist hier die Frage

22 Beiträge in diesem Thema

Spätestens wenn der Bachelor so gut wie in der Tasche ist, stellt sich für viele Fernstudenten die Frage, ob es das gewesen sein soll, oder doch noch ein Master folgen soll. In den Blogs ist immer wieder zu lesen, dass für einige von Anfang an feststeht, dass sie das volle Programm durchziehen wollen, andere halten sich die Entscheidung offen und manche wollen von Anfang an nach dem Bachelor Schluss machen - und tun das mitunter auch, oder überlegen es sich doch nochmal anders.

 

Die Frage stellt sich oft ganz besonders für Fernstudierende, da diese meistens im Beruf stehen und oft auch schon in einem etwas fortgeschrittenen Alter sind. Aber auch für Präsenzstudierende ist diese Frage sehr relevant und die ZEIT hat sie in einem Artikel aufgegriffen:

http://www.zeit.de/campus/2016/s2/uni-abschluss-lebenslauf-master-gehalt

 

In dem Artikel werden vier Thesen aufgestellt und Experten dazu um ihre Meinung gebeten:

  1. Mit dem Masterabschluss verdient man ein höheres Gehalt als ohne
  2. Unternehmen stellen lieber Master- als Bachelorabsolventen ein
  3. Drei Jahre Studium sind zu wenig. Man muss die Inhalte vertiefen
  4. Besser einen Master machen, als eine Lücke im Lebenslauf haben

Wie denkt ihr darüber? - Und was haltet ihr von den Stellungnahmen auf die Thesen, die in der ZEIT veröffentlicht wurden?


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Könnte ein "Dumme-Sprüche" Thema werden... Sicherlich ist eine Endlosdiskussion möglich. So spiegelt sich das auch in den Kommentaren der ZEIT wieder. Alle drehen sich ständig im Kreis. Immer wieder werden auch die gleichen Pro- und Contra Argumente genannt. Wird das 17 Jahre nach Bologna-Erklärung nicht langsam langweilig?

 

 


Casemanager in der ambulanten Kriminaltherapie (Forensische Psychiatrie), QMB und Auditor (DGQ) / Gesundheits- und Krankenpfleger / Fachkrankenpfleger für Psychiatrie / Administrator für Krankenhausinformationssysteme und forensische Dokumentation / Gesundheitspädagogik/-management B.A.

 

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Hallo,

 

ich stehe selbst gerade vor der Situation und überlege hin und her.

 

Ich kann, wie gerade in dem anderen Thema geschrieben  eigentlich die Thesen unterstützen.

 

Wenn ich mir den Stellenmarkt alleine in meinem Unternehmen ansehe, dann steigen die Anforderungen für gleiche

Stellen stetig an.

 

Statt Meister  wollen sie den Bachelor.  Statt Bachelor  gehts jetzt langsam los mit Master.

 

Als Beispiel war es eine Leitungsstelle, welche bis jetzt mit dem Bachelor ausgeschrieben wurden.

Jetzt heißt es schon Master,  oder Bachelor. Also  kann man erwarten, dass in 3-5 Jahren  nur noch Master in der

Ausschreibung steht.

 

Es studieren soviele, und Unternehmen können aussuchen.

 

Und da ich auch noch über 30 Jahre arbeiten muss,  werde ich mich wohl, oder übel noch durch den Master

durchkämpfen,  weil ich persönlich schätze, dass der Bachelor  in einigen Jahren noch weiter an Wert verliert.

 

Zum anderen fühle ich mich irgendwie dann nie so richtig fertig, wenn ich immer daran denke, dass man

mit dem Bachelor ja eigentlich "nur" die Hälfte hat.

 

Darum bleibe ich auch dabei, dass die alten Diplom-Studiengänge besser waren,  weil man einmal ein Studium machte,

und danach dann wirklich fertig war.

 

Und irgendwie wird es wie mit der Ausbildung. Wenn man unter Auszubildenden rumhört,  dann redet fast jeder während der Ausbildung schon vom Meister.  So ist der Markt von Meistern voll.

So sehe ich das auch irgendwie mit dem Bachelor, bei dem auch so viele dann gleich den Master dranhängen.

So ist man dann eigentlich im Zwang, damit man mitkommt.

 

Gruß

 Andreas

 

 

 

 

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Für mich, als Student, der bisher nur ne IT-Ausbildung gemacht hat, sind solche Artikel auch immer erhellend.

 

Ich hab das  vor Beginn meines Studiums nie so bewusst wahrgenommen, aber ausschließlich eine Ausbildung ist irgendwie nicht gerade der Bringer, was Wissen, Ansehen und Möglichkeiten angeht.  (Natürlich völlig subjektiv und auch eher ein Gefühl, als es wirklich mit meiner objektiven Situation übereinstimmt, gerade was Wissen, Ansehen, Verdienst angeht)

Kein Wunder, dass jeder versucht zu studieren.

 

Aus dem Artikel: "Unternehmen stellen lieber Master- als Bachelorabsolventen ein" - Andere also schon mal eher gar nicht, na super, man ist wohl kein "Talent" ... ;) 

 

Klar, der Artikel wurde in der  Kategorie "Studium" der Zeit-Online geschrieben, da kann man das schon erwarten - aber so gar kein Wort zu anderen "unterlegenen" Abschlüssen...

 

Kratzt dann doch leicht am armen Ego ;)

 

Grüße

narub

bearbeitet von narub
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Nochmal Twitter:

 

@Forensiker Stimme dir schon zu, dass sich die Diskussion wohl nicht mit einem eindeutigen Ergebnis führen lässt. Allerdings ist es ja eine ganz konkrete Frage, vor der hier immer wieder Bachelor-Absolventen (und aktuell ja auch du selbst) stehen und deshalb finde ich die Diskussion doch wichtig, um möglichst viele Perspektiven und Argumente zu beleuchten, um vielleicht am Ende doch für den Einzelnen die Entscheidungsfindung zu erleichtern, die immer nur eine individuelle sein kann.


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Ja, hier die Diskussion finde ich in Ordnung. Hier wird auch überwiegend sachlich diskutiert.

Ich bezog meine Aussage auf den "flapsigen" Twitter-Post und vor allem auf die Diskussion bei der ZEIT.

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Als ich diesen Bericht gelesen habe, dachte ich auch daran ihn hier zur Diskussion zu stellen. Ich persönlich habe den Bachelor damals begonnen mit dem Ziel auch den Master zu machen. Warum? Nun ja, da im deutschsprachigen Raum 2011, als ich begonnen habe mit dem Studium, der Bachelor noch mehr umstritten war als heute. Wir bei uns unterscheiden nicht bezüglich Master, Bachelor oder Diplom. Bei uns im Unternehmen haben wir auch nur ein paar mit akademischen Abschluss. Davon derzeit einen Praktikanten mit FH-Diplom in BWL und sonst nur Bachelor. Ich werde nach derzeitigem Stand der erste Master sein. Für mich persönlich ist der Bachelor ein vollwertiger Abschluss und bei den Stellen die ich mit besetzen durfte haben wir auf Ebene Sachbearbeiter/Sachgebietsleiter für Master keinen Vorteil eingeräumt und die Stellen mit Bachelor besetzt. Diese waren auch absolute Volltreffer. Ich muss jedoch sagen, dass ich einen Satz aus dem Artikel definitv unterschreiben kann "Vor allem in der Forschung sei ein Master weiterhin unverzichtbar, denn erst dort bekomme man das fachliche Verständnis, um eigene Ideen zu entwickeln." Dies würde ich sogar ausweiten, nicht nur Forschung sondern auch für den betrieblichen Alltag. Zumindest kann ich dies für mich sagen. Beim Bachelor habe ich ein absolutes Grundverständnis für die BWL erhalten und konnte dies in den betrieblichen Arbeitsalltag übertragen. Im Master habe ich so viele Skills für Problemlöungen erhalten, strategisches Denken usw. Dies möchte ich nicht missen. Im Unternehmen würde ich auch Bachelor für Spitzenpositionen vorsehen, wenn diese sich bereits bewiesen haben und das was andere im Master lernen schon unter Beweis gestellt haben, bzw. mit wachsender Erfahrung im Arbeitsalltag angeignet haben. Für mich persönlich war der Master definitv die richtige Entscheidung und dies bekomme ich auch von Kollegen zurückgemeldet, nämlich dass ich eine andere Art habe um Probleme zu lösen als die sonstigen Mitarbeiter im Unternehmen und dies hat definitiv mit dem Know How aus dem Postgraduate-Programm zu tun.

 

 

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"The brain is waking and with it the mind is returning. It is as if the Milky Way entered upon some cosmic dance. Swiftly the head-mass becomes an enchanted loom where millions of flashing shuttles weave a dissolving pattern, always a meaningful pattern though never an abiding one." (Sir Charles Scott Sherrington, 1940)

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Momentan kommen diese Diskussionen von wegen Bachelor ist kein vollwertiger Abschluss von den Diplom Personaler. Ist ja auch klar, wenn ich ein Diplom hätte und ca. 8 Semester hatte und mein Vordiplom nach4-5 Semester hätte, würde ich auch denken dass die 6-semestrigen Bachelor meinem Vordiplom gleich kommen. Aber die Diplomer werden auf Dauer „aussterben“. Der Bachelor wird dann gefühlt im Ansehen steigen.

 

Jetzt kann man sich überlegen ob man sich mit dem Bachelor zufrieden gibt, derzeit die Diskussion führt und es erledigt sich von selbst, oder ob man dem entgegen wirkt und den Diplomern sagt dass der Master höherwertig (M. FH > Dipl. FH, M. FH = Univ. Dipl., M. Univ. > Univ. Dipl.) ist. Gibt dann die gleiche Diskussion nur in die andere Richtung :-) Ich persönlich hab mich entschieden einfach den Master zu machen, bei mir war das aber eher die Sache, wenn Du schon den Bachelor hast und dich an das Studieren „nebenbei“ gewöhnt hast, dann kannst Du den Master einfach dran hängen. Ich kenne einige Bachelors die vor haben den Master zu machen, aber irgendwie keinen Sinn mehr darin sehen, bzw. sich an das Leben ohne Studium (zeitlich, monetär) gewöhnt haben.

 

Aber es gibt so weitaus mehr Gründe dafür und dagegen um nach den Bachelor noch einen Master zu machen. Es kommt ja auch auf die persönliche Situation und Vorstellungen an.

bearbeitet von SebastianL
Formatierung

Fernuniversität Hagen: Promotion in Informatik (02.01.2017 - tbd)

Wilhelm Büchner Hochschule: M.Sc. Wirtschaftsinformatik (01.07.2015 - 13.12.2016)

Wilhelm Büchner Hochschule: B.Sc. Wirtschaftsinformatik (16.11.2012 - 20.06.2015)

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vor 29 Minuten, SebastianL sagte:

Aber die Diplomer werden auf Dauer „aussterben“. Der Bachelor wird dann gefühlt im Ansehen steigen.


Wenn man sich die Entwicklung zumindest im IT-Bereich anschaut, dann glaube ich es nicht! Man braucht sich doch nur einmal zurückerinnern wie die Anforderungen in den letzten 10 Jahren im IT-Bereich gestiegen sind. Früher hatten selbst Quereinsteiger gute Chancen einen Job zu bekommen. Heute ist es sogar mit einer qualifizierten Ausbildung nicht einfach einen Job zu bekommen. Meiner Meinung nach wird sich dieser Trend fortsetzen und die Anforderungen werden weiter steigen.


2016 Geprüfter Medieninformatiker (ILS) | 2013 Ausbilderschein IHK | 2012 Web Developer Grade 2 | 2012 WE Certified Web Designer Grade 1 | 2011 WE Certified Web Business Manager | 2004 Mediendesigner IHK

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