Fischi85

Fernstudium Psychologie - Jobmöglichkeiten nach dem BA/MA

17 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

 

ursprünglich hatte ich meine Fragen an Markus direkt gestellt. Aber er meinte, ich solle lieber meine Anliegen in die Gruppe stellen. Das Thema hätte ich eigentlich auch in den Forenbereich "Weiterbildung/Studium allgemein" reinstellen können, aber ich glaube und hoffe, dass ich hier mehr Gleichgesinnte finde, die mir helfen können.

 

Erst ein paar Infos zu mir: ich habe bereits ein Studium auf Magister hinter mir. Ich hatte damals neben Medienwissenschaft Psychologie im 1. Nebenfach und Neuere Geschichte im 2. Ich wollte damals in die Medienbranche. Dieser Wunsch besteht nach ein paar Jahren Plackerei in der PR und einer Brustkrebserkrankung nicht mehr. Ich werde dieses Jahr 31 und habe schon so oft überlegt, wo ich hinwill, was ich arbeiten, machen möchte. Ich bin durch zig Überlegungen und Gespräche wieder auf das Fach Psychologie gestoßen. Ich habe dieses Fach damals im Studium schon geliebt und es fiel mir leichter als die anderen Fächer, weil alles für mich einen Sinn ergab. Alles war logisch, wohingegen ich mir im Medienfach Dinge aus den Fingern saugen musste. Kurzum ich überlege, nochmal zu studieren und zwar Psychologie. Aufgrund des Alters und weil ich mich nicht komplett finanziell von meinem Partner abhängig machen möchte (außerdem will ich ja auch mal in die Rente einzahlen), kommt für mich nur eine Fernuni oder ein Abendstudium (das es nicht gibt) in Betracht. Auch wenn meine Chancen an der Uni Mannheim vielleicht gar nicht so schlecht sind. Nichtsdestotrotz….so kam ich auf die PFH.

 

Ein großer Teil von mir hat den Wunsch, in die klinische, therapeutische Richtung zu gehen, und hier ist der Knackpunkt: man kann das nur ein einer „normalen“ staatlichen Universität. Die PFH, die Euro-FH und die Fernuni Hagen (welche das Studium seit letzten Sommer ausgesetzt hat) fallen leider nicht drunter, obwohl das Curriculum der PFH fast oder quasi deckungsgleich mit dem der Uni Mannheim ist. Ich schreibe euch, weil ich mir nun die Frage stelle, was ich denn sonst alles KONKRET mit dem Studium auf Bachelor oder vllt sogar Master später machen kann. Denn Klinische Psychologie ist ja dabei. Ich möchte mich nicht unbedingt selbstständig machen, was man als Therapeut ja hätte machen können, aber ich würde gerne in einer Klinik arbeiten oder in einer Beratungsstelle oder auch in einer Vollzugsanstalt. Ich möchte Menschen helfen, und dabei möchte ich nicht am Empfang sitzen und ihnen den Termin beim nächsten Diplompsychologen nennen. Ich möchte dabei sein, ein Teil davon, der Menschen beim Genesungsprozess oder bei ihrer Selbsthilfe hilft. Ich könnte mir auch vorstellen, in die klinische Forschung zu gehen, da mich das Biologisch-Medizinische auch immer interessiert hat. Ginge das denn überhaupt, oder brauche ich dafür wieder Medizin?

 

Warum studiert ihr dieses Fach, warum studiert ihr vielleicht sogar ein zweites Mal, was wollt ihr später damit machen und was KANN man beruflich später mit dem Studium alles machen außer im HR Bereich arbeiten (dafür könnt ich auch Wirtschaftspsychologie studieren, was mir aber zu sehr in eine Richtung geht). Für mich ist bisher nicht greifbar, was es alles gibt, was man mit Psychologie machen kann und wo man mal wirklich etwas anwendet, was man auch im Studium zuvor gelernt hat.

 

Ich bin total wissbegierig und hätte sicher totale Freude an dem Studium und würde aufblühen. Aber wenn ich nur Berufsfelder zur Option nach dem Studium habe, die ich nicht möchte, wozu soll ich mir den Stress und die finanzielle Last geben und nochmal studieren? Weiß jemand, wie viele denn ein zweites Studium wagen? Ich hatte nämlich mal Angst, dass ich dann überqualifiziert wäre. Wäre das denn wirklich so, wenn die Fächer doch so unterschiedlich sind.

Ich würde mich riesig über Rückmeldung freuen. Mir lässt das Ganze gerade keine Ruhe und im Moment sind die vielen Infos noch so frisch, dass ich vielleicht eher zu einer Entscheidung komme, als wenn Zeit ins Land geht. Ich bin so verärgert, dass das mit dem Psychotherapeutengesetz so ein Umstand ist. Die legen einem echt Steine in den Weg. Ist ja schon vergleichbar mit einem Lehramtstudium :( Vielen Dank im Voraus für eure Rückmeldungen!

 

bearbeitet von Markus Jung
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Danke, dass du deinen Beitrag hier eingestellt hast.

 

Selbst wenn es möglich wäre, auch per Fernstudium Psychotherapeut werden zu können, würde auf dich jetzt ein Bachelor + Master + Therapeutenausbildung zu kommen. Im Grunde ist diese Ausbildung vergleichbar mit der eines Facharztes. Und bist du soweit wärst, wärst du vermutlich 40+ und teile davon lassen sich auch nicht berufsbegleitend machen.

 

Das aber nur am Rande.

 

Hast du denn vor, nach dem Bachelor auch noch einen Master zu machen? - Gerade im Bereich Psychologie sind die Möglichkeiten nur mit einem Bachelor eher begrenzt, du giltst auch erst mit dem Master als Psychologin und darfst dich so nennen.

 

Allgemein sind Tätigkeiten zum Beispiel in der Beratung denkbar. Oder halt im wirtschaftlichen Bereich, zum Beispiel in der Personalauswahl, wobei dich dieser Bereich ja weniger interessiert, wenn ich das richtig verstanden habe.

 

Forschung stelle ich mir ohne universitären Abschluss ganz schwierig vor.

 

Wir hatten auch schon intensive Diskussionen zu diesem Thema. Schau bitte vor allem mal hier:

 


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Hallo Fischi85

 

Ich studiere in Hagen.

 

Zitat

Qualifikationen und Berufsfelder

Der Bachelor of Science stellt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss im Fach Psychologie dar. Allgemein ist es sehr unterschiedlich, welche Anforderungen die einzelnen Unternehmen an ihre Beschäftigten stellen. Ein Bachelor of Science in Psychologie alleine wird selten ausreichen. In Verbindung mit einem Masterabschluss in Psychologie oder einer bereits bestehenden Berufsausbildung hingegen wird er die Möglichkeit bieten, im Bereich der psychologischen Beratung, Interventionsplanung und Maßnahmenevaluation in Bildungs-, Wirtschafts- und Verwaltungsorganisationen oder im Gesundheits- und Sozialwesen einen Arbeitsplatz suchen zu können; die Qualifikation zum/r Psychologische/r Psychotherapeut/in erfordert zusätzliche Ausbildungsschritte. Weitere Informationen zum Thema Qualifikationen und Berufschancen finden Sie auf der Internetseite des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bscpsy/service/)

 

Und guck mal hier: http://www.bdp-verband.org/profession/bachelor.html

 

Ich werde ab dem WS mal sehen, was die VHB (https://www.vhb.org/startseite/) an Kursen anbietet, weil mich die klinische Psychologie interessiert und für mich auch dazu gehört. In den therapeutischen Bereich möchte ich nicht gehen.

 

Ich studiere Psychologie überwiegend aus Interesse. Eventuell mache ich mich aber später zumindest nebenberuflich selbständig und da schadet es nie, eine breite Basis zu haben. 👍

bearbeitet von psychodelix

Berufsbegleitendes Studium (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

3. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius)

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Danke für eure Antworten und die vielen Links.

 

Zu Markus: Dass es ein Ritt für mich ist, diese vielen Jahre Ausbildung auf mich zu nehmen und dann 39-41 Jahre alt zu sein, ist mir durchaus bewusst und frustriert natürlich irgendwo auch. Und ich weiß natürlich nicht, ob ich die vielen Jahre an Kraft und Motivation aufbringe, das durchzuziehen. Daher ist es aber gut, dass es zumindest Zwischenstationen gibt wie den Bachelor und Master, womit man ja auch schon mal was anfangen kann. Allerdings finde ich es krass, dass man mit dem Bachelor immer noch nicht wirklich viel machen kann. Eine Bekannte hat an der SRH Wirtschaftspsy. studiert und meinte, was Personalbereich anbelangt, nehmen die Unternehmen einen Bachelorabsolventen mit Handkuss. Zumindest die von der SRH.

 

Ich werde in den Link zu den anderen Diskussionen mal reinschauen.

 

zu Psychodelix: Was bedeutet denn konkret "psychologische Beratung"? Wo gibt es sowas, was keine Therapie ist?

Darf ich zudem fragen, in welchem Semester du bist? Mich interessiert das Fach total, aber 12-13000 € ausgeben aus Interesse ist halt irgendwo so ne Sache und dicke mit m Geld hab ich es nicht. Also ich kann es mir schon leisten und der Titel B.Sc. Psychologie wäre schon toll :) aber dennoch. Und wie gesagt, nach jetzigem Stand würde ich den Master draufsetzen wollen. Wenn ich schon das Studium mache, will ich später auch mit Psychologie arbeiten. Ich hab Theater und Medienwissenschaft auf Magister studiert und in den Jobs bisher wenig bis keine Berührungspunkte mit den Fächern gehabt, was sehr schade und irgendwie blöd ist. Wozu studier ich dann?

bearbeitet von Fischi85

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"Psychologische Beratung" findet man z.B. in Beratungsstellen: Erziehungsberatung, Drogenberatung, Schwangerenberatung, usw. Wobei bei der Beratung immer mehrere Aspekte eine Rolle spielen: neben der psychischen Belastung geht es auch um Infomationen (welchen Antrag wo stellen) und rechtliche Aspekte (was steht mir zu, was geht nicht).

 

Personen, die in eine Beratungsstelle kommen, erhoffen sich daher mehrere Dinge: Akzeptanz, Verständnis, Empathie, aber auch handfeste Tipps und Ratschläge, was sie tun können, wie es weitergeht, usw.

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vor 55 Minuten, Fischi85 sagte:

zu Psychodelix: Was bedeutet denn konkret "psychologische Beratung"? Wo gibt es sowas, was keine Therapie ist?

Darf ich zudem fragen, in welchem Semester du bist? Mich interessiert das Fach total, aber 12-13000 € ausgeben aus Interesse ist halt irgendwo so ne Sache und dicke mit m Geld hab ich es nicht. 

 

Huhu,

 

TomSon hat ja schon etwas zu den Beratungsmöglichkeiten geschrieben. Mir fällt noch Schule ein - Beratung von Schülern, Eltern und auch Lehrern.

 

Weil ich keine Lust habe, mehrere Tausend Euro auszugeben, habe ich mich für die FernUni entschieden. :)

Da kostet mich das komplette Studium nur 1800 € an Gebühren, wenn alles planmäßig verläuft.

Und durch meine Nur-Nachtarbeit habe ich wenig Möglichkeiten, an Präsenzzeiten teilzunehmen. Davon gibt es in Hagen nur wenige.

 

Ich bin jetzt im 2. Semester - siehe Signatur.

 

Nachtrag: Und ich bin aktuell 46 Jahre jung. ;)

bearbeitet von psychodelix
Nachtrag

Berufsbegleitendes Studium (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

3. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius)

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Danke ihr beiden :)

ja die Hagener Fernuni hat das Studium zum SS2015 ausgesetzt, sonst wäre das meine Anlaufstelle gewesen.

Vielen Dank für die Beschreibung zur Beratung, das hilft mir doch schon sehr und das hört sich sogar sehr interessant an. Und das geht mit einem Bachelor oder nur mit Master? Empathiefähig bin ich sowieso :P

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Ich denke, es wird in nächster Zeit etwas ändern bezüglich Bachelor in Psychologie - hier noch zwei Links:

 

https://www.fs-psycho.uni-tuebingen.de/news/berufsaussichten-von-bachelors-der-psychologie

 

http://www.psychologie-studieren.de/berufseinstieg-berufschance-bachelor/

 

Ich wollte ursprünglich erst nach meinem Noch-Studium ab diesem Herbst in Hagen anfangen, hatte mich aber spontan doch angemeldet. War auch gut so.


Berufsbegleitendes Studium (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

3. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius)

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Zitat:

"Zu Markus: Dass es ein Ritt für mich ist, diese vielen Jahre Ausbildung auf mich zu nehmen und dann 39-41 Jahre alt zu sein, ist mir durchaus bewusst und frustriert natürlich irgendwo auch. "

 

und wenn dann noch die Psychotherapeuthenausbildung dazu kommt dauet es noch länger.

Ich bin ca genauso alt, selbst wenn alles "rundlaufen" würde, - sofort Studienplatz oder das PFH Studium dann akzeptiert für Master (dann sofort Studienplatz), und dann sofort Therapieausbildung, und dann ohne jahrelange Wartezeiten einen Kassenplatz...  und ich meine Lebensersparnisse dabei verheizen würde, muss ich einsehen das das biographisch keinen Sinn mehr macht. Besonders wenn man aus einem ganz anderen Bereich kommt.

 

Es ist nicht mehr realistisch, und wenn es um "Geld verdienen" geht imho auch nicht wirklich attraktiv wenn man halbwegs akzeptable Alternativen hat.

 Wirtschaftlich sind die Chancen die Jahre des "Aussetzens" in einem normal durchschnittlichen bezahlten Job durch die Ausbildungszeiten wieder "reinzubekommen" nicht sonderlich gut.

Zumal es nicht klar ist wie die Welt in 12-15 Jahren aussehen wird. - Gerade im Gesundheitssystem. Man muss sich nur andere Länder in Europa ansehen.

 

Offtopic:

In dieses Rentensystem noch "einzahlen" ist für jeden unter 45 vielleicht sogar unter 50 eigentlich sinnlos. Das führt zu weit, aber das ist keine "Versicherung" sondern ähnelt mehr einen Schneeballsystem und man muss kein Mathe-Ass sein um das zu erkennen. Vielleicht bekommt man mit 69 oder 75 noch etwas auf dem Niveau der jetzigen Grundsicherung. - Wenn denn überhaupt. Was jetzt eingezahlt wird das verpufft, und alles was jemals an "Rücklage" drin aufgebaut werden könnte wird niemals mit der Inflation schritthalten, und jeder "Überschuss" wird in der Demokratie sofort als Wahlgeschenk verteilt. Das Ende des umlagefinanziertes Sozialstaats ist bereits seit Jahren abzusehen, und die "Einschläge" kommen immer näher.  - Das verdrängt man natürlich gerne, zahlt weiter brav steuern und geht zur Arbeit, "und machen kann man auch nix" weil das "Taschengeld" das einem gelassen wird bei den meisten Menschen nicht für einen nennenswerten Vermögensaufbau zu gebrauchen ist. Das kann man zwar versuchen zu ignorieren, ändert aber (leider) nichts an den frustrierenden Tatsachen. --

 

Egal BTT.

 

Die Jahre würdest du also erstmal umso mehr deinem Partner auf der "Tasche liegen", ob der das über so eine lange Zeit mitmachen würde?  Das stelle ich mir nicht ganz einfach vor.

 

" Allerdings finde ich es krass, dass man mit dem Bachelor immer noch nicht wirklich viel machen kann. Eine Bekannte hat an der SRH Wirtschaftspsy. studiert und meinte, was Personalbereich anbelangt, nehmen die Unternehmen einen Bachelorabsolventen mit Handkuss. Zumindest die von der SRH. "

 

Wirtschaftspsychologie ist nicht normale Psychologie sondern Misch- Studiengang mit BWL. Handkuss?  Der Bereich HR ist mindestens so überlaufen wie "irgendwas mit Medien". Vor allem im BWL Studium begehrtes Schwerpunktfach neben Marketing (weil es als Unterhaltsam und wenig anspruchsvoll/anstrengend gilt)

Die "Wertlosigkeit" des Psychologie-Bachelors liegt imho darin begründet das das Psychologiestudium für viele nur ein "Bespaßungs" und "Prestigesstudium" ist, anschließend stecken vor allem die Absolvent-innen dann in einer ähnlichen Situation wie du jetzt schon.  Eine Inflationierung ist immer auch eine Entwertung.

 

Ein Psychologiestudium wird auf mittelfristige Sicht deine wirtschaftliche und persönliche Situation wohl kaum verbessern. Dazu kommt das es bei der PFH auch in den Sternen steht ob man damit irgendwie anders mal was anfangen kann. Selbstständigkeit? Vielleicht nach Heilpraktikergesetz... aber naja. 

 

Zitat:

"Mich interessiert das Fach total"

Mich auch, aber ich habe eingesehen das es auch vorwiegend zu meiner "Bespaßung" wäre, deswegen hab ich nebenei einen Hobbykurs vor kurzem abgeschlossen den ich über das Forum hier gefunden habe. Und lese meine Bücher halt so nebenbei. Da ich mich im Bereich BWL noch fortbilde habe ich zumindest den Vorteil das man vieles Inhaltlich verknüpfen und verbinden kann. - Wenn ich meine anderen Projekte beendet habe gehe ich vielleicht noch den BWL-Bachelor an, und danach... vielleicht noch aus Interesse ein Master in "Angewandter Psychologie" oder "Wirtschaftspsychologie" oder sowas falls ich dann noch Zeit, Geld und Interesse habe. Aber das wäre dann auch erst in Jahren...

 

Kann man aus deinem Erststudium gar nicht machen? Schonmal an Medieninformatik gedacht? Oder wirtschaftspsychologie?  Oder vielleicht etwas anderes als "Anpassungsfortbildung" für dein Erststudium... was großartig anderes als die kaufmännisch-verwaltende Ecke sehe ich jetzt aber auch nicht am Horizont.

Alle möchten ja gerne "beraten", besonders die Ratlosen.

bearbeitet von Count Goldbeast
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Mal abgesehen von der Komponente "Alter": Ich denke, der grundlegende Irrtum, dem viele anhängen ist, dass man "Beratung" (ob jetzt als Psychologe, Sozialpädagoge oder Erzieher) nur durch Theorie lernen kann, dass man also nach einem Studium in einen realen Job einsteigen kann.

 

In einer Präsenzausbildung sind Praxisphasen verpflichtender Teil der Ausbildung. In denen hat man Supervision und reflektiert sein ´Verhalten. Ohne das geht es nicht! Und wird es nie gehen!

 

Man wird auch kaum drum herum kommen, so etwas mit mehreren zusammen zu machen - wobei wir dann bei den Lerngruppen aus dem anderen Strang wären. Wer am liebsten für sich arbeitet und sich scheut, sich mit Kollegen auszutauschen und auch supervidieren zu lassen, der sollte etwas anderes lernen wollen als Beratung und/oder Therapie.

 

 

bearbeitet von KanzlerCoaching
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