Arkania

HP Psychotherapie - Fernstudium Psychologie (Hagen)

29 Beiträge in diesem Thema

Einen wunderschönen guten Tag zusammen :)

 

Wie einige vielleicht gelesen haben, habe ich vor einiger Zeit meinen Staatlich geprüften Betriebswirt (letzte Woche kam die "Bestanden"-Mail) bei der SGD gemacht.

Durch diese Weiterbildung (und das Zusammenleben in einer WG mit Studenten ;) ) habe ich herausgefunden, dass Fernunterricht genau mein Ding ist.

Nebenbei habe ich natürlich gearbeitet, und im letzten Dezember auch einen wahnsinnigen Sprung gemacht und einen super Job bekommen (grob: Ich war Externer -> Zeitarbeit und habe dann eine super bezahlte interne Stelle im gleichen Bereich mit mehr Verantwortung und ähnlichem Tätigkeitsfeld bekommen).

Soviel erstmal grundsätzlich.

 

Ich habe nun mit HR gesprochen, um meinen weiteren Karriereweg zu besprechen (sowas sollte man (meiner Meinung nach) so früh wie möglich planen).

Theoretisch ist kein Hochschulstudium nötig, praktisch ist es aber sehr gerne gesehen.

Also habe ich mir überlegt, nun könnte ich ja mal ein "richtiges" Fernstudium anfangen, wo ich grade noch im Lernflow bin. Jetzt kann ich auch studieren (ich habe kein Abitur, aber durch den Staatlich geprüften Betriebswirt kann ich nun studieren).

Diesmal aber dann etwas, was mich interessiert (ich bin gelernte Bürokauffrau, BWL hat mich nie wirklich interessiert, aber es war ein logischer Schritt).

Das wäre dann Psychologie. Am Liebsten in Hagen. Blöderweise haben die aber nun Aufnahmestopp. Bis mindestens SS 17.

Ich möchte aber eigentlich jetzt nicht so wahnsinnig lange warten (ich kenne mich....), wenn ich einmal aus dem Lernen raus bin, brauche ich lange um wieder drin zu sein.

Da der Betriebswirt schon eine Stange Geld gekostet hat, möchte ich aber auch ungerne an einer privaten Uni nochmal tausende von Euro lassen.

 

Jetzt habe ich also "beschlossen", ich warte, bis ich mich in Hagen einschreiben kann, aber zwischendurch noch etwas machen um mich am Lernen zu halten bzw. mich vielleicht schon auf das Psychologiestudium vorzubereiten.

 

Also habe ich mal ein bisschen über meine Motivation für genau dieses Studium nachgedacht.

Eigentlich mache ich es "aus Spaß an der Freude", wenn ich aber weiterdenke, würde ich gerne entweder in die Forschung gehen (da habe ich mich aber noch nicht informiert, ob das so einfach funktioniert mit dem Psychologiestudium (werde wohl, wenn schon, dann auch den Master machen)) oder mich (vielleicht irgendwann) als Berater/Coach selbstständig machen. Dass der Begriff "Coach" nicht geschützt ist weiss ich, Qualifikationen sollte man wohl aber doch schon mitbringen ;)

 

Ich hab mich dann ein bisschen hier durch das Forum geklickt und bin auf ein paar Posts zum Thema "Was machen nach Psychologiestudium?" gestoßen.

Da fiel dann zwischendurch der BEgriff "Heilpraktiker - Psychotherapie".

 

Lange Rede, kurzer Sinn (nun zu meinen Fragen):

 

1. Was denkt ihr, ist es sinnig (so als Übergang) den HP Psychotherapie zu machen? Vor allem unter der Prämisse, mich vielleicht irgendwann selbstständig zu machen).

2. Ist der Kurs der Laudius dazu (ist ja grade im Angebot) empfehlenswert oder habt da jemand eine bessere Empfehlung?

 

Vielen Dank schon mal für eure Antworten und noch einen schönen Tag.

 

Melanie

 

 

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Sinnig ist der HP Psychotherapie nur, wenn du ihn benötigst. Also, wenn du im Bereich psychischer Störungen arbeiten willst oder doch damit in Berührung kommst. Man kann im Bereich Coaching auch ohne auskommen. Zwingend notwendig ist es m.E. nicht.

 

Über den Laudius-Kurs kann ich jetzt nix sagen, kenne ihn nämlich nicht.

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vor 3 Minuten, Wirbelwind sagte:

Wenn du dich schon auf den Studiengang an der Fernuni vorbereiten möchtest, hätte es hier unter Pflichtliteratur 3 Bücher, die im 1. Modul bearbeitet werden:

http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bscpsy/studium/ss-2016/modul-1/

 

Danke für den Tip, das erste hab ich schon durch, aber ich schau mir mal die anderen an :)

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Geschrieben (bearbeitet)

vor 11 Minuten, TomSon sagte:

Sinnig ist der HP Psychotherapie nur, wenn du ihn benötigst.

 

Mit sinnig meine ich als Vorbereitung für das Studium bzw. als Qualifikation für später. In Deutschland zählt da leider immer noch oftmals, dass man etwas auf dem Papier kann.

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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Der Lehrgang Heilpraktiker Psychotherapie bereitet auf die staatliche Prüfung beim Gesundheitsamt vor. Dazu wird eine Menge Wissen über psychische Störungen vermittelt etc. Wirklich Beratungskompetenz wirst du damit aber kaum erwerben. Gerade wenn es nicht so sehr in die klinische Richtung gehen soll, kann da zum Beispiel ein Kurs zum Psychologischen Berater auch nützlich sein, vor allem wenn dieser auch Präsenzseminare umfasst, in denen Beratungspraxis geübt wird. Hier sind die Inhalte meist breiter aufgestellt. Ein geschützter Begriff ist der Psychologische Berater (oft heißen die Kurse auch Personal Coach) allerdings nicht, es gibt also auch keine festgelegten Lerninhalte.

 

Ich habe einen solchen Kurs bei Impulse gemacht und konnte davon profitieren. Meinen Blog dazu findest du hier:

Vorteil hinsichtlich eines späteren Psychologie-Studiums in Hagen kann es sein, dass du dann einige Begriffe und Grundlagen schon mal gehört und gelernt hast - auch wenn es in Hagen viel wissenschaftlicher zu geht und mehr in die Tiefe.


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Ich vergaß zu schreiben: Die staatliche Prüfung beim Gesundheitsamt würde ich dann natürlich auch machen wollen, wenn schon denn schon (so halbe Sachen sind nichts für mich, merkt man vielleicht ;) ).

Theoretisch kann man die staatl. Prüfung aber auch ohne so einen Vorbereitungskurs machen?

 

Mir geht es ja vor allem darum, bis zum Studium nicht so in der Luft zu hängen, sondern etwas (vorbereitendes) zu tun, am Besten mit "was in der Hand" am Ende.

Sonst könnte ich mich natürlich auch im Selbststudium durch 300 Psychologiebücher wälzen ;) 

Danke für den Link zu deinem Blog, den habe ich vor einiger Zeit shcon einmal gelesen, ich schau mir das mal an (preislich tun sich die beiden ja nicht viel, ausser dass Laudius grade im Angebot ist).

 

edit: Warst du dann zu den Präsenzzeiten in Wuppertal?

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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vor 15 Minuten, Arkania sagte:

Mit sinnig meine ich als Vorbereitung für das Studium 

 

Macht für Hagen überhaupt keinen Sinn.

Du fängst an mit Grundlagen und Statistik. Klinische Psychologie spielt in Hagen keine Rolle.


Berufsbegleitendes Studium (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

3. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius)

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Ich persönlich sehe jetzt keine Vorteile für ein späteres Studium in Hagen. Dort gibt es klinische ja nicht, und wo auf etwaige Erkrankungen Bezug genommen wird, erfolgt das sehr oberflächlich. Die bringen kein Störungswissen, und wollen auch keines von dir haben. 

 

Wenn du das für dich machen willst, nur zu.

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vor einer Stunde, Arkania sagte:

Das wäre dann Psychologie. Am Liebsten in Hagen. Blöderweise haben die aber nun Aufnahmestopp. Bis mindestens SS 17.

Ich möchte aber eigentlich jetzt nicht so wahnsinnig lange warten (ich kenne mich....), wenn ich einmal aus dem Lernen raus bin, brauche ich lange um wieder drin zu sein.

Da der Betriebswirt schon eine Stange Geld gekostet hat, möchte ich aber auch ungerne an einer privaten Uni nochmal tausende von Euro lassen.

 

Jetzt habe ich also "beschlossen", ich warte, bis ich mich in Hagen einschreiben kann, aber zwischendurch noch etwas machen um mich am Lernen zu halten bzw. mich vielleicht schon auf das Psychologiestudium vorzubereiten.

 

Hallo Melanie,

 

was mir jetzt noch dazu einfällt:

Du kannst dich auf die ersten beiden Module prima vorbereiten - und es ist wirklich viel Stoff, der in Form von Multiple Choice-Fragen in der Klausur kommt.

 

Ich habe letztes Jahr den Kurs "Praktische Psychologie" bei der NHAD (https://www.nhad.de/fernstudium/psychologie-und-coaching/kurse/kurse/praktische-psychologie.aspx) gemacht. War interessant und hat Spaß gemacht - war aber nur oberflächlich und in Hagen wurde noch viel anderes abgefragt. Was mir aber geholfen hat: Bei den Einsendeaufgaben etwas mehr dazu in einem Psychologiebuch zu lesen und so den Stoff vertiefen.

Da ich wusste, dass ich im ersten Semester für das Modul M1 nur sehr wenig Zeit habe, hat mir wohl das "Basiswissen" aus diesem Kurs dazu verholfen, dass ich mit nur vier Tagen lernen die Klausur bestanden habe. ;)

 

Es gibt noch andere Anbieter mit solchem Kurs, NHAD war aber der günstigste.

 

So ein Kurs würde dich "bei der Stange" halten, bis du in Hagen anfangen kannst. Dazu schon mal die Pflichtliteratur und auch Statistik lernen. Dann kannst du in Hagen gleich M1 und M2 in ersten Semester machen.

 

Das bringt auf jeden Fall deutlich mehr für das Studium, als den kleinen HP zu machen.

bearbeitet von psychodelix

Berufsbegleitendes Studium (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

3. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius)

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