Markus Jung

Wie sieht der perfekte Fernstudent aus?

11 Beiträge in diesem Thema

Annette hat ein Video erstellt unter dem Titel "Der perfekte Fernstudent, oder doch nicht?" - ihr findet es am Ende dieses Beitrags. Ihrer Meinung nach sind es vier Kriterien, die einen Fernstudenten "perfekt" machen. Am Ende kommt sie allerdings zum Fazit, dass man gar nicht so perfekt sein sollte 😉.

 

Was sind eurer Meinung nach Kriterien, die einen "perfekten" Fernstudierenden ausmachen? - Ich bin auf andere gekommen als Annette und teile diese gerne auch mit euch, allerdings interessiert mich erstmal, was euch dazu einfällt.

 

Annette hat diese Kriterien aufgestellt:

  1. Bleibt in der Regelstudienzeit
  2. Lernt jeden oder jeden zweiten Tag
  3. Reicht jede Einsendeaufgabe ein
  4. Schreibt nur (sehr) gute Noten

 

 


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Ausdauernd, diszipliniert und kann mit Rückschlägen umgehen:) Das wären meine ersten Gedanken:)

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Hallo lieber Markus,

da habe ich eine ganz schöne Diskussion losgetreten :D

Um auf dein Kommentar von YouTube zu antworten:

 

Zitat

Ich glaube nicht, dass es den einen "perfekten" Fernstudenten gibt. Vor allem deshalb nicht, weil ich denke, dass Menschen ganz unterschiedlich an ein Fernstudium heran gehen und diesem auch eine ganz unterschiedliche Bedeutung beimessen und unterschiedliche Ziele damit verfolgen. Und um diese Ziele zu verfolgen, kann es dann bessere und schlechtere Wege geben (von perfekt will ich mal gar nicht sprechen...). Manchem ist es wichtig, möglichst schnell durch das Studium zu kommen und es am Besten noch schneller als in Regelstudienzeit abzuschließen, egal wie die Noten sind. Anderen ist es wichtig, so viel wie möglich an Inhalten aus dem Studium raus zu holen. Und wieder andere wollen so wenig Einschränkungen wie möglich in anderen Lebensbereichen in Kauf nehmen. Und für jeden ergeben sich daraus andere Konsequenzen für die Herangehensweise. Und die finde ich viel wichtiger, als irgendein vorgegebenes Bild vom "perfekten" Studenten, der schnell, fleißig und mit super Noten durch's Fernstudium kommt.

 

Ich sehe das schon genauso. Das ist auch mit meinem Satz gemeint: "Man studiert für sich selbst". Was die Ziele sind, die man damit anstrebt, dass ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe aus meiner Sicht gesprochen :) Ich möchte nicht die nächsten 3 Jahre nur in meinem Kämmerchen sitzen und lernen. Wenn ich dafür dann länger brauche..... ist das so. Ich glaube einfach nur, dass es viele Fernstudenten gibt, denen es da ähnlich geht wie mir, oder zumindest teilweise und dann ergibt das Bild des Perfekten Fernstudenten, den es ja tatsächlich nicht gibt, weil wir alle das so richtig machen, wie wir eben denken dass es richtig ist, auch wieder einen Sinn. Denn, den perfekten Fernstudenten, den gibt es nicht :) 

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Geschrieben (bearbeitet)

Der "perfekte Fernstudent" sitzt in einer Justizvollzugsanstalt in ner Einzelzelle mit einer guten Bibliothek. ^^ 

Stelle ich mir "perfekt" vor. Warum?

 

1. Er wird genug Zeit haben

2. Stark einschränkte Ablenkungsmöglichkeiten (Juhu, endlich ein neuer Fernlernbrief!)

3. Er hat (dank der suuuuperr guten Bibliothek in der er immer die richtigen Bücher findet) auch die Möglichkeiten schlechtere Skripten und Materialien auszugleichen..

4. Er wird die Motivation leichter aufbringen, denn es geht für ihn ums ganze..

 

Hochschulzulassung, und durchschnittliche Intelligenz vorrausgesetzt also die perfekten Bedingungen für ein erfolgreiches Fernstudium.

Ja, die Realität sieht (mit Sicherheit) anders aus...

 

Aber bringt imho die entscheidenden Punkte raus:

 

-Zeit (auch für Fleiß)

-Mittel zur Ergänzung und zum "lücken schließen"

-Motivation...

 

Davon steht den meisten Menschen nur begrenzt viel zur Verfügung...was hier dann den "perfekten Studenten" von 08/15 unterscheidet ist das er Kompetenzen und eine Philosophie mitbringt damit "wirtschaften" zu können...und um alle 3 Bereiche im richtigen Maß so abdecken zu können das man dabei möglichst wenig seiner Energie verschwenden muss.

 

Diese lernt man aber nicht in der Schule sondern nur daheim,

und wenn man in der falschen Gesellschaftsschicht/Millieu geboren wurde zumeist gar nicht.  

bearbeitet von Markus Jung
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Geschrieben (bearbeitet)

Mit den meisten Dingen hast du recht,

es stimmt, dass man lernen muss, seine Zeit richtig und sinnvoll einzuteilen, motiviert sein muss und den richtigen Weg finden sollte, um die Wissenslücken die man im Fernstudium hat, richtig zu schließen.

Sowas lernt man aber nicht nur daheim, sondern auch an einer Uni oder im Berufsleben oder sonst wo. Ich glaube jeder lernt das wo anders :) Im Fernstudium aber oft daheim.

Bei deinem ersten Absatz muss ich schmunzeln. So hart würde ich das ganze nicht sehen, aber lustig geschrieben ;)

Das alles ist aber dann einfach ein individueller Fernstudent. Und jeder entscheidet dann für sich, ob er nun das ganze als perfekt ansieht, oder das eventuell doch auch garnicht sein möchte :)

Liebe Grüße,

 

Annette

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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Sowas lernt man aber nicht nur daheim, sondern auch an einer Uni oder im Berufsleben oder sonst wo. Ich glaube jeder lernt das wo anders

:) Im Fernstudium aber oft daheim.

 

Man kann lernen sich "anzupassen", und der "Meister wird nicht vom Himmel fallen"  naja, schon, nur manche bekommen nen Fallschirm von daheim mit und landen im knitterfreien Designeranzug auf dem Golfplatz, die meisten anderen werden nackt irgendwo im Dschnungel oder im Hochgebirge abgeschmissen und dürfen sich dann durchschlagen... :tongue_smilie:

 

Der "perfekte Student" wird (nach seiner einfachen Schulzeit) somit auch sein Erststudium wohl kaum im Fernstudium machen sondern an einer (evtl privaten) Präsenzhochschule studieren, und noch genug zeitliche (und finanzielle) Freiräume für Networking, den Urlau,,..ähem...das wichtige Auslandssemster haben usw. 

 

Wenn man erst im Berufsleben, im Studium, beim Militär oder sonst wo damit loslegen muss ist es eigentlich schon "zu spät", man hätte es einfacher haben können.

 

Beim Fernstudenten ist es oft bereits der "zweite Bildungsweg" aus der Vergangenheit des "ersten Weges" bringt man in der Regel schonmal einen ganzen Berg an angehäuften Selbstzweifeln, Kränkungen "Bann-Botschaften" etc. mit die einen belasten..

 

Nun gut, aber was heißt das für den Fernstudenten?  Man muss sich entsprechende Kompetenzen aneignen. Besser spät als nie.

 

-Zeit:

kann man nicht "managen" sie vergeht von alleine. Man muss diese für das Studium also aufbringen können, und entsprechende Techniken/Gewohnheiten etablieren das es ins Leben integrierbar ist, ja, der Preis kann sein das anderes darunter leidet, das ist aber oft auch eine Illusion,  ernsthaft betrachtet wird fast jeder feststellen das er doch irgendwo Zeit "vertrödelt" und das nicht in unerheblichen Mengen auf ne Woche oder nen Monat gesehen... z.B. auf Fernstudium-Infos.de über das lernen schreiben, als dieses (oder etwas genauso wichtiges) zu tun. Wenn man "Zeitprobleme" hat, dann weil man sich dafür entschieden hat, seine Zeit nicht entsprechend zu nutzen.

 

-Motivation

Da kommen wir zum nächsten Punkt, man will ja das Studium schaffen, aber will man sich auch entsprechend Anstrengen oder lieber "La Dolce Vita" genießen? 

Wie ernst nimmt man das ganze? Wie stark ist der Entschluss, der Wille und die Entscheidung und das stehen dazu?.

Wenn man dann im Beruf noch Stress hat, das Studium anstrengend ist, und man vielleicht noch eins gewählt hat wo man sich nicht sicher sein kann was man "damit überhaupt anfangen kann" dann ist es klar das es extrem schwer wird dafür Motivation aufrecht zu erhalten und wird sich weiter mit dem "toten Pferd" quälen, und dann vielleicht nur später hinwerfen.

 

Kein starker Wille, ohne starke Entscheidung. Diese muss die ganze Zeit als "imperativer Entschluss" stehen bleiben, Zweifel und Überlegungen muss man vor der Entscheidung bedenken, wenn man im Prozess damit anfängt dann ist die Motivation und damit der Erfolg des ganzen Projektes bedroht.  Ohne Antrieb, und einen gewissen Druck durch Ansprüche die man an sich selbst setzt wird es schwierig.  - Auch sehr wichtig um sich zu "Focussieren", gerade im Fern und Selbststudium gibt es noch soooviele andere interessante Sachen zu lernen und zu Erfahren... ja auch diese kosten wieder Zeit und Energie, problem nur wenn diese wichtiger werden als das eigentliche Projekt, man diese "vorschiebt" usw. und man dann das eigentlich wichtige vernachlässigt. 

 

-Mittel

Tja das ist der Punkt den man wirklich "managen" kann, denn das sind die Punkte wo man wirklich Einfluss nehmen kann wieviel Zeit man "einsparen" kann.

Mittel kann auch das ausgeben von Geld bedeuten, die Fernuni Hagen bietet z.B. das billigste Fernstudium aber es gibt nicht umsonst einen schwunghaften Handel an alternativen Skripten.

auch wenn die Unterlagen der Fernhochschule gut sind, bedeutet das nicht das man nicht das man bereits nötige Grundlagen mitbringt, (oder das Skript für den Grad den man später wissen möchte ausreicht).   Bücher, sonstiges Material, das kostet nunmal Geld, und   "schlechtes" Material kostet Mühe und Zeit.

Ein anderer Punkt ist die "Lern und Arbeitsmethodik", klingt heute fast trivial, das war vor 20 Jahren noch quasi "geheimwissen" oder böhmische Dörfer. Die kann aber auch nur nützen wenn man anwendet und ausprobiert welche Methoden für einen selber funktionieren, man routiniert anwenden kann, und welche nicht. 

Für "ausprobieren" ist es im Studium eigentlich zu spät. (aber irgendwann muss man es ja tun)

Der "perfekte Student" hat das während seiner Schulzeit schon gemacht, Erfahrung darin und ihm ist das in Fleich und Blut übergegangen... im Studium anfangen Mindmaps umständlich mit dem Computer zu erstellen ist ein Experiment, kann funktionieren, für viele tut es das nicht, und fehlgeschlagene Experimente kosten Zeit und Energie.

 

Was kann man als logisches Fazit daraus ziehen? 

Das eine "gute Vorbereitung" für alle drei Punkte wesentlich sein muss, und damit ein entscheidender Faktor für ein erfolgreiches Fernstudium sein kann. - Das klingt mir so fast zu simpel... 

 

 

 

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Ein perfekter Fernstudent ist in meinen Augen jemand, der sich selbst gut reflektieren kann und der weiß, wo seine Schwächen und Stärken liegen und vor allem seine Prioritäten.

Ein perfekter Fernstudent ist für mich eben NICHT jemand, der jeden Tag lernt, sondern der, der weiß, dass es schier unmöglich ist jeden Tag zu lernen. :-D

Ein "perfekter" Fernstudent weiß, dass sein Plan nicht immer aufgeht, aber sich davon nicht permanent verunsichern lässt und einigermaßen entspannt bleibt. Ein "perfekter" Fernstudent ist für mich einfach flexibel.

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Hallo,

also ehrlich gesagt... ich halte von den 4 Kriterien gar nichts. Ich bin nicht in der Regelstudienzeit, lerne nicht jeden Tag, habe nicht super Noten und habe eine einzige Einsendeaufgabe eingeschickt....  trotzdem würde ich mich als durchaus erfolgreiche Fernstudentin bezeichnen weil ich bisher alle Prüfungen auf anhieb bestanden habe und nur noch die Masterarbeit fehlt.

 

Wenn man aber "perfekt" durch "ideal" ersetzt bin ich mit den Kriterien einverstanden ;)

 

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Abgeschlossenes internationales Vollzeitstudium mit den Abschlüssen Dipl.-Ing. (FH) Informationstechnik und BEng (Hons) (UK) Electrical and Electronic Engineering

 

Jetzt Etechnik Master an der FernUni Hagen (ohne Anspruch auf Geschwindigkeitsrekord)

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Ein "perfekter" Fernstudent (oder auch: ein "perfekter" Weiterbilungswilliger) ist der, der sein Studium abschließt (in welchem Zeitraum auch immer) und der das erworbene Wissen in den Alltag transferieren kann. Dabei ist es erst mal egal, ob das im beruflichen Bereich oder eher im persönlichen Umfeld ist.

 

Ein perfekter Fernstudent ist der, der nach Abschluss seines Studiums/seiner Weiterbildung zufrieden auf die Zeit zurückschaut, sich freut über den Zuwachs an Wissen und Stärke bezieht aus der Tatsache, dass er das Ganze durchgezogen hat.

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Geschrieben (bearbeitet)

Das ist wirklich die beste und schönste Definition, die ich gehört habe :)

So sehe ich das auch. Gerade der Zuwachs an Wissen ist nämlich meiner Meinung nach das Wichtigste bei egal welchem Studium !!

bearbeitet von Markus Jung
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