Coyo

Soziale Arbeit zu alt?

42 Beiträge in diesem Thema

Hallo in die Runde,

 

ich spiele gerade mit dem Gedanken mich bei der Diploma für den Studiengang soziale Arbeit einzuschreiben.

Kurz zu mir: ich bin 34, erzieherin, 3 kinder ( 10, 7 und 1 jahr ).

Mein Plan war die Zeiten in denen die Kinder klein sind und viel Betreuung brauchen gleichzeitig für meine berufliche Weiterbildung zu nutzen in Form eines Fernstudims.

Trotzdem plagen mich Gedanken ob ich mit ende 30 nicht vielleicht zu alt bin für den Markt ?

Ein anderes Probelm:

Für mich wäre die Diploma halt ideal wegen der Flexibilität, allerdings kann es auch mal sein das ich die ein oder andere virtuelle Vorlesung ( all 14 Tage Samstags )verpasse, da ich speziell in den Sommermonaten ab und an Samstags arbeite ....kann man die Vorlesungen aufzeichnen? von der Diploma werden Sie leider nicht aufgezeichnet :(

 

Ist es für den Arbeitsmarkt später egal ob es eine private FH oder eine staatliche ist ?

ist es ehr ein Manko " nur " Fernstudent zu sein ?

 

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

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Hallo Coyo,

 

zum Thema Alter: Du bist auf keinen Fall zu alt! Viele die Soziale Arbeit studieren, egal wo, sind in deinem Alter oder älter, das ist kein Grund und kein Argument nicht zu starten. 

 

Zum Thema Präsenzen: ImJuli oder August ist veranstaltungsfrei, kommt aufs Bundesland an. Außerdem ist nicht generell der zwei Wochen Rhythmus gegeben. Aber, auch wenn es gut ist bei den Veranstaltungen dabei zu sein, es ist im Normalfall kein Beinbruch mal eine zu verpassen, wenn ihr gut vernetzt seit. Aufzeichnen geht auf Grund der rechtlichen Seite bei der Diploma nicht. Es kommt aber auch darauf an, wie du lernst. Ich lerne sehr viel durch die Veranstaltungen und nutze diese wirklich intensiv, andere aus meiner Studiengruppe sind kaum da, sie lernen über die Studienbriefe. 

 

Ich denke, es ist kein Manko als Fernstudent einzusteigen, es gibt ja auch schon seit vielen Jahren die staatliche Version über BASA, die sehr anerkannt ist. Wichtig ist, denke ich, dass du irgendwann Erfahrung sammelst, über Teilzeitjob oder Ehrenamt oder ähnliches. Vielleicht auch über das Praktikum hinaus. 

 

Zum Thema Anerkennung: Die Diploma hat den großen Vorteil das der staatlich Titel Sozialarbeiter/Sozialpädagoge am Ende verliehen wird, diese Erlaubnis der Berufsführung ist das Wichtigste! Solltest du später einen Master machen wollen, müsstest du schauen, da der Bachelor nur 180 Credis hat, aber meist für den Master 210 vorausgesetzt werden. 

 

Ich habe vor meiner Bewerbung einen anerkannten Professor für Soziale Arbeit über die Studieninfos schauen lassen und er hat gesagt, das es damit auf dem Arbeitsmarkt bezüglich Anerkennung keine Probleme geben sollte. 

 

Ich hoffe ich ich konnte dir schonmal weiter helfen. 

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Ich denke auch nicht, dass Sie zu alt sind. Zumal Sie ja als Erzieherin aus einem einschlägigen Berufsfeld kommen und nicht ohne jeden Praxisbezug ins Studium hineingehen

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Ich denke auch, dass Du nicht zu alt bist.

Ich bin 45, schließe kommende Woche mein Studium ab und hatte heute ein Vorstellungsgespräch.

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M.Ed. (07/2016)

Pädagogik (M.A.) - letztes Semester

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Vielen Dank für die schnellen Antworten. 

Ich möchte auf jeden Fall mehr Praxis Erfahrungen sammeln ....mehr als die vorgesehen 100 Tage.

Ich hatte Bedenken ob es problematisch ist wenn ich die virtuellen Vorlesungen nicht immer 100 % mitverfolgen kann....daher ist es schön zu lesen das auch die Studienbriefe ausreichend sein können .

 

Das mit dem Master wusste ich gar nicht ...aber an einer Präsenz Uni sind es meine ich ich auch nur 180 Ctp. ?!

Ist auch die Frage was ein Master mir bringt ..oftmals reicht in der sozialen Arbeit ja der Bachelor.

Gibt es hier denn Studenten von der Diploma in genau dem Studiengang ? 

 

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Huhu, ich bin auch schon 34 und möchte auch im Herbst an der Diploma anfangen Soziale Arbeit zu studieren. Bis wir mal in Rente gehen ist das sicher schon auf 70+ hochgesetzt 😂 also ist es noch lange nicht zu spät. 

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Oh cool. Aus welchem Beruf kommst du ursprünglich ?

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Hallo Coyo,

 

ich denke auch nicht, dass Du zu alt bist.

Ich bin 37, habe auch 3 Kinder (10, 8, 4) und beginne im Oktober mit dem Studium (BA Soziale Arbeit) bei der Diploma.

Wenn wir fertig sind mit dem Studium haben wir bestimmt noch 25 - 30 Arbeitsjahre vor uns und den Bonus, dass die Familienplanung bereits abgeschlossen ist.

 

Viele Grüße von Zitronenfalter

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Schön das es noch mehr Menschen gibt die das ganze trotz ü30 noch wagen :)

Ein paar Dinge sind mir noch unklar.

Die 100 Tage Praxis stehen die jeweils im 5.6.7. und 8. Semester an ? Oder verteilt man die auf die Semester ? Kann man die 100 Tage in Teilzeit machen ( also 200 ) ? 

 

Sind die Kontaktblöcke die virtuellen Vorlesungen ? Dafür gibt es ja auch Punkte hab ich gesehen , sind die also doch Pflicht ? 

 

 

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vor 15 Stunden, Coyo sagte:

Trotzdem plagen mich Gedanken ob ich mit ende 30 nicht vielleicht zu alt bin für den Markt ?

Bist du nun Mitte 30 oder Ende 30 - nicht dass das von allzu großer Relevanz wäre? 

 

Aber zur eigentlichen Frage. Unternehmen haben immer den Wunsch, möglichst junge Mitarbeiter einzustellen,welche möglichst viel Berufserfahrung mitbringen - also in sich eigentlich ein Widerspruch in sich.

 

Wesentlich entscheidender ist allerdings, so meine persönlichen Erfahrungen, welche Erfahrungen und Kenntnisse, der einzelne Vorweisen kann, und wie sich dieser verkauft. Letztendlich kann man auch "negative" Ausfälle in der persönlichen Biografie positiv verkaufen.

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Staatlich anerkannter Erzieher | Sozialmanagement (berufsbegleitendes Seminar) | Staatlich geprüfter Betriebswirt (AWS | BSW) | Fachwirt Facility Management (GEFMA) 

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